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Pereira erringt PSC-Sieg und Tabellenführung

psc2BWT Lechner Racing Pilot Dylan Pereira hat den zweiten Lauf zum Porsche Mobil1 Supercup auf dem Red Bull Ring mit einer überzeugenden Vorstellung gewonnen. Der Vorsprung des Luxemburgers betrug am Ende des am Sonntag ausgetragenen Laufen fast 4s. Hinter dem Lechner Racing-Piloten, der mit seinem Sieg nach 2 Saisonläufen auch die provisorische Tabellenführung im Markenpokal übernahm, kamen Porsche-Junior Ayhancan Güven auf einem Martinet by Alméras-Porsche und Larry ten Voorde vom Team GP Elite auf das Podium, die sich über das gesamte Rennen einen Dreikampf mit Lechner-Pilot Leon Köhler lieferten.

Pereira war von Startplatz 3 ins Rennen gegangen und hatte sich die Spitze mit einem forschen Start innerhalb der ersten 2 Kurven erobern können. Während er seinen Vorsprung um 0,2s pro Runde ausbaute, belauerten sich Güven, Ten Voorde und Köhler über den gesamten Rest des Rennens. Doch da jeder der Piloten fehlerfrei blieb, ergab sich für die Gegner keine Überholmöglichkeit mehr.

Hinter Leon Köhler, der im Qualifying mit der zweitschnellsten Zeit überrascht hatte und nach dem Rennen mit seiner späten Reaktion auf die Startampel haderte, holte sich der Porsche Junior und Sieger von Lauf 1, Jaxon Evans, P5 vor dem Franzosen Marvin Klein im Martinet by Alméras-Porsche, der sich nach anfänglichen Infight mit Köhler um P4 am Ende mit P6 und Rang 2 in der Rookie-Wertung begnügen musste. Die Top 10 komplettierten Florian Latorre (CLRT), Jean-Baptiste Simmenauer (Lechner Racing Middle East), Max van Splunteren (Team GP Elite) und Laurin Heinrich (MRS GT-Racing). Roar Lindland auf einem weiteren Pierre Martinet by Alméras-Porsche siegte in der ProAm-Wertung vor Lokalmatador Philipp Sager, dessen Sohn Moritz auf Rang 19 ins Ziel kam.

Nach 2 Rennen hintereinander in Spielberg reist der Porsche Mobil1 Supercup jetzt weiter nach Ungarn. Auf dem Hungaroring bei Budapest findet schon am nächsten Wochenende der dritte Saisonlauf statt.

T3 Motorsport holt Jordan Pepper

jordanpepperBentley-Werksfahrer Jordan Pepper ist heute als zweiter Pilot des T3 Motorsport Bentleys im ADAC GT-Masters bestätigt worden. Der Südafrikaner pilotiert in dieser Saison zusammen mit Constantin Schöll Continental GT3 des sächsischen Rennstalls, der wie vor 2 Wochen bekannt gegeben an der seite de bisherigen Audi R8 LMS GT3 der Mannschaft antreten wird.

Pepper begann seine Karriere im Kart und kam nach ersten Markenpokalerfolgen in seinem Heimatland 2013 nach Europa. Nach dem Titelgewinn im Volkswagen Scirocco R-Cup stieg der Südafrikaner 2015 in das ADAC GT-Masters auf. Bereits in seiner Debütsaison gelang ihm mit einem Audi der Christian Abt Racing Mannschaft in Hockenheim an der Seite von Teamkollege Nicki Thiim ein Sieg - mit 19 Jahren, 2 Monaten und 5 Tagen als drittjüngster Fahrer in der Geschichte der "Liga der Supersportwagen". 2016 startete Pepper erstmals im Bentley-Team Abt im ADAC GT Masters. Aufgrund seiner starken Leistungen wurde er im Sommer 2018 schließlich in den Werkskader der britischen Nobelmarke berufen. Im Februar dieses Jahres feierte er unter anderem mit Jules Gounon, dem GT Masters-Champion von 2017, mit dem Bentley-Sieg bei den 12 Stunden von Bathurst seinen bisher größten internationalen Erfolg.

