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Supercar Challenge Assen - Gamma Days

Das dscgammagridfünfte Rennwochenende der Supercar Challenge Saison fand bei den traditionellen Gamma Racing Days in Assen vor 90.000 Zuschauern statt. Und auch das Starterfeld konnte sich sehen lassen. Obwohl die Prototypen nicht dabei waren hatten sich 42 Fahrzeuge am TT Circuit eingefunden. Im Feld befanden sich allerdings auch 7 Fahrzeuge der nordniederländischen Rennsportmeisterschaft ACNN die mit ihrem BMW Silhouetten Cup in der Supersport 2 Klasse mit mischten. Rennsport Ikone Cor Euser war nach längerer Abwesenheit auch mal wieder am Start. Erstmals mit einem Marc II V8. dscgammaweering Damit sicherte er sich im Qualifying auch gleich die Pole Position.

Dem ersten Rennen am Samstag drückte Max Weering im Lamborghini seinen Stempel auf. Er siegte nach 33 Runden mit 30 Sekunden Vorsprung vor der Porsche Armada von John de Wilde, Roger Grouwels, Dick Freebird, Floris Dullaart und Jos Jansen. Cor Euser beendete das Rennen auf Platz sieben. Ted van Vliet gewann im BMW die Supersport 1 Klasse. In der Supersport 2 waren Joop und Bart Arendsen mit ihrem BMW erfolgreich. In der Sport Division siegte Priscilla Speelman im Renault Clio.

Im auf 25 Runden verkürzten zweiten Rennen am Sonntag zeigte Cor Euser der Konkurrenz dass er noch lange nicht genug vom Rennsport hat. 17 Jahre nach seinem ersten Sieg im legendären Marcos LM600 bei den Gamma Days, damals dscgammaeusernoch unter dem Namen Rizla Day, siegte er dieses Mal im Marc II V8. Den zweiten Platz belegte Vortagessieger Max Weering im Lamborghini vor Floris Dullaard im Porsche. Thijmen Nabuurs und Lorenzo van Riet siegten im Leon Cupra in der Supersport 1 Klasse. In der SS2 war Milan Teekens im BMW erfolgreich. In der Sport Division siegte Henk Tappel im BMW vor Leo van der Eijk im Forze VIII Hydrogen Electric LMP3 der nach Zandvoort zum zweiten Mal in dieser Saison am Start war und erstmals einen Podestplatz erreichen konnte.

Das nächste Supercar Challenge Rennen findet am ersten Oktober Wochenende in Spa Francorchamps im Rahmen des TCR 500 statt.

Abschied für Schneider?

Bernd Schneider wird berndschneider2013nach Informationen aus zuverlässiger Quelle Ende des Jahres bei den 9h von Kyalami sein letztes professionelles Rennen als aktiver Rennfahrer in Diensten von Mercedes bestreiten. Das haben unsere amerikanischen Kollegen von Sportscar 365 im Vorfeld der 10h von Suzuka erfahren. Schneider, der an Bord eines von Black Falcon eingesetzten Mercedes AMG GT3 der Sun Energy1-Mannschaft zusammen mit Thomas Jäger und Kenny Habul beim neu aufgelegten südafrikanischen Klassiker starten soll, wird danach angeblich seinen Helm an den Nagel hängen. Dies hat Habul unseren Kollegen gestern exklusiv verkündet.

Der aktuelle Mercedes-Markenbotschafter Schneider bestritt über 17 Jahre  hinweg Rennen in der DTM, wobei ihm 43 Siege und 5 Meistertitel in der ranghöchsten deutschen Tourenwagenserie gelangen. Doch bereits 1997 und 1998 unternahm er einen Ausflug in das damalige GT1-Sportwagenprogramm von Mercedes, in dessen Rahmen er 13 Siege und einen WM-Titel 1997 erzielte. Nach dem DTM-Karriereende stand Schneider als AMG Performance-Fahrer immer wieder auch bei Sporwagenrennen am Start. Unvergessen ist auch in seinen Erinnerungen die Saison 2013, als er innerhalb eines Jahres mit den 24h von Dubai, den 12h von Bathurst, den 24h am Nürburgring, den 24h von Spa-Francorchamps den Blancpain 1000km am Nürburgring und den Gulf 12 hours gleich 6 Langstreckenklassiker in einer Saison als Gesamtsieger beenden konnte.

