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Inter Europols AsLMS-Besatzung

Intereuropol13Die Inter-Europol Competition Mannschaft hat die Besatzung für das Asiatische Le Mans Serie -Engagement 2022 unter Dach und Fach bekommen. Der Chilene Nico Pino, der Kanadier James Dayson und der aus Portugal stammende Guilherme Oliveira werden den einzigen genannten Ligier JS P320 LMP3 des Teams bei den 4 Läufen in den arabischen Emiraten pilotieren.

Der junge Chilene Pino absolvierte schon 2021 2 Rennen in der ELMS zusammen mit dem Team. Pino. Der 43-jährige Kanadier Dayson startet seit 2018 regelmässig in der Europäischen Le Mans Serie oder dem Michelin Le Mans Cup. Der 17 jährige Portugiese Oliveira hingegen hat 2021 erst ein Rennen in der ELMS mit dem Luxemburger Racing Experience-Team bestritten und kommt aus dem iberischen Formel und Kartsektor. Sowohl Pino als auch Drayson haben bereits mit dem Team ein weitergehendes Engagement in der Europäischen Le Mans Serie 2022 vereinbart.

Das Ende der "Bastelbuden"?

Die 24 Stunden-Serie gilt allgemein noch als letzter Hort der Klassen und Markenvielfalt neben der rein Nürburgring-Basierten Nürburgring Langstrecken Serie. Doch auch beim Langstreckenformat der niederländischen Creventic Gruppe dominieren mittlerweile die Autos von der Stange – nicht unbedingt mit negativen Folgen wie das Rennergebnis der just absolvierten 17. Ausgabe des 24h Wüstenklassikers in Dubai einem verblüffenderweise vor Augen hält.

Trotz eines Feldes von 79 Startern – der Schnitt bei allen Enduros in Dubai liegt übrigens bei 80, womit der Klassiker zum zweitgrössten professionellen Rundenstreckenrennen nach den 24 Stunden Rennen am Nürburgring avanciert – gab es in diesem Jahr erstaunlich wenige Totalausfälle. Auch wenn die erneut erreichte Rekordzahl von 22 Code 60-Phasen (davon die Hälfte in den ersten 6h) zunächst ein anderes Bild vermittelte. Nur 9 Autos kamen am Ende nicht ins Ziel, wohingegen 70 Wagen am Samstag Mittag unserer Zeit die Zielflagge entgegen nehmen konnten.

Ein Grund der dazu beitrug ist sicherlich die mittlerweile stark gestiegene technische Zuverlässigkeit der Einsatzgeräte. Das Gros der Autos bei den 24h von Dubai kommt mittlerweile „von der Stange“. Sprich: es handelt sich bei den meisten Fahrzeugen um Sportmodelle der Grossserienhersteller deren jahrelange Entwicklungs- und Detailarbeit an der Haltbarkeit ihrer in Massen gefertigten Fahrzeuge nach der Erfahrung Zehntausender Rennkilometer ihrer Kunden nun Früchte trägt. Nicht umsonst sind bislang alle Ausgaben des Wüstenenduros von deutschen Autos gewonnen worden.

Fasst man die 8 Klassen nach Kundensport-Modellen und Sonderkonstruktionen ein so fielen bei der diesjährigen Ausgabe mit den GT3 (28 Wagen), den Cup-Porsches (19) den GT4 (11) und den TCR´s (8) 64 der 79 gestarteten Wagen per Definition unter die „Grosserien-Rennfahrzeuge“.

Und diese Zahl wächst nun noch weiter denn bei den 4 GTX war mit dem wieder mal an zahlreichen Defekten kränkelnden Vortex von Gomez Competition nur eine echte „Bastelbude“ am Start. Mit dem siegreichen GT2-Audi und den beiden Cup-Fahrzeugen von Leipert und KTM (eigentlich auch ein GT2) kamen auch hier 3 (Gross?)-Serien Fahrzeuge hinzu. Und unter den 11 verbleibenden TCX gab es mit den Ligiers und den M2-BMW´s weitere Cup-Wagen hinzu. Zwar fielen auch eigentlich die von Chassis-Fabrikant Mygale gefertigten Cup-Lameras nominell unter die Sparte der Cup-Fahrzeuge, jedoch traf auf die minimalistisch ausgestatteten französischen Rohrrahmenkonstruktionen zumindest die Zuverlässigkeitsvermutung nicht zu.

