Project 1 mit neuem US Design

Project 1 project1 wynnsbleibt weiter in den Schlagzeilen: Das in Lohne in Ost-Westfahlen stationierte Team wird zumindest für die beiden US-Rennen der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft auf dem #57 Wagen von Ben Keating, Felipe Fraga und Jeroen Bleekemolen mit den Farben des amerikanischen Sponsors Wynn´s ausrücken. Der Hersteller von Automotive-Additiven ist über Sponsor-Partner Keating auf das Auto gelangt und war schon bei seinem letzten Auftritt in Le Mans auf dem Ford GT von Keating prominent vertreten. Neben den Rennen in Austin und Sebring könnte der Porsche eventuell auch in Le Mans in dem auffälligen Design starten.

Mühlner plant Präsenz in mehreren NLS-Klassen

Bernhard Mühlner, Chef der in Spa-Francorchamps stationierten Mühlner Motorsport-Mannschaft hat in einer umfangreichen Ankündigung das ins Auge gefasste Motorsportprogramm für die kommenden Jahre vorgestellt. Dieses umfasst natürlich auch wieder ein Hauptprogramm in der Nürburgring Langstrecken Serie , sowie beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring wo man 2020 in mindestens 3 Klassen antreten möchte.

Neben der Teilnahme in den Cup Klassen 2 und 3 (Carrera Cup und Cayman Trophy) will das Team auch einen Porsche 911 GT3 (991 Gen2) in der SP7 an den Start bringen. In dieser Klasse erzielte das Mühlner-Pilotenquartett Mark J. Thomas, Sebastian von Gartzen, Moritz Krantz & Marcel Hoppe beim 47. ADAC 24-Stunden-Rennen 2019 einen souveränen Klassensieg bernhard muehlner(mit 2 Runden Vorsprung auf den Porsche von Bill Cameron & Co) sowie einen 15. Gesamtplatz.

Wie Bernhard Mühlner erläutert wird daneben über den Einsatz von weiteren Fahrzeugen in weiteren Klassen bereits mit interessierten Fahrern intensiv verhandelt. „Als Motorsport Team gehen wir auf die Nachfragen unserer Kunden ein und prüfen, ob ein Projekt in erster Linie sportlich aber natürlich auch wirtschaftlich Sinn macht. Wenn das so ist, erweitern wir gerne unser Programm. Interessierte Fahrer können uns daher jederzeit ansprechen und ihre Ideen mit uns diskutieren“.

Neben den Aktivitäten auf der Nürburgring Nordschleife, die 2020 auch Einsätze in der Rundstrecken Challenge Nürburgring umfassen werden, nimmt Mühlner Motorsport auch am Porsche Sports Cup PSC teil und baut darüber hinaus auch den Clubsport Bereich mit der Präsenz bei Track Days, wo auch Driver Coaching angeboten wird, weiter aus. Die Clubsport Abteilung “M-Service“ betreut dabei auch Kundenfahrzeuge.

T3 Motorsport verpflichtet ersten GT4-Fahrer

T3 Motorsport hat dominique schaakden ersten Piloten für das neu geplante Engagement mit einem Audi R8 LMS GT4 in der ADAC GT4 Germany verpflichtet. Der 29 jährige Magdeburger Dominique Schaak wird einen der GT4-Sitze im sächsischen Team bekommen. Die letztes Jahr neu gegründete Mannschaft aus dem sächsischen Radebeul die 2019 im ADAC GT-Masters mit einem Audi R8 LMS GT3 antrat will 2019 ihr Programm erweitern und 2020 nicht nur mit 2 Audi im ADAC GT-Masters sondern auch in der GT4-Serie des ADAC an den Start gehen.

Der gebürtige Hallenser Dominique Schaak, der seine automobile Laufbahn 2008 im Dacia Logan Cup begann, startete 2019 mit HTF Motorsport in einem Seat Leon Cupra TCR in der DMV NES 500-Serie . Darüber hinaus startete Dominique für HealthCare Racing beim Porsche Sports Cup Endurance auf dem Hockenheimring und landete in den jeweiligen Rennen auf Platz 5 und 2. 2015 gelang ihm in seiner ADAC Procar-Debütsaison ein 3.Gesamtrang in der Meisterschaft.