t3 motorsport 2020design"Wir freuen uns sehr, dass Jordan Pepper für uns im ADAC GT Masters an den Start gehen wird", sagt T3-Motorsport-Teamchef Jens Feucht. "Jordan hat auch international schon gezeigt, dass er einer der schnellsten aktuellen GT-Piloten ist. Er bringt als Bentley-Werksfahrer viel Erfahrung mit, wovon wir in unserer ersten Saison mit dem Continental GT3 sicher profitieren werden. Zusammen mit seinem Teamkollegen Constantin Schöll bildet er ein schlagkräftiges Duo, das für das ein oder andere Highlight sorgen soll."

Rückblick auf Lauf 1 des Porsche Supercups

psc1An diesem Wochenende findet auf dem Red Bull Ring bereits die zweite Runde des Porsche Mobil1 Supercup im Rahmen des 2. F1-Wochenendes statt. Grund genug für uns noch mal auf die erste Runde am vergangenen Wochenende zurückzublicken.

Dort gewann der neuseeländische Porsche-Junior Jaxon Evans den ersten Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup 2020 mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg. Der Polesetter führte das 25 Wagen starke Feld über die komplette 17-Runden-Distanz an. Zweiter wurde sein luxemburgischer Teamkollege aus dem Lechner Racing-Team Dylan Pereira der sich gleich beim Start von P4 auf P2 nach vorne verbessern konnte. Die Mannschaft der österreichischen Teamchef-Legende Walter Lechner feierte beim Heimspiel in der Steiermark sogar einen Dreifachsieg: Als Dritter kam Leon Köhler ins Ziel. Der 20-Jährige aus dem fränkischen Kleinwallstadt war gleichzeitig Schnellster der insgesamt neun Rookies.

IGTC 2020 ohne asiatisches Rennen

Die SRO hat heute den letztendlichen Kalender der Intercontinental GT Challenge 2020 bekannt gegeben. Die nach der ersten Runde in Australien bei den 12h von Bathurst abgebrochene Saison wird nun doch nur 4 Rennen umfassen. Ein Ersatz für die abgesagten 10h von Suzuka war letztendlich nicht zu beschaffen. Auch werden die 9h von Kyalami nun um weitere 3 Wochen in den Dezember hinein verschoben um eine ordentliche Verschiffung der Einsatzwagen zu gewährleisten.

Der neue Restkalender der Saison 2020 liest sich nunmehr wie folgt:
4.Oktober Indianapolis 8 Hour
24-25 Oktober 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps
12. Dezember 9h Kyalami

23 Wagen bei den 12h von Monza

Feld12hMonzaMit den 12h von Monza startet in einer Stunde am heutigen Freitag um 15 Uhr die zweite Runde der 24 Stunden-Serie. Der erneut ohne Zuschauer abgehaltene Event geht mit einem Feld von 23 Wagen in das Rennen.

7 GT3 der Teams von Herberth Motorsport (mit 3 Porsches!) sowie je ein Mercedes AMG GT3 (MP Racing), Audi R8 LMS GT3 (Car-Collection), Ferrari F488 GT3 (Wochenspiegel Team Monschau) und Renault RS 01 (Equipe Verschuur) werden sich ein Rennen um den Gesamtsieg liefern. Der dritte Porsche 991 GT3 R der Siegermannschaft der 24h von Portimao ist mit dem Trio Görig/Aust/Bachler besetzt. Auf dem MP Racing AMG starten gleich 4 Mitglieder der Familie Gostner (neben Manuela Gostner auch ihr Mann und 2 weitere Geschwister).

In der GTX-Klasse tritt der KTM-GTX-Entwicklungsträger gegen den ARC Bratislava Lamborghini Huracán Supertropheo und den JR Motorsport BMW an. 2 Speedlover Porsche bilden die komplette 991-Klasse, während in der GT4 lediglich der MDM Motorsport BMW M4-GT4 startet. Auf Tourenwagen-Seite kommen 7 TCR und 3 TCX-Wagen hinzu, wobei in letzterer Klasse auch der Nordschleife Racing Ligier startet.

