Le Mans Streams

Seit dem gestrigen Sonntag hat der ACO die Web TV-Übertragung aus Le Mans wieder aufgenommen. Der kommentierte Online-Stream ist über die Adressen 24h-lemans.com und lemans-tv.com zugänglich und umfasst die Live-Übertragung der technischen Abnahme auf dem Place de la Republique, ab Mittwoch die Übertragung der Trainings- und Qualifikations-Sessions, die Fahrerparade am Freitag und ab Samstag insgesamt 27 Stunden Non-Stop Live-Übertragungen vom Rennen.

Der Service wird dabei über die ganze Zeit zweisprachig in Französisch und Englisch angeboten, wobei sich eine vielköpfige Produktionscrew um die Inhalte, Interviews und Reportagen kümmert. Im letzten Jahr reklamierte der ACO angeblich fast 3 Millionen Zugriffe auf den Videostream - ein Rekord, den man bei der diesjährigen Ausgabe noch zu knacken gedenkt.

Spanische GT - Jerez - Ergebnis Lauf 2

Beim Sonntags-Rennen des GT-Open in Jerez siegten in der Wertung für die Spanischen GT-Meisterschaft Lourenco Da Veiga / Manuel Giao (Novadriver-Audi R8 LMS ultra, Bild; 27 Runden) vor Emilio Di Guida / Jeroen Bleekemolen (Autorlando Sport-Porsche 911 GT3 R; +13,652s) sowie Alexander Talkanitsa sen. und jun. (AT Racing-Ferrari F458 GT2; +14,525s).

In der IberGT-Punktetabelle führen Miguel Ramos / Nicky Pastorelli (V8 Racing-Corvette C6R) mit 50 Zählern vor Dimitris Deverikos (49) und Isaac Tutumlu (beide Autorlando Sport-Porsche 911 GT3 R; 41). Die dritte Runde der Serie findet erst Mitte September in Jarama statt. 

PCC - Lausitzring - Thiim auch am Sonntag erfolgreich

Attempto Racing Pilot Nicki Thiim pcc7a.jpghat auch den zweiten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Eurospeedway Lausitzring gewinnen können. Er ließ am Sonntag den Briten Sean Edwards und den Schweizer Jeffrey Schmidt - beide im Team Deutsche Post by Project 1 unterwegs - hinter sich.

Im Rennen mussten zahlreiche Piloten der hohen Leistungsdichte des Carrera Cup Tribut zollen, denn es kam zu einigen Kollisionen. Gleich in der ersten Runde gerieten der Meisterschaftsführende und Thiims Teamkollege Kévin Estre und Land Motorsport Pilot Jaap van Lagen aneinander und das Safety-Car musste ausrücken. Nach Runde 4 wurde das Feld wieder freigegeben und Thiim ließ sich seinen Start-Ziel-Sieg nicht mehr nehmen. Edwards konnte relativ unbehelligt dahinter fahren. Für eine kleine Sensation hingegen sorgte der Drittplatzierte Schmidt. Der Neueinsteiger eroberte als erster Rookie in der aktuellen Saison einen Platz auf dem Podium.

Auch Porsche-Junior Alex Riberas zeigte sich mit seinem besten Saisonergebnis – Rang 5 sehr zufrieden. Ein verlorener Frontspoiler behinderte den weiteren Vormarsch. Dadurch konnte Norbert Siedler mit seinem Porsche von Aust Motorsport platz 4 sichern und seine Punkteposition als 5.Plazierter in der Meisterschaft sichern.

Die Privatfahrerwertung gewann als Gesamt-12. Dominic Jöst ebenfalls auf einem Porsche des Langenhagener Attempto Racing-Teams vor Konrad Motorsport Pilot Rolf Ineichen und Antonios Wossos der einen 911´er des MRS GT-Racing-Teams steuerte.

