2. Lauf des R8 Seyffarth Cups am Ring

Im AudiR8Cup 24h Rennen2Vorfeld des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring absolvierte der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup sein 6. Saisonrennen, in dem Leonard Hoogenboom wieder nicht zu schlagen war. Mike Hesse freute sich auf der 4,638 Kilometer langen Streckenvariante des Nürburgrings als Zweiter über seinen ersten Podestplatz in diesem Jahr, Tabellenführer Robin Rogalski belegte Rang 3. Pech hatte Tim Reiter, der auf Platz zwei liegend aufgrund einer beschädigten Frontpartie aus dem Rennen genommen wurde.

Der von P5 gestartete Hesse erwischte einen nahezu perfekten Start und setzte sich in Führung, während die aus der ersten Reihe losgefahrenen Hoogenboom (Poleseter) und Reiter Boden verloren. Doch der Niederländer überholte den Spitzenreiter noch im ersten Umlauf, sein Sieg war in der Folge nicht mehr in Gefahr.

Das lag unter anderem daran, dass die Positionen hinter Hoogenboom lange offen waren. Ein kampfstarker Reiter arbeitete sich trotz Kampfspuren an seiner Fahrzeugfront bis zum fünften Umlauf von Rang 6 auf P2 nach vorne und machte Druck auf Hesse. Der hielt zunächst erfolgreich dagegen, bis Reiter gegen Rennmitte einen Weg vorbei fand. Kurze Zeit später musste der neue Zweitplatzierte sein Rennen jedoch vorzeitig beenden, die Rennleitung hatte ihn wegen der Beschädigungen an seinem Fahrzeug an die Box gebeten.

So bekam Hesse Rang zwei kampflos zurück und freute sich nach 14 Rennrunden über seinen ersten Podestplatz in dieser Saison. Rogalski wurde als Dritter knapp vor Jedrzej Szczesniak abgewinkt und bleibt damit Tabellenführer im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup .

Bester Am-Pilot war Christian Wicht. Nachdem er in Lauf eins noch in die Streckenbegrenzung einschlug, setzte er sich tags drauf in einem schönen Duell gegen Am-Rivale Holger Harmsen durch. Einen großen Anteil an diesem Erfolg dürften sich dabei auch die Mechaniker gutschreiben lassen, die den beschädigten Audi R8 LMS GT4 von Wicht in einer Nachtschicht bis 4:37 Uhr morgens wieder einsatzbereit machten.

Lauf 1 des Seyffarth-R8-Cups am Ring

Leonard Hoogenboom, AudiR8Cup 24h Rennen1der in dieser Saison auch in der Europäischen Le Mans Serie an den Start geht, absolvierte im Rahmen des 24 Stunden Rennen am Nürburgring seinen zweiten Einsatz im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup. Der 19-jährige Niederländer sicherte sich nach einem spannenden Duell mit dem ein Jahr älteren Tim Reiter den Sieg im ersten Rennen am Freitag und holte sich zudem die Zusatzpunkte für die Pole Position und die schnellste Rennrunde. Tabellenführer Robin Rogalski und Rudolf Rhyn belegten auf dem 4,638 Kilometer langen Streckenvariante des Nürburgrings die Ränge 2 und 3.

Am Start zum ersten Rennen des Wochenendes konnte Hoogenboom seinen Vorteil als Polesetter nicht nutzen und verlor die erste Position an Reiter. Der hielt Platz eins, bis in Runde 2 unabhängig voneinander zuerst Tom Spitzenberger und dann Christian Wicht in die Streckenbegrenzung einschlugen und ausschieden. Um die havarierten Fahrzeuge wegzuräumen, schickte die Rennleitung das Safety Car auf die Strecke. Die Neutralisation dauerte bis zur 12.Runde, dann wurde das Treiben wieder freigegeben.

Reiter fand sich sofort unter Druck von Verfolger Hoogenboom wieder, der sich einen heißen Kampf mit dem Führenden leistete. Nebeneinander durchfuhren sie einige Kurven des Nürburgrings und berührten sich dabei sogar, bis Hoogenboom sich schließlich an Reiter vorbeischob. Wenig später fiel der Schwabe aufgrund eines Reifenschadens hinten rechts zurück und wurde letztendlich mit einer Runde Rückstand als Elfter gewertet. Auch um die Positionen hinter Reiter und Hoogenboom wurde in der Schlussphase munter gestritten. Rhyn freute sich am Ende über den dritten Platz vor Jedrzej Szczesniak, Mike Hesse und Max Zschuppe, der als Sechster sein bisher bestes Ergebnis holte.

