Verfasst von Timo Schumacher. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Am kommenden Wochenende findet die zweite Runde der europäischen Michelin 24h Series statt, und zwar im belgischen Spa-Francorchamps. Mit 40 aktuell gemeldeten Fahrzeugen (Link führt auf die aktuelle Entry List) sehen wir hierbei eine erfreuliche Steigerung gegenüber den vergangenen Rennen. Diese setzen sich zusammen aus: 18 GT3, 13 992, 3 GTX, 1 GT4, 5 TCE/TCX.
Fangen wir mit den GT3-Fahrzeugen an: Das größte Kontingent stemmt hier Mercedes-AMG mit 6 genannten Mercedes-AMG GT3 Evo: Hofor Racing, Ajith Redant Racing, MP Racing, Viper Niza Racing sowie GetSpeed mit 2 AMGs. Es folgen 3 Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo: 2x Comtoyou Racing (mit unter anderem Tom Coronel) sowie E2P Racing. Ebenfalls 3 Audi R8 LMS GT3 Evo II, 2 davon von Haas RT sowie das Pendant von Continental Racing by Simpson Motorsport (mit dem deutschen Paul Scheuschner). 2 Ferrari 296 GT3 von Pellin Racing (wieder im Gulf-Design?) und Era Motorsport. 2 Porsche 911 GT3 R (992) Evo von Proton Competition sowie Herberth Motorsport (die trotz ihrer zahlreichen Siege in Spa noch nicht erfolgreich waren). Dazu der McLaren 720S GT3 Evo von Optimum Motorsport (mit Salman Owega) sowie der dieses Jahr hoffentlich glücklichere Lamborghini Huracán GT3 Evo2 von ARC Bratislava (im vergangenen Jahr kurz nach Start in Raidillon abgeflogen). Ferrari 488 GT3 und Audi R8 LMS GT3 Evo II führen die Statistik mit je zwei Siegen an, hinzu kommen je einer vom Mercedes-AMG GT3 Evo und Porsche 911 GT3 R (992). Bei dem Feld bleibt abzuwarten, ob sich hier eine Marke absetzen kann - oder doch eine weitere in den Kreis der Sieger aufsteigt.
Zweitstärkste Klasse ist wie gewohnt die 992 mit Fahrzeugen vom Typ Porsche 911 GT3 Cup (992 I). Hervorzuheben ist hier wieder das deutsche Team RPM Racing mit Philip Hamprecht, sowie HRT Performance, die zwei Fahrzeuge einsetzen. Bei Mühlner Motorsport sehen wir mit Tim Scheerbarth und Julian Hanses ebenfalls zwei deutsche Flaggen neben den Namen. Diese Mannschaft wird sicherlich gemeinsam mit Red Camel-Jordans.nl wieder zu den Sieganwärten gehören.
Die GTX ist dieses Mal mit 3 Fahrzeugen besetzt: 2 Vortex 2.0 treffen auf einen Mercedes-AMG GT2 vom spanischen Team NM Racing. Colin White bringt mit der Ginetta G56 GT4 den einzigen Starter der GT4-Klasse.
Erfreulich weiterhin die Starter in der TCE/TCX mit 5 genannten Fahrzeugen. Das deutsche Team asBest Racing bringt wieder je einen Cupra TCR DSG sowie Seat Leon Cup Racer. Wie in Mugello ist ebenfalls der Ligier JS2 R von Not Only Motorsport dabei. Hinzu kommt der aus dem vergangenen Jahr bekannte BMW M3 (E46) von J-Mec Engineering sowie der Audi RS3 LMS DSG des niederländischen Teams JW Raceservice.
Die Action auf der Strecke beginnt nach Trackdays am Mittwoch und Donnerstag am Freitag mit dem Training, das Qualifying ab 15 Uhr wird auf dem youtube-Kanal und der Website des Veranstalters live übertragen. Der erste Teil des Rennens startet am Samstag um 11:30 Uhr und geht über 5:30 Stunden, Part 2 wird nach Parc Ferme am Sonntag um 10:30 Uhr für die verbleibenden 6:30 Stunden gestartet - beides ebenfalls live übertragen. Im Rahmenprogramm gibt es den TCR Europe Cup sowie den Radical Cup Europe. Und: Wer Zeit hat, ist eingeladen, sich die Parade der Rennfahrzeuge nach Malmedy am Donnerstag Nachmittag anzuschauen.
Verfasst von Timo Schumacher. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Den Saisonauftakt der europäischen 24h Series, die 12th Michelin 12h Mugello, konnte das französische Sainteloc Junior Team im Audi R8 LMS GT3 Evo II für sich entscheiden. Pierre Kaffer, Elia Erhart, Ernst Inderbitzin und Stephane Tribaudini siegten mit einem Vorsprung von 5,7 Sekunden vor dem Porsche 911 GT3 R (992) Evo von Herberth Motorsport und dem Am-Sieger ARC Bratislava im Lamborghini Huracán GT3 Evo. Pierre Kaffer musste dabei zum Rennende viel Sprit sparen, um ohne Zusatzsstopp über die Runden zu kommen.