Neben dem Engagement im ADAC-Paket stehen bei T3 Motorsport 2020 auch erste Rennen in der Nürburgring Langstrecken Serie sowie der 24 Stunden-Serie auf der Agenda.

Herberth Motorsport holt Sven Müller zurück ins Masters

Die 2018'er Meistermannschaft des ADAC GT-Masters, Precote Herberth Motorsport, hat die Besatzung für ihre 8.Saison in der deutschen GT3 Top-Serie bestätigt. Die Jedenhofener Truppe wird 2020 ihr 2017'er Pilotenduo reaktivieren und geht demzufolge mit Porsche Werkspilot Sven Müller und Robert Renauer in ihrem Porsche 991 GT3 R mit der Startnummer 99 an den Start.

Bereits in der Saison 2017 pilotierten Renauer und Müller den Precote-Porsche im Masters. Am Ende stand mit einem Sieg bei der Runde am Lausitzring (Bild) und einem dritten Platz Gesamtrang zwölf zu Buche. Darüber hinaus verstärkte der 28-Jährige Mainzer Müller, der 2016 sowohl den Porsche Mobil1 Supercup als auch den Porsche Carrera Cup Deutschland mit dem Meistertitel abschließen konnte, die Truppe von Alfred und Robert Renauer mehrfach bei diversen Langstreckenrennen, unter anderem bei den 24 Stunden von Spa 2017 und den 24 Stunden von Barcelona 2019. Zuletzt starteten die beiden Porsche-Piloten gemeinsam bei den 24 Stunden von Dubai Anfang des Jahres.

Das neue Design für den Precote-Porsche will die Mannschaft in den kommenden Tagen vorstellen.

Engelhardt-Porsche für GTC-Serie 2020

Ein engelhardt nbrweiterer Porsche 991 GT3 R wird 2020 in der GTC-Serie starten. Privatier Oliver Engelhardt wird mit seinem weiterhin von MH Motorsport-Service, um Merlin Horsthemke betreuten Porsche sowohl in der GTC Race-Sprintserie als auch im Goodyear 60 fahren.

Nachdem Oliver Engelhardt zunächst in der Serie in einem Lamborghini Huracán Supertropheo startete, stieg er 2019 auf den Porsche 991 GT3 um. Zum Saisonstart am 27./28. März 2020 auf dem Hockenheimring, wird Oliver Engelhardt noch nicht am Start sein. Er kommt ab dem Wochenende am 15. bis 17. Mai 2020 auf dem Eurospeedway Lausitzring zum ersten Mal zum Einsatz.

Laurents Hörr vor Project 1 Engagement

Daslaurentshoerr project1 Laurents Hörr ein talentierter und schneller deutscher Sportwagenpilot ist, wusste man spätestens nach seinem letztjährigen Titel im Michelin Le Mans Cup. Dieser scheint nun der Durchbruch für den 22 jährigen Gerlinger Piloten gewesen sein: Seit dieser Woche ist klar das Hörr nicht nur in der Europäischen Le Mans Serie ein Programm mit seinem Michelin Le Mans Cup-Meisterteam DKR Engineering im LMP3 absolvieren wird. Das FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Team von Project 1 hat sich das deutsche Nachwuchstalent nun auch noch als neuen Stammpiloten im GTE-AM Porsche #56 als Ersatz für den kurzfristig ausgestiegenen David Heinemeier-Hansson für die Langstrecken-WM gesichert.

Heinemeier Hansson war aus dem Lineup - bestehend aus ihm, Matteo Cairoli und dem amtierenden Am-Champion Egidio Perfetti - ausgestiegen weil er als Silber-eingestufter Privatier keine faire Chance für Top-Ergebnisse in der Meisterschaft mehr sah. „Das du in einer Meisterschaft 1-2 „Sneaky-silver“ Profis in den Autos hast ist ja mittlerweile normal, aber wenn nur noch Voll-Profis als Silberpiloten eingesetzt werden dann hast du in einer Crew wie unserer mit 2 Privatfahrer einfach keine faire Chance mehr“.

