38 ELMS-Wagen in Spa

Am kommenden Wochenende startet die Europäischen Le Mans Serie in Spa-Francorchamps in die 5.te Saisonrunde. Im Vergleich zur letzten Runde in Monza schrumpft das Feld um 6 Wagen auf 38 Autos – und sämtliche der 6 Änderungen betreffen die LMP2-Klasse, die mit nun 13 Startern neben 16 LMP3 und 9 GTE das Rennen in den Ardennen bestreiten wird.

Neben den 4 WEC-Gaststartern aus der vergangenen Runde fehlt in der LMP2 auch einer der IDEC Sport Orecas und das Graff Racing Team. Daneben gibt noch 3 Umbesetzungen. Nyck de Vries kehrt wieder in das Cockpit des G-Drive Aurus #26 zurück. Ebenso Harry Tincknell in den dritten Sitz des Pro-Am-Racing Team Turkey Orecas und Charles Milesi an Bord des Cool Racing Orecas der ebenfalls in der Pro-Am-Klasse startet.

In der LMP3 betreffen die einzigen Umbesetzungen die beiden Inter-Europol Competition Ligier JS P320 LMP3. In der #13 bekommen Martin Hippe und Ugo de Wilde mit dem australischen ex-GT-Masters Piloten Aiden Read einen starken dritten Mann. Mattia Paisini kehrt in die #14 zurück wo er neben Stammpilot Kaprzyk den Chilenen und ELMS-Novizen Nicolas Pino als dritten Piloten zugeteilt bekommt.

2 Änderungen gibt es bei den 9 GTE-Autos gegenüber Monza zu vermelden. Matt Campbell kehrt in den #77 Proton Competition Porsche zurück nachdem sein Sitz in Monza noch von Gianmaria Bruni eingenommen wurde. Un im #83 „Iron Dames“ Iron Lynx-Ferrari wird Sarah Bovy den Sitz von Michelle Gatting übernehmen.

Das Rennen in Spa-Francorchamps wird am Sonntag gegen 11 Uhr und wird auf dem Youtube-Kanal der Serie übertragen.

Neue Masters-Tabellenführer nach Lausitz-Runde

Das 4.Meeting des ADAC GT-Masters (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) fand am vergangenen Wochenende am Lausitzring statt. Dort startete ein Feld von am Ende 26 Autos. Das Grasser Racing Team hatte sein Engagement vorübergehend auf 3 Wagen reduziert dennoch wurde reichlich Action geboten.

In Lauf 1 siegte am Ende der Land Motorsport Audi R8 LMS GT3 von Christopher Mies und Ricardo Feller 1s vor dem Toksport-WRT Mercedes AMG GT3 von Luca Stolz und Maro Engel die sich wiederum 0,7s vor dem Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo von Mirko Bortolotti und Alberto Costa Balboa in Ziel retten konnten. Eins lange Rennunterbrechung wegen einer verölten Strecke und zahlreiche Ausfälle prägten den ersten Lauf in dem am Ende nur 19 Wagen ins Ziel kamen.

Lauf 2 endet mit einem Mercedes AMG GT3-Dreifachsieg. Am Ende gewann der AMG von Jules Gounon und Igor Jakob Walliko, die sich 3,5s vor dem Toksport-Duo Engel/Stolz und weitere 0,6s vor dem Mann Filter AMG von Maximilian Buhk und Raffaele Marciello ins Ziel retten konnten.

Vor der nächsten Runde am Sachsenring hat damit das Siegerduo aus Lauf 1 – die Land-Piloten Mies und Feller – die Tabellenführung sowohl in der Fahrer als auch in der Teamwertung übernommen.

