12H von Sepang - vorläufiges Entry

Petronas Syntium-Mercedes SLS AMG GT3 - www.teampetronas.comAuf der provisorischen Entry-Liste für das am 31.08. stattfindende 12-Stunden-Rennen von Sepang finden sich 33 Nennungen. In der "GT Class" sind 15 Wagen gemeldet, darunter zwei GT3-Mercedes der im Vorjahr siegreichen Petronas Syntium-Mannschaft. Deren Fahrerkader wird heuer auch einige deutsche Piloten umfassen - als Besatzungen der beiden SLS sind Bernd Schneider / Jono Lester / Dominic Ang und Thomas Jäger / Luca Ludwig / Lucas Wolf angekündigt.

Clearwater Racing, AF Corse und Naza Nexus Racing werden je einen Ferrari F458 GT3 einsetzen, das australische RBS-Team bringt seinen Lamborghini Gallardo LP560 (mit Roger Lago / David Russell / Peter Kox) an den Start. Hinzu kommen noch ein Porsche 911 GT3 R von LKM Racing (u.a. mit Darryl O'Young) und ein Porsche 911 Cup S von ARS Bratislava, weiters ein Nissan GTR GT3, ein Aston Martin Vantage GT3 sowie fünf Audi R8 LMS von asiatischen Teams.

British GT - Brands Hatch - Ergebnis

Andrew Howard / Jonathan Adam (Beechdean AMR-Aston Martin Vantage GT3, Bild; 79 Runden) siegten beim zwei-Stunden-Lauf der British GT in Brands Hatch vor Gregoire Demoustier / Duncan Tappy (Von Ryan Racing-McLaren MP4-12C GT3; +9,054s) und Marco Attard / Oliver Bryant (Ecurie Ecosse-BMW Z4 GT3; +9,830s). Auf den Rängen 4 bis 6 folgten Steve Tandy / Dan Brown (888 Optimum-BMW Z4 GT3; +10,149s), Benji Hetherington / Jason Minshaw (Fortec Motorsports-Mercedes SLS AMG GT3; +11,577s) sowie Mark Patterson / Matt Bell (United Autosports-Audi R8 LMS ultra; +14,053s). Die GT4-Wertung gewannen Ryan Ratcliffe / Rick Parfitt jr. (Optimum Motorsport-Ginetta G50; 15.).

In der GT3-Meisterschaftstabelle führt nunmehr Howard (95,5 Punkte) vor Adam (89,5), Attard / Bryant (89) und Patterson / Bell (79,5). Die nächste Runde der Serie wird von 06.-08. September in Zandvoort ausgetragen.

British GT - Brands Hatch - Qualifying

888 Optimum-BMW Z4 GT3 - www.britishgt.comBeim samstägliche Qualifying für das zwei-Stunden-Rennen der Britischen GT-Meisterschaft in Brands Hatch dominierten die BMW-, Aston Martin- und Porsche-Teams: Die Pole holten Steve Tandy / Dan Brown (888 Optimum-BMW Z4 GT3, Bild; 1:28,846) vor Andrew Howard / Jonathan Adam (Beechdean AMR-Aston Martin Vantage; +0,374s) und David Ashburn / Nick Tandy (Trackspeed-Porsche 911 GT3 R; +0,442s). Auf den Grid-Positionen 3 bis 7 werden der Kinfaun AMR-Aston Martin, der Ecurie Ecosse-BMW, der Barwell Motorsport-Aston Martin sowie der zweite 888 Optimum-BMW stehen, erst auf Startplatz 8 folgt der erste Ferrari.

