Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Das in Le Mans ansässige DAMS-Team des französischen Teamchefs Jean-Paul Driot hegt nach übereinstimmenden Quellen konkrete Pläne, in die Langstreckenszene zurückzukehren. Demnach ist ein Engagement in der GTE-Klasse der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft im kommenden Jahr die wahrscheinlichste Option. Da DAMS derzeit neben Formel-Engagements in der World Series by Renault und der GP2-Kategorie auch im Porsche Mobil1 Supercup mit 2 Wagen engagiert ist – Porsche Junior Michael Christensen konnte just beim vergangenen Rennen am Nürburgring den ersten Sieg für die gallische Truppe einfahren – gilt ein Engagement in der GTE-Klasse mit den 2014 auch für Kundenteams zugänglichen Porsche 991 GTE als wahrscheinlichste Option. Teammanager Francois Sicard schloss allerdings gegenüber den Kollegen vom britischen Autosport-Magazin auch einen „Plan B“ nicht aus, wonach auch ein anderer GTE-Hersteller zur Wahl stehen könnte, falls sich die Pläne mit Porsche nicht konkretisieren liessen.
Das 1988 als F3000-Equipe von Driot und dem Ex-F1-Piloten Rene Arnoux aus der Taufe gehobene DAMS-Team wandte sich 1997 der Sportwagenszene zu, nachdem sich F1-Pläne in den Jahren zuvor als zu aufwändig erwiesen hatten. Als Einsatzteam der Panoz GT1 sowie als Cadillac-LMP900 Semi-Werksmannschaft (Foto: 2000 in Spa) und unter eigener Ägide als Lola-Einsatzteam mit Siegen in der FIA-SCC blieb man der LMP-Szene bis 2002 treu, ehe man sich wieder der Formelszene zuwandte. Mit der Rückkehr in die GTE-Klasse – noch ist offen ob in der -Pro oder -Am-Kategorie – würde die erfahrene Equipe ein neues Kapitel in der Teamhistorie aufschlagen, das nun sogar eine WM-Teilnahme umfassen würde. Ende September will die französische Mannschaft weitere Details zu den Plänen fixiert haben und auch bekannt geben können.
Verfasst von Stefan Volk. Veröffentlicht in US-Sport ( US-Sport )
Nach dem Demolition-Derby in Detroit und einem feurigen Rennen für Gustavo Yacaman in Mid-Ohio ging es in der Rolex Sports Car Series der Grand Am Ende Juni bei den Sahlen 6h in Watkins Glen zeitweise etwas feucht zu.
Nach dem frühen Aus in Detroit lief es für die Vorjahresmeister Scott Pruett und Memo Rojas auch bei den anderen beiden Rennen nicht berauschend. Beide wurden in der Meisterschaft von Max Angelelli, Jordan Taylor in der #10 W. Taylor Corvette-DP sowie Ryan Dalziel und Alex Popow im #2 Starworks Riley-Ford mit jeweils 194 Punkten abgelöst. Auch wenn man mit 172 Punkten auf den Plätzen 9 und 10 liegt, ist bis zum Saisonende noch einiges möglich.
Das nächste Rennen, gleichzeitig das Finale der North American Endurance Championship findet am 26. Juli in Indianapolis auf der F1-Strecke statt.
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Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in VdeV Serien
Der im vergangenen Jahr schon in einer unserer Kurzmeldungen erwähnte Gibson-CN-Prototyp soll bei den verbleibenden drei Saisonrunden der Speed Euro Series zum Einsatz kommen - das erste Antreten würde somit Ende September in Brands Hatch erfolgen. Als Piloten des "Gibson GH-19" (Bild) wurden Dan Gibson und Tom Bradshaw benannt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Asiatische Le Mans Serie
Die Asiatische Le Mans Serie hat 4 Wochen vor dem Saisonstart auf dem südkoreanischen Inje-Kurs eine erste Nennliste veröffentlicht. Diese lässt allerdings für den Auftakt ein eher bescheidenes Feld vermuten. Wie der ACO in der diesbezüglichen PR-Mitteilung verlautete, werden mit dem Oak Racing-Team mit den Fahrern Ho Pin Tung und David Cheng und dem KCMG-Team (Bild) lediglich 2 LMP2 in der Top-Klasse erwartet. Zusätzlich genannt in der GT-Klasse sind das Aston Martin Vantage GT3-Team von Craft Racing AMR (u.a. mit Stefan Mücke als Pilot) und die italienische AF Corse-Mannschaft mit einem Ferrari 458 GT3. Darüber hinaus werden das Team BBT mit einem Lamborghini Gallardo GT3, das japanische Taisan Racing-Team mit einem Porsche 996 GT300 sowie einem Ferrari 458 GTE und die Taiwanesische AAI-Mannschaft mit einem McLaren MP4-12C GT3 erwartet. Das sind bis jetzt 8 fixierte Autos.
