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News

Pause für RWT Racing

Auf der Liste der am Sonntag im Rahmen des Ravenol Motorsport-Talks veröffentlichten ADAC GT-Masters-Mannschaften fehlte zumindest ein langjährig engagierter Name. Die RWT-Racing -Mannschaft von Corvette Teamchef Gerd Beisel war dort nicht vertreten. Dennoch könnte es nicht ausgeschlossen sein, das die bekannte blau weisse Corvette auch 2020 wieder zumindest für einige Gastspiele in die Meisterschaft zurückkehrt. Das gab Beisel nun zumindest in einem Telefonat mit GT-Eins zu Protokoll.

„Wir hatten im Vorfeld der Saison schon viele Gespräche geführt, uns dann aber nachdem diese sich schwierig gestalteten, schon im Vorfeld der Saison beschlossen unser Programm für dieses Jahr notfalls ein wenig zurück zu fahren und auf ein Vollengagement zu verzichten. Das war im Prinzip schon vor dem Corona-bedingten Shutdown der Rennszene klar. Allerdings sind die Bemühungen, noch ein Rennprogramm für dieses Jahr auf die Räder zu stellen, noch nicht ganz eingestellt worden. Auch von Seiten des ADAC hält man uns da noch die Türen offen, falls sich da in Punkto Budget und Fahrer noch was ergeben würde. Allerdings sind wir realistisch genug das dies in der augenblicklichen weltweiten Situation nicht gerade einfacher geworden sein dürfte.“

Beisel, der derzeit als Chef einer mittelständischen Firma zur Kanalsanierung zur Zeit eher gut durch die Krise kommt, wollte aber nicht pauschal ausschliessen, das das Rennteam in irgendeiner Form 2020 in der Sportwagenszene wieder aktiv wird, sobald sich die Räder wieder drehen dürfen. „Wir haben ja weiterhin noch unsere Corvette in der Werkstatt stehen. Gaststarts im ADAC GT-Masters wären somit eine Möglichkeit mit einem eingeschränkten Budget in diesem Jahr klarzukommen. Zudem pflege ich weiter Kontakte zur Creventic, wobei ein erstmaliger Start in der 24 Stunden-Serie mit der GT3-Corvette ein lange gehegter Wunschtraum von mir wäre. Auch eine Rückkehr in die Prototypenszene, vielleicht mit einem LMP3 wäre reizvoll.“

Dies wären allerdings laut Beisel alles derzeit nur Optionen, auf die sich der Teamchef nun nicht festlegen lassen möchte. „Für eine Situation wie sie derzeit weltweit in der Wirtschaft und der Rennszene herrscht gibt es keine Blaupause. Wichtig ist derzeit, das meine Familie und meine Angestellten gesund und wirtschaftlich zu gut wie möglich durch diese Zeiten kommen. Das Rennen war für uns immer nur ein zusätzlicher Zeitvertreib der vor allem Spass machen musste. Wir sind nicht darauf angewiesen mit dem Racing Geld zu verdienen. Ich versuche die 4 rein für den Motorsport fest angestellten Mitarbeiter von RWT-Racing so weit und lange wie möglich noch mit zu unterstützen um sie vor grösserem Schaden zu bewahren. Zudem ist nicht ausgeschlossen, das wir nächstes Jahr wieder ein komplettes Programm für das Masters auf die Beine stellen könnten.“

IGTC holt Indycars ins Rahmenprogramm

Indianapolis LuftbildBei den 8h von Indianapolis, der in diesem Jahr erstmals auf dem nordamerikanischen Kultkurs geplanten amerikanischen Intercontinental GT Challenge-Runde wird die Indycar-Serie einen Lauf im Rahmenprogram des Events durchführen. Das hat die SRO nun bekannt gegeben. Während der GT-Event dank einer Zusammenlegung mit der GT World Challenge America im Falles seiner Ausführung auf ein grosses GT3-Feld bauen darf wird die Indycar-Serie den Termin nutzen um ebenfalls zumindest eine derzeit verlegte Runde nachholen zu können.

