Verfasst von Annette Laqua. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Rahel Frey gewann
am Samstag das 11. Saisonrennen des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup 2019. Auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke des Nürburgrings setzte sich die 33-jährige Schweizerin bei strahlendem Sonnenschein schon am Start gegen Rudolf Rhyn durch und sah am Ende die Zielflagge 4,806s vor ihrem 12 Jahre jüngeren Landsmann. Tim Reiter freute sich über Rang 3 vor Tabellenführer Robin Rogalski. In der Fahrerwertung schob sich Rhyn vorbei an Jedrzej Szczesniak auf Rang 2. Die Spitze bleibt weiterhin in der Hand von Rogalski.
Schon am frühen Vormittag präsentierte sich Rudolf Rhyn ausgeschlafen und holte sich die Pole Position für den ersten Lauf des Wochenendes. Doch schon direkt nach dem Start wurde Rhyn von der attackierenden Frey auf den zweiten Platz verdrängt. In der Folge konnte sich die ehemalige DTM-Pilotin einen kleinen Vorsprung erarbeiten, während Rhyn sich wiederum von seinem Verfolger Reiter absetzen konnte. Reiter hingegen erlebte ein Rennen, in dem er nahezu vom ersten bis zum letzten Meter Druck von Rogalski spürte. Der Abstand der beiden Nachwuchspiloten pendelte sich im Laufe der 30 Rennminuten zwischen 0,2 und 0,8 Sekunden ein, wobei Rogalski permanent auf seine Chance lauerte. Doch Reiter gab sie ihm nicht und sah die Zielflagge schließlich als Dritter vor Rogalski.
Ähnlich spannend verlief auch das Duell um Position 5, auf der zunächst Szczesniak geführt wurde. Der Pole musste sich gegen Mike Hesse wehren, der in Umlauf 14 schließlich einen Weg vorbei an seinem Vordermann fand. Patrick Schneider kreuzte die Ziellinie bei seiner Rückkehr in den Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup als Achter, gefolgt von Max Zschuppe, Neuling Toni Koitsch und Christian Wicht.
Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Porsche Carrera Cup
Auf
dem Hockenheimring Baden-Württemberg fuhr BWT Lechner Racing-Pilot Michael Ammermüller am Samstag zu seinem fünften Saisonsieg. Damit konnte der Deutsche den Rückstand auf seinen Teamkollegen, Spitzenreiter und Porsche-Junior Julien Andlauer auf 18,5 Punkte verkürzen. Beim 13. Saisonlauf des nationalen Markenpokals im Rahmen des ADAC GT Masters belegten Andlauer sowie Dylan Pereira die Plätze 2 und 3.
Das Rennen im Hardtwald war von zahlreichen Duellen auf der Strecke sowie zwei Safety-Car-Phasen geprägt. Den Start gewann Ammermüller von der Pole-Position aus, doch schon in der zweiten Runde musste das Sicherheitsfahrzeug das erste Mal auf die Strecke. Während Andlauer danach eine Überholmöglichkeit suchte, zog Pereira jedoch an ihm vorbei. Nachdem das Rennen kurz darauf erneut unterbrochen war,
gelang Andlauer in der 10.Runde der Konter. Im weiteren Verlauf verkürzte der 20-Jährige den Abstand auf Ammermüller immer mehr und erhöhte den Druck auf seinen Teamkollegen. Doch der Routinier verteidigte sich erfolgreich bis zum Rennende nach 16 Runden. „Mir war klar, dass ich vor Julien Andlauer ins Ziel kommen musste, um meine Titelchancen zu wahren. Es war ein umkämpftes Rennen. Julien war auf der Start-Ziel-Geraden einen Tick schneller als ich und hat viel Druck gemacht“, sagte Ammermüller.
Sein fünftes Carrera-Cup-Podium in Folge feierte Pereira. Förch Racing-Pilot Jaap van Lagen belegte den 4.Platz vor seinem Landsmann Larry ten Voorde im Overdrive Racing by Huber-Porsche. Porsche-Junior Jaxon Evans sicherte sich den sechsten Platz. Hinter dem 22-Jährigen erreichten Car-Collection-Pilot Toni Wolf und Henric Skoog das Ziel.
