Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Zumindest 2 der 3 BMW-Junioren werden in diesem Jahr noch einen Einsatz auf dem neuen BMW M4 GT3 absolvieren. Einen ersten Vorgeschmack auf den BMW M4 GT3 erhielt das BMW Junior Team mit Dan Harper, Max Hesse und Neil Verhagen bereits im Rahmen von Testfahrten. Nun bekommen Hesse und Verhagen die Gelegenheit, im November ihr erstes Rennen in diesem Fahrzeug zu absolvieren.
Das komplette BMW Junior Team reist zunächst zum Saisonfinale der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship in Road Atlanta, dem Petit Le Mans , und direkt im Anschluss zu den erstmals ausgetragenen 24 Stunden von Sebring der 24 Stunden-Serie. Dort treten die 3 US-Amerikaner Bill Auberlen, Robby Foley und James Clay in einem BMW M4 GT3 an. Neben dem Trio sind noch zwei Plätze für Fahrer mit einer Silver-Rennlizenz verfügbar. In diese Kategorie fallen Hesse und Verhagen. Da Harper bereits einen Gold-Status besitzt, muss er sich während des Einsatzes abseits der Rennsessions mit dem Wagen vertraut machen, wobei er noch einige Testrunden drehen soll.
Max Hesse freut sich schon auf den Start „Der Start in Sebring ist eine super Chance für uns. Ich selbst bin noch nie in den USA ein Rennen gefahren, und das nun im neuen BMW M4 GT3 auf so einem Traditionskurs tun zu dürfen, ist mega. Hoffentlich spielt das Wetter mit, und wir haben unser erstes vollständiges 24-Stunden-Rennen, nachdem es am Nürburgring ja verkürzt werden musste.“
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft hat heute ihre erste Session für das zum Saisonabschluss in Bahrain geplanten Doppelrennen begonnen. Am kommenden Samstag startet auf dem GP-Kurs auf dem Insel-Königreich im Arabischen Golf mit den 6h von Bahrain das erste Rennen das dann am nächsten Wochenende von den 8h von Bahrain als Finallauf gefolgt wird. 31 Wagen stehen an diesem Wochenende am Start nachdem der ursprünglich geplante #46 Project 1 Porsche dieses Rennen mangels genügend zahlender Fahrer auslassen muss. Neben den 3 LMP1 von Alpine und Toyota (die Scuderia Glickenhaus hatte schon im Vorfeld ihr Desinteresse am Finalwochenende bekundet ) starten 11 LMP2-Oreca , die beiden GTE-Pro Werksmannschaften von Porsche und AF Corse (wobei letztere heute eine spontane BoP-Änderung von -25 PS verdauen mussten – dabei hatte das letzte Rennen nach der alten BoP in Monza noch Porsche gewonnen) und 13 GTE-Am-Mannschaften.
Auf einigen der Autos gibt es gegenüber der letzten Runde in Le Mans Umbesetzungen zu vermelden. So startet erneut Gabriel Aubry als männliche Unterstützung auf dem #1 Damen-Oreca von Richard Mille Racing. An Bord des High Class Racing Orecas in der Pro-Am-Klasse ersetzt ELMS-Champion Robert Kubica den noch in Le Mans engagierten Jan Magnussen. An Bord des ARC Bratislava Orecas wird der Inder Kush Maini, Bruder des DTM-Piloten Arjun Maini, erstmals an den Start gehen.
Im #60 Iron Lynx steigen mit dem Duo Picchini/Cressoni wieder die Stammpiloten ein, die durch Rino Mastronardi als schnellem Bronce-Piloten verstärkt werden. Der „Iron Dames“-Ferrari desselben Teams wird mit Katherine Legge statt Michel gatting ausrücken. Und auf dem #88 Dempsey-Proton-Porsche bekommt Julian Andlauer wie berichtet mit Khaled Al Qubaisi und Adrien de Leener 2 neue Co-Piloten.