In der Punktetabelle führt nach 7von 17 Rennen noch immer Estre mit 112 Zählern vor Edwards (95) und Christian Engelhart (93). Thiim konnte sich mit 84 Zählern von Platz sechs auf Position vier im Gesamtklassement verbessern. Ganz knapp dahinter rangiert Norbert Siedler (82). Die Amateur-Wertung führt Ineichen (112) vor Jöst (102) an.

Italienische GT - Red Bull Ring - Ergebnis Lauf 1

Tommaso Maino / Mirko Venturi (Black Bull Swiss Racing-Ferrari F458 GT3, im Bild vorne links; 32 Runden) gewannen am Sonntagvormittag in Spielberg den ersten Lauf der Italienischen GT-Meisterschaft vor Rinaldo Capello / Andrea Sonvico (Audi Sport Italia-Audi R8 LMS ultra; +9,488s), Giorgio Sanna / Giacomo Barri (Imperiale Racing-Lamborghini Gallardo FL2; +13,114s) sowie Stefano Comandini / Stefano Colombo (Roal Motorsport-BMW Z4 GT3; +22,040s).

British GT - Snetterton - Qualifyings

Der M-Sport Racing-Audi R8 LMS ultra (Bild) von Rembert Berg / Warren Hughes (2:05,866) und der 888 Optimum-BMW Z4 GT3 von Stephen Tandy / Dan Brown (2:05,995) werden beim ersten der beiden Rennen der Britischen GT-Meisterschaft in Snetterton aus Reihe 1 starten. Die Pole-Position für den zweiten Lauf holten Gregor Fisken / Stephen Jelley (Trackspeed-Porsche 911 GT3 R; 2:04,526) vor Tandy / Brown (2:05,230).

Le Mans - Vorschau 1: LMP1

Am Mittwoch dieser Woche starten das 81.te 24 Stunden Rennen von Le Mans mit den ersten freien Trainings auf dem 13,6km langen Kurs in ihre diesjährige Ausgabe. Im Zuge des kommenden Reglementsumbruchs in der Top-Klasse hat sich das LMP1 Feld für 2013 auf nur noch 8 Autos ausgedünnt. Im Endeffekt lässt sich das Geschehen in der Top-Klasse auf 2 Duelle formulieren: Audi Sport Team Joest gegen Toyota und Rebellion Racing gegen Strakka Racing.

In der Werksauseinandersetzung bekommen es die drei gemeldeten Audi R18 e-tron Quattro mit den beiden Toyota TS030 evo zu tun. Ingolstadts Phalanx hat sich in den bisherigen drei Aufeinandertreffen - Silverstone, Spa-Francorchamps und dem Le Mans Testtag vor einer Woche - stets überlegen gezeigt. Dabei sind die Audi R18 e-tron Quattro nur in wenigen, aber effizienten Details verbessert worden, so der Energieausbeute des Hybridsystems, der Heckdiffusor-Aerodynamik, die nun die Auspuffabgase effektiv in die Generierung des Abtriebs einbindet, oder der Verbesserung der Rundumsicht durch zusätzliche Kameras und Bildschirme im Cockpit. Auch scheinen die Audi-Reifen von Michelin deutlich gelungener zu sein wie die Toyota-Pneus. Toyotas Evo-Version hat sich zur Enttäuschung der japanisch-französisch-kölschen Crews nicht als der grosse Wurf gezeigt der sie hätte sein sollen. 5s Abstand auf die Audi scheinen auf den ersten Blick eine deutliche Sprache zu sprechen. Allerdings hatte der ACO im Vorfeld des Testtages das Tankvolumen der Benziner noch einmal um 3l vergrössert, was sich erst beim Rennen durch längere Stints der Audi-Gegner bemerkbar machen wird.

In der Privatiers-Klasse treten die beiden Rebellion Racing-Lola gegen den Strakka Racing-HPD an. Hier ist das Duell in den vergangenen beiden Rennen und bei der Testsession ebenfalls eindeutig zugunsten der schweizer-britischen Mannschaft ausgegangen. Strakkas Honda-Crew wurde bei den Rennen durch Unfälle und kleinere technische Gebrechen eingebremst.