Über den Sieg in der Amateur-Wertung jubelte auf der 4,574 Kilometer langen Strecke Carlos Rivas im Black Falcon Team Textar-Porsche. Das Klassen-Podium komplettierten Georgi Donchev (Huber Racing) und Matthias Jeserich (CARTECH Motorsport by Nigrin).
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Gute
4 Wochen nach der ADAC GT Masters-Runde auf dem Nürburgring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat die deutsche Serie die Sieger des Sonntagslaufs disqualifiziert und damit neue Sieger ernannt, Statt des Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo von Rolf Ineichen und Franck Perera werden nun die beiden KÜS Team 75 Bernhard-Piloten Timo Bernhard und Klaus Bachler als neue Sieger geführt. Hinter den zweitplazierten Tabellenführern Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser im Audi R8 LMS GT3 von HCB Rutronik Racing steigen nachträglich Maro Engel und Luca Stolz im Toksport-WRT Mercedes AMG GT3 auf das Podium. Zudem wurden Ineichen/Perera auch von der Wertung des Samstagslaufs ausgeschlossen wo sie ihren 17.Platz verlieren.
Der DMSB gab als Begründung an, im Anschluss an die technischen Nachkontrollen nach dem Meeting auf dem Nürburgring (16. bis 18. August) die Disqualifikation des #82 Lamborghinis am Freitag, dem 13. September, für den 9. und 10. Saisonlauf beschlossen zu haben.
Die Geometrie des Luftmengenbegrenzers des #82 Lamborghini entsprach nicht der des hinterlegten Referenzteils und nicht der im Rahmen der Fahrzeugeinstufung hinterlegten Zeichnung des Bauteils. Der Luftmengenbegrenzer am #82 Lamborghini war am Nürburgring im Rahmen der technischen Abnahme versiegelt und nach dem 2.Rennen, das das Fahrzeug gewonnen hatte, kontrolliert worden. Daher wurde der #82 Lamborghini aufgrund des Verstoßes gegen Artikel 28.3 des ADAC GT Masters-Reglements von den Sportkommissaren für beide Rennen disqualifiziert. Warum man allerdings nun geschlagene 4 Wochen für diese Entscheidung benötigt habe wurde in der Mitteilung nicht genannt.
Da Orange 1 by GRT Grasser angekündigt hat gegen die Entscheidung in Berufung zu gehen, ist das Ergebnis der ADAC GT Masters-Rennen auf dem Nürburgring vorläufig. Es ist nicht die einzige Entscheidung eines Sportgerichts gegen das Grasser Racing Team die nun in der Schwebe hängt. Schon der Protest gegen den Ausschluss vom Qualifying bei der Blancpain World Challenge Runde in Zandvoort Mitte Juli hatte zu einer Kette von Protesten und Berufungen bei der FIA geführt die noch nicht abschliessend entschieden wurde und daher den Ausgang der eigentlich schon abgeschlossenen und entschiedenen Meisterschaft noch beeinflussen könnte (wir berichteten).
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Der Rennbericht zum ADAC-Wochenende auf dem Hockenheimring ist unter diesem Link auf unseren Seiten einsehbar. Sowohl die Rennberichte und alle Ergebnisse des ADAC GT-Masters sowie der ADAC GT4 Germany werden dort in gewohnt detaillierter Manier inklusive vieler exklusiver Bilder aufgearbeitet.
Für den ersten Lauf des GT Masters hat HCB Rutronik Racing Audi R8 LMS GT3-Pilot Dennis Marschall im Endergebnis des Qualifyings seine erste Masters-Pole vor dem #63 Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo und dem HTP-Motorsport Mercedes AMG GT3 von Indy Dontje erzielt.