Die 9h von Kyalami werden am 14-17 November auf dem renovierten, leicht verlängerten südafrikanischen Kurs ausgetragen und markieren in diesem Jahr das Finale der Intercontinental GT Challenge

STT startet in 2. Saisonhälfte

Am assenpreviewkommenden Wochenende steht der 5. Saisonlauf der Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Programm. Gefahren wir auf dem TT Circuit in Assen, wo im vergangenen Jahr Jürgen Alzen den Sieg holte. Doch statt wie geplant in Assen wird der Nordschleifenspezialist erst auf dem Hockenheim mit dem Über-Ford GT antreten. Somit dürften wohl wieder Henk Thuis im Pumaxs RT, Corvette-Pilot Jürgen Bender (Corvette Z06.R GT3) und Ulrich Becker im Porsche 997 GT3 R den Sieg unter sich ausmachen.

Als Gaststarter ist zudem erneut Josef Klüber mit dem von der equipe vitesse eingesetzten Mercedes AMG GT3 mit von der Partie. Nachdem er die letzten Rennen ausgelassen hatte, ist Jörg Lorenz mit seinem STT Klassiker Porsche dp 935 wieder dabei. Natürlich darf in der Division 1 Johannes Kreuer nicht fehlen, der gerade in den Niederlanden mit seinem Donkervoort viele Fans hat.

In der Division 2 steht mit Torsten Klimmer (Porsche 991 GT3 Cup) der derzeitige Tabellenführer der STT am Start. Er trifft auf Gerhard Ludwig und Franz Rohr (Toyota MR2), Stefan Schäfer (VW Golf GTI Cup) und Sophie Hofmann, die mit ihrem Seat Leon TCR immer besser zurechtkommt. Gut gefüllt ist auch die Division 3, wo insgesamt sechs Piloten am Start stehen werden. Hier ging es zuletzt besonders eng zu.

Gefahren wird auf dem TT Circuit Assen von Freitag bis Sonntag, wobei das letzte Rennen am Sonntag um 12.20 Uhr über die Bühne gehen wird. Das erste Rennen wir am Samstag um 16.50 Uhr gestartet. Ein LiveTiming gibt es unter www.raceresults.nu

United Autosports nun auch in der ELMS mit einem Oreca

Nebenunitedautosportsorecawec Panis-Barthez Competition tritt auch ein zweites Team in Silverstone mit einem Doppeleinsatz mit 2 verschiedenen Chassis beim Europäischen Le Mans Serie-Lauf an. Wir wir bereits gestern erläuterten setzt auch United Autosports je einen Ligier JS P217 LMP2 und einen Oreca 07 LMP2 bei der 4.Runde der europäischen ACO Serie ein. Pikantes Detail: ausgerechnet das bislang in der Meisterschaft bestplatzierte Ligier Duo, Felipe Albuquerque und Phil Hanson, derzeit mit 26 Punkten an 7. Stelle in der Meisterschaft notiert, werden nun auf einem Oreca beim Heimspiel der Mannschaft in Silverstone antreten. Die zweite LMP2-Crew bestehend aus Ryan Cullen, Alex Brundle und Will Owen, wird weiterhin auf einem Ligier starten.

United Autosports hatte letzten Monat mit dem unvorhergesehenen Wechsel auf ein Oreca-Chassis für den FIA Langstrecken Weltmeisterschaft Einstieg (Foto) Aufsehen erregt. Haus- und Hof-Lieferant Ligier fackelte nicht lange und entzog der anglo-amerikanischen Mannschaft prompt den Exklusivvertrag als britischer Ligier Distributor. Das man nun auch in der Europäischen Le Mans Serie einen Oreca einsetzt kann vielleicht als Retourkutsche der Mannschaft um McLaren CEO Zak Brown verstanden werden.

Mit dem aktuellen Wechsel werden in Silverstone im 18 LMP2-Fahrzeuge starken Feld der Europäischen Le Mans Serie nur noch 4 Ligiers antreten, wovon je einer von United Autosports und Panis-Barthez Competition, sowie einer von Inter-Europol Competition und einer von IDEC Sport – die ebenfalls schon seit einiger Zeit je einen Ligier und einen Oreca einsetzen - am Start stehen. Dem gegenüber stehen nun 13 Oreca und ein Dallara.

Andlauer setzt sich im Carrera Cup ab

Nach pcc12adem Sieg im Samstagsrennen auf dem Nürburgring hat Porsche-Junior Julien Andlauer auf seinem Lechner Racing Porsche am Sonntag den 4.Saisonsieg folgen lassen. Sein deutscher Teamkollege Michael Ammermüller belegte den zweiten Platz vor dem Luxemburger Dylan Pereira, der ebenfalls auf einem Porsche der Lechner Racing Mannschaft startete.