Als Siebter durfte Holger Harmsen den Pokal für den besten Am-Piloten entgegennehmen, er verwies seinen Am-Rivalen Tobias Seyffarth auf Position acht. Beide Starter gaben im Schatten der Nürburg ihr Debüt im Seyffarth R8 LMS Cup. Lokalmatador Patrick Schneider und Matthias Kämpf komplettierten die Top Ten.

Simon Reicher gewinnt Dunlop 60 am Ring

Das startnringDUNLOP 60 feierte auf dem Nürburgring Bergfest für die Saison 2019: Ein carbonfarbener Audi R8 LMS GT3 hatte dabei die Nase ganz weit vorne. Es war der Wagen mit der Startnummer 54, gefahren von Simon Reicher aus Österreich.

Zunächst bescherte Dennis Marschall sich, seinem Kollegen Tommy Tulpe und ihrem Team HCB-Rutronik Racing mit einer Zeit von 1:54,435 Minuten am Freitag die Pole-Position. Carrie Schreiner konnte das HCB-Rutronik-Schwesterfahrzeug auf den dritten Startplatz stellen. Sie teilte sich den blau-weißen Renner mit Startnummer 3 erneut mit der Karlsruher ‚Gentlelady‘ Evi Eizenhammer. Der lediglich 19 Jahre alte Simon Reicher aus dem oberösterreichischen Kirchberg war im Qualifying nur eine halbe Sekunde langsamer als Dennis Marschall und siegte schließlich am frühen Freitagabend im Alleingang im DUNLOP 60.

Es war sein erster Einsatz in einem GT3-Fahrzeug auf dem traditionsreichen Eifelkurs. YACO-Racing betreute Reichers matt-schwarzen Audi R8 LMS GT3. Nach Reicher überquerte Kenneth Heyer im Mercedes AMG GT3 von Race-Art-Motorsport die Ziellinie. Ein spannendes Duell auf Distanz boten sich der Audi von Yaco Racing und Heyers weiß-türkisfarbenes Fahrzeug mit Stern in der letzten Viertelstunde des DUNLOP 60: 5s lagen zu diesem Zeitpunkt zwischen Reicher und Heyer, der Abstand schmolz zwischenzeitlich auf 4s. Schlussendlich entschied nicht nur Leistung, sondern auch das Safety Car über den Sieg: Der knallgelbe Mercedes AMG GT4 von Leipert Motorsport musste an 15. Position liegend nach einem Ausfall fünf Minuten vor Ablauf der Zeit geborgen werden, das Rennen wurde unter gelber Flagge beendet.

reicher heyerHeyers Teamkollege Wolfgang Triller verteidigte von Rennbeginn an Platz drei gegen die Konkurrenz – nach dem Wechselfenster kassierte Heyer Tommy Tulpe im HCB Rutronik Racing-Audi, der die Spitzenposition von Dennis Marschall aus der ersten Rennhälfte nicht halten konnte. Drittplatzierter wurde jedoch am Ende Vincent Kolb im Audi R8 LMS GT3 mit der #50 von Phoenix Racing . Nachdem Tommy Tulpe vorher als Dritter über den Zielstrich fuhr, wurde das Ergebnis später von der Rennleitung korrigiert, da das Auto bei Gelb überholte. Das Team von HCB-Rutronik zeigte sich fair und akzeptierte die Strafe, die zu P6 führte, obwohl es keinen Vorteil auf der Strecke gegeben hat.

Rang vier ging an Peter Schmidt und Michael Joos, die auf dem Audi R8 LMS GT3 von Car-Collection das erste Mal zusammen starteten. Auf den Rängen fünf bis sieben folgten Dietmar Haggenmüller/Uwe Alzen und Tommy Tulpe/Dennis Marschall sowie Dirg Parhofer/Isaac Tutumlu Lopez – allesamt ebenfalls Audi-GT3-Piloten aus den Stamm-Teams des DUNLOP 60. Die Top-Ten komplettieren Timo Scheibner (Aston Martin Vantage GT3), Alois Rieder (Porsche 991 GT3 R) und Oliver Engelhardt/Christian Schütz (Porsche 991 GT3 R).

