Bahrain ProAm 1000 auf Januar verlegt

Die Veranstalter des erstmalig geplanten Bahrain ProAm1000 km Rennens (wir berichteten) haben aufgrund zahlreicher Nachfragen europäischer Teams das Austragungsdatum noch einmal angepasst. Statt wie ursprünglich geplant am 12. Dezember soll das Rennen in Bahrain nun 7 Wochen später am 29.januar und somit 3 Wochen nach den 10. Gulf 12 hours in Abu Dhabi und 2 Wochen nach den 24h von Dubai stattfinden. Das haben der Bahrain International Circuit und die Driving Force Events Gruppe heute einvernehmlich bekannt gegeben.

Wegen des relativ späten Endes der diesjährigen europäischen Rennsaison war ein rechtzeitiger Schiffstransport der Einsatzgeräte zum ursprünglich angepeilten Zeitpunkt für die meisten interessierten Mannschaften nicht mehr realisierbar. Die neue Planung schafft dieses Problem zumindest aus der Welt – wobei ein all zu früher europäischer Saison-Start oder Wintertests mit den Wagen wegen des Rücktransports auch nicht möglich sind und damit das Problem eher ins kommende Jahr verschieben.

4.Aston Sieg in der grünen Hölle nach 62 Jahren Pause

Der achte Lauf der Nürburgring Langstrecken Serie, das 53. ADAC Barbarossarennen des MSC Sinzig (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten), ist mit einem historischen Ergebnis zu Ende gegangen. Zum ersten mal gewann ein Aston Martin Team einen Lauf der traditionellen Nordschleifenrennserie. Unterstützt vom Aston-Martin-Werksteam gewannen die beiden Werkspiloten Nicki Thiim und Maxime Martin das im Vorfeld als Testeinsatz proklamierte Rennen. Dieses sollte dem ADAC unter anderem eine Basis für eine nächstjährige BoP-Einstufung liefern die man vermutlich für einen 2-Wageneinsatz beim nächstjährigen 24 Stunden Rennen am Nürburgring benötigt. Das Duo auf dem britischen Boliden querte die Ziellinie am Ende mit 13s Vorsprung auf das Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3-Duo Frank Stippler und Vincent Kolb, die sich nur 15 Hundertstel vor dem BMW M6-GT3 der 3 BMW-Junioren Dan Harper, Max Hesse und Neil Verhagen über die Ziellinie retten konnten.

Die letzte halbe Stunde des Rennens war geprägt vom Duell um P2 das Kolb auf nachlassenden Reifen gegen Junior Hesse bestritt, dessen Einsatzgerät nach einer Karambolage zu Rennbeginn Schwächen beim Handling zeigte. Kolb leistete sich jedoch im Verkehr bei den zahlreichen Überrundungen keine Schwächen und verteidigte sein bislang bestes Jahresergebnis mit dem Messer in den Zähnen. Noch vor dem letzten Stopp hatte jedoch der Aston Martin von Thiim und Martin die Führung übernehmen können, nachdem man sich lange in der Spitzengruppe halten konnte.

Es war zugleich der erste Sieg eines britischen Boliden in der Nordschleifenrennserie und das beim ersten Einsatz nach der Vorstellung des Wagens vor 3 Jahren. Gleichwohl war es nicht der erste Sieg eines Aston Martin auf der Nürburgring Nordschleife – sondern der vierte! Denn bereits von 1957-59 (also zuletzt vor 62 Jahren) hatte die britische Marke 3 Siege beim legendären 1000km-Rennen auf dem Nürburgring erzielen können. Der letzte Sieg bei den 1000km mit dem Dreifachtriumph beim Le Mans Series Rennen 2009 erfolgte hingegen „nur“ auf der Nürburgring-Grand Prix Strecke.

Angesichts von 17 startenden GT3-Mannschaften kam ein erwartet enges Rennen auf. Die Poleposition fuhr das Pro-Am-Team von Frikadelli Racing dank einer guten Einzelleistung von Julien Andlauer heraus, der jedoch zu Rennmitte die Spitze nach dem Wechsel auf Co-Pilot und Wagenbesitzer Klaus Abbelen hergeben musste. Beim racing one Ferrari-Team versuchte man sich mit dem Strecken der Spritvorräte in front zu manövrieren, was allerdings zum 2. Stopp hin nach 9 Runden mit einem leeren Tank in der Einfahrt der Boxengase endete. Mantheys „Grello“-Porsche musste mit einem Reifenschaden nach dem Einfahren eines Trümmerteils durch Michael Christensen das Rennen vorzeitig beenden. Auch die Walkenhorst M6 bremsten erneut Reifenschäden an den Yokohamas, auch wenn David Pittard im mit einem neuen Rundenrekord von 7:53.202 Minuten ein nennenswertes Ausrufezeichen setzen konnte.