Nach seinem Ausstieg wurde Project 1 Teamchef Alex Funke auf Hörr aufmerksam der erst vor 2 Wochen als erster Pilot des Europäischen Le Mans Serie-Comebacks von DKR Engineering bestätigt worden war. "Wir möchten Laurents die Chance geben, sein Talent im Wettstreit mit den Besten unter Beweis zu stellen. Seine Erfolge, die er im GT- als auch im Prototypensport gefeiert hat, stimmen uns positiv, dass wir ihn gut weiterentwickeln können. Natürlich sehen wir das Rennen in Austin als ersten Testlauf für beide Seiten".

Laurent Hörrs Begeisterung ist kaum noch zu bändigen „Ich freue mich natürlich riesig. Für mich ist der Einstieg in die Weltmeisterschaft ein wichtiger und richtiger Schritt. Natürlich bin ich mir der Verantwortung bewusst, immerhin ist Project 1 Titelverteidiger. Ich werde mich auf meine Lernkurve konzentrieren. Ich weiß, dass ich kurzfristig viel lernen muss, fühle mich der Aufgabe aber vollumfänglich gewachsen".

Hörr kennt zumindest den GT3-Porsche von seinen Einsätzen für Schütz Motorsport. Der über den Kart- und Formelsport in die GT- und Prototypenszene aufgestiegene Pilot dürfte auf der für ihn neuen Strecke in Austin daher nicht ganz bei Null anfangen.

Aston stoppt Le Mans Hypercar-Programm

Aston Martin hatAston Martin Valkyrie heute den vorläufigen Stopp des Le Mans Hypercar Programms mit dem Valkyrie LMH Projekt bekannt gegeben. Der britische Sportwagenhersteller gibt indirekt die aktuellen Entwicklungen im ACO-Topreglement mit der Einführung der kostengünstigeren LMDh Klasse als Grund dafür an ein potentielles Engagement in der ACO Top Klasse noch einmal überdenken zu müssen. De Facto dürfte jedoch der just vollzogene Einstieg des kanadischen Multimilliadärs Lawrence Soll als Hauptinvestor bei Aston Martin Lagonda der Hauptgrund für die Aussetzung der bisherigen Aktivitäten sein.

Der motorsport-begeisterte Mode- und Immobilien-Tycoon Stroll hatte sich letzte Woche mit einer halben Milliarde britischen Pfund in den finanziell angeschlagenen börsennotierten britischen Hersteller als neuer Hauptinvestor eingekauft und eine neue F1-Werkspartnerschaft mit seinem eigenen Racing Point Team verkündet. Aston's bisheriger F1-Kooperationspartner Red Bull war jedoch einer der Hauptinvestoren des Valkyrie Hypercar Projekts. Angesichts der Lage von Aston und den bevorstehenden Sanierungsmassnahmen, dürfte sich das über 30Mio € teure LMH Projekt als einer der ersten Streichpunkte in der verzettelten Agenda des britischen Herstellers angeboten haben.

Während Aston Martin eine Fortsetzung der diversen GT-Programme in der kommenden Saison beteuert und die Entwicklung der Strassenversion der Valkyrie für die potentiellen Kunden fortsetzt (Foto), steht nun die vom ACO als neue Top-Klasse aversierte Hypercar-Klasse noch vor ihrer Einführung vor dem effektiven Aus. Lediglich Toyota, Glickenhaus und Peugeot haben sich bislang zur Konstruktion entsprechender Fahrzeuge bekannt wobei dem Vernehmen nach auch die Franzosen eine Änderung ihrer Route in Richtung der kostengünstigeren LMDh Klasse nun nicht mehr kategorisch ausschließen sollen. Mit der von der IMSA durchgesetzten LMDh (spöttische Stimmen meinen schon das Kürzel steht für “Le Mans für Die hälfte“) steht eine ersten Einschätzungen nach nur halb so teure Reglement Variante zur Auswahl die mit möglichst vielen Einheitsteilen und auf Basis der kommenden LMP2-Chassis einen Kampf um den Gesamtsieg erlaubt.