Alessi und Schwager holen ihre jeweils dritte Masters-Pole

schwageralessirbr.jpgEntgegen den ersten Einschätzungen, die Porsche für das Masters-Weekend auf dem Red Bull Ring vorne sahen, holten sich gestern das schon am Nürburgring im Qualifying starke Callaway Competition-Team und der Lambda Performance-Ford GT die Pole-Positions in Spielberg. Diego Alesi (auf dem Foto rechts) erzielte seine dritte Pole in der Seriengeschichte - und schlug dabei Teamkollege Andreas Wirth um 0,228s, der die Callaway-Doppelpole perfekt machte. Frank Kechele im Ford GT konnte sich dahinter an der Seite von Mercedes SLS AMG GT3-Pilot Buhk in der zweiten Startreihe plazieren. Erst eine Reihe dahinter, noch hinter dem DB Motorsport-BMW, konnte sich der Farnbacher Racing-Porsche von Mario Farnbacher als bester 911´er platzieren.

Für den zweiten Lauf hatte die Lambda Performance-Mannschaft das bessere Ende für sich. Dominik Schwager (links im Bild) holte in Spielberg ebenfalls seine dritte GT-Masters-Pole. Daniel Keilwitz - Teamkollege von Polesetter Alessi - konnte die Corvette daneben in die erste Startreihe stellen. In der zweiten Startreihe dahinter finden sich am Sonntag der DB Motorsport-BMW Z4 GT3 und der Polarweiss Racing-Mercedes des amtierenden Champions Maximilian Götz wieder. Startreihe 3 bilden die beiden Herberth Motorsport-Porsche.

Beim Qualifying für das Sonntagsrennen lagen am Ende 15 Autos innerhalb einer Sekunde. Beim Samstagsquali waren es „nur“ 10. Nicht dabei in den beiden Qualifyingsessions war der Chevrolet Camaro: Wegen eines Motorentausches mussten Albert von Thurn und Taxis und Peter Kox die Qualifyings auslassen und starten in den beiden Rennen jeweils von ganz hinten im Feld.

Bathurst 12HR - ein erster Blick auf die Nennungen für 2014

Erebis Motorsport-Mercedes SLS AMG GT3 - www,bathurst12hr.com.auSechs Monate vor der 2014er-Ausgabe des 12-Stunden-Rennens von Bathurst, das am 09.02.2014 stattfinden soll, wurde ein Zwischenstand der Entry-Liste veröffentlicht: Demnach sind bislang 44 Wagen gemeldet, davon insgesamt 31 in den drei GT-Klassen.

Die Top-Kategorie "Class A - GT Outright" ist derzeit mit 16 Fahrzeugen besetzt, darunter die drei Podiums-Finisher des Vorjahres - der Erebus Motorsport-Mercedes SLS GT3 (Bild), der Clearwater Racing-Ferrari F458 GT3 und der VIP Petfoods-Porsche 911 GT3 R. Hinzu kommen vier Audi R8 LMS ultra (United Autosports, Eddy/Cini, Rod Salmon, Absolute Racing), zwei Lamborghini LP560-4 (RBS/Lago, M Motorsport), zwei Ferrari F458 GT3 (AF Corse, Maranello Motorsport), je ein Nissan GT-R GT3 (Nissan Motorsports International), BMW Z4 GT3 (Prosurv Racing) und McLaren MP4-12C GT3 (United Autosports), eine Corvette Z06R GT3 (Trofeo Motorsport) sowie der Haribo Racing-Porsche 911 GT3 R.

3h Inje - spärlicher Auftakt der AsLMS in Korea

3hinje.jpgWir schulden euch noch das Ergebnis des ersten Asiatischen Le Mans Serie-Laufs im koreanischen Inje. Beim dortigen 3h-Rennen querte am vergangenen Sonntag nach einem feuchten Auftakt unter dem Safety-Car und einem anschliessenden Rennen auf abtrocknender Strecke das chinesische KCMG-Team mit den Piloten James Winslow, Gary Thomson und dem erst 16-jährigen Malaien Akash Nandy als erstes Team nach 106 Runden die Ziellinie. Schon auf dem 2. Platz wurde das erste GT3-Auto verzeichnet: Der Australier Steve Wyatt und die beiden Ferrari-Experten Andrea Bertolini und Michele Rugolo kamen auf dem AF Corse-Ferrari F458 GT3 Italia mit der #77 mit 5 Runden Rückstand, noch 40s vor dem Oak Racing-Morgan LMP2 des asiatischen Trios Ho-Pin-Tung, David Cheng und Jeffrey Lee ins Ziel. Den Sieg in der GTE-Klasse konnte der einzigste Teilnehmer – der Taisan-Ferrari von Kamui Kobayashi und Naoki Yokomizo – für sich reklamieren. Einziger Ausfall des Rennens war der Craft Racing AMR-Aston Martin Vantage GT3 auf dem auch Stefan Mücke seinen Dienst schob.

