Verfasst von Thomas Bauer. Veröffentlicht in Porsche diverse (PSC etc.)
Am kommenden Wochenende findet die vierte Runde der Benelux Porsche GT3 Cup Challenge bei den „50 Jahren Zolder“ statt. Hier der Rückblick auf den dritte Event der Serie im Niederländischen Assen:
Den 1. Lauf über 25 Minuten gewann Debütant Mark Rooker (NGT) souverän vor Carlos Rivas (Speedlover) und Oliver van Oost (THEMS Racing by Powercars). Beim 2. Sprintrennen, das jeweils der zweite Pilot aus jedem Team bestritt, siegte Jeffrey van Hooydonck (DVB Racing) knapp vor dem Niederländer Christian Frankenhout (Porsche Groep Zuid) und Melroy Heemskerk (NGT).
Das schon die ganze Saison über starke Duo Jeffrey van Hooydonck / Hunter Abbott gewannen mit 30 sec. Vorsprung auf Heemskerk / Rooker, weitere 23 sec. dahinter kamen Carlos Rivas / Xavier Maassen auf Platz 3 des 50 Minuten langen Rennens.
An der Tabellenspitze liegt nun Jeffrey van Hooydonck (108 P.) sehr knapp vor seinem Teamkollegen Hunter Abbott (103 P.) und Melroy Heemskerk (87 P.)
Verfasst von Roland Neumann. Veröffentlicht in Gruppe C Serie
| Wegen Le Mans schulden wir euch noch den Rennbericht zum Gruppe C Rennen am Nürburgring im Rahmen des ADAC Eifelrennens. Der ausführliche Bericht ist mittlerweile auf unseren Seiten über den vorangegangenen Link erreichbar. Am Ende fuhren die Engländer Gareth Evans und Bob Berridge einen souveränen Start-Ziel-Sieg mit ihrem Mercedes C11 nach Hause. Auf den zweiten Platz kam der Australier Paul Stubber mit seinem Veskanda-Chevy vor dem schnellsten C2-Piloten Mike Donovan auf einem Spice SE88 ins Ziel. Die Engländer Robin Ward und Chris Catt auf einem Spice SE88 folgten mit 2 Runden Rückstand auf dem vierten Platz. Adrian Watt im Spice SE89 sicherte sich mit dem fünften Gesamtrang noch Platz 3 in der C1-Klasse vor seinem Markenkollegen dem Dänen Claus Bjerglund. Der Schweizer Eric Rickenbacher brachte seinen Cheetah-Ford mit 12 Runden Rückstand ins Ziel. Die schnellste Rennrunde ging an die Sieger Evans und Berridge mit einer Zeit von 1:38,211=170,009 km/h. Zusätzlich zum Bericht sei auf das nebenstehende Rennvideo hingewiesen, das die Rennaction noch zusammenfasst. |
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Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Sonstige GT
Nachzutragen ist der Stand in der Superstars GT Sprint-Punktetabelle: Zu Saisonhalbzeit führt Glauco Solieri (Autorlando Sport-Porsche 911 GT3 R; Bild) mit 113 Zählern vor Roberto Del Castello (RC Motorsport-Corvette Z06R GT3; 101) und Thomas Schöffler (MTM-Audi R8 LMS; 88).
Die weiteren Austragungsorte der Serie sollen heuer noch Portimao, Donington, Imola und Vallelunga sein.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Nach dem ADAC hat nun auch der ACO seinen Termin für die 82.ten 24 Stunden Rennen von Le Mans bekannt gegeben – der Terminkonflikt mit dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring ist gottlob vermieden worden. Der Klassiker an der Sarthe wird an seinem traditionellen Termin, dem 14-15 Juni 2014 abgehalten werden.
Der Testtag findet 2 Wochen zuvor am 1. Juni 2014 statt, während die technische Abnahme im Stadtzentrum von Le Mans am Sonntag und Montag dem 8.-9.6 vonstatten geht. Den vollständigen Kalender der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft wollen FIA und ACO im September bekannt geben.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Nachdem Henry Zumbrink (Volvo) am Vortag den möglichen Sieg durch die Kollision mit dem McLaren verloren hatte, sicherte er ihn sich am Sonntag. Nach 34 Runden gewann er mit 20 Sekunden Vorsprung auf den Ferrari von Lanting / Herber. P3 ging erneut an die Viper von Peter Hoevenaars vor dem Geddie-McLaren und der Corvette von Roger Grouwels.