Am Sonntag rollten insgesamt 29 Porsche 911 GT3 Cup unter bewölktem Himmel in die Startaufstellung. Andlauer münzte die Pole-Position in eine Führung um. In der 2.Runde musste das Safety-Car auf die Strecke, aber auch beim Re-Start zeigte sich Andlauer souverän und konnte sich von seinen Verfolgern lösen. Doch im Laufe des Rennens rückte Ammermüller immer dichter an den 20-Jährigen heran. Die Zuschauer in der Eifel sahen einen packenden Kampf um die Führung. Mehrfach versuchte der Routinier, am Ende der Start-Ziel-Geraden vorbeizuziehen. Aber Andlauer verteidigte sich geschickt und überquerte nach 19 Runden 0,182s vor Ammermüller die Ziellinie.

Eine weitere Podiumsplatzierung gelang Pereira. Der Luxemburger überholte direkt nach dem Start Larry ten Voorde im Overdrive Racing by Huber-Porsche. Hinter ten Voorde sahen Teamkollege Henric Skoog und Förch Racing-Pilot Jaap van Lagen die Zielflagge. Auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke des Nürburgrings fuhr der Australier Joey Mawson auf die 7.Position. Rang 8 sicherte sich Igor Walilko im Overdrive Racing by Huber-Porsche.

Ganz oben auf dem Podium in der Amateur-Klasse stand Stefan Rehkopf aus Deutschland. Der Huber-Pilot gewann vor Teamkollege Georgi Donchev und Matthias Jeserich im CARTECH Motorsport by Nigrin-Porsche.

Durch seine zwei Siege auf dem Nürburgring konnte sich Andlauer in der Meisterschaft absetzen: Der Franzose steht bei 197,5 Punkten und somit 23,5 Zähler vor Verfolger Ammermüller. Ten Voorde ist mit 154 Punkten Dritter.

Panis Barthez vor Oreca-Testrennen

Panis-Barthez Competition wird pbc ligier23bei der kommenden Europäischen Le Mans Serie- Runde in Silverstone erstmals einen Oreca 07 LMP2 einsetzen. Die seit 3 ½ Jahren als bislang treuer Ligier-Kunde bekannte französische Equipe ist damit eine weitere Mannschaft die wohl mit dem Gedanken spielt nach der laufenden Saison einen Fabrikatswechsel vorzunehmen, nachdem bereits United Autosports ebenfalls in Silverstone einen Oreca Einsatz geplant hat. Auf dem Oreca wird das Pilotentrio Rene Binder, Will Stevens und Julian Canal antreten, während im 2.Auto des Teams Timothé Buret, Konstantin Tscherenko und Leonard Hogenboom weiterhin auf einem Ligier JS P217 LMP2 ins Rennen gehen werden.

Panis-Barthez Competition startet seit 2016 mit den Ligier LMP2 in der Europäischen Le Mans Serie, wobei dem Team von ex-F1 Pilot Oliver Panis und ex Nationaltorwart Fabian Barthez als bislang bestes Resultat 2018 ein 2. Platz beim ELMS-Finale in Portimao gelang.

13 Hersteller bei den 2. 10h Suzuka

Am10hsuzuka start kommenden Wochenende findet mit den 2. 10h von Suzuka die vierte Runde der Intercontinental GT Challenge statt. Der vorletzte Lauf der inoffiziellen GT3-Weltmeisterschaft der SRO beeindruckt dabei mit erstaunlichen Teilnehmerzahlen und einem Feld das in Sachen Vielfalt keine Wünsche offen lässt. 36 GT3 Wagen (im Vorjahr: 35 im Gesamtfeld) sind für die vierte Runde der Meisterschaft gemeldet, die anders als im letzten Jahr bei der Premierenveranstaltung, als noch GT300-Wagen aus der japanischen Super GT zugelassen waren, in diesem Jahr rein auf die GT3-Klasse setzt.

Von den 36 GT3-Wagen starten 23 in der Pro-Klasse, 5 in der Pro-AM, 5 in der Silver-Cup-Wertung und 3 in der Amateurwertung. 27 der Autos sind dabei in der IGTC-Wertung punkteberechtigt, von denen nur einer in der Bronce-Wertung für Amateurpiloten (der Sun-Energy Mercedes AMG GT3 des Australiers Kenny Habul) antritt – der Rest der Teams fährt in der Gesamtwertung um die Herstellerpunkte.