Bei dem dann dritten Event der amerikanischen Formelserie werden die IndyCars wie auch die GT-Serie den im Uhrzeigersinn befahrenen 2.439 Meilen langen "GMR Grand Prix" Kurs aus Teilen des Ovals (ohne Steilkurven) und des Infields nutzen. Die 8h von Indianapolis werden in diesem Jahr erstmals durchgeführt, nachdem die bisherigen 3 nordamerikanischen Ausgaben der IGTC in Laguna Seca abgehalten wurden.

NLS: COVID-Kalender-Update

Die VLN hat die Rennen der Nürburgring Langstrecken Serie in diesem Jahr neu terminiert. Nachdem die ersten 3 Rennen der Serie aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie abgesagt werden mussten, wurde nun ein neuer Terminkalender für das Jahr erarbeitet. Geplant sind nun 8 statt wie bislang 9 Rennen, die an 7 Wochenenden stattfinden sollen. Der Saisonstart ist unter Vorbehalt auf den 27. Juni 2020 angesetzt. Ein Novum in der Geschichte der Serie ist eine Doppelveranstaltung am 11. und 12. Juli. Das Saisonfinale findet nun am 21. November 2020 statt.

„Natürlich kann heute noch niemand sagen, ob wir im Juni wieder Rennen fahren werden“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Uns war es wichtig, den Teilnehmern eine Perspektive für die Zeit nach dem Verbot öffentlicher Veranstaltungen zu schaffen, auch wenn sicherlich zu Beginn mit Einschränkungen zu rechnen sein wird. Sofern nötig, werden wir die Veranstaltungen auch ohne Zuschauer durchführen. Damit wollen wir auch unserer Verantwortung gegenüber den Teams gerecht werden, deren wirtschaftliche Situation unmittelbar mit dem Stattfinden von Rennveranstaltungen verknüpft ist. Wir setzen den vorläufigen Terminkalender auf 8 Rennen an. Dazu mussten wir Kompromisse, wie etwa die Doppelveranstaltung im Juli oder das Finale im späten November, eingehen. Das ist nicht optimal, aber im Moment einfach alternativlos.“

Auch wenn nun ein vorläufiger Terminkalender 2020 steht, wird die Situation seitens der VLN weiterhin beobachtet. Stephani schloss nicht aus unter günstigen Voraussetzungen noch einen zusätzlichen Termin für die Serie in den Kalender aufzunehmen. Rennfrei ist bislang der September, in den auch der Ersatztermin des 24 Stunden Rennen am Nürburgrings verlegt worden ist.

Der vorläufige neue Kalender der Nürburgring Langstrecken Serie liest sich wie folgt (Die Termine mit * sind neu)
27.06. – Rennen 1 (4h)
11.07. – Rennen 2 (4h)
12.07. – Rennen 3 (4h)*
01.08. – Rennen 4 (4h)
29.08. – Rennen 5 (6h)
24.10. – Rennen 6 (4h)
07.11. – Rennen 7 (4h)*
21.11. – Rennen 8 (4h)*

Das DTM-Trophy-Feld 2020

allied back nringDie DTM-Trophy hat einen ersten Ausblick auf das Feld der im Rahmen der DTM-Wochenenden vorgesehenen GT4-Serie der DTM-Trophy gegeben. 12 Mannschaften mit 20 eingeschriebenen Fahrzeugen von 6 verschiedenden Herstellern sind dabei aufgelistet. Die Nennliste umfasst derzeit 20 Fahrzeuge der Marken Mercedes-AMG, McLaren, Audi, BMW, Porsche und Aston Martin.

Unter den schon bestätigten Teams und Fahrern befinden sich bekannte Namen, darunter Sophie Hoffmann und Felix von der Laden (beide Car Republic), Ben Tuck, Max Koebolt (beide Walkenhorst Motorsport ), Felix Hirsiger (Allied Racing), David Serban (Carbogaz Racing), Fidel Leib und Jan Kisiel (beide Leipert Motorsport), Kelvin Snoeks (racing one) und Ben Green (FK Performance). Weitere Teams sind das Team GT , JvO-Autosport, Pro Sport Racing, Phoenix Racing und das Martin Racing Team.

