Verfasst von Hans-Dieter Schuda. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Nach
den zwei von Unfällen geprägten "Road to Le Mans" Läufen an der Sarthe, ist das Michelin Le Mans Cup -Feld der GT3 und LMP3 nun mit der Europäischen Le Mans Serie in Barcelona zu Gast. In der GT3 Klasse führt der shooting Star Fabien Lavergne, interessant ist das der bereits 33 jährige Franzose erst seit 2018 im Rennsport aktiv ist, zusammen mit GT-Open Sieger Mikkel Mac. Auch die Plätze 2 und 3 in der Tabelle werden von Ferrari Teams occupiert. Bei den LMP3 grüßt die Lanan Racing Mannschaft mit ihrem Norma M30 LMP3, sowie den Piloten Duncan Tappy & Michael Benham, mit 8 Punkten Vorspung von der Tabellenspitze.
Am Samstag startet das Qualifying um 9.00h und das 2 Stunden Rennen, bei vermutlich sommerlichen Temperaturen in Spanien, um 13.00h. Quali und Race werden natürlich wieder auf der Homepage des Michelin Le Mans Cup als Livestream angeboten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Toyota hat
offiziell bestätigt das der japanische Pilot Kenta Yamashita als dritter Pilot bei High Class Racing in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft ins Steuer greifen wird. Der 23-jährige Japaner fährt seit 2014 im japanischen Formel 3 Programm von Tom´s und holte nach 2 Vizemeistertiteln
2016 die Meisterschaft in der hart umkämpften nationalen Monopostoserie.
Das Engagement beim privaten dänischen LMP2-Team, das der aktuell in der japanischen Super-GT-Serie führende Pilot nun mit Absegnung seines Arbeitgebers absolviert wird als Vorbereitung auf zukünftige LMP(1?)-Einsätze in den kommenden Jahren gedeutet.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
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Fahrzeuge - 18 LMP2, 15 LMP3 und 8 GTE-Am – sind für den dritten Lauf der Europäischen Le Mans Serie in Barcelona an diesem Wochenende genannt. Die europäische ACO-Serie kommt damit nach einer Pause von ziemlich genau 10 Jahren zurück auf den katalanischen F1-Kurs, der schon 2008 (Foto) und 2009 Schauplatz von 2 Saisonauftaktläufen der damaligen Top-ACO-Serie war.
Gegenüber der letzten Runde in Monza hat das Feld seine Grösse zwar behalten, kommt aber nicht ganz unverändert daher. Statt des Villorba Corse Dallaras in der LMP2 startet nun der ACE1 Villorbe Corse LMP3 im Feld (wir berichteten). Bei den Besatzungen der Wagen gibt es ebenfalls einige Änderungen. Inter-Europol Competition hat sich wie berichtet ex-DTM-Pilot Adrian Tambay als Ersatz für den immer noch verletzten Léo Roussell an Bord geholt. Im IDEC-Sport Ligier ersetzt Wiliam Cavalhes den bisherigen Stammpiloten Eric Maris.
In der LMP3 haben sowohl Nielsen Racing als auch M-Racing ihre Besatzungen leicht geändert. Einzige Änderung in der GTE-Am-Klasse ist das Project 1 den Dänen David Heinemeier-Hansson anstelle des Italieners Giorgio Roda ans Steuer holt. Der Däne soll damit auf die kommende FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Saison vorbereitet werden, in der das deutsche Team mit 2 Porsche antreten will.
Während heute bereits einige inoffizielle Trainingssitzungen gelaufen sind, starten die offiziellen Sessions erst morgen. Das Qualifying findet erst am Samstag vormittag statt. Samstag erfolgt dann auch der Start in das Rennen der um 18 Uhr erfolgt. Damit wird das Rennen in die Nacht hinein laufen und um 22 Uhr abgewunken werden. Der Lauf wird wie gehabt auf der Website der Europäischen Le Mans Serie sowie auf dem Youtube-Kanal der ELMS übertragen.