In der GT-Klasse gab es erstmals einen Sieg für den Praga R1 mit Danny van Dongen am Steuer vor Bordet (Volvo) und Wilkins / Scott (Dodge Viper). Frijns / Wijnen (Porsche) gewannen die GTB-Wertung vor Lemmens / Qvick (KTM X-Bow)
und Lamster / Neyens (Porsche). Luc de Cock (Lotus) siegte in der Supersport-Klasse vor den BMW´s von Ruud Olij und Schouten / van Splunteren. In der S1 war Aart Bosman (Lotus Exige) erfolgreich.
Das zweite Rennen in der Superlight-Klasse wurde erneut von Henk Thuis dominiert. Er siegte mit seinem Radical mit 40 Sekunden Vorsprung vor Nicola und Stefano de Val (Wolf GB08), van Dongen (Praga), Filip Declercq (Norma) und Martin Short (Radical).
Das nächste Supercar Challenge Rennen findet am 3. August in Assen statt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Der
Termin für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2014 ist nun vom ADAC festgelegt worden: Die 42. Auflage des Langstreckenklassikers auf der Nürburgring-Nordschleife findet vom 19. bis 22. Juni statt. Auch im kommenden Jahr wird damit wie schon traditionell ein Wochenende mit Feiertag genutzt. Die Hatz zwei Mal rund um die Uhr geht also wieder von Samstag bis Sonntag.
Fast exakt einen Monat später als in diesem Jahr wird das ADAC Zurich 24h-Rennen 2014 ausgetragen: Statt des Pfingstwochenendes wurde die Veranstaltung für das kommende Jahr an Fronleichnam platziert. Der Feiertag am Donnerstag sorgt dafür, dass die vielen ehrenamtlichen Helfer, aber auch die Fans rund um die Nordschleife für das viertägige Event keinen zusätzlichen Urlaubstag neben dem Trainings-Freitag nutzen müssen. Die längste Nacht in der legendären „Grünen Hölle“ wird diesmal also in der kürzesten Nacht des Jahres, der Sommersonnenwende vom 21. auf den 22. Juni, stattfinden.
Allerdings droht noch ein signifikanter Terminkonflikt: Das 24 Stunden Rennen von Le Mans war heuer an genau diesem Wochenende plaziert. Sollte der ACO ebenfalls dieses Wochende ins Auge gefasst haben, dann wäre dies wie schon 2006 der Super-GAU für die Sportwagen-Fans. Selbst wenn dies nicht der Fall wäre, würden zumindest beide Rennen voraussichtlich direkt hintereinander stattfinden, was dann den benötigten Urlaub zumindest für die Fans schlagartig ansteigen lassen würde.
Vielleicht wir der ADAC diesbezüglich zumindest in Zukunft mehr Auswahlmöglichkeiten bei den Terminen am Ring haben. Wie mehrere Quellen melden, prüft der ADAC derzeit die Option, den zum Verkauf stehenden Nürburgring höchstselbst zu übernehmen. Damit würde zumindest ein hochgradig an der Strecke interessierter Betreiber neuer Besitzer des Rings werden.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Gemeinsam mit den Superstars bestritt die Supercar Challenge am Wochenende in Zolder ihre nächsten Meisterschaftsläufe. Gemeinsam ist das passende Wort, da die GT-Klasse ihre Rennen zusammen mit der italienischen GT Sprint-Serie fuhr. Dieses war auch notwendig, da die Italiener lediglich 7 Fahrzeuge mit nach Belgien brachten.
Eine Schrecksekunde gab es bereits im Zeittraining, als Jan Versluis mit seinem Ferrari verunfallte. Auf Grund der starken Beschädigung seines F458 GT2 war das Rennwochenende für ihn gelaufen.