Angesichts der Schwächen der Gegner konnten andere Team die Top-Positionen hinter den Podiumsplätzen einnehmen. Ein starkes Debüt gab der neu aufgestelllte zweite Lionspeed by Car-Collection Audi auf dem die Pro-Besatzung Patrick Kolb, Nico Mülller und Patric Niederhauser auf Gesamtrang 4 vorstossen konnte. BMW´s neuer M4 Gt3 schaffte es beim 2. Testrennen totz der SP-X Einschränkungen auf Gesamtrang 5 ins Ziel einzulaufen. Die beiden SP9-Pro AMG vom Haupt Racing Team und dem Mann-Filter Team folgten auf den Plätzen. Die 3 letzten Top-10 Plätze gingen an das Huber Racing Team, das nach einer Zeitstrafe gegen die eigentlich vor ihnen plazierte Frikadelli Mannschaft die Pro-Am-Wertung gewann, den #30 Frikadelli-Porsche und den Black Falcon Team Identica GT3-Porsche, der bei seinem Debüt den AMG des HWA Racelab-Werksteams aus den Top-10 verdrängte.

In der SP9-Am-Klasse musste Solo-Pilotin Janine Shoffner den Klassensieg erst in der letzten Rennrunde noch der Audi-Crew der équipe vitesse überlassen. Vor den Privatiers-GT3 kamen die beiden KTM X-Box-GTX der Teichmann Racing Mannschaft auf den Gesamträngen 12 und 13 ins Ziel. Nenneswert war auch das Debüt des neuen Manthey Cup-Porsches von Uwe Alzen und Marco Holzer , der wohl als Entwicklungsträger einer Langstreckenversion auf Basis des 992-Cup-Fahrzeugs auf Gesamtrang 18 ins Ziel kam, und ein besseres Ergebnis nur aufgrund zahlreicher Strafminuten verpasste.

Frikadelli fliegt zur NLS-Pole

Das Frikadelli Racing Team hat im wegen Nebels verspätet gestarteten und verkürzten Qualifyings mit einer 7:53,542 die Poleposition beim 53. ADAC Barbarossapreis, dem 8.Saisonlauf der Nürburgring Langstrecken Serie erzielt. Julian Andlauer toppte mit der besagten Zeit am Ende des einstündigen Qualifyings die Zeitenlisten und konnte sich dabei 0,198s vor dem Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3 von Frank Stippler und Vincent Kolb plazieren, die damit das bis dato beste Qualiergebnis der Saison holten. Platz 3 belegte am Ende mit eine 7:54,744 der Junior Team BMW M6-GT3 von Dan Harper, Neil Verhagen und Max Hesse vor dem von Dirk Müller pilotierten #35 Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 , der seinen Teamkollegen Christian Krognes um 0,053s distanzieren konnte.

Gleich 11 Teams blieben im bei anfänglich nebligen aber dann bei trockenen, kühlen Bedigungen ausgefahrenen Zeittraining unter der Marke von 8 Minuten. 114 Mannschaften beteiligten sich am Zeittraining das um 12.30 Uhr ins verspätet gestartete Rennen münden wird. Der Rennbericht dazu wird unter diesem Link während des Rennens regelmässig aktualisiert werden.

Rückblick auf die DTM in Assen

DTM6aAm vergangenen Wochenende absolvierte auch die DTM in Assen ihr sechstes Rennwochenende. Rennen 1 gewann Walkenhorst Motorsport Pilot Marco Wittmann mit einem Vorsprung von 3,1s vor Mirko Bortolotti, der auf dem T3 Motorsport Lamborghini Huracán GT3 evo einen Gaststart absolvierte. Auf Platz 3 plazierte sich Red Bull AF Corse Pilot Liam Lawson, der sich gegen Maximilian Götz auf dem Haupt Racing Team Mercedes AMG GT3 und Christian Klien auf dem JP Motorsport McLaren 720 S GT3 durchsetzen konnte.

Lauf 2 endete mit einem Sieg von Winward AMG-Pilot Lucas Auer der den Zweikampf mit Liam Lawson für sic entscheiden konnte. Marco Wittmann komplettierte das Podium, nachdem er sich in einer Kampfgruppe gegen Kelvin van der Linde, Alex Albon und Maximilian Götz durchsetzen konnte.