Verfasst von Andreas Lutz. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
In rascher Folge absolvierte die GT4 European Series in den letzten Wochen ihre Saison-Runden Nummer 4 und 5 im italienischen Misano und im niederländischen Zandvoort. Während beide Siege an der Adria an Mercedes-Mannschaften gingen, teilten sich Audi und BMW an der Nordseeküste die Plätze ganz oben auf dem Podest. Doch der Reihe nach:
Im Samstagsrennen in Misano hießen die Sieger Alex Albertz und Romain Monti, die sich in ihrem Bullit Racing Mercedes GT4 mit gut zehn Sekunden Vorsprung vor den BMW-Duos Piana/Zug und Knap/Udell durchsetzten, wobei Zug und Piana mit ihrem zweiten Platz in der Gesamtwertung auch den Sieg in der Pro/Am-Wertung sicherten. Am Sonntag hatten dann Jan Kisiel und Max Koebolt im Leipert-Mercedes das bessere Ende für sich, auf Platz zwei fuhren Ricardo van der Ende und Euan McKay im Ekris M4, während Albertz und Monti auf Platz drei ihren zweiten Podestrang des Wochenendes holten. Der Pro/Am-Sieg ging diesmal an Schwede Motorsport mit den beiden deutschen Piloten Jan Rehnig und Dominik Schraml. Die Siege in der Amateurklasse teilten sich unterdessen Bachmann/Seyler (Street Art Aston Martin) und Behets/Vannerum (SRT Mercedes).
Gänzlich anders sah dann zwei Wochen später
das erste Podium in Zandvoort aus. Ganz oben auf dem ‚Stockerl‘ landeten diesmal die beiden Phoenix-Audi-Piloten Cedric Freiburghaus und Nicolaj Möller-Madsen, gefolgt von Oliver Hart und Finlay Hutchinson im V8 Racing Chevrolet Camaro und Mats Siljehaug und dem amerikanischen Gaststarter Nick Elghanayan im True Racing KTM. Gabriel Piana und Marius Zug sicherten sich auf Gesamrang 7 erneut den Pro-Am-Sieg, während sich Lokalheld Bob Herber zusammen mit Alessandro Giovanelli den ersten Platz bei den Amateuren holten. Am Sonntag waren dann allerdings die Platzhirsche zurück auf dem Podium: Es siegten Knap/Udell (MDM-BMW) vor Van der Ende/E. McKay (Ekris M4) und den in dieser Saison schon mehrfach siegreichen D.McKay/Lessenes im Verschuur McLaren. Auch in den beiden anderen Klassen waren die Sieger Wiederholungstäter: in der Pro/Am-Klasse siegten die beiden Leipert Mercedes-Piloten Luci Trefz und Markus Paverud; bei den Amateuren war diesmal mit dem CMR-Auto von Mouez und Loge ein Alpine ganz vorne.
Nach einer etwas längeren Sommerpause geht die GT4 European Series dann Ende August am Nürburgring schon in ihr Saisonfinale, wobei die Titelrennen in allen drei Klassen noch offen sind. In der Silver-Cup-Wertung liegen aktuell Kisiel und Koebolt knapp vor Knap und Udell. In der Pro-Am-Wertung haben Trefz und Paverud die Nase vorn und bei den Amateuren führen Seyler und Bachmann.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Mercedes
hat beim 4. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft 2019, der 50. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy am vergangenen Wochenende (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) den ersten Saisonsieg erringen können. Mit einem Doppelsieg durch den Black Falcon Mercedes AMG GT3 von Patrick Assenheimer und Manuel Metzger, die nach 3 1/2h Renndistanz 2s vor dem GetSpeed Performance Mercedes AMG GT3 von Marek Böckmann und Phillipp Ellis die Ziellinie querten, holten sich die beiden Kundenteams von AMG den ersten Saisonerfolg, nachdem bei VLN1 BMW in Form des Rowe-M6 und bei VLN3 Manthey Racing einen Doppelsieg erzielt hatte. (VLN2 war wegen widriger Witterungsbedingungen kurz nach dem Start abgebrochen worden). Den letzten Platz auf dem Podium sicherte sich der von der Pole gestartete Walkenhorst BMW M6-GT3 von Christian Krognes, David Pittard und Jody Fannin, die 11s hinter dem zweitplazierten, roten AMG ins Ziel einliefen.