lameraluxZählt man den Vortex sowie die beiden Lamera und Ginetta (die bei dieser Ausgabe nicht gerade mit Zuverlässigkeit glänzten) als Individual-Fahrzeuge dann bestand nur knapp 6% des Feldes nicht aus Grossserien-Fahrzeugen. Am Nürburgring sind es in der Nürburgring Langstrecken Serie bei jedem Rennen zumindest bis zu 30 seriennahe Produktionswagen in den V-Klassen am Start – auch wenn auch dort die Wagen von der Stange von Jahr zu Jahr mehr werden. Das die zuverlässigkeit der Wagen auch dort auf kosten der Marken- und Modellvielfalt geht ist wohl ein kaum aufhaltbares Phänomen...

Porsches LMDh rollt

porschlmdhtest2Porsche hat am vergangenen Wochenende erste Fotos vom Rollout seines für die Saison 2023 geplanten LMDh für die Topklassen in der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship und der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft sowie Le Mans veröffentlicht. Der Rollout fand auf der werkseigenen Teststrecke in Weissach statt und wurde von Werkspilot Frederic Markowiecki durchgeführt. Der Wagen wurde in Zusammenarbeit mit Chassis-Lieferant Multimatic konzipiert. Technische Details zum Antrieb wurden in dem Zusammenhang nicht publiziert.

porschlmdhtestDamit ist der deutsche Hersteller der erste, der konkret ein Chassis nach dem erst im kommenden nächsten Jahr gültigen neuen Prototypenreglement auf die Räder gestellt hat. Neben Porsche haben auch Acura, Alpine, Audi, BMW, und Cadillac bereits konkrete Zusagen für den Bau entsprechender Chassis abgegeben. Die LMDh-Klasse soll ab 2023 zusammen mit der leistungsequivalenten LMH-Klasse die Topklasse in den beiden Sportwagenmeisterschaften bilden. Anders als die komplett als Eigenkonstruktionen geforderten LMH basieren die LMDh auf vorgefertigten LMP2-Chassis der kommenden ab 2024 zugelassenen Generation, die mit einem herstellerspezifischen Aeropaket und Bodywork und herstellerspezifischen Motoren ausgestattet sind. Dieses Konzept soll damit deutlich preiswerter als die LMH werden was unter Fans zu Klassendefinitionen wie „LMDh = Le Mans für Die hälfte (des Budgets)“ geführt hat.

WRT holt ersten Doppelsieg in Dubai

DubaiwinnerDie 17. 24h von Dubai (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist mit dem dritten Sieg eines Audi Teams zu Ende gegangen. Das MS7 by WRT Team mit den Piloten Mohammed Saud Fahad Al Saud, Axcil Jefferies, Dries Vanthoor, Christopher Mies und Thomas Neubauer holte sich nach 596 absolvierten Runden den dritten Sieg eines Audi R8 LMS GT3 nach 2019 (Car-Collection) und 2016 (Belgian Audi Club Team WRT). Die Team WRT-Mannschaft sicherte sich damit den zweiten Gesamtsieg. Für den aus Simbabwe stammenden Axcil Jeffries der letztes Jahr noch auf dem siegreichen GPX Racing Porsche unterwegs war und der erst in letzter Sekunde als Ersatz für den an Covid erkrankten Michael Vergers in Team gerutscht war, war es der zweite Sieg in Folge.

dubaizweiterDahinter sicherten sich auf dem #31 WRT-Audi Benjamin Goethe, Arnold Robin , Maxime Robin , Jean-Baptiste Simmenauer und Frédéric Vervisch mit einer Runde Rückstand auf die siegreichen Teamkollegen den WRT-Doppelsieg. Es war das erste Mal das einem Team ein Doppelsieg beim Wüstenklassiker gelang.

Mit dem SunEnergy1 by SPS automotive performance AMG GT von Kenny Habul, Mikael Grenier , Maro Engel und Jules Gounon stieg zum 15.Male ein Mercedes-Einsatzteam mit auf das Podium. Damit konnte sich Mercedes mit nun einem Podiumrang mehr als Porsche in die Erfolgslisten eintragen. Für SPS Automotive Performance war es der erste Podiumserfolg in Dubai.