Die Qualifying-Session beginnt morgen um 16.30 Uhr Ortszeit. Das Rennen wird am Samstag um 11 Uhr vor Ort gestartet. Für Mitteleuropa sind 2h von diesen Zeiten abzuziehen. Übertragen wird das Rennen in Deutschland auf Eurosport.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Porsche Carrera Cup
Im Rahmen des ADAC GT-Masters-Meetings in Hockenheim absolvierte auch der Porsche Carrera Cup Deutschland seine beiden letzten Saisonrennen. Dabei gelang dem niederländischen Team GP Elite-Pilot Larry ten Voorde schon am Samstag die erfolgreiche Titelverteidigung im deutschen Markenpokal.
Schon am Samstag sicherte er sich nach seinem 8.Saisonsieg den Titel, nachdem Konkurrent und Porsche Junior Ayhancan Güven mit seinem Phoenix Racing 911´er nur als siebter ins Ziel kam. Die Podiumsplätze zwei und drei beim Rennen belegten Laurin Heinrich im Van Berghe Huber Racing-Porsche und der Niederländer Morris Schuring der ebenfalls im Team GP Elite antrat. Auch das Duell in der ProAm-Wertung wurde am Samstag entschieden : Den Gesamtsieg sicherte sich der Luxemburger Carlos Rivas im Black Falcon Team Textar Porsche (Bild).
Beim Finalrennen am Sonntag, dem 16.und letzten Lauf der Serie sicherte sich hingegen Leon Köhler im Nebulus Racing by Huber-Porsche seinen zweiten Saisonsieg.
Der frisch gekrönte Champion Larry ten Voorde kam auf dem zweiten Platz vor Allied Racing Pilot Bastian Buus ins Ziel Beim Saisonfinale fiel auch die letzte offene Titelentscheidung: der Niederländer Loek Hartog holte auch die Rookie-Wertung der Saison 2021 ins Black Falcon-Team Textar.
Insgesamt 29 Fahrer gingen beim Event im Rahmen des ADAC GT Masters an den Start. In den nun insgesamt 32. absolvierten Saisons des Porsche Carrera Cup Deutschland ist Larry ten Voorde erst der fünfte Pilot nach Wolfgang Land (1993/97) Uwe Alzen (92/2007), René Rast (2008/12) und Philipp Eng (2014/15) der als zweifacher Meister der Serie in den Listen steht. Nach Eng ist er zudem erst der zweite dem eine Titelverteidigung gelang. Für sein Team GP Elite, das den Teamtitel holte ist es der erste Meistertitel in der Serie. Carlos Rivas holte hingegen schon den dritten Titel in Folge in der Pro-Am Klasse. Damit ist er nach Rolf Ineichen (2013-15) der zweite Pilot dem dies in der Klasse gelang.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Das Finale der Europäischen Le Mans Serie in Portimao ist am Sonntag mit einem Sieg der United Autosports Crew Phil Hanson, Tom Gamble und Jonathan Aberdein zu Ende gegangen. Das britisch-südafrikanische Trio kreuzte die Ziellinie mit 21,7s Vorsprung auf die bereits nach dem vorangegangenen Lauf als Meister feststehende Team WRT-Crew Robert Kubvica, Yifei Ye und Louis Deletraz. Weitere 22s dahinter gelangte das Algarve Pro Trio Sophia Flörsch , Ferdinand Habsburg und Richard Bradley. Das United Trio gelangte mit seinem ersten Saisonsieg, den man dank einer Doppelstint-Strategie bei den Reifen erlangte, in der Endwertung auf Platz 2 der Punkteliste. Auf Platz 3 der Endwertung wurde am Ende das Panis Racing Trio Canal/Stevens/Allen, die in Portimao auf Platz 4 ins Ziel kam. Pech hatten hingegen die Polesetter aus dem Cool Racing Team, die wegen einer sich nicht schliessenden Tür am Ende auf Platz 6 zurück fielen.