Grellos Durchmarsch beim 6h-Rennen

Das Rowe-ADAC Ruhrpokal 6h Rennen am Nürburgring (der Link führt zum vollständigen Rennbericht auf unseren Seiten) ist am Samstag mit dem dritten Sieg des Manthey-“Grello“-Porsches in diesem Jahr auf der Nordschleife zu Ende gegangen. Nach dem Sieg beim zweiten Nürburgring Langstrecken Serien-Lauf, dem 46. DMV 4h-Rennen, und dem Triumph beim wetterbedingt stark verkürzten, nicht zur Serie zählenden 24 Stunden Rennen am Nürburgring gewannen am Samstag Kevin Estré und Michael Christensen in Abwesenheit des eigentlich als drittem Piloten vorgesehenen Lars Kern, der offiziell wegen einer Rückenverletzung passen musste, mit einem Vorsprung von gut 19s auf den Junior-BMW M6-GT3 der ebenfalls bereits 2 mal in diesem Jahr siegreichen BMW-Junioren Max Hesse, Daniel Harper und Niel Verhagen. Im Teaminternen Falken Motorsport-Zweikampf um den letzten verbleibenden Podiumsplatz stachen die von der Pole gestarteten Martin Ragginger und Alessio Piccariello auf dem Porsche 991 GT3 R mit der #4 ihre Teamkollegen Dennis Olsen und Tobias Müller am Ende um 42s aus, was aus einem zusätzlichen Stop der #3 kurz vor Rennende resultierte. Da mit dem von Romain Dumas und Matteo Cairoli pilotierten Dinamic Racing Porsche ein weiterer Neunelfer auf P5 ins Ziel kam konnte Porsche sogar 4 seiner Top-Fahrzeuge in den Top-5 des längsten Saisonrennens der Nürburgring Langstrecken Serie plazieren.

Da der stärkste der 3 Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3, der #34 Wagen von Krognes/Pittard/Tuck duch eine Serie von Reifenschäden aus dem Kampf um den Sieg gerissen wurde, bleib dem Team mit P6 des #35 BMW lediglich ein für das Fahrzeug allerdings überzeugender sechster Platz zu verbuchen. Der zu Beginn des Rennens von Mattia Drudi in Führung gehaltene Lionspeed by Car-Collection-Audi R8 LMS GT3 gewann auf P7 eintreffend die Pro-Am-Klasse vor dem Haupt Racing Team Mercedes AMG GT3 und dem in der Pro-Am zweitklassierten Frikadelli Racing Team Porsche. Da der eigentlich auf P10 klassierte BMW M4 GT3 kurz nach einem Tankstopp rätselhafterweise dennoch ohne Sprit in der Boxengasse ausrollte und so die Zielflagge nicht entgegen nehmen konnte, sorgte der 10.Platz des Black Falcon Team Textar SP-Pro-Porsches dafür das Porsche am Ende sogar 6 Fahrzeuge in den Top-10 verbuchen konnte.

Spielten zu Beginn des Rennens der Lionspeed-Audi und der schnell auf eine alternative Boxenstrategie setzende #3 Falken Porsche noch eine Rolle beim Kampf um die Spitze, so setzten sich der Manthey Porsche und der Junior-BMW schnell durch ihr überlegenes Tempo an der Spitze ab. Während sich im AM-AMG von GetSpeed Performance dahinter auch Moritz Kranz mit einer überlegenen Vorstellung kurz empfehlen konnte, fielen 2 der Top-Autos Auffahrunfällen beim Eingang in Code 60-Phasen auf der Döttinger Höhe zum Opfer. Das erste war der Wochenspiegel Team Monschau-Ferrari F488 GT3 auf dem Jochen Krumbach gleich in seiner ersten Runde einer Kettenreaktion zum Opfen fiel. Zweites derartige Opfer wurde Frank Stippler der im Kampf um einen Top-10-Platz unsanft von einem in das Heck seines Phoenix Racing Audi einschlagenden Porsche in die Leitplanken befördert wurde. Stippler verletzte sich bei der Aktion und musste wie auch sein Team alle Hoffnungen auf einen Top-5-Platz begraben. Walkenhorst´s #34 bremsten wie schon geschildert Reifenmalaissen und der Huber Porsche fiel nach 4 Rennstunden ebenfalls aus.

Der Sieg in der SP9-Am-Klasse ging auf P11 an das Duo Moritz Kranz/Janine Shoffner auf dem GetSpeed Performance AMG, die vor dem auf P12 eintreffenden besten CUP X-KTM, dem X-Box GTX von Bohr/Mölig/Kofler/van der Laden ins Ziel kamen. Der SP7-Klassensieg ging an den RPM Racing Porsche von Kodidek/Kools/Hamprecht auf P15. P17 wurde für den schnellsten SP8T Wagen, den Black Falcon Mercedes AMG GT4 von Kaya/Piana/Stursberg/Yücesan verzeichnet. In der 21 wagen starken CUP3 Cayman Trophy setzte sich der W&S Motorsport Cayman von Bickle/Scheerbarth/Kronberg durch. Der GT4-Sieg ging auf P19 an den Schnitzelalm Racing Mercedes AMG GT4 von Marchewitz, Böckmann, Renger, Lambertz.