31 Wagen starten heute um 14:45 Uhr in das erste Rennen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Mit
einem Rekordfeld von 26 Wagen startet das ADAC GT4 Germany-Feld an diesem Wochenende in die 5.Meisterschaftsrunde in Hockenheim. Damit stellt man den bisherigen Rekordauftritt der Serie beim Meeting in Zandvoort ein wo im August 25 Wagen starteten. Zwar fehlen die Gaststarter vom Nürburgring - der Team AVIA Sorg Rennsport-BMW und der tschechische RTR Projects KTM – aber mit 3 Rückkehrern in die Meisterschaft und einem neuen Gaststarter ist auch im dritten Sportwagenfeld des Wochenendes (neben dem ADAC GT-Masters und dem Porsche Carrera Cup Deutschland) ein grosses Starterkontingent vorhanden.
Die am Nürburgring noch pausierende Aston Martin-Einsatzmannschaft von Propeak Performance kommt mit beiden Vantage AMR GT4 zurück. Mit den neuen Pilotenduos Alexander Mies und Mike-David Ortmann auf der #18 und Christian Konnerth und Yannick Fürbich auf der #19 setzt man wie auch beim GT3-Einsatz auf eine grundlegend umgestaltete Besatzung. Ebenfalls zurück kommt der von Christian Danner und Teamchef Bernhard Laber pilotierte dritte Team GT McLaren 570S GT4, der als unregelmässiger Saisonentry bereits zu Beginn des Jahres angekündigt worden war.
Mit einem
dritten von Hofor-Bonk eingesetzten BMW M4-GT4 den man aus der VLN Langstreckenmeisterschaft als Ehret Motorsport-Entry kennt, wächst das BMW-Kontingent in der Serie wieder auf 6 Wagen an. Marc Ehret und Tobias Dauenhauer sind hier die Piloten an diesem Wochenende. Als einzige weitere Umbesetzung an diesem Wochenende wird Tom Kieffer auf dem #21 Allied Racing Porsche Cayman GT4 verzeichnet, der an der Seite von Stammpilot Constantin Schöll startet.
Insgesamt stehen an diesem Wochenende in Hockenheim also 6 BMW, je 5 AMG und McLaren, 4 Porsche Cayman und je 2 Aston Martin, Audi und KTM am Start. Die beiden Rennen finden am Samstag um 11.25 Uhr und am Sonntag um 15.35 statt und werden auf der Website der ADAC GT4 Germany sowie auf dem ADAC-Motorsport-Youtubekanal sowie auf Sport 1 live übertragen.
Verfasst von Annette Laqua. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Zum
2.Mal macht der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup in diesem Jahr Station auf dem Nürburgring . Am kommenden Wochenende steht für die Teilnehmer des GT4-Markenpokals die 3,629 Kilometer lange Sprintstrecke im Rahmen des DTM-Wochenendes auf dem Programm. Robin Rogalski wird sich auch in der Eifel auf starke Rivalen gefasst machen, die versuchen wollen, dem Führenden der Fahrerwertung das Leben so schwer wie möglich zu machen.
Der 19 Jahre alte Robin Rogalski erlebt bisher eine Saison mit konstanten Leistungen auf hohem Niveau. 8x kletterte er auf das Treppchen und konnte so wertvolle Punkte im Kampf um den Titel im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup sowie die damit verbundene Testfahrt in einem Audi RS 5 DTM sammeln. Jedrzej Szczesniak, aktuell auf Rang 2 der Gesamtwertung, feierte Anfang September in Most seinen ersten Podestplatz und möchte diesen Erfolg nun wiederholen. Und auch Tim Reiter, der wie Szczesniak in Tschechien erstmals eine Top-3-Position erreichte, schmeckte der Champagner auf dem Podium.
Zwischen Szczesniak und Reiter ist mit Rudolf Rhyn ein Talent aus der Schweiz klassiert. Der ehemalige TCR-Pilot glänzte bereits beim Saisonauftakt mit einer Pole Position. Und auch Mike Hesse sollte man nicht aus den Augen verlieren. Er hat besonders gute Erinnerungen an den Eifelkurs, schließlich schaffte er beim ersten Auftritt im Audi R8 LMS GT4 auf dem Nürburgring den Sprung auf das Podium.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
An
diesem Wochenende findet das 6.Meeting des ADAC GT-Masters 2019 in Hockenheim statt. Anders als in den Vorsaisons markiert das Meeting auf der badischen Rennstrecke nicht das Saisonfinale, sondern die vorletzte Meisterschaftsrunde. Dennoch könnte der Meister theoretisch schon an diesem Wochenende gekürt werden.