„Die Zahl von 20 eingeschriebenen Fahrzeugen stellt eine starke Basis dar und zeigt, dass das Konzept der DTM Trophy in der Kundensport-Szene bestens angenommen wird“, sagt Frederic Elsner, der als Direktor Event bei der DTM-Dachorganisation ITR arbeitet . „Mit dem neuen Rennkalender bieten wir nicht nur den bereits eingeschriebenen Fahrern und Teams der DTM Trophy ein höheres Maß an Planungssicherheit. Das ist uns gerade in der aktuellen Situation ein besonderes Anliegen – aber auch im Hinblick auf die weiteren Interessenten, die nun ihre Motorsport-Saison planen möchten. Wir befinden uns diesbezüglich in sehr guten Gesprächen mit potenziellen Teams.“

Über die genannten Mannschaften heraus hatten bereits eine Reihe von Teams Testeinsätze und Gaststarts im Rahmen der neuen Serie angekündigt, die allerdings ebenso wie derzeit die gesamte weltweite Motorsportszene durch den Corona-Virus stillgelegt ist. Die 6 Rennwochenenden sind nun für einen Zeitraum zwischen Juli und November vorgesehen. Das Stadtrennen auf dem Nürnberger Norisring (10.–12. Juli) bildet den neuen Saisonauftakt für die neue GT-Rennserie im DTM-Rahmenprogramm; das Saisonfinale wird vom 6.–8. November in Hockenheim ausgetragen.

MLMC 2020 - das LMP3-Feld

Da hatte doch der eine- oder andere, nachdem für die 2020er Saison neue LMP3 fällig sind, sich blühende Landschaften in Form von mehr Markenvielfalt bei den LMP3 versprochen. Und wurde dann bei einem Blick auf die Nennlisten – auch des Michelin Le Mans Cups - bitter enttäuscht. Erstens sank die Zahl der Teilnehmer von 22 auf nur noch 18 Prototypen, zweitens konnte weder Ginetta ihren optisch und angeblich auch im Testbetrieb schnellen G61-LT-P3 und Adess mit dem P3-EVO, kein Fahrzeug an den Mann bringen. Beiden Herstellern bleibt nun nur noch die Möglichkeit bei den Road to Le Mans Rennen ihre Fahrzeuge ins Schaufenster zu stellen. Im Fall von Ginetta könnte das Team LNT einspringen, deren LMP1 Werksfahrer Charlie Robertson & Mike Simpson immer noch nur Silber Status haben und die dann mit je einem sneaky Bronze Driver zusammen spannen, dass könnte für reichlich Unterhaltung an der Sarthe sorgen...

Der nächste Wermutstropfen der kredenzt werden muss bezieht sich auf die Tatsache, dass anstelle von 9 Norma M30 LMP3 in 2019, deren Nachfolgemodell der Duqueine D08 nur noch 6 Kunden gefunden hat. Somit erleben wir bei den LMP3 einen Ligier JS P-320 Cup mit 12 Fahrzeugen und Duqueine Beteiligung.

Zu den Favoriten in der Klasse dürfte u.a. der NIELSEN RACING Duqueine M30-D08, mit Anthony Wells (GBR) & Colin Noble (GBR) gezählt werden. Der bekanntlich sehr schnelle Franzose Fabien Lavergne aus dem zugesperrten Luzich Racing Team wechselt vom Ferrari GTE/GT3 zum Team MV2S RACING aus Frankreich, welche ebenfalls auf einen Duqueine D08 setzen. Das in Belgien ansässige Team Mühlner Motorsport, in der Vergangenheit u.a. in den USA mit einem Norma M30 LMP3 erfolgreich, wird nun 2020 im MLMC das neue Nachfolgemodell von Duqueine einsetzen. Die beiden Fahrer für das Fahrzeug wurden noch nicht bestätigt.

Hoffen wir, das der vor wenigen Tagen veröffentlichte neue Terminkalender, mit dem ersten Rennen zum 18. Juli in Le Castellet / Frankreich, eingehalten werden kann.