Es entwickelte sich ein spannendes Rennen mit einigen Führungswechseln. Kurz vor Schluss sah alles nach einem Zweikampf zwischen dem führenden Volvo von Henry Zumbrink und dem McLaren von Jim und Glynn Geddie aus, bis der McLaren in der letzten Runde am Ende der Start-/Ziel-Gerade den Volvo umdrehte und sich selbst dabei den Reifen beschädigte. Die Raceart-Corvette von Roger Grouwels erbte den Sieg, der McLaren schleppte sich als Zweiter ins Ziel. Peter Hoevenaars (Viper) wurde Dritter vor Henry Zumbrink und Barry van Elk im Mosler.
Pierre Etienne Bordet (Volvo) siegte in der GT-Wertung vor Vanbellingen / Sluys (BMW) und Wilkins / Scott (Viper). Lemmens / Qvick (KTM X-Bow) gewannen die GTB-Klasse vor den beiden Porsche von Frijns / Wijnen und Marcel van Berlo.
In der Supersportklasse waren Bogaerts / van Soelen erfolgreich vor Schouten / van Spluntelen (beide BMW) und den Monster-Brüdern im Seat Leon. De Borst / van Riet (Renault Clio) gewannen die S1-Kategorie.
Beim zweiten Auftritt der Superlight-Klasse nach dem Rennen am Slovakiaring waren insgesamt 17 Prototypen am Start – 10 Radical, 3 Praga, 2 Norma sowie jeweils ein Wolf und ein Juno SSE. Es siegte Henk Thuis (Radical) vor Filip Declercq (Norma) und Martin Short (Radical).
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Nach der Bekanntgabe der Verpflichtung Neel Janis als Pilot des LMP1-Porsches 2014 hat die Weissacher Schmiede nun auch den Schleier um den spektakulärsten Pilotendeal gelüftet: Der jetzige Teamkollege von F1-Weltmeister Sebastian Vettel, Mark Webber, hat einen mehrjährigen Vertrag mit Porsche unterschrieben. Er wird ab der Saison 2014 in Porsches neuem LMP1-Sportprototypen bei den 24 Stunden Rennen von Le Mans sowie in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft antreten. Der 36-jährige Australier war bereits zwei Mal als Mercedes-Pilot in Le Mans am Start. 1998 wurde er in einem Mercedes GT1 Vizemeister in der FIA-GT-Meisterschaft. In seiner Formel-1-Karriere von 2002 bis heute erzielte Webber 36 Podiumsplatzierungen, gewann neun Rennen und stand elf Mal auf der Pole.
„Es ist mir eine Ehre, Porsche bei seiner Rückkehr in die Top-Kategorie in Le Mans und in die Sportwagen-Weltmeisterschaft zu begleiten und ein Teil des Teams zu sein. Porsche hat als Hersteller Motorsportgeschichte geschrieben“, wird Mark Webber zitiert –
und weiter:. „Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung nach meiner Zeit in der Formel 1. Ohne Zweifel wird Porsche sich sehr hohe Ziele setzen.“
Neben Mark Webber werden die beiden langjährigen Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard und Romain Dumas sowie der Rebellion-Pilot Neel Jani im neuen LMP1-Auto an den Start gehen. 2 Sitze bleiben also noch zu besetzen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Über Le Mans und der weltweiten Szene der Sportwagenpiloten liegt seit dem vergangenen Wochenende ein Schatten - Allan Simonsen ist nicht mehr. Der stets freundliche, in der Szene hoch geschätzte, schnelle Däne erlag noch während des Rennens den Folgen eines Unfalls, den er als Klassenführender des GTE-Am-Feldes in der 3. Runde des Rennens ausgangs Tertre Rouge erlitt.
Simonsens Aston Martin Vantage GTE kam Ausgangs der Kurve auf einem Curb ins Rutschen und bog dann rechtwinklig nach links in die Streckenbegrenzungen ab. Nach dem Aufprall auf die Leitplanken wurde der Wagen auf die Strecke zurück geschleudert. Obwohl Simonsen direkt nach dem Unfall noch ansprechbar gewesen sein soll und umgehend geborgen wurde, verstarb er nach dem Transport ins Medical Centre der Strecke an den Folgen des Unfalls. Der ACO und die französichen Ermittlungsbehörden haben noch vor Ort umgehend eine Untersuchung über die Umstände des Unfalls eingeleitet. Simonsen hinterlässt seine Lebensgefährtin und eine einjährige Tochter. Im Namen der Betreiber dieser Seite und des gesamten GT-Eins-Forums gehen an dieser Stelle noch einmal Beileidsbekundungen an die Angehörigen und engen Freunde des Dänen.