Vor der 7.Runde in Hockenheim am 1-3 Oktober führt nun Ferrari-Pilot Liam Lawson mit 175 Zählern vor Marco Wittmann mit 165 Punkten und Kelvin van der Linde mit 160.

STT-Doppelsieg für Alzen in Hockenheim

starthockenheimAudi Pilot Uwe Alzen feierte beim 3.Saisonlauf der Spezial Tourenwagen Trophy im Rahmen des ADAC Racing Weekends seinen zweiten Doppelsieg. Auf dem Hockenheimring hielt der Audi-Pilot in beiden Rennen seinen Bruder Jürgen Alzen im Ford GT Turbo hinter sich. Stefan Wieninger (Audi R8 GT3 Evo) und Josef Klüber (Mercedes AMG GT3) landeten jeweils einmal auf Rang drei.

An der Vormachtstellung von Uwe Alzen gab es auf dem Hockenheimring nichts zu rütteln. Der Titelverteidiger feierte zwei lupenreine Start- und Zielsiege. Dahinter präsentierte sich Jürgen Alzen als engster Verfolger. Der Ford-Pilot musste seinen Bruder zwar zweimal davonziehen lassen, hatte aber seine zweite Position souverän im Griff. Spannung war in beiden Rennen beim Kampf um Rang 3 geboten. Den dritten Rang sicherte im ersten Durchgang Stefan Wieninger, der bereits in Assen einen guten Eindruck hinterlassen hatte. Der Corvette von Bender konnte Wieninger nach einigen Runden nicht mehr ganz folgen. Als der Neckarsulmer beim Überrunden in den Dreck kam und sich drehte, war Wieninger zur Stelle. Seine zweite Podiumsplatzierung im dritten Rennen brachte der Audi-Pilot souverän über die Zeit. Der zweite Heat brachte Jürgen Bender erneut kein Glück. Zwar lag Bender lange auf der dritten Gesamtposition, am Ende jubelte allerdings Josef Klüber. In der letzten Runde setzte sich Klüber vor die Corvette, die mit Reifenproblemen kaum noch auf dem Kurs zu halten war.

stt hockenheimEinen Doppelsieg für Nils Bartels (Porsche 991.1 GT3 Cup) gab es in der Division 2. Der Porsche-Pilot setzte sich in beiden Rennen gegen Thomas König (Porsche 991.1 GT3 Cup) durch. Wie in der großen Division war auch hier der dritte Podestplatz heiß umkämpft. Am Ende setzte sich zweimal Edy Kamm im Seat Leon TCR durch. Bisher lief die Mission Titelverteidigung für Ralf Glatzel (Ford Fiesta ST) gut. In Hockenheim ließ Titelverteidiger Ralf Glatzel im Ford Fiesta er seinen dritten Doppelpack in diesem Jahr folgen. Zweimal Rang zwei hieß es für Nick Deissler. Rang 3 holte sich in beiden Rennen Dominik Gruhn.

Bereits in 2 Wochen steigt der 4.Meisterschaftslauf. Als Ersatz für die wegen der Hochwasserkatastrophe abgesagten Veranstaltung geht es vom 1.-3. Oktober zum traditionellen RGB Saisonfinale auf den Nürburgring.

WRT holt ELMS-Titel

Am vergangenen Wochenende ist anlässlich der 5. Runde der Europäischen Le Mans Serie in Spa-Francorchamps (der Link führt zum Rennergebnis auf unseren Seiten) eine erste Meisterschaftsentscheidung gefallen. Mit dem dritten Gesamtsieg der Saison holte sich beim Heimspiel der Einsatzmannschaft das belgische Team WRT mit den 3 Piloten Robert Kubica, Yifei Ye und Louis Deletraz ein Rennen vor dem Saisonende vorzeitig den LMP2-Titel und damit die zweite Le Mans Wildcard. Das Trio im belgischen Oreca querte mit einem Vorsprung von 5s vor dem Duqueine Trio Rene Binder , Tristan Gommendy und Memo Rojas sowie weiteren 14s vor dem Panis Racing Oreca von Julien Canal, James Allen und Will Stevens die Ziellinie und sicherte der WRT-Mannschaft damit gleich im Prototypendebütjahr den ersten Titelgewinn, was angesichts der geplanten LMDh-Ambitionen der Mannschaft eine deutliche Unterstreichung der Pläne bedeutet.