Zum Feld: 31 Wagen und damit genau so viele wie bei der vergangenen Runde am Nürburgring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) stehen wieder am Start. Zwar haben Frikadelli Racing und Toksport-WRT ihre Gastspiele beendet, doch mit SSR Performance (wir berichteten) und der Rückkehr zumindest eines der Propeak Performance Vantage AMR GT3 hält das Feld das für eine nationale Meisterschaft immer noch beachtlich hohe Niveau von 31 Startern. Auf dem Münchner Porsche 991 GT3 R der neuen GT3-Mannschaft
starten Marco Seefried und Matt Campbell während die Aston-Mannschaft von Propeak David Griessner und den Briten Matthew George als neue Piloten auf der #98 anstelle der bisherigen Stammfahrer Hugo de Sadeleer und Valentin Haase-Cloth antreten lässt.
Auf 3 weiteren Fahrzeugen gibt es Umbesetzungen. Ex-Propeak-Pilot Daniel Keilwitz hat wie bereits vermeldet an Bord des BKK Mobil AMG #21 Asyl gefunden. Derweil bekommen die Aust Motorsport Audi-Stammpiloten Maximilian Hackländer und Arlind Hoti mit Christopher Dreyspring und Gosia Rdest jeweils eine(n) neuen Partner(in) an ihre Seite. Remo Lips – Stammpartner von Hackländer – muss gesundheitsbedingt bei der Runde in Hockenheim passen. Auf dem anderen Audi R8 LMS GT3 muss Stephane Tribaudini wegen einer Terminüberschneidung bei dieser Runde aussetzen.
Die
HCB Rutronik Racing Audi-Piloten Patric Niederhauser und Kelvin van der Linde reisen zum 6. von 7 Saisonläufen mit einem Punktepolster von 40 Zählern an. 144 Punkte haben beide bislang gesammelt, während das Corvette-Duo Markus Pommer und Marvin Kirchhöfer zum Heimrennen mit 104 Zählern anreist. Dennoch ist die Mannschaft für die Läufe im Badischen optimistisch: Bei bislang 22 GT-Masters-Rennen seit 2007 in Hockenheim konnte die Mannschaft aus Weingarten 4x die oberste Stufe auf dem Podium erklimmen. 2013 gelang sogar der Titelgewinn beim damaligen Finale. Neben Corvette waren bisher die Marken Audi (6 Siege), Porsche (3), Ferrari, Lamborghini und Ford (je 2) sowie BMW, Alpina und Mercedes-AMG (je 1 Sieg) auf der Strecke im Badischen erfolgreich.
Neben Callaway Competition haben auch die Fahrerpaarungen Max Hofer/Christopher Mies (Land Motorsport, 97 Punkte), Christian Engelhart/Mirko Bortolotti (Grasser Racing Team, 92) und Rolf Ineichen und Franck Perera (Grasser Racing Team; 89) noch Titelchancen. Doch sollten sich Van der Linde und Niederhauser mit einem perfekten Wochenende einen 50 Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz erarbeiten dann könnte zum
ersten Mal in der jüngeren Masters-Geschichte der Titel vorzeitig vor dem Final-Wochenende entschieden werden, das dieses Jahr erstmals am Sachsenring stattfinden wird. In der Trophy-Wertung kann RWT-Racing-Corvette-Pilot Sven Barth angesichts der Abwesenheit des zweitplazierten Remo Lips den Sack schon im ersten Lauf mit einem satten 98-Punkte-Vorsprung auf Lamborghini-Volanteur Rolf Ineichen zumachen . In der Teamwertung ist dagegen bei einem Stand von 163 Zählern für das Grasser Racing Team, 153 für HCB Rutronik Racing und 137 für Montaplast by Land Motorsport noch alles offen.
