Verfasst von Timo Schumacher. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Wir schulden euch noch das Ergebnis der 6th Michelin Paul Ricard: Hofor Racing holte sich hier den Erfolg im Mercedes-AMG GT3 Evo und der Crew um Michael Kroll, Alexander Prinz, Torsten Kratz sowie Maximilian Partl. Die als Am eingestufte Mannschaft überzeugte dabei einmal mehr mit einer ausgeglichenen Fahrerbesatzung. Das war der vierte Erfolg von Hofor Racing in der 24h Series, bei allen war Michael Kroll als Pilot beteiligt. Das Team GetSpeed Team PCX Racing machte den AMG-Doppelsieg klar, Maro Engel hat hier wieder als schnellster Pilot im ganzen Rennen überzeugt. Das deutsche Team sicherte sich damit auch den Erfolg in der GT3 Pro/Am. Rang 3 in Gesamt für das Sainteloc Junior Team im Audi R8 LMS GT3 Evo II.
In der 992 für Porsche Cup-Fahrzeuge sicherte sich Red Camel-Jordans.nl einen weiteren Erfolg, vor Mühlner Motorsport sowie Orchid Racing. Rang 4 und SIeg in der 992 Am für das deutsche Team HRT Performance, vor Seblajoux Racing und mit RPM Racing ein weiteres Team unter deutscher Bewerbung. Einzelstarter Vortex sicherte sich den GTX-Sieg, ebenso wie Circuit Toys jenen in der GT4. Die TCE/TCX holte sich asBest Racing im betagten Seat Leon Cup Racer, nachdem man von Problemen am Ligier JS2 R profitierte. Alle 32 gestarteten Fahrzeuge haben das Rennen in Wertung beendet, wenn auch drei nicht die Zielflagge gesehen haben.
Das nächste Rennen der Serie steht schon vor der Tür: Am ersten Juli-Wochenende, 03.-05.07.2026, gastiert die Serie das erste Mal auf dem GP-Kurs des Nürburgrings.
Verfasst von Timo Schumacher. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Am kommenden Wochenende startet die 24h Series mit den 6th Michelin 12h Paul Ricard 2026 in ihr 3. von 5 Rennwochenenden. Die Strecke Paul Ricard, im Süden Frankreichs gelegen, ist dabei meist garant für gutes Wetter; an diesem Wochenende werden bis zu 29 Grad Celsius erwartet. Das Feld wartet derweil mit 32 Fahrzeugen auf, die sich wie folgt aufteilen:
15 GT3s, separiert auf 7 Pro/Am- und 8 Am-Mannschaften. Bei den Pro/Am sind 3 Audi R8 LMS GT3 Evo II von Haas RT, Rückkehrer Sainteloc Junior Team (mit Michael Doppelmayr, Pierre Kaffer, Elia Erhart und Stephane Tribaudini) sowie Juta Racing genannt. Hinzu kommen 2 Mercedes-AMG GT3 Evo von Ajith RedAnt Racing sowie dem deutschen Team GetSpeed Team PCX Racing (mit u.a. Maro Engel). Hinzu kommt der Ferrari 296 GT3 Evo von Era Motorsport sowie Vorjahressieger Proton Competition im Porsche 911 GT3 R (992) Evo und der deutschen Besatzung Jörg Dreisow, Manuel Lauck, Constantin Dressler und Joel Sturm. Bei den Am-Fahrzeugen erwarten wir gar 4 Mercedes-AMG GT3 Evo von Hofor Racing (Michael Kroll, Alexander Prinz, Torsten Kratz, Maximilian Partl), MP Racing, Viper Niza Racing sowie GetSpeed Team JR286 (mit u.a. Steve Jans und Adam Osieka). 3 Audi R8 werden gestellt von Haas RT, Juta Racing sowie Continental Racing by Simpson Motorsport (mit den deutschen Paul Scheuschner und Alex Aka). E2P Racing steuert standesgemäß seinen Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo hinzu.
In der 992 sind 4 Porsche 911 GT3 Cup (992 I) genannt (der 992 II ist ab dem Jahr 2027 startberechtigt), diese kommen von den Stammteams Red Camel-Jordans.nl, Mühlner Motorsport, HRT Performance sowie vom Orchid Racing Team. Komplettiert wird die 992 von 9 Am-Besatzungen: Hervorzuheben sind hier die beiden deutschen Teams RPM Racing sowie HRT Performance.