Das GT Masters-Feld 2020

psonair1Im Rahmen der ersten Folge des von ADAC GT-Masters-Kommentator Patrik Simon organisierten Ravenol-ADAC GT Masters-Talks hat der langjährige TV-Kommentator der Serie einen ersten Ausblick auf das Feld der Meisterschaft 2020 gewährt. Auch wenn sich der Saisonstart 2020 derzeit noch ein wenig hinzieht – laut dem zugeschalteten ADAC Koordinator Thomas Voss sind nun auch die Termine in Most und am Red Bull Ring nicht mehr zu halten – rechnet man nun mit einem Feld von 32 Wagen für die kommende Saison. Das wäre somit ein Wagen mehr wie letztes Jahr.

Laut der von Simon aufgelisteten Mannschaften werden 15 Audi R8 LMS GT3 (Vorjahr 13; +2), 5 Mercedes AMG GT3 (+-0), 4 Porsche 991 GT3 R (+-0), 3 Lamborghini Huracán GT3 evo (+-0), 3 BMW M6-GT3 (+2) und lediglich eine Corvette (-1) zum noch nicht genau zu definierenden Saisonstart antreten. Nicht mehr vertreten sind die Hersteller Ferrari und Aston Martin sowie die letztes Jahr mit ihnen liierten Teams HB-Racing und Pro Sport Performance.

Weiter im Championnat vertreten sind die Mannschaften MRS GT-Racing, das Grasser Racing Team, Herberth Motorsport, das KÜS Team 75 Bernhard, BKK Mobil Racing, HTP-Winward, HCB Rutronik Racing, T3 Motorsport, Aust Motorsport, EFP by Car-Collection, BWT Mücke Motorsport, Montaplast by Land Motorsport und Callaway Competition. Zusätzlich kommt die von Simon zwar nicht aufgelistete aber dennoch genannte ISR-Racing-Audi Mannschaft hinzu.

Ein Comeback geben Schubert Motorsport mit 2 BMW M6-GT3 und Yaco Racing mit einem Audi R8 LMS GT3. Neu hinzu kommen das Belgian Audi Club Team WRT mit 2 noch nicht offiziell besetzten Audis, Toksport-WRT mit einem AMG und die SSR-Performance Mannschaft mit einem Porsche 991 GT3 R.

Hingegen fehlt die Corvette-Mannschaft von RWT-Racing in der Liste. T3 Motorsport plant das Engagement in Masters auf 2 Audi zu erweitern. Hingegen schränkt BWT Mücke Motorsport sein Engagement auf 2 Audis ein.

Weitere wöchentliche News will Patrick Simon im Rahmen des Ravenol-ADAC GT Masters-Talks, der in der Werkstatt des Wiesbadener Mishumotors-Teams stattfindet, nun jeden Sonntag ab 13 Uhr auf Youtube im wöchentlichen Abstand veröffentlichen, bis sich die Räder im GT-Masters wieder drehen.

AsLMS-Kalender-Entwurf 2020/21

startburinamDie Asiatischen Le Mans Serie hat den Saison-Kalender 2020-21 bekannt gegeben. Dieser wird ebenfalls schon durch die aktuelle weltweite Corona-Krise beeinflusst. So wurde die mögliche Erweiterung auf einen 5.Lauf ausgesetzt. Der mit besonderen logistischen Kosten und Reiseaufwendungen verbundene Lauf auf dem über 7km langen Kurs von „The Bend“ findet im kommenden Jahr nicht statt, obwohl das Debüt auf dem australischen Kurs in diesem Jahr von allen Teams, Piloten und dem Serienbetreiber hoch gelobt wurde. Beibehalten werden soll hingegen das geplante Debüt des japanischen Kurses von Suzuka, der die bisherige japanische Location in Fuji ersetzt. Das Finale in Sepang findet dabei schon am 23 Januar statt, um den europäischen und amerikanischen Teams eine preiswertere Rückpassage des Equipments per Schifffracht zu ermöglichen und auch das chinesischen Neujahrsfest am 12.Februar zu berücksichtigen.

Neben den Terminen bestätigte der ACO auch, das ältere LMP2-Fahrzeuge, die in der vergangenen Saison noch in der LMP2-Am-Klasse starten konnten, im kommenden Jahr nicht mehr zugelassen sind. Allerdings soll die Klasse dennoch ausgeschrieben werden und dann wohl auf Grundlage der Piloteneinstufungen definiert werden.