Nach einer Massenkarambolage zu Beginn des Qualifyings auf einer Ölspur im Karussell hatten am Ende 149 Mannschaften das auf 3 ½ h verkürzte Rennen aufgenommen, das dann bei trockenen Bedingungen über die Bühne lief. Der Lauf war geprägt von einem über die gesamt Distanz anhaltenden Dreikampf an der Spitze, in den in der Anfangsphase auch der Phoenix Racing Audi von StippLer/Kolb und der zweite GetSpeed Performance AMG von Schiller/Shoffner/Hill verwickelt waren. Hinter dem am Ende viertplazierten Phoenix Audi konnten sich die beiden Lamborghini Huracán GT3-Mannschaften von Konrad Motorsport und mcchip-dkr-Racing plazieren. Die Top-10 des Rennens komplettierten der #123 Mühlner Motorsport-Cup-Porsche als CUP2-Klassensieger auf Gesamtrang 7, der #36 SP9-Am-Klassensieger der Walkenhorst Mannschaft mit Henry Walkenhorst, Andreas Ziegler und Jörn Schmidt-Staade , der #80 Huber-Motorsport Porsche als SP7-Klassensieger und der erstmals in der VLN Langstreckenmeisterschaft antretende équipe vitesse Audi, auf dem Anro Klasen im Anfangsstint sogar zwischenzeitlich Führungskilometer sammeln konnte.
Nennenswerte
Ausfälle umfassten lediglich den #35 Walkenhorst BMW der nach einem Unfallschaden in der ersten Runde bereits das Handtuch werfen musste und den SP8-Seriensieger, den racing one Ferrari, der in der 10.ten Runde das Rennen vorzeitig beendete.
Den SP10/GT4-Klassensieg errang erneut der dieses Mal auf Gesamtrang 15 abgewunkene Black Falcon Team Identica Mercedes AMG GT4 von Müller/Scheerbarth/Viidas. Der SP8-Klassensieg ging auf Gesamtrang 18 an den Rent2drive-Familia-Porsche von Ackermann/Lukovnikov/Walter. Einen Platz dahinter sicherte sich der Teichmann Racing Porsche Cayman 718 von Bohr/MAX/JENS den Klassensieg in der CUP3-Wertung. Der TAM-porsche von Schall/Gerhard gewann auf P25 die Wertungsgruppe H. Eine Position dahinter holten sich Rönnefarth/Maximilian den Sieg in der KTM-Cup-Klasse.
Der nächste VLN-Lauf findet am 3.8 mit dem Saisonhöhepunkt der Meisterschaft, dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen statt.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Der
vierte Saisonlauf der Belcar Endurance Championship fand im Vorfeld des 25 Stunden Fun Cup Rennen in Spa Francorchamps statt. Es war das einzige Rennen auf der Ardennen Achterbahn in dieser Saison und gleichzeitig die Generalprobe für die 24 Stunden von Zolder im August. Umso erstaunlicher war das nur 36 Autos den Weg nach Spa gefunden hatten. Dieses war mit Abstand das kleinste Feld in diesem Jahr. Es verkleinerte sich leider nochmals um 2 Fahrzeuge da der Domec Racing Radical und der AR Performance BMW WTCC nicht am Rennen teil nehmen konnten.
Im Qualifying sicherte sich der Deldiche Racing Norma von Sam Dejonghe, Tom Boonen und Thomas Piessens die Pole Position für das dreistündige Rennen. Nach dem für den Art Racing Radical das Rennen nach technischen Problemen früher als geplant endete machten die 8 verbliebenen Norma das Rennen unter sich aus. Nach 74 Runden siegte der Krafft Racing Norma von Bert Longin und Christoff Corten souverän mit 25 Sekunden Vorsprung vor den beiden Deldiche Racing Norma von Luc de Cock, Tim Joosen und Tim Verbert sowie Sam Dejonghe, Tom Boonen und Thomas Piessens. Vierter wurde der Russel Racing Norma von Hans & Frank Thiers, Jeffrey van Hooydonk und Gilles Magnus.
Mit einem starken fünften Gesamtplatz, noch vor den weiteren Norma, gewann der Belgium Racing Lamborghini von Dylan Derdaele und Nicolas Saelens die Belcar 3 Klasse vor deren Markenkollegen Kris und Koen Wauters sowie dem Ford MARC von Eric Qvick, Tom van Rompuy und John Rasse. Nicolas Vandierendonck, Filip Teunkens und Bas Schouten siegten im EMG Motorsport Porsche in der Belcar 2 Division vor den Markenkollegen Niels Nipperus / Lars Poell und Bert, Ayrton und Yannick Redant. In der Belcar 4 waren Kenneth Heyer und Wim Spiony im Mercedes AMG GT4 erfolgreich. Dave van de Velde gewann im Saker die Belcar 5 Division. In der Belcar 6 waren Guido und Tom Werckx im BMW erfolgreich.