Keyfacts Hockenheimring, Saisonläufe 11 und 12 von 14:
Streckenlänge:4.574 Meter
Layout: 17 Kurven (9 Rechts-, 8 Linkskurven), im Uhrzeigersinn befahren
Sieger 2018, Rennen 1: Marvin Kirchhöfer / Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R)
Sieger 2018, Rennen 2: Sheldon & Kelvin van der Linde (Montaplast by Land Motorsport, Audi R8 LMS GT3)
Beide Rennen werden live bei SPORT1 am Samstag (Start: 14.45 Uhr) und am Sonntag (Start: 13.05 Uhr) übertragen. Ein Livestream und das Live-Timing sind zudem auf der ADAC GT-Masters-Website einzusehen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Die
britische LMP2-Mannschaft Carlin Motorsport hat die Teilnahme an der Europäischen Le Mans Serie Runde in Spa-Francorchamps abgesagt. Dies haben unsere Kollegen von Sportscar 365 vermeldet. Demnach fällt Kundenpilot Jack Manchester, der nach einem Unfall im freien Training bei der letzten Runde in Silverstone schon den vierten Saisonlauf auslassen mußte auch für die kommende 5. Runde verletzungsbedingt aus. Die einzige Dallara P217 LMP2-Einsatzmannschaft im Feld wird somit nicht am in 10 Tagen stattfindenden Meeting teilnehmen.
Derzeit steht Carlin nach 4 Läufen mit 3 erzielten Punkten auf Platz 15 (von 19 Teams) der LMP3-Wertung, wobei man als bislang bestes Resultat einen 9.Platz bei der dritten Saisonrunde in Barcelona einfahren konnte.
Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Porsche diverse (PSC etc.)
Auf
dem italienischen Autodromo Nazionale Monza gelang dem niederländischen MRS GT-Racing-Piloten Larry ten Voorde sein erster Sieg im Porsche Mobil1 Supercup. Der Youngster ist damit bereits der 5. Fahrer, der in der laufenden Saison ein Rennen gewinnen konnte. Ebenfalls aufs Podium schafften es beim 8. Saisonlauf am Sonntag Michael Ammermüller und der Australier Joey Mawson.
Auf dem 5,793 km langen Traditionskurs wurde es direkt nach dem Start turbulent. Angeführt von Pole-Setter und Fach Auto Tech Pilot Jaxon Evans fuhren insgesamt 32 Porsche 911 in die erste Schikane. Dort kam es zur Berührung der Fahrzeuge von Evans und Güven. Während Evans dadurch mehrere Plätze verlor, übernahm Güven die Führung. Der türkische Nachwuchsrennfahrer verteidigte die Spitzenposition bis zum Rennende nach 15 Runden.
Allerdings bekam er für die Kollision mit Evans nachträglich eine 5s Zeitstrafe. Daher übernahm Güvens schärfster Verfolger ten Voorde die Spitzenposition und feierte seinen ersten Sieg im internationalen Markenpokal.
Ammermüller folgte 0,893s hinter dem MRS GT-Racing-Piloten und ist somit neuer Tabellenführer in der Meisterschaft. Rookie Mawson feierte seine Premiere auf dem Supercup-Podium. Der Australier verteidigte sich lange kämpferisch gegen Ammermüller – doch in der 10. Runde zog der Routinier vorbei. Als Vierter sah Dinamic Motorsport-Pilot Mikkel Pedersen die Zielflagge. Güven wurde durch die Zeitstrafe bedingt auf dem 5.Rang gewertet. Porsche-Junior Evans belegte P6. Hinter Evans folgten die beiden Lechner-Piloten Dylan Pereira und Al Faisal Al Zubair.
Sein 8. Saisonsieg in der ProAm-Klasse gelang dem Norweger Roar Lindland. Das Podium komplettierten der Österreicher Philipp Sager und Clement Mateu aus Frankreich. Ein Heimspiel hatten an diesem Wochenende Gianmarco Quaresmini und Alberto Cerqui, die für Dinamic Motorsport aus dem italienischen Reggio Emilia an den Start gingen. Insgesamt setzte sich das Feld beim 8. Lauf der Saison aus 21 Nationen zusammen – so viele wie noch nie zuvor in der Geschichte der Rennserie.