Simonsen war auch den Fans hierzulande und den Lesern dieser Seiten bestens bekannt. Als jahrelanger Einsatzpilot des Farnbacher Racing-Teams war er zuletzt auch im Farnbacher Racing-Porsche als Copilot von Christina Nielsen im ADAC GT-Masters aktiv. Mit Dominik Farnbacher verband ihn eine persönliche Freundschaft. Beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2013 steuerte er den zeitweise führenden Bilstein-Aston Martin Vantage GT3. Seinen einzigen LMP-Einsatz an der Sarthe absolvierte er ebenfalls in einem deutschem Team - mit dem Kruse-Schiller Motorsport-Lola.
Simonsen begann seine Karriere im nationalen dänischen Kart- & Formelbereich (4 Kart- & ein Formel-Titel). 2001 nahm er u.a. an der deutschen F3-Meisterschaft teil. 2002 folgten die ersten GT-Einsätze in der Britischen GT-Meisterschaft. 2003 absolvierte er die ersten Einsätze in der Australischen GT-Meisterschaft - die er 2007 und 2008 als Champion bzw. Vizechampion beenden konnte - und der australischen V8 Supercar-Serie, wo er als Highlight einen 3. Gesamtrang bei den Bathurst 1000km 2011 erzielen konnte.I n der Le Mans-Szene trat Simonsen ab 2005 in Erscheinung - zuerst mit Porsche- und dann als Ferrari-Pilot. Seine Auftritte in den Farnbacher Racing-Ferraris brachten ihm unter anderem den Klassensieg beim 2. Lauf der asiatischen Le Mans Serie 2009 in Okayama ein. 2010 ereichte er beim Überraschungserfolg des Farnbacher-Ferraris bei den 24h am Nürburgring Platz 2. In Le Mans trat Simonsen nun zum siebenten Male an. 4 Ausfällen standen 2 Podien (3. 2007 / 2. 2010) gegenüber.
Die Umstände des Unfalls werden derzeit weder vom ACO noch von Aston Martin weiter kommentiert, um den laufenden Untersuchungen nicht vorzugreifen und auch nicht voreilige Schlüsse aufkommen zu lassen. Videoaufnahmen der dahinter liegenden Fahrzeuge zeigten, dass der Aston Martin Vantage GTE des Dänen auf einem Curb instabil wurde und dann nach links ausbrach. Ohne hier hier die Spekulationen weiter anfeuern zu wollen, werden sicher sowohl die Konstruktion der Streckenabsicherungen - die Leitplanken sind an der Unfallstelle unmittelbar vor den Alleebäumen angebracht - als auch das Setup des Astons - Kollege Fred Makowiecki erlitt in Führung der GTE-Pro-Klasse liegend kurz vor Ende einen fast identischen Unfall - Gegenstand der laufenden Untersuchungen der französischen Behörden werden.
In einer Gedenkrede des 6-fachen Le Mans-Siegers Jackie Ickx für Simonsen auf dem Podium fielen die Worte „... dies alles ruft uns in Erinnerung dass Motorsport ein gefährlicher Sport ist, den Allan Simonsen mit Leidenschaft ausgeübt hat ...“. Ja: Le Mans ist gefährlich – und die Tatsache, dass all die Jahre trotz ständig steigender Geschwindigkeiten die Schutzengel Überstunden schoben, um auch die spektakulärsten Unfälle glimpflich ausgehen zu lassen, hat bei manchen Betrachtern vielleicht eine trügerische Sicherheit aufkommen lassen.
In
Zukunft wird die Frage gestattet sein müssen, wieviel Risiko eine
solch spektakuläre Show noch wert ist...
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in VdeV Serien
Von 28. bis 30.06. wird die VdeV in Dijon zu Gast sein - auf dem Programm stehen je ein drei-Stunden-Rennen von Endurance Proto bzw. Endurance GT/Tourisme sowie Läufe der Historic Endurance und der Funyo Challenge. Die Nennliste der Endurance Proto umfasst 32 CN-Fahrzeuge (16 Norma, acht Tatuus, vier Wolf, vier Ligier), für die Endurance GT/Tourisme sind 30 Wagen gemeldet.