Die nächste Runde der Nürburgring Langstrecken Serie findet am 25.9 mit dem 53. ADAC Barbarossa Preis statt.

24h Serie: Sizilien weicht dem Hungaroring

12h Hungaroring 2014Wer die Website der 24 Stunden Serie aufmerksam beobachtet hat, dem ist ein Wechsel der nächsten Saisonstation aufgefallen: Die eigentlich geplante Wiederholung der 2020 erstmals ausgerichteten 12 Stunden von Sizilien muss nun der 7. Ausgabe der 12 Stunden vom Hungaroring weichen. Gründe für die Verlegung der vorletzten Saisonrunde wurden noch nicht von der niederländischen Creventic Gruppe genannt.

Die letzte Ausgabe des Rennens im Jahre 2014 ging an das Team SPS automotive performance im Mercedes-Benz SLS AMG GT3, gefahren von Valentin Pierburg, Tim Müller und Lance-David Arnold. Erfolgreich waren davor ebenfalls BMW (Schubert Motorsport 2008 & 2009), Audi (Lechner Racing 2010), Ford (VDS Racing Adventures 2011) und Lamborghini (Blancpain Racing 2013).

Gespannt erwartet wird die erste Entry List, denn der Streckentausch wurde weniger als einen Monat vor dem Event vollzogen.

Zwischenstand in der 24h Serie

#909 DUWO RacingNach den 24 Stunden von Barcelona (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) sind für die 24 Stunden Serie noch zwei Saisonstationen angesagt - Zeit für uns, einmal auf die Punktewertung zu schauen:

Wenig überraschend führt die GT-Wertung kein GT3-Team an, da diese bislang nicht an jedem Rennen teilgenommen haben. Die Spitze hat momentan DUWO Racing #909 (Mukovoz/Sidoruk/Peregudov) mit ihrem Porsche 911 GT3 Cup inne. Mit 91 Punkten liegt die niederländische Mannschaft 5 Punkte vor ST Racing #438 (Miller/Tan/Hull) und 10 Punkte vor Reiter Engineering #724 (Felbermayr Jr./Angermayr/Siljehaug). Auch das Vortex-Team #701 liegt mit 13 Punkten Rückstand noch vor dem besten GT3-Team von Herberth Motorsport #91. Den Ladies Cup der GT-Wertung führt Samantha Tan (#438 ST Racing) mit 86 Zählern locker an vor Karen Gaillard (#701 Vortex V8) mit schon 30 Punkten Rückstand. Im Junior Cup liegt Samantha Tan ebenfalls in Front.

In der TCE-Wertung geht es an der #278 CWS EngineeringSpitze noch enger zu: CWS Engineering #278 (White/Brunot) führt nach 3 zweiten und 2 ersten Plätzen die Wertung mit 102 Punkten an, Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing #1 (Kletzer/Heyerdahl) folgt mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 2. Mit 89 Punkten folgt AC Motorsport #188 (Perrin/Detry) auf Position drei, hier hat man im Gegensatz zu den beiden Spitzenreitern noch keinen Klassensieg erzielen können. Den Ladies Cup führt Jasmin Preisig (#112 Autorama/Wolf-Power) mit 72 Punkten deutlich an, der Platz an der Sonne im Junior Cup geht an Emil Heyerdahl (#1 Autorama/Wolf-Power).

Zusätzlich zu den "24h Series Team Champion" in der GT- und der TCE-Division wird der Meister mit der höheren Punktzahl noch als "24h Series Team Champion of the Continents" gekrönt. Ein Streichresultat steht jedem zu, sodass hier gerade bei den engen Abständen noch keine Vorentscheidung gefallen ist.

Falken Doppelpole zum 6h-Rennen

Das Saisonhighlight der Nürburgring Langstrecken Serie , das 6h ROWE Racing Ruhrpokalrennen, startet mit einer Falken-Doppelpole. Bei anfänglich noch nasser Strecke, die aber angesichts eines fast wolkenlosen Himmels kontinuiertlich abtrocknete, erzielte Alessio Piccariello mit einer 8:31,240 auf dem Falken Motorsport Porsche 991 GT3 R angesichts einiger Code 60 Zonen in der endphase des Qualifyings vor seinem Teamkollegen dennis Olsen. Startreihe 2 teilen sich der Lionspee by Car-Collection Audi GT3 von Mattia Drudi und der Getspeed AMG von Moritz Kranz.