Für Porsche – nach wie vor mit 6 Gesamtsiegen erfolgreichste Marke in Dubai – war bei der diesjährigen Ausgabe nichts zu holen. Das Rekordsieger-Team der 24 Stunden-Serie von Herberth Motorsport verlor das am stärksten besetzte Fahrzeug bereits nach einem Unfall in einer der Testsessions. Der in Zusammenarbeit mit dem australischen Grove Motorsport Team an den Start gebrachte zweite Pro-Porsche kam als bester 911´er 7 Runden hinter den späteren Siegern ins Ziel. Die zu Rennbeginn zwischenzeitlich führenden Porsche-Teams reduzierten sich in der ersten Rennhälfte selber. Dinamic Motorsport verlor beide Porsche nach Unfällen. Insgesamt 11 Code 60 Phasen in den ersten 6 Rennstunden liessen erahnen wie verfahren der Rennverlauf im 79 Wagen starken Feld zu Beginn war. In dieser Phase erarbeiteten sich die beiden WRT-Audis durch geschicktes Taktieren bei den Code 60 Phasen einen Vorsprung von 2 Runden dem die Konkurrenz der AMG´s und Porsches vergeblich hinterher rannte.

Einzig der Barwell Motorsport Lamborghini auf dem Mirko Bortolotti als Top-Pilot mit schnellen Stints in der Nacht brillierte, war als einziger in der Lage die beiden Audis herauszufordern. Doch just als Bortlotti erstmals an die Spitze gelangt war, beendete ein angeblicher Elektrikdefekt die Fahrt des Lamborginis nach gut 18 Rennstunden. Auch BMW hatte mit dem neuen M4-GT3 weniger zu bestellen als man sich zunächste erhofft hatte. Nach dem Lambo-Ausfall hatten die beiden Audis von Belgian Audi Club Team WRT nur noch sich selbst als Gegner. Der mit 4 Profis besetzte MS7 by WRT-Audi von Kundenpilot Saud Fahed Al Saud hatte an Ende die besseren Karten.

Den GT3-Am Sieg sichert sich auf einem hervorragenden achten Gesamtrang das CP Racing Mercedes AMG GT3 Team mit der #85, vor dem zweiten SPS Automotive Performance und dem Car-Collection Audi #34. Der Pro-Am-Sieg ging auf Gesamtrang 10 an die niederländische MP Motorsport Mannschaft und somit auch an eine Mercedes-Truppe, die sich vor dem Joos Motorsport Porsche und dem DUWO Racing by Herberth Motorsport Porsche durchsetzen konnte.

In der Porsche-Cup-Klasse gelang dem Team Elite in der 992-Pro-Klasse ebenfalls ein Doppelsieg. 992-Am-Sieger wurde der #929 HRT-Performance Porsche während sich in der letztmals ausgeschriebenen 991-Klasse der NKPP by Bas Koeten Motorsport Porsche durchsetzte.

Den GTX-Sieg holte sich auf Gesamtrang 24 der PK Motorsport GT2-Audi, womit sich Audi zum ersten Mal den Sieg in der Klasse sicherte. In der GT4-Klasse setzte sich mit dem Dragon Racing Mercedes AMG GT4 zum zweiten mal nach 2020 durch. In der TCR-Klasse war der thailändische BBR Cupra erfolgreich. Der TCX-Klassensieg ging auf Gesamtrang 41 an den Deux Arbres Ligier auf.

Obwohl im 79 Wagen starken Feld die Anzahl der Code 60 Phasen wie schon 2017 die Rekordzahl von 22 Rennunterbrechungen erreichte, verzeichnete man am Ende nur 11 Teams die nicht die Zielflagge erreichten.

28 GT3 für die 24h Dubai 22

hrt bilstein dubai28 GT3-Teams – 13 Pro-Mannschaften, 6 Pro-Am-Teams und 9 Am-Mannschaften – starten bei der 17. Ausgabe des 24h-Rennens von Dubai. Zum ersten Mal setzt auch Promotor Creventic auf eine dreigeteilte Top-Klasse und passt sich damit der SRO Nomenklatur an.

Mit 8 Mercedes AMG GT3, je 6 Porsche 991 GT3 R und Audi R8 LMS GT3 je 3 BMW M4-GT4 und Lamborghini Huracán GT3 evo und 2 Aston Martin Vantage AMR GT3 sind dieses Jahr 6 Hersteller in der Top-Klasse engagiert. 13 Mannschaften kämpfen in der Top-Klasse um den Gesamtsieg. Auf Seiten von Audi sind dies die beiden WRT-Wagen und der Atempto Racing Audi. BMW ist mit einem der beiden ST Racing BMW M4-GT4 und einem Wagen von Schubert Motorsport vertreten. Die beiden Pro-Lamborghinis werden von Leipert Motorsport und Barwell Motorsport eingesetzt. Das Haupt Racing Team und SPS Automotive Performance setzen insgesamt 3 Mercedes AMG GT3 ein. Porsches Kontingent in der Top-Klasse besteht aus 2 Dinamic Motorsport und einem Herberth Motorsport Porsche.