Die Termine der Asiatischen Le Mans Serie 2020/21 lauten wie folgt:
29.11.20: 4h von Suzuka (J)
13.12.20: 4h von Shanghai (RC)
9.1.21: 4h von Buriram (TH)
23.1.21: 4h von Sepang (MAL)

IMSA/WCA - weitere Rennabsagen /-verschiebungen

watkinsglen emptyDie Liste der durch die Corona-Pandemie gestrichenen Rennen in der USA wächst weiter.

Nach der Verschiebung von Sebring und Mid-Ohio sowie der Absage von Long Beach folgt in der IMSA nun auch der Detroit-Lauf Ende Mai. Der "zweite" Meisterschaftslauf wäre dann die 6h von Watkins Glen (Foto rechts) Ende Juni.

Auch in der World Challenge America folgten nach der Absage von St. Petersburg und Long Beach binnen weniger Tage die Absage für Lime Rock Park und Mosport. Der nächste planmäßige Lauf hier wäre dann Anfang Juni auf dem VIRginia International Raceway, wo auch die GT2 SportsClub America ihre Premiere geben soll.

sonoma emptyAuch die Premiere der GT Celebration rückt immer weiter nach hinten. Hier hätte in der Woche nach Ostern eigentlich der erste Lauf im Thunderhill Park stattfinden sollen, wo sonst auch das bekannte 25h Rennen stattfindet. Der Lauf wurde nun auf Anfang August verschoben.

Trans Am & Sportwagen Veteran und Seriengründer Rob Morgan schaut der Saison dagegen gelassen entgegen und hofft natürlich das die Events im Mai auf dem Sonoma Raceway (Bild links - 17.05.) und Laguna Seca (31.05.) stattfinden können.

Williams-Audi siegt beim 2. DNLS-Rennen

DLNS Lauf2 siegerDas zweite Rennen der Digitalen Nürburgring Langstrecken Serie, der Sim-Racing-Version der Corona-bedingt ausgesetzten Top-Nordschleifenserie, ist erstmals von der Sim-Racing Abteilung eines bestehenden Formel 1-Teams gewonnen worden. Nachdem das Williams-F1 Team in den 70´er Jahren zuletzt bei den Nordschleifenrennen zwar angetreten, aber aufgrund der damaligen Lage des Teams nie erfolgreich war, holte sich nun die Sim-Sportsabteilung Williams eSports mit dem 18-jährigen finnischen Rallycross- und Sim-Racing Talent Sami Matti Trogen und dem Sim Racer Dominik Staib auf einem virtuellen Audi R8 LMS GT3 einen überlegenen Start-Ziel-Sieg beim zweiten, dreistündigen Lauf der Serie. Mit BMW-Werksfahrer Philipp Eng , der gemeinsam mit den beiden Sim-Racern Alexander Voss und Laurin Heinrich im BMW Z4 GT3 von BS+Competition antrat, schaffte es erstmals einer der auch am Ring bekannten Realpiloten auf das Podium der Serie. DLNS Lauf2 startDieses komplettierten Alex Arana und der 30-jährige, mehrfache argentinische Tourenwagenchampion Agustin Hugo Canapino im Audi R8 LMS GT3 des MAHLE Racing Teams, die bereits beim Debütlauf auf das virtuelle Stockerl steigen konnten.

Die Reglementsänderungen der Veranstalter der Nürburgring Langstrecken Serie für die Sim-Racing-Ausgabe der Nordschleifenserie für den 2. Lauf machten sich insgesamt positiv bemerkbar. Speziell das gesteigerte Interesse der Realpiloten – für jedes der gesamtsiegfähigen GT3-Teams war ein Realpilot obligatorisch; zudem mussten diese auch den Startstint fahren - führte speziell hinter der Spitze zu aufsehenerregenden Zweikämpfen. Während vorne das Duo des Rallycross-Ausnahmetalents Matti-Trogen (der Finne absolvierte schon im zarten Alter von 12 Jahren seine ersten Einsätze in der rustikalen Vierrad-Disziplin) und Staib zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen fuhr, lieferte sich speziell Eng in der Startphase einige beinharte Duelle mit Phillip Ellis und Agustin Canapino. Das harte Training des BMW-Piloten in den letzten Tagen zahlte sich am Ende jedoch aus. Eng konnte den Wagen auf P2 liegend an seine Sim-Kollegen Voss und Heinrich übergaben, die dann den Platz am Ende auch ins Ziel bringen konnten.