Aus deutschsprachiger Fahrersicht gibt es keinen Schwerpunkt mehr in der Klasse. Ingolstadt setzt auf eine Internationale Crew und hat nur noch André Lotterer und den Schweizer Marcel Fässler als einheimische Piloten im Kader. Bei Toyota tut Alexander Wurz nach wie vor Dienst und in der Privatiersklasse werden Neel Jani und Nick Heidfeld im Lola mit der #12 die Daumen der hiesigen einheimischen Fans fordern.

Nicht nur für die Rebellion-Lola sondern für alle Teams wird es reglementsbedingt die Abschiedsvorstellung ihrer Autos an der Sarthe werden. Während Rebellion Racing sich auf die Konstuktion des neuen R-One konzentrieren und dafür das ALMS-Programm zurückfahren will, wird Strakka Racing voraussichtlich HPD´s nächstjährigen Wagen unter ihre Fittiche nehmen. Audi und Toyota haben schon die Konstruktion des jeweiligen 2014er Autos in Angriff genommen - das bei Porsche schon wie berichtet seit dieser Woche läuft.

Italienische GT - Red Bull Ring - Qualifyings

Insgesamt 15 Wagen (10 GT3 und 5 GT Cup) kamen bei den Qualifying-Sessions der Italienischen GT-Meisterschaft in Spielberg zum Einsatz. Die Pole-Positions für die sonntäglichen Läufe holten Michaela Cerruti (Roal Motorsport-BMW Z4 GT3, Bild; 1:32,173) bzw. Vito Postiglione (Ebimotors-Porsche 911 GT3 R; 1:31,353). Der Black Bull Racing-Ferrari F458 GT3 von Tommaso Maino / Mirko Venturi wird beide Male von Startplatz 2 aus ins Rennen gehen.

PCC - Lausitzring - Thiim stemmt sich Estre entgegen

pcc6a.jpgDas vierte Rennwochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland begann für Attempto Racing-Pilot Nicki Thiim erfolgreich. Der 24-Jährige Däne beeindruckte auf dem Eurospeedway Lausitzring am Freitag als Trainingsschnellster, sicherte sich am Samstag die Pole-Position und auch das Rennen beendete er auf Platz 1. Er siegte im sechsten Lauf des Markenpokals 2013 vor seinem Teamkollegen und dem Meisterschaftsführenden Kévin Estre aus Frankreich und dem Deutschen Konrad Motorsport-Pilot Christian Engelhart.

Thiim erwischte einen optimalen Start und führte das 34 Piloten starke Fahrerfeld bis zur vierten Runde an. Mit einem geschickten Überholmanöver setzte sich Estre jedoch vor seinen Teamkollegen und ihm gelang es auch bis zwei Runden vor Schluss, die Position zu halten. pcc6b.jpgDoch Thiim eroberte in Runde 16 seine Spitzenposition zurück. Für Thiim ist es der dritte Sieg in drei Jahren auf dem Eurospeedway Lausitzring. Estre konnte nach seinen Siegen in Hockenheim und Spielberg nicht an seine Top-Form anknüpfen.

Der Hochgeschwindigkeitskurs in der Lausitz verlangte den Piloten viel ab und eine Ölspur vom Aust Motorsport-Porsche Norbert Siedlers sorgte für eine zusätzliche Herausforderung. „Es war total schwierig, das Öl auf der Strecke zu sehen und sehr rutschig. Trotzdem habe ich versucht, das Beste rauszuholen und Platz 6 ist großartig“, erklärte der von Porsche geförderte Nachwuchspilot Alex Riberas. Riberas musste sich lediglich Robert Lukas und Sean Edwards vor sich geschlagen geben. Auch sein Junioren-Kollege Connor de Phillippi haderte etwas mit den Streckenbedingungen, freute sich aber über seinen achten Platz. Zwischen die beiden Junioren konnte sich mit Konrad-Pilot Felipe Fernández Laser ein weiterer Nachwuchspilot schieben.