Mit lotusevoragt3 suzukasage und schreibe 13 Herstellern schlägt das Rennen in Japan noch den Saisonhöhepunkt in Spa-Francorchamps, wo bei den 24h in diesem Jahr 11 Fabrikate am Start standen. 7 Mercedes AMG GT3 , je 4 Nissan GT-R Nismo GT3, Honda-Acura NSX und Porsche 991 GT3 R, je 3 Ferrari F488 GT3, Lamborghini Huracán GT3 evo und Audi R8 LMS GT3, je 2 Bentley Continental GT3 Evo, und BMW M6-GT3 sowie je ein Aston Martin Vantage AMR GT3, eine Callaway Competition- Corvette GT3, ein McLaren 720 S GT3 sowie der erst anfangs des Jahres mit einer nationalen Homologation für Japan zugelassene Lotus Evora GT3 (Bild rechts) sorgen für eine Markenvielfalt die selbst in einem SRO-Event aussergewöhnlich ist. Von diesen Herstellern starten lediglich Aston Martin, Lotus , Corvette und McLaren nicht in der Intercontinental GT Challenge.

Teams aus 11 Nationen stehen beim japanischen Enduro am Start. Dank der asiatischen Blancpain Serie kann Ratels SRO mittlerweile auf einen soliden Kundenstamm an asiatischen Teams zurückgreifen und so kommt es das beim kommenden Rennen in Suzuka 27 Mannschaften aus dem asiatisch/ozeanischen Raum und nur 9 aus Europa am Rennen teilnehmen. Damit ist man deutlich sattelfester in der Region verwurzelt als die Kollegen vom ACO, die in der letzten Saison der Asiatischen Le Mans Serie von 22 Teilnehmern nur 7 Teams mit einem asiatischen Bezug im Feld vorweisen konnten. Die asiatischen Team kommen im Gros aus dem einheimischen Japan (15 Mannschaften) Hong-Kong (5), Australien (3) sowie je eines aus Neuseeland, Taiwan, Malaysia und der Republik China. Das europäische Kontingent führen die Briten mit 5 Autos vor Deutschland ( je ein BMW von Walkenhorst Motorsport und dem Team Schnitzer Motorsport), Italien und Belgien an.

Auch in Sachen Piloten geben die Japaner bei der einheimischen Runde den Ton an. Unter den 108 Piloten finden sich 39 Japaner, die die deutsche Delegation mit 12 Fahrern deutlich auf den 2.Platz verweisen. Insgesamt sind Fahrer aus 22 Nationen am Start.

Das absoluteporsche suzukadeutschsprachige Kontingent besteht aus dem Audi-Trio Christopher Haase, Christopher Mies und Markus Winkelhock auf dem Absolute Racing Audi R8 LMS GT3 , Maro Engel und Maximilian Buhk auf dem im letzten Jahr siegreichen Gruppe M Racing Mercedes AMG GT3 Maximilian Götz und Luca Stolz auf dem Craft-Bamboo-Mercedes AMG GT3, Markus Pommer auf der japanischen Callaway-Bingo-Corvette, Martin Tomczyk auf dem Schnitzer Motorsport BMW M6-GT3 , dem Österreicher Dominik Baumann auf dem Strakka Racing Mercedes AMG GT3 , Nico Bastian auf dem Sun-Energy Mercedes AMG GT3 , sowie den beiden Porsche-Piloten Sven Müller und Dirk Werner auf den Fahrzeugen von Earl Bamber Racing und Absolute Racing (Bild).

In der aktuellen Punktewertung der Intercontinental GT Challenge liegt vor dem Rennen in Suzuka Mercedes mit 85 Zählern vor Porsche (77) und den dreifachen Meister Audi (40). Das Rennen startet am Sonntag um 10 Uhr Ortszeit (2 Uhr Nachts bei uns!) und kann als Stream über die Website der Intercontinental GT Challenge verfolgt werden.

Lukas Dunner vor LMP2-Premiere

Inter-Europol Competition lukas dunnerholt erneut einen neuen Piloten in seine LMP2-Mannschaft. Der erst 17 jährige Wiener Lukas Dunner wird an Bord des unter polnischer Flagge in der Europäischen Le Mans Serie antretenden Ligier JS P217 LMP2 sein LMP2-Debüt geben. Der Wiener überzeugte die im westfälischen Hameln ansässige Mannschaft als Gegner in der Ultimate Serie, der Nachfolgeserie der VdeV-Serie, wo er an Bord des Wimmer Werk Motorsport-Ligier JS P3 LMP3 (der LMP3 in unserem diesjährigen Logo) bereits 2 Siege in diesem Jahr erzielen konnte. Das junge österreichische Talent tritt bei der kommenden Europäischen Le Mans Serie-Runde in Silverstone an der Seite von Stammpilot Kuba Smiechowski und Adrien Tambay an und ersetzt damit den Spanier Dani Clos der bislang alle Rennen in der europäischen ACO-Serie bestritten hatte.