In der LMP3-Klasse gelang Laurents Hörr und seinem neuen Partner Mathieu de Barbuat nach Monza und Le Castellet der 3.Klassensieg in Folge mit dem DKR Engineering Duqueine M30-D08 LMP3. Das Duo auf dem Luxemburger Boliden distanzierte die Tabellenführer Niklas Krütten, Matthew Bell und Nicolas Maulini um fast eine Minute und verkürzte ausserdem den Punkterückstand auf die Cool Racing Truppe vor dem Finale in Portimao auf 6 Punkte. Platz 3 ging an die #2 Crew von United Autosports mit Wayne Boyd, Rob Wheldon und Edouard Cauhaupe.

In der GTE-Klasse gab es einen Ferrari-Dreifachsieg zu vermelden. Das AF Corse Trio Perrodo/Collard/Rovera ging dabei siegreich über die beiden Iron Lynx-Crews Cressoni/Mastronardi/Molina und Frey/Bovy/Gatting hervor.

Die letzten Titelentscheidungen sind damit auf die letzte Runde in Portimao vertagt worden, die am 24 Oktober über die Bühne gehen wird.

Sprintlauf #2 am ESW

gtc6eswBevor wir uns in den kommenden Tagen den Meisterschaftsentscheidungen der GTC-Serie vom vergangenen Wochenende widmen werfen wir noch einen Blick zurück auf die vorletzte Runde der Meisterschaft am Eurospeedway Lausitzring:

Lauf 2 der GTC-Sprintserie am Lausitzring wurde zur sicheren Beute von Salman Owega. Der Phoenix Racing Audi Pilot legte die Basis zu einem Phoenix Audi Doppelsieg der hinter ihm von Carrie Schreiner komplettiert wurde. Kim Berwanger im KÜS Team 75 Bernhard Porsche holte sich den dritten Platz auf dem Podium. Keine Chance hatte dagegen Kenneth Heyer, der auf P2 liegend nach einem Rammstoss von NRT-AMG Pilot Marvin Kirchhöfer einen Dreher erlitt. Kirchhöfer wurde für die Aktion zusätzlich mit einer Durchfahrtsstrafe belegt.

In der GT4 kamen beim Sonntagslauf Eastside AMG-Pilot Leon Koslowski, Luca Arnold in einem weiteren W&S Cayman sowie razoon-KTM X-Bow GT4 Pilot Rick Bouthoorn auf den Podiumsplätzen ins Ziel.

Supercar Challenge Assen

DSC dtm assen rb2Im Rahmen der DTM trug die Supercar Challenge in Assen ihre nächsten beiden Meisterschaftsläufe aus. Im Zeittraining erzielte erwartungsgemäß Max Aschoff mit der Ginetta G58 die Pole Position vor Alain Berg im Norma. Insgesamt standen 42 Fahrzeuge am Start.

Das erste Rennen am Samstag wurde maßgeblich von einem Fahrzeug bestimmt welches in keiner Klasse eingeschrieben ist – dem Safty Car. Zunächst eine ewig lange Safty Car Phase nach einer Ölspur auf der Strecke. Diese zog sich bis in das Boxenstopp Fenster hinein sodass alle Fahrer unter gelb ihren Pflicht Boxenstopp erledigen konnten. Kurze Zeit später eine weitere wegen einem Dreher und dazu noch eine zum Ende hin die dazu führte das dieses Rennen unter gelb abgewunken wurde. Nach 28 Runden siegte letztendlich Max Aschoff in der Ginetta vor dem Norma von Alain Berg. Mit dem dritten Platz gewannen Nicky Catsburg und Bart Arendsen im BMW M6 die GT Klasse vor Erol Ertan / Rudy van Buren im Porsche und Hein Koopman im BMW Z4. In der Supersport 1 Division waren Bas Schouten und Ted van Vilet im JR Motorsport BMW erfolgreich. Der Johann Kraan Motorsport Radical der Familie Greenhalgh siegte in der Supersport 2.

Das zweite Rennen am Sonntag entwickelte sich zu einem fünfteiligen Sprint zwischen vier Safty Car Phasen. Es erinnerte etwas an die Stage von Nascar. Der Name des Siegers kam einem ebenfalls vertraut vor. Es war erneut Max Aschoff im Ginetta LMP3. Platz zwei und Klassensieg bei den GT´s für Nicky Catsburg und Bart Arendsen im BMW vor Alain Berg im Norma. Marcel van de Maat gewann mit seinem BMW die Supersport 1 Klasse. In der SSP2 siegten Vater und Sohn Blaak mit ihrer Silhouette.