24hdubaipolesetterMit dem Haupt Racing Team (ex-Black Falcon), Herberth und Belgian Audi Club Team WRT starten 3 ehemalige Siegerteams beim Klassiker. In der Pro-Am bzw Am-Klasse kommt mit Car-Collection ein viertes zuvor erfolgreiches Team hinzu. Bislang haben mit Porsche (6 Siege), AMG (5) BMW (3) und Audi (2) nur deutsche Hersteller den Sieg in Dubai einfahren können. Mit nun 81 Startern hat das Feld eine durchschnittliche Grösse, wenn man die vergangenen Ausgaben in Dubai zusammenfasst.

Das Rennen startet morgen um 12 Uhr MEZ.

WRT Audi auf Pole in Dubai

24hdubaipolesetterHeute Nachmittag wurde auf dem Dubai Autodrome das Qualifying für die 17. Ausgabe der 24 Stunden abgehalten. In drei 15 minütigen Segmenten mussten drei Fahrer jedes Teams ihr Können unter Beweis stellen. Am Ende wurde eine Durchschnittszeit der 3 Piloten gewertet. Um den Verkehr auf der Strecke zu reduzieren wurde die GT und die Tourenwagen Klasse separiert. Beide hatten ihr eigenes Qualifying.

Der schwarze MS7 by WRT Audi erzielte mit den 3 Profis Dries Vanthoor, Christopher Mies und Thomas Neubauer mit einer Durchschnittszeit von 1:58,684 die Pole Position in der GT Pro Klasse vor dem Abu Dhabi Racing by Haupt Racing Team Mercedes und deren Markenkollegen Al Manar Racing by Haupt Racing Team . Auf den Plätzen 4 und 5 folgten der Herberth und der Dinamic Motorsport Porsche. Die dritte Startreihe komplettierte der Sun Energy Mercedes.

Der MP Motorsport Mercedes wird das Rennen als führender der Pro / Am Klasse aufnehmen. In der Am Kategorie wird diese Ehre dem CP Motorsport Mercedes zuteil.

Bei den Tourenwagen eroberte der Les Deux Arbres Racing Ligier mit den 3 verantwortlichen Piloten Steve Zacchia, Antoine Lepesqueux und Christophe Bouchut die Pole Position vor dem Lamera GT und dem Autorama Audi als schnellster TCR.

Bis auf eine kurze rote Flagge durch den neben der Strecke stehenden Vortex in Q3 bei den GT´s verlief das Qualifying ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Die Tourenwagen bei den 24h von Dubai

Die Tourenwagen-Kategorie bei den anstehenden 17. 24 Stunden von Dubai besteht aus zwei Klassen: Die TCR mit acht und die TCX mit elf Startern.

Autorama Le Castellet 2021Die TCR-Klasse sieht dabei drei Cupra TCR DSG von Zengo Motorsport, BBR und dem deutschen Team PPM Performance. Ebenfalls drei VW Golf GTI TCR DSG werden von Holmgaard Motorsport und dem Schweizer Team Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing erwartet. Komplettiert wird das TCR-Feld von zwei Audi RS3 LMS. Hier hat Autorama Motorsport by Wolf-Power Racing ein neuen RS3 LMS TCR erworben für unter anderem Peter Posavac und Rob Huff, während AC Motorsport auf sein Bestandsfahrzeug setzt.

Die TCX-Klasse präsentiert sich wie gewohnt vielfältiger. Vier Ligier JS2 R führen das Feld an, durchgängig von französischen Teams und fast durchgängig mit französischen Fahrern. Hervorzuheben ist dabei das Team "Les Deux Arbres" von Jack Leconte und Jacques Nicolet. Während Jack Leconte noch auf der Entry List zu finden ist, wurde Nicolet kurzfristig durch Christophe Bouchut ersetzt. Ergänzt werden die französischen Cup-Fahrzeuge durch drei BMW M2 CS Racing von Schubert Motorsport (unter anderem besetzt mit Torsten Schubert), dem ebenfalls deutschen Team Yeeti Racing sowie von Cogemo/TLRT aus Frankreich. Zwei Lamera GT aus dem französischen Cup sind ebenfalls genannt, hinzu kommen noch ein Cupra DSG sowie der Ginetta G55 von CWS Engineering.