In der LMP3-Klasse gab es am Ende sowohl einen deutschen Champion als auch einen deutschen Vizechampion zu feiern! Zwar wurden Laurents Hörr und seinem Teamkollegen Mathieu de Barbuat der Sieg in ihrem DKR Engineering Duqueine nach dem Rennen mit einer 65s Zeitstrafe aberkannt. Jedoch reichten die Punkte für den resultierenden 4.Platz knapp für den Deutschen um sich den LMP3-Titel der ELMS 2021 mit 2 Punkten Vorsprung vor dem Cool Racing Trio Niklas Krütten, Matt Bell und Nicolas Maulini zu holen. Hörr, der schon 2 Michelin Le Mans Cup-Titel in der Vergangenheit erringen konnte, kann sich nun alleine als LMP3-Meister feiern lassen und schon mal auf seinen WEC-Rookie Test in einem der Werks-GTE-Fahrzeuge von Porsche oder Ferrari vorbereiten. Den Sieg erbte somit das Inter-Europol Competition-Trio Martin Hippe , Ugo de Wilde und Adam Eteki vor den United Autosports Piloten Boyd/Cauhaupe/Wheldon und dem Graff Racing Duo Mathias Kaiser und Rory Penttinnen.
In der GTE-Klasse siegte das Iron Lynx Trio Rino Mastronardi, Miguel Molina und Matteo Cressoni 16s vor dem Proton Competition Trio Richard Lietz, Felipe Laser und Michael Fassbinder und dem „Iron Dames“ Trio Rahel Frey Sarah Bovy und Michelle Gatting. Iron Lynx´s #80 Crew holte sich mit dem Sieg den Titel in der GT-Klasse von den Ferrari-Teams von Spirit of Race und AF Corse.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Das zweite Rennen des ADAC GT-Masters am Hockenheimring (dieser Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat den Kreis der Meisterschaftskandidaten weiter eingegrenzt. Noch 7 Crews mit insgesamt 13 Piloten haben nach dem zweiten Grasser Racing Team-Sieg des Wochenendes noch eine Meisterschaftschance. Diese ergibt sich aus den ausstehenden Punkten: noch 56 Punkte sind beim Finale in 2 Wochen am Nürburgring zu vergeben.
An der Spitze haben die beiden Land Motorsport -Piloten Christopher Mies und Riccardo Feller nach dem zweiten Lauf am Sonntag mit dem 7.Platz nun 165 Punkte gesammelt. Damit ist der Vorsprung auf die im Rennen zweitplazierten Luca Stolz und Maro Engel auf 4 Punkte geschrumpft. Auch die amtierende Meistermannschaft SSR-Performance mit Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller als amtierenden Meister ist mit 148 Punkten nur 17 Zähler hinter den Tabellenführern plaziert.
Weitere 9 Punkte dahinter (-26) liegen nach einem punktelosen Samstaglauf und einem dritten Platz am Sonntag die beiden Mamba-Piloten Maximilian Buhk und Raffaele Marciello. Mirko Bortolotti ist aufgrund des Beifahrerwechsels auf der #63 der einzige Solist der noch Meister werden kann. Nach einem Sdieg am Samstag und einem punktelosen Sonntagslauf fehlen ihm allerdings schon 34 Zähler auf die Spitze. Weitere Piloten mit mathematischen Titelchancen sind die beiden AMG-Fahrer Igor Jakob Walliko und Jules Gounon (-39) sowie die beiden GRT-Piloten Franck Perera und Rolf Ineichen (-55) , die sich mit dem Sieg am Sonntag noch in den Kreis der mathematisch möglichen Titelkandidaten katapultierten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Ein turbulentes erstes Rennen des ADAC GT-Masters auf dem Hockenheimring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat gestern das Feld der Meisterschaftskandidaten weiter zusammenrücken lassen. Nach dem ersten Lamborghini-Sieg seit knapp 2 Jahren gab es aber auch nach dem Rennen einen empfindlichen Rückschlag für einen der Meisterschaftsanwärter aus dem AMG-Lager zu vermelden.