In der Meisterschaft führt nach vier Rennen Timo Scheibner mit seinem Aston Martin Vantage GT3 (Schaller Motorsport) das Feld an, nachdem er auch auf dem Nürburgring, seine Klasse 2 (GT3-Vorgängermodelle) gewinnen konnte. Platz zwei für Christof Langer (Klasse 3) mit seinem Porsche 991 GT3 Cup (Schütz Motorsport). Platz drei für Kenneth Heyer im Mercedes-AMG GT3 (Race-Art-Motorsport) vor dem Duo Dietmar Haggenmüller/Uwe Alzen (Audi R8 LMS GT3 - Spirit Race Team Uwe Alzen Automotive). Insgesamt sind in vier Rennen mittlerweile 56 Fahrer in der Wertung!

Das nächste DUNLOP 60 findet am 5. Juli auf dem Hockenheimring statt.

Die 2. Generation der LMP3

Im LMP3 GinettaRahmen der 24h von Le Mans ist die nächste Generation der LMP3-Modelle vorgestellt worden. Alle 4 Hersteller mit entsprechenden von der ACO ausgestatteten Herstellerlizenzen - Ginetta, Duqueine Automotive, Adess und Ligier - präsentierten ihre neuen Modelle im Vorfeld des Klassikers.

Der ACO hatte im Mai ein entsprechend aktualisiertes Regelwerk veröffentlicht um die Grundzüge des von 2020 bis 2024 für 5 Jahre gültigen zweiten Evo-Reglements der Prototypeneinsteigerklasse festzuziehen. Technisch bleibt es bei dem Oreca-Antriebsstrang der jedoch einen neuen Nissan VK50-Motor mit 35 Zusatz-PS bekommt. Dadurch steigt die Leistung der Wagen auf 455 PS. Gleichzeitig wird eine Traktionskontrolle eingeführt und das Sicherheitspaket für die Piloten verbessert. LMP3 LigierDie bislang bestehenden, 170 Wagen von Ginetta , Norma, Ligier und Adess können dabei für einen Preis von 54,900€ ein Update-Paket erhalten. Neue Autos verteuern sich ab 2020 auf einen Maximalpreis von 239,000€.

Ginetta, die sich nach langer Abkehr für einen Verbleib in der Klasse entschieden haben, nennen ihr neues Chassis Ginetta G61-LT-P3, und haben dabei angeblich aerodynamische Erkenntnisse aus dem LMP1-Programm in ihre Wagen einfliessen lassen. Der britische Hersteller hatte sich nach nur einer Saison 2015 mit Antriebsstranglieferant Oreca überworfen und aus den meisten ACO-Wettbewerben zurückgezogen.

Ligiers neuer Wagen nennt sich JS P320. Der Vorgänger Ligier JS P3 LMP3 ist das meistverkaufte LMP3-Modell und hat nach Ginettas Rückzug von 2016-2019 fast alle Titel in den ACO-Meisterschaften abgeräumt.

Einzige Ausnahme war der LMP3-Titel imLMP3 Duqueine Michelin Le Mans Cup 2018 der mit DKR Engineering an eine Norma M30 LMP3-Crew (mit einem deutschen Piloten!) ging. Norma hat mittlerweile die LMP3-Fertigung an Duqueine Engineering verkauft, die den neuen Wagen nun als Duqueine Automotive D08 auf den Markt bringen. Der Wagen bekommt die Nummer weil er die achte Rennkonstruktion von Duqueine Automotive ist.

Auch der deutsche Hersteller Adess AG hat eine Evo-Version des ADESS-03 auf den Markt gebracht die laut Aussage der Firma ein verbessertes Handling und eine verbesserte Performance aufweisen soll. Ob die in der Vergangenheit gebeutelten Kunden nun endlich mal mit regelmässigen Zielankünften rechnen können wird LMP3 Adessdie Zukunft zeigen müssen.

Ab der kommenden Saison sollen die Wagen in der Europäischen Le Mans Serie, dem Michelin Le Mans Cup und der Ultimate Cup Series mit den neuen Wagen antreten können. Erste Einsätze in der Asiatischen Le Mans Serie sind erst zur Saison 2020/21 angedacht. Da die neuen Wagen mit ihrer Mehrpower nun schwieriger auf das Niveau eines GT3 einzubremsen sind dürfen hingegen bei den Gulf 12 hours nur noch Modelle mit der alten Konfiguration antreten.