Zusammengefasst sehen wir in der Tourenwagen-Kategorie drei deutsche Teams und elf deutsche Fahrer. Die TCR-Fahrzeuge gelten grundsätzlich als haltbar, smoit sollten sich die stärksten Fahrerpaarungen durchsetzen. Der Autorama Motorsport-VW #111, der BBR-Cupra sowie der AC Motorsport-Audi sind mit Semi-Pro-Piloten besetzt die jeweils von einem Am-Fahrer ergänzt werden; somit sollten diese drei Fahrzeuge zu den stärksten Sieganwärtern zählen. In der TCX-Klasse hingegen kommt es mehr auf die Zuverlässigkeit an um vorne anzukommen, wenngleich die BMW M2 CS Racing ausgereift sind, die Distanz ohne größere Probleme überstehen sollten und damit als Favoriten gelten.

11 GT4 für die 17. 24h Dubai

atlasBXdubaiDie 17 24h von Dubai werden mit 11 GT4-Teams über die Bühne gehen. 4 BMW, 3 AMG, 2 Aston Martin und je ein Audi und Ginetta G56 Gt4 werden um den Klassensieg kämpfen.

Die BMW Einsatzteams sind das Team Avia Sorg Rennsport mit 2 BMW M4-GT4 das amerikanische Team RHC Joergensen by Century und die britische Century Motorsport Mannschaft, die 2016 bereits die Klasse gewinnen konnte. Die 3 AMG werden von der in Dubai ansässigen Dragon Racing Truppe, der dänischen Jönson Consult Mannschaft und dem koreanischen Atlas BX-Team – Sieger der Klasse 2020 - eingesetzt. Aston Martin wird durch die Prosport Racing-Mannschaft und das amerikanische Heart of Racing Teams vertreten. Hinzu kommen das deutsche Heide Motorsport-Team als Audi-Einsatzmannschaft und CWS Engineering als Ginetta Einsatzteam.

cwsginettag56Letzteres hat beim Dubai-Debüt des neuen G56 GT4 neben Ginetta-Boss Lawrence Tomlinson mit Mike Simpson und James Jake gleich 2 Profis an Bord. Vergleichsweise viele Profis und Semi-Profis haben nur noch die Teams von Prosport Racing, Atlas BX, Dragon Racing und JHC Jorgenson an Bord.

Bei bislang 12 der 16 bislang abgehaltenen Rennen waren GT4-Fahrzeuge am Start. Vor 2018 war die Klasse als SP3-Kategorie ausgeschrieben. BMW hat bislang 2 Klassensiege erzielt, AMG-Mercedes, Aston Martin und Audi je einen. Ginetta gelangen zwischen 2012 und 2017 gar 5 Siege in der Kategorie. Daneben konnten sich auch Lotus und Donkervoort in die Siegerlisten in Dubai eintragen.

Die GTX-Klasse der 17.24h Dubai

PK Carsport gt2Die GTX-Klasse der diesjährigen 24h von Dubai weist 4 Nennungen auf. 2GT2, ein Cup-Fahrzeug und eine Eigenkonstuktion werden sich um den Klassensieg schlagen.

Das Stammteam Gomez Competition bringt dabei wieder den eigenentworfenen Vortex mit einer französischen Besatzung an den Start. Auch wenn nur wenige Unverdrossene beim Buchmacher ihres Vertrauens Geld auf einen Sieg der urigen Rohrrahmenkonstruktion setzen dürften, wird das Team nichts unversucht lassen sich am Ende trotz schnellerer Konkurrenz und wieder einmal zahlreicher Reparaturpausen möglichst auf einen Podiumsplatz in der Kategorie zu platzieren.

Bei den beiden GT2 handelt es sich um einen Audi R8 der belgischen PK Carport Equipe, die ein belgisches Quartett um Stammfahrer Bert Login auf dem Wagen versammelt haben und einen KTM GTX des österreichischen Razoon more than Racing-Teams, das mit 5 Piloten aus der Alpenrepublik in Dubai startet.

Das Feld wird komplettiert vom Lamborghini Huracán Supertropheo des deutschen Leipert Motorsport Teams die 3 amerikanische und einen französischen Piloten um Stammpilot Fidel Leib auf ihrem Auto versammelt haben.

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