Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Während die Hoffnungen von Lamborghini in der FIA-GT & LMES derzeit auf dem Team von B-Racing ruhen, gründet sich die Zukunft der Marke mit dem Stier auf einem Team in Fernost. Zwar hat JLOC nicht die 2. Runde der JLMS in Motegi bestritten (weshalb dort der Entry auch nur bei 12 Fahrzeugen verblieb), aber in Le Mans konnte man einen deutlichen Akzent setzen.
Beim ersten Einsatz des Murcielagos an der Sarthe musste die Truppe um Hans Reiter und JLOC-Teambesitzer Isao Noritake (der Präsident des Japanese Lamborghinis Owners Club besitzt nicht weniger als vier der Renn-Murcielagos) einen bitteren Ausfall zu Beginn der 22. Rennstunde hinnehmen. „Uns ist an einem an und für sich neuen Motor die Kurbelwelle gebrochen. Das war das erste Mal, dass wir diese Art von Schaden an einem unserer Fahrzeuge erlebt haben“, offenbarte uns Hans Reiter. Bis dahin hatte die ungewöhnlich konstante Vorstellung des Wagens, der auf Klassenrang 6 unterwegs war, alle Experten überrascht die einen frühen Ausfall des Wagens prophezeit hatten.
Noritake hat den Einsatz in diesem Jahr als Teil eines 3-Jahres-Programms geplant. Auch wenn man das gesteckte Ziel – die Zielankunft – knapp verpasst hat, so dürfte doch ein solider Grundstein für die Rennen 2007 und 2008 in diesem Jahr gelegt worden sein.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Beim kommenden Rennen der ALMS in Portland will das Team von Risi Competitione wieder mit zwei Ferrari 430 ausrücken.
Der bislang einzige Auftritt des Wagens in Lime Rock Park endete mit einem Crash des zu dieser Zeit in der GT-Klasse führenden Tony Vilander, der als Partner von Ralf Kelleners auf dem Wagen unterwegs war. Nun ist der Wagen wieder repariert worden und soll das lediglich zehn Wagen starke GT-Feld in Portland als willkommene Ergänzung verstärken. Mit der Bekanntgabe der Fahrer wird in den kommenden Tagen gerechnet.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
In diesem Jahr sind die Ferrrari F550 von Prodrive noch bei den 1000km-Klassikern und mit 3 Wagen in Le Mans im Einsatz gewesen. In der FIA-GT-Meisterschaft setzt dagegen kein Team mehr auf das Erfolgschassis der letzten Jahre. In der vergangenen LMES-Saison waren es noch 4 F550 (2*BMS, Conver & Menx) die die Meisterschaft unter sich ausmachten.
Care-Racing sieht im nächsten Jahr den Schwerpunkt beim Einsatz der bislang aufgebauten Wagen mehr in den nationalen Meisterschaften. Allerdings traut man der Vorgängerkonstruktion des DBR9 auch 2007 noch Podiumschancen für Einsätze beim 1000km-Format zu. Angeblich soll es schon einige Teams geben die in der LMS einen Klassenumstieg in die GT1 für das kommende Jahr in Betracht ziehen. Vorher wird der F550 wahrscheinlich noch einmal Geschichte schreiben – als potentieller Gesamtsieger der japanischen Le Mans Serie. Dort hat der F550 des Teams Hitotsuyama schon die beiden Auftaktrennen der 3 Rennen umfassenden Miniserie gewonnen.