Der ACO steht nun vor der wenig beneidenswerten Herausforderung für die nächsten zwei Saisons wieder kaum ein Feld in der Top-Klasse der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft und für das 24 Stunden Rennen von Le Mans vorweisen zu können. Ob angesichts des Rückzug von Toyotas einzigem namhaften Werkskonkurrenten nun auch die Japaner weiter bei der Stange bleiben, gilt keineswegs als ausgemacht...

3 Umbesetzungen in den GTE-Am-Porsches in Austin

Porsche proton88hat im Vorfeld der 6h von Austin die Fahrercrews bei seinen GTE-Pro und GTE-Am-Teams veröffentlicht. Demzufolge gibt es einige Umbesetzungen im Vergleich zur letzten Runde in Bahrain.

An Bord des # 57 Project 1-Porsches kehrt der Brasilianer felipe Fraga als Stammpilot zu sienen Teamkollegen Ben Keating und Jeroen Bleekemolen zurück, Nachdem er bei der arabischen Runde wegen einer Terminüberschneidung mit der brasilianischen Stockcar-Meisterschaft durch Larry ten Voorde vertreten worden war. Auf dem Dempsey-Proton-Porsche mit der #88 bekommen Thomas Preining und Adrien de Leener mit dem Amerikaner Bret Curtis einen neuen Teamkollegen. Der Texaner, der bei seinem Heimrennen auf dem Porsche antritt, startete in den letzten Jahren in diversen Langstrecken- und Sprint-GT-Serien und kennt den Porsche bereits von seinem letzten Auftritt in der Europäischen Le Mans Serie 2018 als er 4 Rennen mit der Ebimotors Mannschaft absolvierte.

Aktuell melden unsere Kollegen von Sportscar 365 zudem das Michelin Le Mans Cup -Champion Laurents Hörr auf dem #56 Project 1 -Porsche sein FIA Langstrecken Weltmeisterschaft -Debüt als Vertretung von Stammpilot David Heinemeier-Hansson absolvieren wird. Hörr wird dabei an der Seite von Egido Perfetti und Matteo Cairoli starten.

Koebolt komplettiert Trophy-Kader bei Walkenhorst

maxkoebolt Walkenhorst Motorsport hat den 22 jährigen Niederländer Max Koebolt als zweiten Fahrer für das DTM Trophy Programm bestätigt. Der GT4-Pilot gewann bereits 2019 in der GT4-European Series den Titel im Silver-Cup mit der Leipert Motorsport Mannschaft auf deren Mercedes AMG GT4 und wiederholte damit seinen Titel von 2017 in der Serie als er mit der niederländischen Ekris Motorsport Truppe auf deren BMW M4 GT4 erstmals den Titel in der selben Klasse holte.

Koebolt, der 2018 und 19 bereits in diversen Meisterschaften Erfahrungen im GT3 sammelte, wird damit Teamkollege des Briten Ben Tuck, der bereits vor einer Woche als erster Pilot des Engagements in der neuen deutschen GT4-Serie von der norddeutschen Mannschaft bestätigt wurde.

Panis Racing Lexus wechselt in den Silber-Cup

Panis Racing tech1lexuswill neben dem Programm in der Europäischen Le Mans Serie 2020 auch das GT3-Engagement in der GT World Challenge Endurance weiter fortsetzen. Den Lexus RC-F GT3 der französischen Equipe wird in der kommenden Saison das französische Trio Aurelien Panis, Thomas Neubauer und Timothe Buret pilotieren. Die im Silber-Cup startende Mannschaft folgt dem letztjährigen Engagement in der AM-Klasse, bei dem Fabian Barthez, Bernard Delhez und Eric Debard den Wagen unter dem gemeinsamen Label von Tech1-Panis-Barthez Competition pilotierten. Die beiden französischen Mannschaften hatten Anfang des Jahres unter dem neuen Namen Panis Racing fusioniert.

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