Mit einem Start-Ziel Sieg für das von der Pole gestartete Duo Mirko Bortolotti und Marco Mapelli konnte Teamchef Gottfried Grasser einen gelungenen Schachzug feiern. Grasser hatte Bortolottis Co-Piloten erst vor diesem Wochenende ausgetauscht. Mit nun 131 Punkten liegt der Südtiroler nur 15 Punkte hinter dem Land Motorsport Duo Christopher Mies und Riccardo Feller die am Samstag als zweite hinter Bortolotti ins Ziel kamen. Das Drittplazierte SSR-Performance Porsche-Duo Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller hält mit 140 Punkten ebenfalls auf Rang 3 noch Anschluss an die beiden Audi R8 LMS GT3-Fahrer während das Toksport-WRT-Duo Maro Engel und Luca Stolz mit P4 marginal Punkte einbüssten aber immerhin noch Meisterschaftsrang 2 mit 145 Zählern verteidigen konnten.
Einen Rückschlag erlebten nach dem Rennen das Team Landgraff-HTP-WWR-Duo Maximilian Buhk und Raffaele Marciello. Da Buhk in der Endphase P5 für den Geschmack der Rennleitung zu rustikal verteidigte und dabei 2 Konkurrenten ins Aus beförderte wurde nach dem Rennen eine 35s Durchfahrts-Ersatzstrafe auf das Rennergebnis aufaddiert. Das „Mamba“ Duo fiel damit aus den Punkterängen.
Eins ist somit klar: Die Meisterschaftsentscheidung wird noch nicht in Hockenheim sondern erst am Nürburgring in 2 Wochen fallen. Wie das 2. Rennen verlief werdet ihr heute Abend in unserem Rennbericht lesen können.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Das vorletzte Rennwochenende der Supercar Challenge fand beim Racing Festival in Spa Francorchamps statt. Es war der einzige Auftritt in diesem Jahr in den belgischen Ardennen nach dem das Spa Euro Race im Juni auf Grund einer Überschwemmung kurzfristig abgesagt werden musste. 57 Fahrzeuge hatten sich für dieses Rennen eingefunden. Schnellster im Zeittraining am Samstag war Max Aschoff im Ginetta LMP3 der sich damit die Pole Position sichern konnte.
Die beiden 60 minütigen Rennen fanden am Sonntag bei trockenen und sonnigen Bedingungen statt. Beim Start zum ersten Wertungslauf übernahm Aschoff auch gleich die Führung. Ein Zwischenfall mit einem BMW beim Überrunden zog einen Reparaturstop nach sich der zwei Runden kostete. Noch schlechter lief es für Javier Ibran Pardo der nach einem Motorschaden im Training an seinem Ligier LMP3 frühzeitig die Heimreise antreten musste. Die meisten Führungskilometer sammelte ohnehin das Saftycar. Drei lange Neutralisationen störten den Rennfluss gewaltig. Nach 21 Runden siegten Thomas Piessens und Tim Verbergt im Deldiche Racing Norma vor Dirk und Bas Schouten im BMW als Klassensieger der GT Division gefolgt von deren Markenkollegen Nicky Catsburg und Bart Arendsen. Den vierten Platz belegte Alain Berg im Norma vor dem PG Motorsport Porsche und dem Speedlover Porsche. Benjamin und Robert Van den Berg gewannen im BMW die Supersport Klasse.
Im zweiten Rennen kämpften die Piloten scheinbar vergeblich gegen einen heute übermächtigen Gegner. Die Streckenbegrenzung. Und die Rennleitung kämpfte darum den Überblick zu behalten. Mehr als 300 Track Limits Vergehen wurden registriert. So war es am Ende auch kaum verwunderlich das die Reihenfolge wie man sie auf der Strecke sah am Ende nicht mit der Ergebnisliste identisch war. Max Aschoff überquerte als erster die Ziellinie fiel aber auf Grund einer 15s Strafe auf Platz 2 zurück. Davon hätten beinahe Dirk und Bas Schouten profitiert die als zweite ins Ziel kamen. Aber anstatt als Sieger gekrönt zu werden bekamen auch sie eine Zeitstrafe und fielen auf Platz 3 zurück. Immerhin reichte es trotzdem zum Klassensieg bei denn GT´s.
Die eigentlich drittplatzierten Piessens und Verbergt erbten den Sieg. Damit hätte der Tag für die Norma Piloten von Deldiche Racing kaum besser laufen können. Catsburg / Arendsen belegten am Ende Platz vier gefolgt vom Speedlover Porsche, dem Xwift Racing Praga, dem Domec Racing Radical sowie den beiden Norma´s von Alain Berg und Tom Boonen. Dennis de Borst und Stan van Oord siegten im Hyundai TCR in der Supersport Klassen.