Der Rennbericht zum 6h-Rennen ist unter diesem Link auf unseren Seiten zu finden.

NLS Kalenderentwurf 2022

Auch die Nürburgring Langstrecken Serie hat am gestrigen Freitag einen ersten Ausblick auf den Kalender 2022 veröffentlich. Der Kalender umfasst dabei erstmals nur 8 Veranstaltungen. Der Startschuss fällt im kommenden Jahr am 26. März. Saisonhöhepunkt sind die „12 Stunden Nürburgring“ vom 10. bis 11. September bei dem 2 Rennen zu einem 12h-Event (2*6h) zusammengelegt werden.

NLS2 und NLS3 umrahmen im Kalender das Osterwochenende. Die Serie pausiert danach bis zum 25. Juni, dem Datum von Rennen 4. In der Zwischenzeit findet das 24 Stunden Rennen am Nürburgring vom 26. bis 29. Mai statt, bei dem eine grosse Anzahl von NLS-Teams an den Start geht. Am 9. Juli folgt das 6h-Rennen. Aus dem in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführten Double-Header werden 2022 die „12 Stunden Nürburgring“. Am 10. und 11. September steigt die Premiere des neuen Saisonhighlights, das mit einem attraktiven Rahmenprogramm auch abseits der Strecke angereichert werden soll.

Der vorletzte Lauf am 8. Oktober geht dann wieder über die gewohnte Distanz von 4 Stunden. Am 24. Oktober werden beim Finale der NLS die neuen Champions und Klassensieger der VLN gekürt. Sollte einer der ersten drei Läufe wetterbedingt ausfallen müssen, ist der 5. November als Ausweichtermin vorgesehen.

Bei den ersten drei Rennen findet jeweils am Freitag von morgens bis abends eine große Einstellfahrt über die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Grand-Prix-Kurs-Kurzanbindung und Nordschleife statt. Gleiches gilt für das 12h-Rennen. An den vier weiteren Terminen wird am Freitag vormittags die Kurzanbindung befahren, am Nachmittag dann die komplette NLS-Variante. Ausrichter sind wie gewohnt die 9 Gesellschafter der VLN e.V. & Co. oHG: ADAC-Westfalen e.V., Renngemeinschaft Düren e.V. DMV, AC Altkreis Schwelm e.V. im ADAC, MSC Adenau e.V. im ADAC, Dortmunder MC e.V. im ADAC, Rheydter Club für Motorsport e.V. DMV, MSC Ruhr-Blitz Bochum e.V. im ADAC, MSC Sinzig e.V. im ADAC und MSC Münster e.V. DMV. Die Zuordnungen der Veranstalter zu den Rennen findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Die vorläufigen NLS-Termine 2022 sehen wie folgt aus:
26.03.2022 – NLS1
09.04.2022 – NLS2
23.04.2022 – NLS3
25.06.2022 – NLS4
09.07.2022 – NLS5 (6h Rennen)
10.-11.09.2022 – NLS6 (12h Rennen)
08.10.2022 – NLS7
22.10.2022 – NLS8
05.11.2022 - (Ersatztermin)

Rückblick auf die GTC in Assen

gtcassenIm Rahmen des ADAC GT-Masters am Eurospeedway Lausitzring steigt auch die dritte Runde der GTC-Serie . Die zweite Runde in Assen hatten wir aus Zeitgründen noch nicht hier beleuchten können.

Das Goodyear 60 Rennen gewann dort im 16 Wagen starken Feld Salman Owega im Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3 vor dem NRT-Mercedes AMG GT3 von Marvin Kirchhöfer und Heiko Neumann und einem weiteren Phoenix Audi von Christer Jöns und Carrie Schreiner. Lauf 1 der Sprintserie gewann Tim Heinemann im Space Drive AMG vor Owega und Carrie Schreiner. Lauf 2 gewann Marvin Kirchhöfer vor Space Drive Pilot Maximilian Götz und Owega.