Zusätzlich ist das französische Team Vortex mit einem Vortex 2.0 in der GTX vertreten, in der GT4 erwarten wir einen Toyota GR Supra GT4 Evo2 von Circuit Toys. Last but not least sind für die TCE/TCX der Seat Leon Cup Racer von asBest Racing (mit u.a. Pia Ohlsson) und der Ligier JS2 R von Not Only Motorsport genannt.
Die Track-Action hat mit diversen Trackdays schon am gestrigen Mittwoch begonnen. Das Qualifying wird am Freitag ab 16:30 Uhr live übertragen (siehe zB Youtube-Kanal des Veranstalters). Das Rennen ist im Gegensatz zum Vorjahr wieder zweigeteilt mit Parc Ferme dazwischen: Part 1 am Samstag ab 11:45 Uhr für 6 Rennstunden, die verbleibenden 6 Stunden werden am Sonntag um 11:30 Uhr gestartet.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
An diesem Donnerstag haben die Trainings- und Qualifikationssessions zum 24 Stunden Rennen am Nürburgring begonnen. Die 54. Ausgabe des seit 1970 ausgetragenen Ringklassikers wird laut Nennliste (die sich bestimmt auch mit dem heutigen Tag noch mal ändert!) mit einem Feld von 159 Mannschaften gestartet. Eine derartige Starterzahl hatte es zuletzt 2019 mit 158 Fahrzeugen gegeben. Zusätzlich zählt die Runde am Ring auch heute wieder zur Intercontinental GT Challenge die nicht weniger als 27 GT3-Mannschaften beisteuert. Damit steigt die Zahl der in der Top-Klasse der potentiellen Siegerfahrzeuge engagierten Teams auf die Rekordzahl von 41 Fahrzeugen an. Höchste Zeit auf diesen Seiten den traditionellen Blick auf die statistischen Fakten des Events zu werfen.
In diesem Jahr sind 18 Marken (Vorjahr: 17) beim Ringklassiker engagiert. Mit einem Rekordfeld von 60 eingesetzten Fahrzeugen, verteilt über annähernd ein Dutzend Klassen, stellt Porsche alleine über ein Drittel des Feldes. Damit schlagen die Weissacher die Münchner Kollegen aus dem Hause BMW deutlich, die es in diesem Jahr auf 37 Einsatzmannschaften bringen. Vom Rest der Hersteller schafft es lediglich nur Audi mit 10 Autos ein 2-stelliges Kontingent zu featuren. Je 8 Wagen werden von Mercedes-AMG , Volkswagen und Toyota an den Start gebracht. Das Feld komplettieren je 4 Lamborghini, Aston Martin und Cupra, je 3 Ford, Hyundai und HWA (die deutsche Schmiede tritt erstmals als eigener Hersteller mit den Retro-Fahrzeugen beim Ringklassiker an), 2 McLaren und jeweils 1 Ferrari, KTM, Subaru, Dacia und Opel.
Nicht mehr dabei sind die im Vorjahr engagierten Hersteller Mini sowie Lynx&Co. Opel gibt ein Comeback mit einem von (natürlich!) Volker Stryczek mitbewegten Corsa und HWA debütiert wie gesagt.
Die Teilnehmer teilen sich in 22 Klassen auf, von denen 5 zudem eine Fahrerspezifische Subklassierung aufweisen . Mit 41 Fahrzeugen, davon 27 aus der Intercontinental GT Challenge, bildet die GT3-Klasse der SP9 die größte Fraktion – was die Chancen, dass ein Vertreter der anderen Klassen irgendwie in die Top-20 vorstoßen könnte, fast aussichtslos erscheinen lässt. 22 Mannschaften sind in der höchsten Fahrerkategorie der Pro-Fahrzeuge eingestuft. Hinzu kommen 13 ProAm Mannschaften und 6 Am-Teams. Das zweitgrößte Kontingent bilden die GT4-Fahrzeuge in der SP10 die 13 Mannschaften (7 Pro-Am, 5 Am und ein noch nicht klassifiziertes Team) aufweisen. Ebenfalls noch aufgeteilt ist die SPX-Klasse (grob gesagt: Rennfahrzeuge mit GT3-Performace) in der zum Beispiel die HWA und der KTM starten – hier sind 4 Pro und ein Pro-Am Team genannt. Schaut man sich die sonstigen SP-Klassen an dann starten hier ein SP-Pro-Porsche, ein SP8T, 3 SP7, 5 SP4T, ein SP4, 7 SP3T und 3 SP2T. Hinzu kommen 2 AT1 und 3 AT2 Fahrzeuge mit alternativen Verbrennungskraftstoffen. Wenn man mal geflissentlich darüber hinwegsieht das die GT3 und GT4 Spec-Fahrzeuge sind, die prinzipiell eine offene Cup-Klasse bilden, dann macht dies insgesamt 85 Fahrzeuge in den SP-Klassen – also 53 % des Feldes.