Das Saisonfinale findet am 30/31 Oktober in Assen statt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Corvette Racing erwägt einem Bericht unserer Kollegen von Sportscar 365 zur Folge ein paralleles Engagement in der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship und der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft für die kommende Saison 2022. Das hat Corvette-Sportchefin Laura Wontrop Klauser unseren Kollegen gegenüber erläutert. Demnach lautet eine Option für das kommende Jahr sich mit je einem für die ganze Saison eingeschriebenen Wagen in der neuen GTD-Pro-Klasse der IMSA-Meisterschaft als auch mit einer GTE-Corvette in der Langstrecken-WM zu engagieren.
Während man das amerikanische Engagement angesichts einer noch ausstehenden Konstruktion einer neuen, GT3-kompatiblen Variante der C8.R mit einem notdürftig von GTE auf GT3 umgebauten Vorjahreswagen bestreiten würde, würde das WM-Engagement unter dem Gesichtspunkt einer Vorbereitung des Cadillac LMDh-Programms ab 2023 Sinn machen. Logistisch wäre daher wahrscheinlich auch nicht mehr als ein 1-Wagen-Engagement in jeder Serie machbar, da von der C8.R GTE nur 4 Chassis existieren und für jeden Wagen bei professionellen Einsätzen ein Ersatzchassis in der Hinterhand verbleiben muss.
Zudem könnte Corvette Racing damit sein Le Mans-Engagement reifentechnisch deutlich besser vorbereiten. Während nämlich in der IMSA alle Hersteller auf einer Einheitsmischung von Michelin ausrücken müssen, werden die Mischungen in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft auf die Hersteller massgeschneidert. Ein weicher Slick von Ferrari passt daher zum Beispiel nicht auf einen Aston Martin oder eine Corvette - von Porsche mit ihrem Heckantrieb mal ganz abgesehen. Das Erfahrungsdefizit mit den auch in Le Mans gebräuchlichen WEC-Reifen war Corvette in der Vergangenheit öfters mal beim Klassiker auf die Füsse gefallen. Dies soll mit ein Grund sein warum ein entsprechendes Engagement in der WEC nun eine höhere Realisierungswahrscheinlichkeit hätte. Schon in der Vergangenheit hatte Corvette in der WEC daher gastauftritte im Vorfeld des Klassikers an der Sarthe bestritten. So startete man in diesem jahr bereits beim Saisonauftakt in Spa mit einem Wagen (Bild).
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Mit einem Feld von 28 Autos startet das ADAC GT-Masters in die vorletzte Meisterschaftsrunde in Hockenheim. Bei der Runde bei der der engere Kadidatenkreis für die Titelentscheidung am Nürburgring in 2 Wochen ausgekegelt wird, gibt es neben einem neuen (alten) Teilnehmer in 4 der Wagen Umbesetzungen zu vermelden.
Das Feld wird mit einem Aston Martin der deutschen Prosport Racing Truppe verstärkt. Den zuletzt 2019 in der Meisterschaft angetretenen GT3-Boliden von Teamchef Christoph Esser werden Privatier Salman Owega und ex-DTM-Trophy Champion & BMW M2-Cup Meister Tim Heinemann bewegen. Heinemann startete bereits in der DTM-Trophy dieses Jahr auf einem der GT4-Astons für die deutsche Mannschaft. Owega war dieses Jahr vornehmlich mit dem Phoenix Racing Team auf Audi unterwegs.
Beim Grasser Racing Team bleibt Teamchef Gottfried Grasser seiner Linie treu: Werkspilot Albert Costa-Balboa hat nach der ein oder anderen diskussionswürdigen Aktion in der Saison nach seinem etwas pechbeladenen Auftreten am Sachsenring eine Auszeit verordnet bekommen und wird von Marco Mapelli an der Seite von Titelkandidat Mirko Bortolotti ersetzt. Mapellis Sitz im T3-Lamborghini bekommt der 26 jähige Italiener Luca Giotto, der vom Formel-Auto bis zum LMP1 und GT3 schon so ziemlich alles schnell bewegt hat was 4 Räder hat. Giotto unterstützt Stammfahrer Maximilian Paul im sächsischen Lamborghini Huracán GT3 evo.