Angeblich ist der ACO noch mit weiteren potentiellen LMP2-, LMPC-, GT3- und GT300-Teams – letztere aus der japanischen GT-Meisterschaft – noch in Verhandlungen für eine Teilnahme. Diese müssten dann allerdings nun zügig in trockene Tücher gebracht werden. Zumindest das Ramenprogramm für die Serie steht schon: Mit dem Porsche Carrera Cup Asia, der asiatischen Ferrari-Challenge und dem Audi R8 LMS Cup hat man zahlreiche potentielle neue Kundenpiloten und -teams in den Rahmenserien am Laufen.
Schon für die 2. Runde in Fuji rechnet der ACO mit 8-10 zusätzlichen Super-GT-Teilnehmern aus der GT300-Klasse. Ob abseits der japanischen Runde allerdings weitere Teams aus der nationalen japanischen Serie für die Rennen in China und Malaysia planen, ist bislang offen. Zumindest bedeuten die offiziellen Infos, dass die Lichter für die Serie nun auf grün stehen. Freilich bräuchte die Serie noch 4-8 weitere Teams, um fürs Debüt in 4 Wochen ein ordentliches Feld präsentieren zu können.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Australische GT
Die Entry-Liste für die vierte Runde der Australischen GT-Meisterschaft, die von 12.-14.07. auf dem Sydney Motorsport Park-Rundkurs (vormals bekannt unter dem Namen Eastern Creek) in Form von zwei 60-Minuten-Läufen ausgetragen wird, umfasst insgesamt 18 Nennungen.
In der GT Championship-Kategorie sind der Porsche 911 GT3 R und der Aston Martin Vantage GT3 des VIP Petfoods-Teams, der Maranello Motorsport-Ferrari F458 GT3, je zwei Audi R8 LMS und Lamborghini Gallardo sowie ein Erebus Motorsport-Mercedes SLS AMG GT3 gemeldet.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Beim kommenden Europäischen Le Mans Serie-Lauf am Red Bull Ring werden zwei zusätzliche deutschsprachige Piloten das LMP-Feld verstärken. Die beiden Lotus LMP2-Piloten Dominik Kraihamer und Thomas Holzer werden beim 3. Lauf der europäischen Serie auf dem Oreca-Nissan LMP2 des Boutsen-Ginion Racing-Teams an den Start gehen. Die bisherigen Boutsen-Piloten Hartshorne, Briere und Dagoneau haben ihr Engagement bei der belgischen Mannschaft nach den 24 Stunden von Le Mans beendet.
Der Salzburger Kraihamer kehrt damit für sein Heimrennen zu der Mannschaft zurück, in deren LMPC-Wagen er 2010 in der LMS debütierte. Für Holzer ist es der erste Einsatz in der Europäischen Le Mans Serie.
Insgesamt werden nach dem derzeitigem Stand der Nennliste 28 Teams bei der Runde in der Steiermark erwartet. Durch die beiden Boutsen-Piloten wächst das Kontingent der deutschsprachigen Piloten in der Gesamtsiegfähigen Top-Klasse LMP2 auf 4 Mann an – neben Kraihamer und Holzer werden im schweizer Race Performance-Oreca wieder Michel Frey und Patrick Niederhäuser an den Start gehen. Zwar fehlt in der Top-Klasse das Status Grand Prix-Team, das einen Totalschaden an seinem Lola in Le Mans verbuchen musste. Doch im Gegenzug kommt das russische SMP Racing- Team mit einem Oreca neu in der Klasse hinzu, so dass am Ende doch wieder 10 LMP2 am Red Bull Ring starten werden.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Italienische GT & Prototypen
Auf dem Podium des ersten Rennens der Italienischen Prototypen-Meisterschaft in Mugello standen Davide Uboldi (Uboldi Corse-Osella PA21 Evo; 11 Runden), Ivan Bellarosa (Avelon Formula-Wolf GB08; +0,450s) und Jacopo Faccioni (Scuderia NT-Osella PA21 Evo; +2,711s). Den zweiten Lauf gewann Faccioni (14 Runden) vor Claudio Francisci (SCI Team-Lucchini P2; +15,921s) und Uboldi (+22,912s).