Die ersten 4h des Rennens, für das sich der Renault RS 01 die Pole gesichert hat, werden heute um 15 Uhr gestartet. Morgen ab 11 Uhr gibt es dann die restlichen 8h im Stream auf der Webseite 24 Stunden-Serie

Die Änderungen im Feld zu NLS 3

Für den erstmals am Sonntag ausgetragenen NLS-Lauf des 52. Barbarossapreises schrumpft das Feld des samstäglichen Reinoldus Langstreckenrennens um 14 Wagen auf wieder 141 Teams – wie beim Saisonauftakt. Somit nehmen eine Reihe von Mannschaften nur einen der beiden Rennen des Doubleheaders unter die Räder.

In der GT3-Klasse wird lediglich der EFP Car-Collection by TECE Audi das Sonntagsrenenn auslassen. Damit sind 28 Mannschaften gemeldet – ob sie natürlich antreten wird auch davon abhängen ob alle das Samstagsrennen unbeschadet überstehen. Somit sind für den Sonntagslauf 8 Porsche, 7 Audi, 6 Mercedes AMG , 4 BMW, 2 Ferrari F488 GT3 und ein Lamborghini Huracán GT3 evo gemeldet.

In der CUP2-Klasse ist der für „Alex Autumn“ gemeldete Porsche nur für den Samstagslauf gemeldet. Auch der Wölflick Mustang in der SP8 ist nur für den 1.Lauf vorgesehen. In der SP6-Klasse feht am Sonntag der Cayman von Wawer/Schmickler. Auch schrumpft das V6-Feld in Abwesenheit des Mathol-Caymans. In der V5 fehlen mit dem zweiten W&S-Cayman und dem BMW M3 sogar 2 Wagen, da aber das Pixum Team Adrenalin einen zweiten Wagen im Sonntaglauf einsetzt starten dennoch 6 Autos in der Klasse. Ähnlich sieht es in der CUP3-Klasse aus: der Schmickler-Performance und der AVIA-Sorg-Cayman lassen den Sonntag aus, dafür ist ein Cayman mit Solo-Starter Heinz Dolfen am Sonntag zusätzlich gemeldet worden.

Weitere Wagen fehlen in der SP3T (ein Golf), der VT3 (ein Cayman) der VT2 (ein Opel) der V4 (2 BMW) der TCR (ein Honda).

155 Teams für NLS2

155 genannte Teams für das 60.te ADAC Reinoldus Langstreckenrennen und 141 für den einen Tag später stattfindenden 52. ADAC Barbarossapreis – das erste Doppelrennen in der Geschichte der der Nürburgring Langstrecken Serie bietet am kommenden Wochenende ungeachtet aller negativen Voreinschätzungen ein beachtliches Feld auf. Zum Vergleich : ebenfalls 141 Mannschaften waren vor 1 ½ Wochen für den Saisonauftakt am Ring gemeldet worden. Von diesen starteten dann am Ende 136 Teams wirklich nach der langen Corona-Pause in den verspäteten Saisonauftakt. An dieser Stelle hier analysieren wir nun das Feld des ersten, am traditionellen Samstag abgehaltenen Laufs, ehe wir morgen auf die Veränderungen im Sonntagslauf blicken.

Auf 29 Teilnehmer (NLS1: 20) wächst die Top-Klasse der GT3/SP9 an. Zusätzlich zu den Startern von Lauf 1 treten der zweite Falken-Porsche, der Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3 evo, der RaceIng Audi R8 LMS GT3, der zweite HRT-Mercedes AMG GT3, die beiden zwar von Manthey-Raeder betreuten, aber unter der Nennung des KCMG-Teams antretenden Porsche 991 GT3 R ein weiterer Audi Sport Team Audi R8 LMS GT3 mit der Besatzung Kelvin van der Linde/Mies/Drudi sowie der Schnitzer Motorsport BMW M6-GT3 mit dem Trio Sheldon van der Linde/Tomczyk/Farfus zusätzlich an. Somit starten im Idealfalle 8 Audi R8 LMS GT3, 8 Porsche 991 GT3 R, 6 Mercedes AMG GT3, 4 BMW M6-GT3, 2 Ferrari F488 GT3 und ein Lamborghini Huracán GT3 evo am Samstag in das Rennen