Zur nächsten Runde der Meisterschaft in Fuji am 22. September hofft die Organisation des ACO nun auf mehr Teilnehmer. Nur 8 Autos nahmen das Rennen in Korea auf! Potentielle Gaststarter wurden Anfang letzter Woche durch die Querelen um den Eigentümerkonflikt um die neue Strecke abgeschreckt (wir berichteten), die in einem vorsorglichen Aufruf des ACO an die Teilnehmer, alle Flüge nach Korea vorsichtshalber zu canceln, gipfelte. Schlechter konnte der Start der neuen Serie nicht erfolgen! Immerhin haben sich für Fuji bereits einige Gaststarter aus der japanischen GT-Meisterschaft angekündigt.

ADAC Masters am Red Bull Ring - Vorschau

Am heutigen Freitag beginnen am Red Bull Ring die ersten Trainingsessions für das ADAC GT-Masters-Wochenende. Gegenüber dem Nürburgring vor einer Woche (hier geht’s zum Rennbericht ) fehlt die RWT Racing-Corvette – die evtl. beim Saisonende in Hockenheim noch einen Einsatz fahren wird. Dafür kommen wie bereits gemeldet mit dem Grasser Racing Team-Gallardo und dem Reiter Engineering-Chevrolet Camaro GT3 - mit den beiden Reiter-Werkspiloten Peter Kox und Albert von Thurn und Taxis - 2 Autos hinzu, so dass von einem 26 Wagen starken Feld in Spielberg ausgegangen werden kann.

Waren im ersten Jahr des Auftritts der deutschen GT3-Serie in der Steiermark - dem Rennen 2011 - die Chancen zwischen Mercedes, Porsche, Audi, Lamborghini und Alpina noch gleichmässig verteilt, änderte sich das mit der Umstellung von Michelin auf die Yokohama-Reifen für das Rennen 2012 drastisch: Nun wurde der Red Bull Ring zur Porsche-Strecke. Den 911´ern konnten lediglich die Corvettes und der Ford GT noch folgen. Mittelmotorautos waren mit Ausnahme der McLaren (2013 nicht mehr dabei) gänzlich auf verlorenem Posten. Daher dürfte sich die jüngste Massnahme des ADAC den Audi-Teams in dieser Woche 15 kg Ballast aus den Wagen zu nehmen allenfalls als kosmetisch entpuppen. Der Audi R8 LMS ultra bleibt nach Analysen der schnellsten Rundenzeiten in den bisherigen Rennen in der Kombination mit den Yokohama-Reifen ein diffizil abzustimmendes Auto: Entweder die Setups passen perfekt – so wie letztes Wochenende am Ring – oder man findet sich auf den hinteren Plätzen wieder. Eine Unbekannte in der Gleichung dürfte der BMW Z4 GT3 darstellen: Baumann / Hürtgen kommen immerhin als vorläufige Tabellenführer zum Red Bull Ring und dürften dort auf ihr im nächsten Jahr verbanntes DSC(ESP)-System hoffen.

Das Qualifying für die beiden Masters-Rennen in Spielberg läuft am heutigen Freitag um 14:45 Uhr. Die beiden Rennen findet wie gewohnt um 12:15 Uhr am Samstag und Sonntag statt und werden von Kabel 1 wieder live übertragen.