Nun folgt am 10. August das Highlight in der Belcar Saison. Die 24 Stunden von Zolder.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Der
Wechsel des Einsatzchassis von United Autosports in der kommenden FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Saison von Ligier auf Oreca zeigt Folgen. 3 Jahre nachdem die britisch-amerikanische Mannschaft den Exklusivvertrieb von Ligiers Rennmodellen auf den britischen Inseln übernommen hat hat Onroak, der Hersteller der Ligier-Modelle, nun der britischen Mannschaft den Vertriebsvertrag entzogen.
In einer Mitteilung, die am Montag von der französischen Firma veröffentlicht wurde, nannte Firmenchef Jacques Nicolet explizit den Chassiswechsel als Grund für den neuen Vertragszustand. United Autosports bleibt zwar noch weiterhin Kundenteam von Ligier - in der Europäischen Le Mans Serie sowie dem Michelin Le Mans Cup setzt man bis zu 7 Fahrzeuge des französischen Herstellers ein - wird aber lediglich als eines unter mehreren Kundenteams behandelt.
Nicolet dankte der Mannschaft von Richard Dean und Teambesitzer Zak Brown für die erfolgreichen Vertriebsbemühungen der letzten Jahre die eine Reihe von britischen Teams ins Ligier-Lager geholt hatten, kündigte aber glechzeitig an, ab dem 1.August den britischen Vertrieb und die Betreuung der britischen Kunden wieder in eigene Hände zu übernehmen.
Verfasst von Sylvia Pietzko. Veröffentlicht in DMV-GTC
Zum
dritten Mal gastierte die DUNLOP 60-Serie in diesem Jahr in Hockenheim. Im Umfeld der Porsche Club Days siegten Tommy Tulpe und Dennis Marschall am 5.7. im Audi R8 LMS GT3 von HCB Rutronik Racing bei der Hitzeschlacht.
Dennis Marschall und Carrie Schreiner schnappten sich im Qualifying die beiden besten Ausgangspositionen für das Rennen, das am Freitagabend ab 17:55 Uhr ausgetragen wurde. Mit Ablauf der Zeit eroberte sich Schreiner, die zwischenzeitlich auf P4 durchgereicht worden war, ihren Platz in der ersten Startreihe zurück und sicherte HCB Rutronik Racing damit die Doppel-Pole. Schreiner musste das einstündige Spektakel jedoch allein bestreiten, denn Evi Eizenhammer, die sich normalerweise mit ihr im DUNLOP 60 das Cockpit teilt, hatte sich nach einer leichten Fußverletzung eine unfreiwillige Pause verordnet, um am Samstag wieder fit fürs Sprintrennen zu sein.
So
wie sie gestartet waren, so kamen sie dann im Rennen auch ins Ziel: fünf Audi R8 LMS GT3 in Folge – an der Spitze das weiß-rot-blaue Fahrzeug mit der Startnummer 2. Die Reihenfolge dahinter, die hatte sich jedoch verändert: Simon Reicher, ein 19 Jahre junger Mann aus Österreich, musste sich dem 23-jährigen HCB-Rutronik-Fahrer in den letzten Rennminuten nach einer unfassbaren Aufholjagd ergeben. Dennis Marschall hatte im Wechselfenster den Audi von Tommy Tulpe übernommen, der zwar die Führung nicht gegen die restliche Audi-Phalanx verteidigen, den Wagen jedoch an vierter Position halten konnte. Eine gute Ausgangslage für Marschalls Parforceritt. Hier machten die Reifen am Ende den Unterschied aus.