 Die nächsten beiden Rennen der Supercar Challenge finden am 16/17 Oktober beim Racing Festival in Spa Francorchamps statt.

123 Starter beim Barbarossapreis

Mit einem Feld von vermutlich 123 Teilnehmern wird das vorletzte Rennen der Nürburgring Langstrecken Serie, der 53. ADAC Barbarossapreis, am kommenden Wochenende über die Bühne gehen. Wir werfen einen kurzen Blick auf das Feld:

identica gt3porsche18 GT3 werden für den 8.ten Lauf der Nordschleifenrennserie erwartet. Darunter sind 3 neue Teams die Testläufe für die kommende Saison unternehmen. Das Black Falcon Team Identica steigt von der SP-Pro-Klasse in die SP9 auf und bringt einen schon seit einiger Zeit gerüchtelten GT3-Porsche für die Piloten Noah Nagelsdiek, Florian Naumann und Hendrik von Danwitz an den Start. Die ex-WEC-Werks Mannschaft von Aston-Martin-Racing bringt ihrerseits einen aktuellen Aston Martin Vantage GT3 AMR für Nicki Thiim und Maxime Martin an den Start um den Wagen für einen BoP-Einstufung 2022 vorzubereiten und ihn potentiellen Kunden zu präsentieren. vantageGT3 3Schliesslich tritt auch das offizielle AMG-Werksteam HWA Racelab erstmals mit einem eigenen Mercedes AMG GT3 und den Piloten Thomas Jäger , Patrick Assenheimer und Marcel Marchewitz an. Damit gehen in der GT3-Klasse 4 Audi, 4 BMW, 4 Mercedes, 4 Porsche, ein Aston Martin und ein Ferrari (der racing one-Mannschaft) an. Hinzu kommt ein zweiter Auftritt des BMW M4 GT3 Prototypen der erneut von Phillip Eng und Augusto Farfus pilotiert wird. Dieser wird in der SPX-Klasse sogar auf Konkurrenz treffen: einen Cup-Porsche der von Uwe Alzen und Marco Holzer pilotiert wird.

In den anderen Klassen gibt es ebenfalls einige Änderungen. So sind erstmals die SP7, di SP6 und die SP5-Klasse zusammengelegt worden, was immerhin 10 Starter zusammenbringt. 5 GT4 werden in der SP8T durch 2 weitere Fahrzeuge ergänzt. Die beiden neben der GT3 am stärksten besetzten Klassen sind die VT2 mit 16 Teilnehmern und die CUP3 Cayman-Klasse mit 17 Fahrzeugen. Doch daneben sinkt die Teilnehmerzahl in fast allen Klassen leicht ab.

Das Rennen startet wie gewohnt um 12 Uhr und das Qualifying wird zuvor von 8.30 Uhr bis 10 Uhr ausgefahren. Das Rennen kann per Livestream auf der Nürburgring Langstrecken Serien-Website komplett verfolgt werden.

ELMS-Kalender 2022

Die Europäischen Le Mans Serie hat am vergangenen Rennwochenende in Spa-Francorchamps ihren Kalenderentwurf für 2022 vorgestellt. Monza und der Red Bull Ring sind in der kommenden Saison demnach nicht mehr im Kalender vertreten. Statt dessen kehrt die ACO-Serie für die italienische Runde nach Imola zurück, wo man schon 2013-16 Station machte. Die bei den Fans in der Alpenrepublik populäre Runde am Red Bull Ring wird hingegen durch einen Auftritt auf dem bislang weitestgehend zuschauerbefreiten Hungaroring ersetzt, auf dem man 2013 bereits eine damals noch über 3h ausgetragene Runde absolvierte , während die Vorgängerserie der Le Mans Serie hier 2010 noch ein Rennen im alten 1000km-Format absolvierte (Bild). Hier dürften die günstigeren Streckenkosten mit eine Rolle für die Verschiebung gespielt haben. Den Fans der deutschen Piloten und Teams bleibt lediglich die gewohnte Runde in Spa-Francorchamps, die 2022 hoffentlich mit weiter normalisiertem Zuschauerverkehr über die Runden gehen wird.

Der Kalender der Europäischen Le Mans Serie 2022 liest sich nach dem ersten Entwurf wie folgt:
11-12 April – Circuit Paul Ricard in Le Castellet (Testtage)
17. April – 4h von Le Castellet
15. Mai – 4h von Imola
3. Juli – 4h am Hungaroring
28. August – 4h von Barcelona
25. September – 4h von Spa-Francorchamps
16. Oktober – 4h von Portimao

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