British GT - Brands Hatch - Debut des WRT-Teams

M-Sport-Audi R8 LMS ultra - www.britoshgt.comNachdem sich das M-Sport-Team bereits auf die 2014er-Saison (mit dem Bentley Continental GT3) konzentriert und sich daher planmäßig aus der Britischen GT-Meisterschaft zurückzog, standen Rembert Berg und Warren Hughes, die immerhin heuer schon einen Laufsieg und eine zweiten Rang in dieser Serie erzielen konnten, ohne Einsatzteam da. Es gelang Berg nunmehr, für diese Aufgabe die bewährte belgische WRT-Mannschaft zu verpflichten, welche sich bereits am bevorstehenden Wochenende in Brands Hatch um den Audi R8 LMS ultra von Berg / Hughes kümmern wird.

Road America - Vorschau auf das ALMS-Rennen

Am kommenden Wochenende starten Grand Am und ALMS bei einem gemeinsamen Event auf der Rennstrecke von Road America in Elkhart Lake. Die beiden Serien, die sich im nächsten Jahr gemeinsam zur USCR zusammen schliessen werden, teilen sich also auf der längsten Rennstrecke des Kalenders (6,514km) schon mal probehalber das Fahrerlager an einem Wochenende. Während das Rennen der Grand Am am Samstag um 16:00 Uhr Ortszeit (= 23 Uhr MEZ) und das der Continental Tire Sportscar Championship schon um 12 Uhr Ortszeit (19 Uhr MEZ) startet sind das Qualifying der ALMS am Samstag ab 9:40 Uhr (16:40 MEZ) und das Rennen am Sonntag um 14 Uhr (=21 Uhr MEZ) angesetzt.

Zum ALMS-Feld: Dieses wächst gegenüber der letzten Runde in Mosport Park (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) wieder um ein Auto an - den Risi Competitione Ferrari GTE auf dem wieder Matteo Malucelli und Oliver Beretta als Volanteure vom Dienst eingesetzt sind. Während sich in der LMP1-Klasse wieder nichts ändert – nach der Absage von Rebellion Racing wäre alles andere als ein weiterer Sieg für Klaus Graf und Lucas Luhr eine Überraschung – hat Level 5 Motorsport seinen Besatzungen gründlich aufgemischt: Statt des immer noch verletzten Ryan Briscoe kommt in der #552 Simon Pagenaud an der Seite von Teamchef Scott Tucker zum Einsatz.

Und da dieser nach den letzten Hitzerennen und dem Einsatz auf 2 Autos wiederholt völig geschlaucht aus den Wagen gezogen werden musste, verzichtet Tucker vernünftigerweise dieses Mal auf einen Doppeleinsatz und setzt Ricardo Gonzales an der Seite von LMP2-Tabellenführer Marino Franchitti gegen die beiden Extreme Speed Motorsports HPD ARX-03b LMP2 ein.

Während bei den LMPC lediglich BAR1-Motorsports einen neuen Partner für Rusty Mitchell auf der #7 einsetzt – den US-Amerikaner James French - gibt es in der GT-Klasse zwei Fahrerwechsel. Anstelle von DTM-Pilot Joey Hand sitzt wieder das schnelle Nachwuchstalent John Edwards an der Seite von Dirk Müller im Rahal-Letterman Racing BMW Z4 GTE. Und im Team West/Alex Job Racing-Ferrari wird der in Kanada noch aktive Bill Sweedler durch Leh Keen ersetzt. Letztlich muss die Racers Group noch ihre beiden Piloten für den #68 GTC-Porsche bekannt geben.

Das Rennen, das im vergangenen Jahr mit dem knappsten Finish der ALMS-Geschichte (nur 83 Tausendstel Vorsprung für den Sieger! - siehe nebenstehendes Video) zu Ende ging, dürfte in diesem Jahr an der Spitze kaum halb so aufregend sein. Doch in den Klassen dahinter dürfte es wieder reichlich Action geben. Grund genug, sich den Event am Sonntag auf der ALMS-Website live als Video- und Audio-Stream anzuschauen.

 

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