Spanische GT - Jerez - Ergebnis Lauf 1

Die Podiumsplätze beim Samstags-Rennen der Spanischen GT in Jerez, die als Sub-Wertung des GT-Open-Laufes vergeben wurden, gingen an an Isaac Tutumlu / Dimitris Deverikos (Autorlando Sport-Porsche 911 GT3 R; 31 Runden), Cesar Campanico / Joao Figueiredo (Novadriver-Audi R8 LMS ultra; +4,670s) und Miguel Ramos / Nicky Pastorelli (V8 Racing-Corvette C6R; +9,539s).

Nachschau DMV-TCC - Slovakiaring - Doppelsieg für Hamprecht

hamprecht_slovakia.jpgBevor an diesem Wochenende die vierte Runde der DMV-Touringcar Championship in Hockenheim neue Schlagzeilen liefert, haben wir noch auf die Schnelle die vorige Runde am Slovakiaring aufzuarbeiten. Dort gelang dem erst 17-jährigen Hagener Leipert Motorsport-Pilot Fabian Hamprecht ein Doppelsieg mit dem Lamborghini Gallardo FL.

In beiden Zeittrainingssitzungen fuhr er mit seinem Lamborghini die schnellste Runde und stand somit zweimal auf der Pole-Position - und beide Male war die Reihenfolge dahinter gleich. Hinter Hamprecht folgten Albert Kierdorf (Porsche 997 GT2), Michael Bäder (BMW M3 V8 Kompressor), Jürgen Bender (Corvette GT3) sowie Ronald Hölling im Grasser Racing Team- Lamborghini Gallardo GT3.

Hamprecht gelang im ersten Rennen am Sonntag bei besten äusseren Bedingungen ein Start-Ziel-Sieg – und das trotz einer Durchfahrtsstrafe für einen Frühstart. Verfolger Albert Kierdorf bekam Probleme mit seinen Reifen und musste zunächst Michael Bäder ziehen lassen und später an die Box. Bäder nutzte seine tolle Performance, um erstmals auf das Siegerpodium in der DMV-Touringcar Championship zu kommen. Jürgen Bender rundete das Podest ab. Vierter wurde Dietmar Haggenmüller, der mit seinem Ford GT GT3 immer besser zurecht kommt. Von Platz 7 ins Rennen gegangen, fuhr er konstant stark und verwies den Schweizer Bruno Stucky knapp auf Platz 5. Sechster wurde Duller-Pilot Markus Weege, der mit seinem BMW M3 um die diesjährige Meisterschaft kämpft.

Bei Rennen 2 am Sonntagnachmittag wurde Hamprecht am Start von Albert Kierdorf überrascht. Doch Hamprecht konterte bereits in der zweiten Runde und holte sich den Platz an der Sonne zurück. Diesmal war es auch kein Frühstart und er sollte bis zum Ende vorne bleiben. Für Kierdorf sollte es einmal mehr kein Happy End geben. Erneut gab es einen Reifenschaden bei seinem GT2 und somit keine Zielankunft. Michael Bäder hatte schon zuvor den Porsche überholt und ließ sich auch von hinten keinen Druck aufbauen. Bender hatte in seiner Corvette keine Chance und ihm blieb abermals nur P3. Bäder wurde Zweiter und gewann abermals seine Klasse 10. Nachdem Ronald Hölling in Rennen 1 noch einen kurzen Ausflug ins Grüne machte, fuhr er diesmal fehlerfrei und belohnte sich und das Grasser Racing Team mit Rang 4. Haggenmüller blieb diesmal „nur“ Platz 5, vor Mercedes SLS AMG GT3-Pilot Bruno Stucky.

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