Der 2 fache Kartmeister (2014&16) hatte bislang neben seinen ersten LMP3-Rennen auch Läufe zur Euroformula Open bestritten, wo er im Teo Martin Motorsport Team derzeit an Rang 2 der Tabelle liegt. Laut eigenem Bekunden hat er nun langfristig seine Karriere auf Le Mans ausgerichtet. Mit Inter-Europol, die in diesem Jahr an der Sarthe ihr Debüt feiern konnten, hätte er dafür eine passende Mannschaft gefunden.

Ein 2.Rebellion für Silverstone

Rebellion Racing hat für die FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Auftaktrunde in 12 Tagen einen zweiten LMP1 genannt. Die britisch-schweizer Mannschaft, die ihr Kern-Engagement in der WM in Hinblick auf einen möglichen Hypercar – Einstieg im Vorfeld der Saison auf einen R13 zurück gefahren hatte, wird nun doch einen weiteren Wagen für das Pilotentrio Pipo Derani, Nathanael Berthon und Loic Duval an den Start bringen.

Rebellion Racing Teamchef Calim Bouhadra hatte unseren Kollegen von Sportscar 365 gegenüber in den letzten Wochen ein zeitweises Engagement des zweiten Autos bei einzelnen Rennen der Saison in Aussicht gestellt. Mit dem Engagement des #3 R13 wächst das Feld der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft für die 4h von Silverstone wieder auf 6 LMP1 und 31 Wagen im Gesamtfeld (Vorjahr: 8/34) an.

Neue Tabellenführer in der GT4 Germany

Mit 2 packenden Rennen überzeugte die ADAC GT4 Germany beim 4.Meeting der Serie am Nürburgring. Auf der verkürzten Sprintvariante des Kurses gab es den ersten McLaren Doppelsieg, den ersten Sieg eines Mercedes AMG GT4, das erste reine Regenrennen der Serie und einen neuen Tabellenführer zu feiern.

Beim Rennen am Samstag (der Link führt zum ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten) setzten sich am Ende die Team GT-McLaren Piloten Charles Fagg und Michael Benyahia durch. Im Zweikampf mit dem GetSpeed Performance Mercedes AMG GT4 von Hamsa und Jusuf Owega behielt Schlusspilot Benyahia am Ende die Nerven und überstand eine Kollision mit Jusuf Owega in der Kurzanbindung unbeschadet. Der Mercedes-Pilot fiel aufgrund des Drehers noch hinter den Dörr Motorsport McLaren 570S GT4 von Christer Jöns und Fred Martin-Dye zurück.

Auch beim nassen 2. Lauf am Sonntag gaben auf dem Kurs in der Eifel die AMG und McLaren Teams den Ton an, während die Porsche, KTM und BMW-Teams anfänglich mehr Mühe hatten. Kollisionen und verpatzte Reifenpoker verhagelten jedoch am Ende den McLaren Teams eine Wiederholung des Erfolges vom Vortag. Die Tabellenführer Gabriele Piana und Marius Zug mussten nach einem Unfall des Italieners in der 2. Runde einen Nuller kassieren und anschliessend hilflos mit ansehen wie ausgerechnet die Unfallgegner, die Owega-Brüder im Getspeed-AMG mit einem 3. Platz am Ende knapp die Tabellenführung übernehmen konnten.

Zwar konnte Cayman-Pilot Hendrik Still im KÜS Team 75 Bernhard-718´er anfänglich der AMG Armada trotzen, doch als Co-Pilot Horst Hadergasser den Wagen übernahm und dabei auch noch eine Durchfahrtsstrafe kassierte, fiel der Porsche endgültig aus den Punkterängen. Vorne setzten sich die Pechvögel aus der vorangegangenen Runde in Zandvoort, der HP-Racing International Mercedes AMG GT4 von Luke Wankmüller und Tim Heinemann zum ersten AMG-Sieg sowie dem ersten GT4-Erfolg der österreichischen Mannschaft in der Meisterschaft durch, vor dem Hofor-Bonk BMW M4-GT4 von Michael Schrey und Thomas Jäger sowie dem Getspeed-AMG.

Die nächsten 2 Rennen finden bei der nächsten Runde der Meisterschaft in Hockenheim am 13-15.9 statt.

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