Auf dem dritten Gesamtrang wurden Marc und Dennis Busch gewertet, deren gelb-blauer R8 LMS GT3 sich an diesem Wochenende in der Betreuung der équipe vitesse befand. Von Rang vier gestartet und ebenso ins Ziel gekommen, waren Dietmar Haggenmüller und Uwe Alzen vom Spirit Race Team Uwe Alzen Automotive. Mit P5 hätte sich Carrie Schreiner sicherlich ein anderes Ergebnis gewünscht, doch wurde sie wegen einer zu späten Ausfahrt aus der Boxengasse sozusagen strafversetzt und musste sich in der Einführungsrunde ganz nach hinten fallen lassen. Dafür sahen Fans und Teams eine packende Aufholjagd der jungen Saarländerin in den ersten Rennminuten. "Das war ein Fehler, der auf unsere Kappe vom Team geht. Es gab ein kleines Mißverständnis an der Boxenampel und die Rennleitung entschied vor dem Start, dass sich sich nach hinten fallen lassen musste. Dafür hatte sie eine tolle Aufholjagd gezeigt", so Teammanager Fabian Plentz nach dem Rennen.
Optischer Sechster wurde ein weiterer Audi R8 LMS GT3, und zwar das grün-weiß beklebte Fahrzeug von Phoenix Racing mit der Startnummer 99. Am Steuer ohne mechanische Lenksäule: Pierre Kaffer, der Wahl-Schweizer, der vor zwei Wochen die 24 Stunden am Nürburgring mit seinem Team gewonnen hatte. Das Projekt Steer-by-Wire befindet sich nach wie vor in der Testphase, weshalb Kaffer außerhalb der Wertung fuhr.
Auf einem hervorragenden ‚echten‘ sechsten Platz, der gleichzeitig den Sieg der Klasse 3 bedeutete, kamen Christoph Dupré und Juniorfahrer Jacob Erlbacher im Porsche 991 GT3 Cup über die Ziellinie. Weniger Glück hatte das Schwesterfahrzeug mit Claus Dupré und Lucas Hein, dem zweiten Junior des Teams. Probleme mit der Antriebswelle führten den Cup-Porsche frühzeitig in die Box.
Kein guter Tag für Porschefahrer: Auch Thomas Langer (Schütz Motorsport) und die beiden Australier, Marc Cini und Joey Mawson (Herberth Motorsport), sahen die Zielflagge wegen technischer Probleme nicht, wurden jedoch gewertet. Auf den Dupré-Porsche #1 folgte der Sieger der Klasse 2 an siebter Gesamtstelle: Timo Scheibner im brokat-schwarzen Aston Martin Vantage GT3. Auch Gregor Drasal sah im Dörr-Lamborghini das schwarzweiß-karierte Tuch nach Ablauf der heißen 60 Minuten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die
dänische High Class Racing Mannschaft hat die für die WEC-Saison 2019/20 geplante Lackierung ihres Oreca 07 LMP2 veröffentlicht und dabei auch die ersten 2 Stammpiloten bekannt gegeben. Der dänische Stammpilot Anders Fjordbach und der Südafrikaner Mark Patterson werden den Oreca der vormals seit 2017 mit Dallara in der Europäischen Le Mans Serie startenden Mannschaft in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft pilotieren. Rein versehentlich wurde dabei auch zumindest ein Kandidat für den dritten noch zu vergebenden Sitz bekannt. Das auf der FB-Seite der Mannschaft veröffentlichte Rendering-Video des Wagens enthielt den Namen des japanischen Super-GT-Piloten Kenta Yamashita der derzeit in der japanischen Sportwagenserie das Punktetableau anführt. Seie offizielle Verpflichtung wird für Ende der Woche erwartet.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Inter-Europol Competition hat
nach den 24 Stunden Rennen von Le Mans 2019 einen weiteren Ersatzfahrer für den nach einem Trainingsunfall in Monza immer noch an einer Rückenverletzung laborierendem Stammpiloten Leo Roussell benannt. Der Franzose Adrien Tambay wird bei der kommenden Europäischen Le Mans Serie-Runde in Barcelona den Ligier JS P217 LMP2 der polnischen Mannschaft pilotieren. Tambay wird den Ligier an der Seite der Stammpiloten Kuba Smiechowski und Dani Clos steuern.
Der 28-jährige Tambay dürfte hierzulande aus seiner DTM-Zeit am bekanntesten sein, wo er von 2012-2016 für Audi antrat. Daneben fuhr der in Paris lebende Franzose auch im Blancpain GT Serien Endurance Cup, sowie der Intercontinental GT Challenge und bewegt aktuell einen Porsche Cayman GT4 in der französischen GT4-Meisterschaft. Sein Auftritt in Barcelona markiert sein LMP-Debüt an diesem Wochenende.