Die zweitgrößte Gruppe bilden die Cup-Fahrzeuge die mit 6 Klassen präsent sind, die vorrangig von BMW und Porsche beschickt werden. 17 Caymans (9 Pro und 8 Am) im CUP 3, 11 Wagen im BMW M240i-Cup, 11 911´er (6 Pro und 5 Am) in der CUP 2, und je 4 BMW M2 und BMW 325i sind hier gelistet. Zählt man die 4 TCR hier generös hinzu, ergeben sich 51 Cup-Fahrzeuge – also 32% des Feldes.
Die produktionsnahen Fahrzeuge der Serienklassen bleiben als kleinste Gruppe über. Hier kommt man auf je 5 V6 und V5-Porsches, 5 VT2F (alle aus dem VW-Konzern) und 9 VT2H von BMW und Toyota . Macht 24 Einsatzteams und somit 15% des Feldes....
Im Vergleich zum Vorjahr fehlt somit lediglich die AT3 Klasse, die dieses Jahr ohne Starter bleibt. Ein Blick in die Ausschreibung des Events enthüllt zudem welche Klassen in diesem Jahr ohne Nennung bzw. ungenutzt bleiben: In der SP11 für GT2-Fahrzeuge sind ebenso wenig Starter zu finden wie in den Klassen SP5, SP6 und SP8. In den V-Klassen bleiben noch mehr Kategorien unbesetzt, so die V4, V3 und V3T, V1 und VT-Hybrid. Besonders letztere zeigt als einzige noch im Reglement berücksichtigte „NEV“-Klasse auf wie Innovationsunfreudig die Ringszene sich angesichts einer in stärksten Umbrüchen steckenden Automobil-Industrie ungeachtet der aktuellen Umstände gebärdet: Neue Energie Vehikel werden kollektiv gemieden – es lebe stattdessen der 60 Liter auf 100 km verbrauchende, großvolumige Verbrennungsmotor!
Ein letzter Blick gilt den beim Event engagierten Reifenherstellern – schließlich handelt es sich um den letzten großen Reifenkrieg im internationalen Motorsport. Denn wo kämpfen weltweit noch 10 verschiedene Reifenhersteller in einem Event um Gesamt- und Klassensiege? Engagiert sind in diesem Jahr Michelin (66 Mannschaften), Goodyear (50), Falken (13), Pirelli (12), Yokohama (6), Hankook (5), Toyo (3) sowie Giti, Bridgestone und Dunlop mit je 2 unterstützten Teams.
Das Rennen startet am Samstag dem 16.5 um 15 Uhr. Leider wird es im Gegensatz zu den 15 vorangegangenen Jahren keinen ausführlichen Rennbericht dazu auf diesen Seiten hier geben. Der ADAC Nordrhein hatte im Vorfeld den Betreibern dieser Seiten keine Akkreditierung gewährt, obwohl GT-Eins seit 23 Jahren diesen Event regelmäßig und extensiv covert. In Anbetracht der Komplexität des Events würde die Erstellung eines Rennberichts ohne Vorort-Infos angesichts lückenhafter Informationen nicht dem eigenen Qualitätsanspruch der Autoren und unserer Leser genügen, weswegen wir von einem Bericht in gewohnter Form schweren Herzens Abstand nehmen müssen. Vielleicht wird es am Ende eine Zusammenfassung des Rennergebnis geben, wobei wir da allerdings von einer Kooperation mit den Organisatoren des Events abhängig sind.