In der Punktetabelle der Serie führt Davide Uboldi mit 95 Zählern vor Faccioni (89) und Bellarosa (84). Schon am kommenden Wochenende werden die C.I.P.-Teilnehmer wieder im Einsatz sein - dann ist die Serie in Pergusa zu Gast.
edit: Die Runde in Pergusa steht kurzfristig nicht mehr im C.I.P.-Programm, somit würden die nächsten Läufe der Serie am 01.09. Imola stattfinden.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Strakka Racing
beendet trotz des Erfolgs beim 24 Stunden Rennen von Le Mans 2013 sein Engagement in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft. Nach dem Rückzug der britischen HPD-Team verbleibt nur noch Rebellion Racing als einziges Mannschaft in der Privatierswertung der Langstrecken-WM. Das Team, das neben Muscle Milk Pickett Racing das einzige Einsatzteam eines HPD ARX-03a LMP1 in diesem Jahr ist, wird den Wagen jetzt nur noch einmal beim Festival of Speed in Goodwood einsetzen - und sich danach aus Budgetgründen für den Rest der Saison auf die Organisation und Vorbereitung eines neuen Einsatzgerätes für die Sportwagensaison 2014 zu konzentrieren.
Nach eigenen Angaben plant die Mannschaft, weiter in der LMP-Szene zu verbleiben. Nebenbei wird man ein bereits bestehendes Engagement in der World Series by Renault mit 2 Formelautos fortsetzen. Rebellion Racing hatte in den vergangenen Wochen aus ähnlichen Gründen das Engagement in der ALMS beendet, um sich auf die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft zu konzentrieren und die Entwicklung eines eigenen LMP für die Top-Klasse gemeinsam mit Oreca zu stemmen (wir berichteten).
Der Reglementsumbruch 2014 in der Top-Klasse hat die weltweite Szene der LMP1 damit auf nur noch 5 Teams (das Audi Sport Team Joest, Toyota, Rebellion Racing, Muscle Milk Pickett Racing und Dyson Racing) schrumpfen lassen. Ob das im Sinne des ACO war, als dieser den übergangslosen Umbruch beschloss, sei dahingestellt. Ob es nun 2014 zum erneuten Boom in der Szene kommen wird, ebenso ...
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Französische GT ( FFSA-GT )
Beim zweiten Lauf der Französischen GT in Val de Vienne siegten Anthony Beltoise / Laurent Pasquali (Sebastien Loeb Racing-McLaren MP4-12C GT3; 38 Runden) mit 14,348 Sekunden Vorsprung auf Philippe Giauque / Franck Perera (Pro GT by Almeras-Porsche 911 GT3 R). Um den verbleibenden Podestplatz entschieden wenige Zehntel: Fabien Barthez / Morgan Moullin-Traffort (Sofrev ASP-Ferrari F458 GT3; +19,216s) konnten sich dabei gegen Eric Cayrolle / Arno Santamato (Sport Garage-Ferrari F458 GT3; +19,523s) durchsetzen.
Die Top-3-Mannschaften der Meisterschafts-Tabelle sind - nach vier von sieben Saisonevents - Barthez / Moullin-Traffort (118 Punkte), Gregoire Demoustier / Ulric Amado (ART Grand Prix-McLaren MP4-12C GT3; 93) und Beltoise / Pasquali (91). Die Serie geht nun in eine Sommerpause, nächster Austragungsort wird im September Magny-Cours sein.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Italienische GT & Prototypen
Tommaso Maino / Mirko Venturi (Black Bull Swiss Racing-Ferrari F458 GT3, Bild; 26 Runden) gewannen den ersten Lauf der Italienischen GT-Meisterschaft in Mugello vor den beiden Roal Motorsport-BMW Z4 von Stefano Colombo / Stefano Comandini (+0,653) sowie Michaela Cerruti (+15,742s). Das zweite Rennen brachte einen Sieg von Gabriele Lancieri / Giuseppe Ciro (MP1 Corse-Ferrari F458 GT3; 26 Runden) vor Comandini / Colombo (+12,438s) sowie Vito Postiglione / Luigi Lucchini (Ebimotors-Porsche 911 GT3 R; +31,257s).
An der Spitze der GT3-Tabelle liegen Postiglione / Lucchini (74 Punkte) gefolgt von Lancieri / Ciro (70), Colombo / Comandini (56) und Maino / Venturi (51). Die nächste Runde der Serie wird bereits in rund zwei Wochen in Imola ausgetragen.