Zwischenzeitlich ebenfalls sehr stark unterwegs waren auch der Haas RT-Audi, die GetSpeed-AMGs, der Proton-Porsche, der E2P-Aston Martin, der Era-Ferrari sowie der Ajith RedAnt-AMG. Doch langsamere Co-Piloten hier und technische Probleme dort sorgten dafür, dass die Teams zwar nicht um den Gesamt- bzw- Klassensieg mitfahren konnten - lassen aber auf spannende Rennen im weiteren Saisonverlauf hoffen.
Die 992-Klasse ging an das belgische Team von Mühlner Motorsport, mit einer Runde Abstand folgte Red Camel-Jordans.nl. Die Am-Division der 992 ging an QMMF by HRT Performance. Das Qatari-Trio Al-Emadi, Al Khelaifi und Al Yafei feierte damit einen starken Einstand in die Europa-Saison.
Gewinner der GTX-Klasse wurde der französische Vortex 2.0, nachdem der von Dinamic Motorsport eingesetzte Maserati MC20 GT2 mit Problemen am Antriebsstrang abgestellt werden musste. Die TCE-Klasse ging an das deutsche Team asBest Racing im Seat Leon Cup Racer. Der schnellere Ligier JS2R von Not Only Motorsport musste nach technischen Problemen ebenfalls aufgeben.
Die nächste Runde der 24h Series findet vom 17.-19.04.2026 im belgischen Spa-Francorchamps statt.
Fotos: https://www.24hseries.com/
Verfasst von Timo Schumacher. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Am kommenden Woche startet mit den Michelin 12h Mugello die Europa-Saison der 24h Series. 30 Fahrzeuge sind genannt, was einem leichten Rückschritt gegenüber dem Vorjahr entspricht, als 32 Fahrzeuge ins Rennen gestartet sind.
Mit 15 Fahrzeugen kommt die Hälfte des Feldes wie gewohnt aus der GT3-Klasse. Gleich 6 Mercedes-AMG GT3 Evo kommen von den Teams Hofor Racing, MP Racing, Ajith Redant Racing, Viper Niza Racing sowie 2 Entrys von GetSpeed als GetSpeed Team PCX Racing und GetSpeed Team JR286. Die beiden GetSpeed-AMGs und das Pendant von Hofor Racing wurden auch als Season Entrys bestätigt. 3 Audi R8 LMS GT3 Evo kommen von Haas RT, Continental Racing by Simpson Motorsport sowie dem Sainteloc Junior Team. Ravenol als Sponsor des Audis von Michael Doppelmayr tritt diese Saison auch als Seriensponsor auf. Ebenfalls drei Porsche 911 GT3 R (992) werden erwartet von den Vorjahresmeistern von Proton Competition (bestätigtes Season Entry) und 2x Herberth Motorsport. Während das Herberth-Exemplar #91 noch ein "Standard-992" ist, soll es sich bei den beiden anderen um die Evo-Varianten handeln. Hinzu kommt der Ferrari 296 GT3 von Era Motorsport, der Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo von E2P Racing (bestätigtes Season Entry) sowie der Lamborghini Huracán GT3 Evo des ARC Bratislava. Bei der Ausgabe 2025 konnte sich Porsche mit dem Team Manamauri Energy by Ebimotors den Gesamtsieg sichern, damals bei wechselhaften Witterungsbedigungen.
Hinzu kommen 10 Porsche 911 GT3 Cup der Generation 992: Neben dem als Saisonstarter verkündeten Team RPM Racing (Meister des Vorjahres) erwarten wir 3x HRT Performance, 2x SebLajoux Racing, Red Camel-Jordans.nl, Mühlner Motorsport, The Driving Experiences sowie Chazel Technologie Course. Das Vorjahresrennen konnte Red Camel-Jordans.nl souverän für sich entscheiden, während die Am-Klasse an RPM Racing ging.
Für die GTX-Klasse sind 3 Fahrzeuge genannt: Neben dem schon gewohnten Vortex 2.0 kündigt sich das Team PB Racing um Stefano d'Aste mit einem Lotus Exige V6 Cup R und Dinamic Motorsport mit einem Maserati MC20 GT2 an. In der TCE sehen wir mit dem Seat Leon Cup Racer von asBest Racing (bestätigtes Season Entry) sowie dem Ligier JS2 R von Not Only Motorsport zwei Nennungen.
Während die Bedingungen im Vorjahr mit kühlen Temperaturen sowie wechselhaften Bedingungen zwischen Regen, abtrocknender Strecke und am Schluss etwas Sonnenschein schwierig waren, sind für dieses Wochenende freundlichere Bedigungen und Temperaturen um 15 Grad Celsius genannt. Das dürfte das meistern der italienischen Strecke einfacher machen, ebenso wie die Tatsache, dass die Teams nun seit einem Jahr den Michelin-Reifen nutzen und entsprechende Erfahrungswerte haben. Die Action auf der Strecke beginnt am Mittwoch und Donnerstag mit Test-Sessions. Am Freitag gibt es das freie Training, ab 16:15 Uhr wird das Qualifying live auf Youtube übertragen. Ebenso wie das Rennen, welches Samstag um 12:10 Uhr für 5:30 Stunden und Sonntags ab 12:00 Uhr für die verbleibenden 6:50 Stunden ausgetragen wird.