dlnsunfall2Auch insgesamt holten die Real-Teams und -Piloten bei der 2.Ausgabe der Serie auf: Rang 4 holte sich das HTP-Winward Team mit u.a. Phillip Ellis und Marvin Dienst am Steuer. Das Phoenix Racing eSports-Team mit u.a. Richard Westbrook, Mike Rockenfeller und Max Hofer belegte am Ende die Ränge 5 und 7. Mit einem komplett mit Profis besetzten virtuellen Z4 (Jody Fannin, Christian Krognes, Mikkel Jensen) belegte Walkenhorst Motorsport am Ende Rang 9, wobei sich die 3 BMW-Profis knapp von schweizer Ringpilot Yannick Mettler an Bord des RacingFuel Academy Mercedes AMG GT3 schlagen lassen mussten. Pech hatte dagegen Walkenhorst-Teamkollege David Pittard der nach einer spektakulären Kollision (Screenshot) mit dem Schwesterauto ausschied.

Neue DLNS Lauf2 cup2 FeldSieger gab es auch in den anderen Klassen. In der Cup 2 (Porsche 911 GT3 Cup) hatte Ascher Racing mit dem gelben #276 Porsche am Ende die Nase vorne. Martin Ascher und Robert Klotz verwiesen die Mannschaften SimRC mit Simon Grossmann und Claudius Wied und SimRacing-Academy Red mit Solo-Pilot Mario Juri auf die Plätze zwei und drei. Die Project GT-Eins.de Mannschaft kam nach 2 Fahrfehlern bei diesem Lauf lediglich auf Rang 7 ins Ziel. Noch weiter hinten mussten sich die Realteams von Raceunion, Manthey Racing und Black Falcon trotz teils namhafter Unterstützung (Matt Campbell, Felipe Fernández Laser) einsortieren.

In der Cup 3 (Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing) setzte sich Solopilot Marcus Dec in einer spannenden Schlussphase im Sim Racing Channel Black Cayman gegen die beiden im Auftaktlauf erfolgreichen Cayman von CoRe SimRacing (Carl E Jansson/Baptiste Boudelier und Samuel Libeert/Sindre Setsaas) durch.

Das schnellste Audi TCR-Fahrzeug pilotierten Stehen Ledger und Joakim Franosch vom Full Send Racing-Team. Auf den weiteren Podiumspositionen wurden Fabio Schuermann und Martijn Asschertim Schubert Motorsport-Audi und , Dennis und Darius Neidhardt im DoT.ExE E-Sports-RS3 abgewinkt.

Der dritte Lauf der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie findet am 18. April statt. Ein Replay des gesamten Laufs ist unter diesem Youtube-Link verfügbar:

Iron Lynx-ELMS-Designs 2020

Iron Lynx 2020 GTEDie italienische Iron Lynx Mannschaft hat sowohl die Farben als auch die Besatzungen der beiden für die Europäischen Le Mans Serie vorgesehenen Ferrari F488 GTE der Mannschaft vorgestellt. Der rosa-schwarze Ferrari wird in neuem Muster erneut durch das Damentrio Rahel Frey, Manuela Gostner und Michelle Gatting pilotiert. Auf dem gelb-schwarzen Wagen kehrt erneut das männliche Trio Sergio Pianezzola, Andrea Piccini und Claudio Schiavoni in die Meisterschaft zurück. Die beiden letztes Jahr von Kessel Racing eingesetzten Ferrari bringt die italienische Mannschaft der beiden Co-Besitzer Pianezzola und Picchini wie bereits berichtet ab dieser Saison unter eigenem Namen an den Start.

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