GT4 Series Misano: Vorschau und Qualifying_Ergebnisse

Pitlane GT4 MisanoMit einem gegenüber der vorherigen Runde in Paul Ricard leicht geschrumpften Starterfeld von 34 Wagen absolviert die GT4 European Series heute und morgen ihre Saisonläufe Nummer 7 und 8 im italienischen Misano. Das Starterfeld setzt sich dabei aus neun Mercedes, je sechs BMW und Aston Martin, sowie vier Alpine, drei KTM, zwei McLaren und Porsche und je einem Audi, Ginetta und Chevrolet Camaro zusammen.

Bei den eben absolvierten Qualifyings konnten die KTM- und Mercedesmannschaften ihre starke Form behaupten: Die Pole-Position für das bereits heute um 16:35 Uhr beginnende erste Rennen des Wochenendes ging an den True Racing KTM von Mads Siljehaug und Reinhard Kofler. Für das auf 11 Uhr angesetzte Sonntagsrennen sicherten sich Jan Kisiel und Max Koebolt in Diensten von Leipert Motorsport die beste Ausgangsposition. In der Pro/Am-Wertung untermauerten Gabriele Piana und Marius Zug im RN Vision STS BMW mit einer Doppelpole ihre Meisterschaftsambitionen, während bei den Amateuren je eine Pole an den Razoon Racing KTM von Olbert/Erdemund den in dieser Wertung in der Meisterschaft gut platzierten CMR-Alpine von Loger/Mouez ging.

Signatech verpflichtet Laurent

Toyota-Test und Reservepilot Thomas Laurent wird in der kommenden Saison fest im Signatech Alpine-LMP2 antreten. Das hat der 21-jährige französische Pilot, der just von der Rebellion Racing-Mannschaft zum japanischen Werksteam gewechselt war nun bekannt gegeben. Laurent, der 2015 dirkt vom Kartsport in die LMP2 wechselte, tritt somit in der selben Kategorie an in der er bereits 2017 mit dem Jackie Chan DC-Racing Team auf das Gesamtpodium des 24 Stunden Rennen von Le Mans gelangen konnte.

4 Hersteller vor GT2 Einstieg

Laut einer Kurznotiz unserer Kollegen von Sportscar 365 arbeiten nach Porsche mindestens 4 weitere Hersteller an Modellen für die neue GT2-Klasse, die ungeachtet ihres Namens von der Performance her zwischen der GT3 und der GT4 einsortiert werden soll. Demnach steht Audi kurz davor eine entsprechende Version ihres R8 im kommenden Monat, möglicherweise anlässlich des Goodwood Festival of Speed, vorzustellen. Daneben werden von den angloamerikanischen Kollegen auch Ferrari, Aston Martin und Reiter Engineering/KTM als potentielle Lieferanten für die nähere Zukunft kolportiert. Hingegen haben AMG-Mercedes und Lamborghini ihre Pläne für die Klasse wohl erst mal zurück gestellt.

Porsche hatte mit dem 911 GT2 zum Jahreswechsel das erste konkrete Modell für die Klasse vorgestellt, welches im Vorfeld der 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps ein erstes Markenpokalrennen bestreiten wird. Der Absatz der maximal 200 geplanten Exemplare läuft dem Vernehmen nach blendend. Die Klasse, die vornehmlich für Gentleman-Piloten gedacht ist soll nach dem Spa-Wochenende als Subkategorie im Blancpain Sports Cup, der 2.Liga der Blancpain GT Serie eingebunden werden.

AMG GT3-Evo-Debüt in Portimao

AMG new mercedes amg sidehat am gestrigen Donnerstag bekannt gegeben, das der erste Einsatz des anlässlich des 24 Stunden Rennen am Nürburgring vorgestellten Mercedes AMG GT3 evo bei den 24h von Portimao, der vom 5-7.Juli anstehenden nächsten Runde der 24 Stunden-Serie erfolgen wird. Dort soll das Pilotenquintett Maximilian Buhk, Hubert Haupt, Kenneth Heyer, Charles Putman und Rik Breukers den unter der Nennung der Mercedes-AMG Team Driving Academy antretenden Wagen pilotieren. Weitere Einsätze sind wie unsere Kollegen von Sportscar 365 berichten in der 24 Stunden-Serie und der VLN Langstreckenmeisterschaft geplant.

Daneben soll AMG auch ein Update für den Mercedes AMG GT4 vorbereiten, das im kommenden Jahr an die Kunden weiter gegeben wird. Vom Tisch ist hingegen ein potentielles Modell für die neue GT2-Klasse der SRO, das man für das kommende Jahr explizit ausschliesst.