Im #11 Rutronik Racing by TECE-Audi kehrt Pierre Kaffer in Hockenheim an seinen angestammten Arbeitsplatz zurück. MRS GT-Racing verpflichtet für die Runde im Badischen Porsche-Spezialist Martin Ragginger als Sekundant von Stammpilot Maximilian Hackländer.
Die beiden Rennen in Hockenheim werden am Samstag und Sonntag jeweils um 16.30 Uhr gestartet und auf Nitro, Tvnow.de und adac.de/motorsport übertragen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )

Bei der vorletzten Runde der ADAC GT4 Germany in Hockenheim bekommt das Feld noch einmal einen Boost. Nach dem Saisonende der DTM Trophy und angesichts eines im kommenden Jahr mutmasslich nicht mehr durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Rennbetriebs wächst das Grid von den zuletzt am Sachsenring gestarteten 26 Autos auf 33 Wagen an. Dabei sind einige interessante Gaststarter.
Ring-Racing nutzt nach dem Ende der Trophy und der NLS die freien Termine um auch einen Schnupperauftritt in der starken deutschen GT4-Serie im ADAC Paket zu absolvieren. Der Toyota Supra GT4 tritt damit erstmals im Serienpaket an und wird von den beiden Belgiern Antoine Potty und Nico Verdonck pilotiert. Ihr Comeback in der Serie geben in Hockenheim die Zwillinge Alesia und Jacqueline Kreutzpointner, die den BMW M4-GT4 von Driverse pilotieren. Die beiden Zwillingsschwestern waren bereits 2020 in der ADAC GT4 Germany unterwegs.
Auf einem zusätzlichen dritten Hofor Racing by Bonk Motorsport BMW M4-GT4 werden die 7-fache ADAC GT-Masters-Laufsiegerin Claudia Hürtgen und Michael Fischer aus Österreich ebenfalls ein Comeback im Badischen geben. Auch das Team AVIA AVIA Sorg Rennsport gibt ein Comeback und bietet einen BMW für den amtierenden Meister Nicolaj Møller Madsen und den Finnen Philipp Miemois auf.
2 neue Cayman-Teams werden in Hockenheim erwartet: Erstmals mit dabei ist das Team Van Berghe, das einen 718 Cayman GT4 aufbietet. Mit dem Gaststart will sich Van Berghe für einen möglichen Einsatz in der ADAC GT4 Germany 2022 präsentieren. Ebenfalls neu in der Serie ist die Speed Monkeys-Mannschaft, die einen Porsche für Jacob Riegel und Dennis Richter einsetzt. 3 Teams verdoppeln zudem ihr Engagement: je einen zusätzlichen Porsche bringen die Teams von W&S Motorsport (Luca Arnold/Marvin Dienst) und Black Falcon Team Textar an den Start. Zudem bringt Prosport Racing einen weiteren Vantage AMR GT4 ins Badische, nachdem man mit Hugo Sasse und Mike-David Ortmann bei der letzten Runde am Sachsenring bereits den ersten Saisonsieg erzielen konnte.
Auf fahrerischer Seite gibt es ebenfalls einen interessanten Neuzugang in der serie. Auf dem Space Drive Racing Porsche Cayman des W&S Racing Teams bekommt Stammpilot Tim Heinemann einen interessanten Teamkollegen: Fabian Vettel wird sein Comeback im Serienpaket geben, nachdem er bereits 2019 im GT-Masters einen Mercedes AMG GT3 der Mann-Filter-Mannschaft bewegen dürfte.
Mit 33 Wagen reklamiert die ADAC GT4 Germany das bislang stärkste GT4-Feld das je in einem deutschen Meisterschaftslauf angetreten ist für sich. Die Rennen finden am Samstag um 13.45 bzw. Sonntag um 11.55 statt und werden auf Tvnow.de bzw. ADAC.de/Motorsport gestreamt.