DTM Kalenderentwurf 2022

DTM1aDie DTM hat am vergangenen Wochenende einen ersten Entwurf des Kalenders 2022 veröffentlicht Dieser umfasst 9 Rennwochenenden mit insgesamt 18 Rennen und sieht auf den ersten Blick wie folgt aus:
30.4-1.5: Portimao (P)
21-22.5: Lausitzring (Turn 1) (D)
4-5.6: TBA
18-19.6 TBA
2-3.7 Norisring (D)
27-28.8 Nürburgring (D)
10-11.9 Spa-Francorchamps (B)
24-25.9 Red Bull Ring (A)
8-9.10: Hockenheim (D)

Auf den ersten Blick wird sichtbar das die DTM in alte, schlechte Gewohnheiten zurückfällt: Auch wenn man nicht mehr die „Formel 1 mit Dach“ ist und statt dessen nun auf GT-Wagen von der Stange zurückgreift, soll laut eigener Aussage der Status als „international operierende Tourenwagenserie“ mit globalem Anspruch beibehalten werden.

Benedikt Böhme, Geschäftsführer der ITR GmbH unterstreicht die Pläne. „Die DTM ist eine globale Rennserie, das unterstreicht auch der neue Kalender. Wir übertragen in über 60 Ländern live, umso schöner ist es, dass wir mit Portimão eine neue Rennstrecke im Kalender präsentieren können, die hervorragend zu den bereits bewährten Strecken passt.“

Dazu passt ins Bild das die beiden TBA-Runden nicht in Deutschland stattfinden sondern ausdrücklich im europäischen Ausland verortet werden sollen. Statt sich nach 2 Krisensaisons mit einem wachsenden Feld fannah in Oschersleben oder am Sachsenring zu präsentieren schielt man eher auf Locations wie Monza , Assen, Zolder oder vielleicht auch eine britische Runde in Brands Hatch. Alleine der Auftakt in Portimao (viel weiter weg von der heimischen Fanbasis kann man eine Runde wohl nicht plazieren) zeugt von Optimismus: erfahrungsgemäß dürfte sich das südeuropäische Land Ende April schon in der (hoffentlich auslaufenden ) fünften COVID-Welle befinden. Vielleicht spekuliert man hier auch auf einen Ausfall um die saison ohne Gesichtsverlust einkürzen zu können? Der einzige Grund für eine Runde dort dürfte die vergleichsweise niedrige Streckenmiete für die Serienorga sein – deren Kosteneinsparung über den höheren logistischen Reise- und Materialtransportaufwand komplett auf die Teilnehmer abgewälzt wird.

Immerhin dürfte die Rückkehr nach Spa-Francorchamps von den einheimischen Fans genau so auf der Positivseite verbucht werden wie die dieses Mal vermiedene Terminkollision mit Le Mans. Ob man sich mit dem Internationalen Kalender allerdings einen Gefallen tut – immerhin tritt man damit nun gegen die GT-Open und die GT World Challenge Europe an – muss abgewartet werden. Denn die Terminkollisionen mit der GT World Challenge Europe werden dafür sorgen das für an der DTM beteiligte Fahrer ein Engagement in der luktrativen Kundensportserie der SRO nur noch mit Einschränkungen möglich ist.

Lausitz eröffnet 2. Masters-Saisonhälfte

Mit einem Feld von 27 Teams startet das ADAC GT-Masters an diesem Wochenende an der Lausitz in die 2. Saisonhälfte. Die Änderungen im Feld halten sich dabei in Grenzen und betreffen nur 3 Wagen.

Der bisherige KÜS Team 75 Bernhard-Pilot Jannes Fittje hat sein Masters Engagement bei der Mannschaft von Timo Bernhard in gegenseitigem guten Einvernehmen beendet und startet nun im Porsche von Joos Sportwagentechnik, wo er an der Seite von David Jahn den Platz von Marco Holzer übernimmt. Da in Fittjes ex-Wagen mit der #75 auch Dylan Pereira wegen des PSC-Finales passen muss bekommt der neue schwedische Stammfahrer Joel Ericsson an diesem Wochenende Julien Andlauer als neuen Co-Piloten zugeteilt.

Bei den heutigen Testtsessions fehlte noch der vierte Grasser Racing Team-Lamborghini mit der #81, was vermutlich auf die Reparatur des am Nürburgring bei der FGTWCEEC by AWS beschädigten Einsatzfahrzeugs zurückzuführen war. Insofern besteht noch Hoffnung das Duo Mapelli/Zimmermann am Eurospeedway Lausitzring doch noch zum Einsatz kommt.

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