Für sein Saisonfinale reist der Porsche Mobil1 Supercup vom 25. bis 27. Oktober nach Mexiko-Stadt. Auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez trägt der internationale Markenpokal zum dritten Mal seine letzten beiden Saisonrennen aus. In den vergangenen 2 Jahren krönte sich Ammermüller dort zum Supercup-Champion. Die Entscheidung in der Meisterschaft fällt beim Finale bei dem noch 40 Punkte vergeben werden – Ammermüller (110 Punkte), ten Voorde (96 Punkte) sowie Porsche-Junior Julien Andlauer (92) und Ayhancan Güven (88) haben die besten Chancen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Am
Wochenende fand das Finale der Blancpain GT World Challenge Europe auf dem Hungaroring in Budapest statt. Zwar wurden nach den letzten beiden von 10 Saisonläufen auch die Gesamtsieger gekürt, ob diese jedoch ihre Pokale behalten dürfen müssen noch die Sportkomissare entscheiden. Aber von vorne: ...
Lauf 1 im 28 Teilnehmer starken Feld gewann nach 29 Runden das AKKA ASP AMG-Duo Raffaele Marciello und Vincent Abril 2,3s vor dem Black Falcon AMG von Luca Stolz und Maro Engel und dem nur 1s dahinter liegenden #63 Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 evo von Mirko Bortoloti und Christian Engelhart. In Lauf 2 am Sonntag siegte das italienisch-französische AKKA-ASP-Duo erneut , dieses Mal mit gut 16s Vorsprung vor Bortolotti/Engelhart, die das deutsche Black Falcon Duo Stolz/Engel knapp hinter sich halten konnten.
Marciellos
und Abrils volle Punkteanzahl an diesem Wochenende reichte den beiden Mercedes-Piloten allerdings lediglich zu Rang 3 in der Meisterschaftswertung, die beide mit 78,5 Punkten abschlossen. Als Fahrerchampions wurde das FFF Racing-Lamborghini-Duo Marco Mapelli und Andrea Caldarelli in Budapest ausgerufen. Die beiden Lamborghini-Piloten hatten zwar in der Sprintserie mit je 92,5 Zählern genau so viel Punkte wie das Black Falcon-Duo Maro Engel und Luca Stolz gesammelt, jedoch hatten die Lambo-Piloten 2 Saisonsiege auf dem Konto, während die Black Falcon-Kutscher nur einen verbuchen konnten.
Allerdings könnte sich das Ergebnis noch durch eine ausstehende Entscheidung eines FIA-Sportgerichts ändern. Gegen ihre Disqualifikation vom Qualifying zum 2 Lauf in Zandvoort im Juli hatte das Grasser Racing Team nämlich vor Ort einen Protest eingelegt, der das Team den von Bortolotti/Engelhart erzielten Startplatz vorläufig behalten liess. Da diese Entscheidung immer noch nicht abgeurteilt wurde, könnte ein negativer Ausgang des Protests zu einer Disqualifikation der Lambo-Mannschaft führen, was die Punktevergabe noch einmal gehörig durcheinander schütteln würde. In diesem Fall würden Stolz/Engel mit einem halben Punkt Vorsprung vor Caldarelli/Mapelli den Titel in der Sprintserie einheimsen.
Unabhängig davon geht der Teamtitel 2019 in der Sprintserie an AKKA-ASP die mit 99,5 Punkten 4,5 Zähler Vorsprung vor der FFF Racing -Mannschaft und weitere 1,5 Zähler vor Black Falcon zu liegen kam. In der Amateur-Teamwertung setzte sich die österreichische HB-Racing Ferrari Mannschaft klar als einziger regelmässiger Teilnehmer mit den beiden Piloten Wolfgang Triller und Florian Scholze als Meister durch. Pro-Am-Meister wurden die beiden FFF Racing-Piloten Phil Keen und Hiroshi Hamaguchi, während die Silber-Wertung an die beiden AKKA-ASP-Piloten Nico Bastian und Thomas Neubauer ging.