woelflick mustangIn der Klasse der SP7 wächst das Feld um einen Cup-Porsche - den britischen Porsche von Bill und Jim Cameron – auf 7 Fahrzeuge an. Auch in der CUP2-Klasse starten wieder 2 Cup-Porsche, nachdem die Klasse zu Saisonbeginn ohne Starter geblieben war. Dank des Wölflick Mustangs wächst die SP8 auf 3 Fahrzeuge an. Dagegen sind in der SP8T nur noch 2 Fahrzeuge am Start, nachdem der neue Walkenhorst Motorsport M2 CS eine eigene Cup-Klasse bekommen hat. Konstant bleiben dagegen die Klassen der SP10/GT4 (8 Fahrzeuge) und der SP-Pro (1).

In der Klasse AT ist hingegen nur noch der zweite Ford Mustang im Feld am Start. In der V6-Klasse verdoppelt sich die Anzahl der Starter dank des Mathol-Zimmermann-Caymans auf 2. Auch die V5 registriert mit 7 Startern einen mehr als zum Auftakt. Wieder stark besetzt sind die Klassen V4 mit 16 (20) und VT2 mit 19 (19) Startern.

In der Gruppe H kommen erneut 8 Wagen (1 H4; 7 H2) hinzu, Während die Cup-Klassen in nun 6 Klassen 13 M240i-CUP5-BMW (+1), 12 Cayman Trophy by Manthey-Porsches (+2), 3 CUPX-KTM´s (unverändert), 2 CUP2-911´er (+2), sowie je ein OPC-Cup und M2 CS-Cup-Fahrzeuge - also insgesamt 32 Autos von der Stange – zum Feld beisteuern. Sehr bescheiden bleibt hingegen das TCR-Feld das nur 2 Wagen und somit einen weniger wie zum Saisonauftakt umfasst.

STT-Saisonstart 2020 voraus!

Auch für die Spezial Tourenwagen Trophy startet am kommenden Wochenende die Saison 2020. Auf dem Eurospeedway Lausitzring wird die Serie zum ersten Male seit 11 Jahren wieder ihren Saisonauftakt bestreiten. Zwei Fahrer von damals (Foto) sind auch in diesem Jahr mit von der Partie.

Zum einen ist dies Ulrich Becker, der im Gegensatz zu damals in einem Porsche 997 GT3 R antreten wird. Seine Division 1 ist so stark wie noch nie besetzt: 9 Fahrer auf Wagen von 8 verschiedene Herstellern sind genannt. Jürgen Alzen bringt seinen brutal starken Ford GT Turbo an den Start. Uwe Alzen wird hingegen im Audi R8 LMS GT3 sein Debüt in der Spezial Tourenwagen Trophy geben. Ein neues Fahrzeug bringt zudem Jürgen Bender an den Start. Mit einer aktuellen C7 wird Bender die diesjährige Saison bestreiten. Mit Henk Thuis im spektakulären Pumaxs RT und Mario Hirsch im Mercedes AMG GT3 sind weitere Sieganwärter am Start. Erstmals in der STT engagiert ist Ronald Hölling, der einen Lamborghini Huracán GT3 evo von HP-Racing International steuern wird. Nach einem Jahr Abstinenz kehrt zudem Berthold Gruhn mit seinem Audi R8 LMS zurück. Für Fan-Liebling Johannes Kreuer und seinen Donkervoort D8R wird die Luft nun dünn in der Klasse. Doch der sympathische Donkie-Treter weiß: regelmäßiges punkten, bringt am Ende die gute Platzierung in der Meisterschaft.

Christopher Gerhard startete vor 11 Jahren in der Lausitz genau wie Ulrich Becker auf einem Porsche 997 GT3 Cup. Dem Viersener sollte es am Saisonende den Meistertitel bringen. Nun kehrt Gerhard, der neben der Rundstrecke noch bei Rallyes aktiv ist, in die Traditionsrennserie zurück. Dort wird er einen 991 GT3 Cup der ersten Generation pilotieren. Neben Gerhard sind in der Division 3 noch drei Tourenwagen am Start. Edy Kamm (Seat Leon TCR) und Erik Bänecke (Seat Leon Mk2) sind dabei alte Bekannte. Neu ist Max Frederik Gruhn (Audi RS3 LMS TCR), der mit dem TCR-Wagen erste Erfahrungen sammeln soll.