Vorschau auf die 70. 6h Watkins Glen

watkinsglenstart201811 DPi, 2 LMP2, 8 GTLM und 16 GTD – also zusammen 37 Mannschaften – treten an diesem Wochenende zur 3. Runde der Nordamerikanischen Langstreckenmeisterschaft, den 70.ten 6h von Watkins Glen an, die gleichzeitig die 6. Runde der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship markiert. Eines der traditionellsten Rennen der Serie markiert auch gleichzeitig das kürzeste der aus 4 Rennen bestehenden Langstrecken-Teilserie.

In der Top-Klasse stehen weiterhin 6 Cadillac, je 2 Mazda und Acura und ein Nissan Prototyp am Start. Die wieder langsameren LMP2 werden durch 2 Oreca 07 der Teams PR1-Mathiasen Motorsports und Performance Tech Motorsports vertreten.paulmillerlambo wg Je 2 Ford GT, Porsche, BMW BMW M8 GTE und Corvettes starten in der LMGTE-Klasse. In der GT3-Klasse der GTD kämpfen je 3 Lamborghini Huracán GT3, Porsche 991 GT3 R und Audi R8 LMS GT3, 2 Lexus RC-F und Acura NSX sowie je ein Ferrari, BMW M6-GT3 und Mercedes AMG GT3 um den Klassensieg.

Nach einem Unfall des Morespeed-Audis im ersten freien Training ist das GTD-Feld allerdings nun schon auf 15 Autos geschrumpft. Corvette Racing setzt ein Ersatzchassis auf der Highspeed-Strecke in Watkins Glen ein nachdem eines der regulären Chassis in Le Mans zerstört wurde. Paul Miller Racing hat sein Lamborghini-Chassis mit einer Army-Lackierung in das Wochenende geschickt.

Das Rennen startet am Sonntag um 15.45 Uhr MEZ und kann über die entsprechenden Live-Portale der IMSA verfolgt werden.

24h Fuji 2019

Schon24hfujistart vor 4 Wochen fanden im fernen Japan die 24h von Fuji statt. Ein Event den wir an dieser Stelle noch einmal kurz beleuchten sollten.

Das aktuell einzigste 24h-Rennen in Japan war im vergangenen Jahr im Rahmen der japanischen Super-Taiku-Serie – einer Art „japanischer VLN“ - eingeführt worden. Die Serie hatte von 1994 -2008 bereits ein Rennen dieses Formats im japanischen Tokachi durchgeführt, das allerdings seit 2009 wegen der Weltwirtschaftskrise und der Schliessung der Strecke aus dem Kalender verschwand. Nach jahrelangen Bemühungen gab es im vergangenen Jahr erstmals wieder einen 24h Event, der dieses Mal auf der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Strecke in Fuji abgehalten wurde. Dort war es allerdings nicht der erste Lauf in diesem Format : Bereits 1967 und 1968 hatte es derartige Rennen gegeben, womit man in diesem Jahr die 4. Ausgabe der 24h von Fuji bestritt.

In fuji24hwinner gnetnissandiesem Jahr siegten nach 801 Runden die Vorjahressieger, der AIM GTNET Nissan GT-R Nismo GT3 von Teruhiko Hamano, Kazuki Hoshino, Kiyoto Fujinami und Kazuki Hiramine. Mit dem MP Racing Nissan GT-R Nismo GT3 und dem Tairoku Racing Nissan GT-R Nismo GT3 gab es am Ende einen Nissan-Dreifachsieg zu bejubeln, wobei sich das älteste Chassis (Baujahr 2015) im Kampf um den Sieg durchsetzte. Neben lediglich 4 GT3 - ferner startete noch ein Audi R8 LMS GT3 im Rennen - bildeten Fahrzeuge aus der GT4, TCR und diverser japanischer Tourenwagenklassen das 48 Wagen starke Feld des fernöstlichen 24h-Rennens.

Das Rennen in diesem Jahr wurde mit lediglich einer Ausnahme (2 Briten und Teambesitzer Paul Ip  aus Hong Kong auf dem KCMG Honda-TCR) lediglich von japanischen Piloten bestritten. Somit dürfte man noch einen langen Weg vor sich haben, bis der Event das Prestige eines internationalen Events bekommen könnte. Potential dafür ist angesichts der traditionsreichen Strecke und des international anerkannten Rennformats sicherlich vorhanden.

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