Gefahren wird wieder gemeinsam mit der P9 Challenge und der Sports Car Challenge, so dass über 30 Fahrzeuge am Start erwartet werden. Beide Rennen werden am Samstag ausgetragen.

Getspeeds World Challenge Endurance Programm

getspeedDie GetSpeed Performance-Mannschaft von Teamchef Adam Osieka hat heute ein Teil-Engagement im Endurance Cup der GT World Challenge Europe bestätigt . Die Meuspather Mannschaft wird bei mindestens 3 Rennen, den 3h von Imola, den 6h am Nürburgring und dem Finale bei den 1000km von Le Castellet mit ins Geschehen eingreifen. Mit dem Trio Alessio Lorandi, Fabian Schiller und Maximilian Buhk geht das Team in der Pro-Klasse an den Start. Optional überlegt man derzeit zudem auch das 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps als vierte Runde in diesem Jahr zu bestreiten, was dann in einer vollen Saison des Corona-bedingt auf 4 Rennen gekürzten Langstreckencups münden würde.

Nach nur einer Saison als Kundenteam von Mercedes-AMG ist GetSpeed Performance in diesem Jahr bereits zum werksunterstützten AMG-Performance-Team auf der Nürburgring Nordschleife aufgestiegen. Nun nimmt man mit dem Langstreckentestprogramm in der SRO-Serie der World Challenge Europe ein weiteres Endurance-Programm auf. Zudem soll noch mindestens ein Engagement in der GT-Open-Serie hinzukommen. Für 2021 strebt Osieka nach eigener Aussage ein Vollprogramm in der GT World Challenge Europe mit allen Sprint- und Langstreckenrennen an.

Der 21-jährige Alessio Lorandi feierte in der Vergangenheit unter anderem in der FIA Formula 3 European Championship und in der GP3 Serie Siege. Der 23-jährige Fabian Schiller gehört zum teaminternen Kader der Meuspather Mannschaft und kennt die SRO-Serie bereits von seinem Meistertitel im Silvercup des Sprintserie im Jahr 2017. Auch Maximilian Buhk hat mit seinem Meistertitel im Pro Cup der Blancpain Endurance Serie 2013 und dem Sprint-Cup Titel 2015 bereits beste Referenzen gesammelt.

Aston mit 2 Gaststarts in der ELMS

Das Aston-Martin-Werksteam wird beim Europäischen Le Mans Serie-Auftakt auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet das GTE-Feld mit einem Wagen verstärken. Nach der langen Corona-Pause der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft will GTE-Am-Privatier Paul Dalla Lana sich zwei zusätzliche Vorbereitungsrennen gönnen und hat deswegen seinen GTE-Am-Wagen sowohl für die in 2 Wochen stattfindenden 4h von Le Castellet als auch für die 4h von Spa-Francorchamps genannt. Damit will er sich für die 3 verbleibenden WEC-Runden in Spa-Francorchamps (16.8), Le Mans (20.9) und Bahrain (15.11) wieder in Form bringen.

Den Saisonauftakt auf dem Circuit Paul Ricard will Dalla Lana mit seinem letztjährigen Teamkollegen Mathias Lauda und seinem neuen Co-Pilot Ross Gunn bestreiten. Für Spa-Francorchamps wird Gunn dann Augusto Farfus Platz machen, der zusammen mit Dalla Lana und Gunn den #98 Aston Martin Vantage AMR GTE für den Rest der Saison pilotieren soll. Farfus übernimmt dabei den Platz von Werkspilot Darren Turner der sich nach dem Willen des Werkes ganz auf die Entwicklung des Valkyrie Hypercars konzentrieren soll.

Sollten noch alle 9 genannten GTE-Teams in der Serie mit an Bord sein, dann würden beim Saisonauftakt somit 7 Ferrari, 2 Porsche und ein einzelner Aston in der Klasse antreten.

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