Der Rennbericht zur FIA-WEC-Runde am Nürburgring...

... ist unter diesem Link auf unseren Seiten zu finden. 31 genannte Mannschaften werden am Sonntag bei vorhergesagtem besten Rennwetter um die Punkte streiten. Der Sieg entscheidet sich dabei aller Voraussicht nach unter den beiden deutschen Werksmannschaften von Audi und Porsche, die sich in den ersten Trainingssessions ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Bestzeiten geliefert haben.

Alle Rennergebnisse, und Hintergrundinfos sowie zahlreiche Bilder sind im Rennbericht zu finden, der wie gehabt auch während des Rennens zeitnah aktualisiert wird.

Konrad plant Lamborghini Langstrecken-Programm

franzkonrad.jpgFranz Konrad plant eine Rückkehr in den internationalen Langstreckensport in der GT3-Klasse. Der derzeit im Porsche Carrera Cup Deutschland engagierte Teamchef von Konrad Motorsport , der bei der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft-Runde am Nürburgring 2 Porsche in der Rahmenserie des Porsche-Sports Cup einsetzte ist in den Planungen, um mit 3 frisch bestellten Lamborghini Huracan GT3 die Blancpain Endurance Serie, die 24 Stunden-Serie und die NAEC zu bestreiten.

„Wir sind uns mit Lamborghini einig geworden nachdem wir dort ein günstiges Angebot bekommen haben und die Autos sich mittlerweile als siegfähig erwiesen haben. Kernpunkt des Programms werden die Läufe zur Blancpain Endurance Serie sein für die wir ein Auto fixiert haben, aber nach Möglichkeit 2 besetzen wollen. Auch die 24h-Serie ist ein Thema, wobei wir zuerst das Rennen in Dubai in der Planung haben, aber uns durchaus auch vorstellen können weitere Events zur Serie zu bestreiten. Unsere derzeitiger Kundenpilot Rolf Ineichen hat jedenfalls Interesse angemeldet dort zusammen mit weiteren Mitgliedern seiner Familie und anderen Piloten ein Engagement zu unterstützen.

konradlambos.jpgDas Engagement von Konrad wird jedoch nicht auf Europa beschränkt bleiben: „Einer unser Sponsoren unterstützt auch die Idee bei den 24h von Daytona mit dem Auto anzutreten. Das Kundeninteresse für einen Einsatz des Autos beim Klassiker ist enorm und wir haben ja auch einen Shop in den USA von dem aus wir die bisherigen Einsätze unternommen haben. Sollte die Resonanz entsprechend sein, dann würden wir auch erwägen eventuell an allen 4 Rennen zur Nordamerikanischen Langstreckenserie NAEC der IMSA teilzunehmen. Aber zunächst planen wir nur mit Daytona und Sebring.“

konradporsches.jpgKonrad der die letzten Jahre als teuer Porsche Kunde auch die Flagge in Daytona mit dem 911 GT America hochhielt will bewusst einen Markenwechsel ausprobieren. „Zum einen habe ich ja schon einige gute langjährige Verbindungen zu Lamborghini seit wir damals das Gruppe C Projekt mit dem Lamborghini F1-Motor gestartet haben. Dieses Jahr sind wir ja neben dem Porsche Cups auch schon in der Supertropheo engagiert. Allerdings muss man sagen das die Alternative von Porsche in diesem Jahr nicht sehr überzeugend war. Mit dem GT America sind wir in den letzten Jahren in Daytona nicht glücklich geworden, obwohl wir einige teure Updates aufgerüstet hatten. Und der neue GT3R, das aktuelle Modell von Porsche ist nicht nur ein sehr hochpreisiges Modell sondern er hat noch nicht bewiesen das er ein Siegermodell ist. Lamborghini ist uns zudem beim Preis deutlich mehr entgegen gekommen als das bei Porsche möglich war, was mich als langjährigen Kunden etwas enttäuscht hat. Und in der IMSA überlegt man ja jetzt schon zwecks Markenvielfalt nur 4 GT3 pro Hersteller in der GTD zu erlauben. Die Porsche Slots waren alle schon belegt, so ist Lamborghini sicher die richtigere Wahl.“

Konrad ist derzeit noch auf der Suche nach weiteren Piloten: Nach Möglichkeit wollen wir für die Blancpain Endurance Serie beide Cockpits besetzen. Ein Pro-Auto und ein Pro-Am oder Gentleman-Wagen wäre idealerweise das Ziel. Anfragen können gerne ans Team gestellt werden – auch für die anderen Programme!“

Rollout des Ekris BMW M4 GT4

ekrism4rollout.jpgEinen gegenüber der ursprünglichen Planung etwas verspäteten aber erfolgreichen ersten Testlauf absolvierte der vom niederländischen BMW-Händler und Rennteam Ekris in Eigenregie entwickelte BMW M4 GT4 am vergangenen Samstag auf dem Dünenkurs in Zandvoort vor den Toren Amsterdams.

Gegenüber der Serien-Version wurde das von einem 430 PS starkem Bi-Turbo-Reihensechszylinder betriebene Coupé vor allem in den Bereichen Fahrwerk, Auspuff und Bordelektronik modifiziert. Im Bereich der Aerodynamik stechen vor allem die neue Frontschürze und der für GT4-Verhältnisse großzügig dimensionierte Heckflügel ins Auge. Daneben verfügt der Wagen auch über ein motorsport-spezifisches Brems-System sowie ein Renn-ABS.

Test-Pilot Ricardo van der Ende erklärt: „Wir haben unsere jahrelange Motorsport-Erfahrung in den [Bau dieses] wunderschönen Ekris M4 GT4 gesteckt. Besonders haben wir auf die Balance des Autos geachtet, um sicherzustellen, dass es sowohl von Profis als auch von Amateuren in Rennen eingesetzt werden kann.“

Das Renndebüt des unter anderem auch mit der Unterstützung der SRO entwickelten Wagens ist für den 3. und 4. Oktober im Rahmen des Saisonfinales der GT4 European Series im italienischen Misano geplant. Prinzipiell sind mit dem auch für Kundenteams erhältlichen Fahrzeug dank eines 120 Liter fassenden Benzintankes aber auch Einsätze in der VLN oder der Creventic Langstreckenserie vorstellbar.

Miller Motorsport Park findet neuen Besitzer

Fans des millerpwc.pngMiller Motorsports Parks können aufatmen. Anfang Mai mussten das Tooele County und die Larry H. Miller Group als Inhaber der Strecke verkünden, dass der Kurs in Utah Ende Oktober aus finanziellen Gründen geschlossen werden müsse (wir berichteten ). Passend zum Rennen der Pirelli World Challenge, das an diesem Wochenende dort ausgetragen wird, hat sich mit der chinesischen Mitime Investment & Development Group nun doch ein Investor gefunden.

Mitime gehört zum Firmengruppe von Geely, zum dem neben London Taxi auch seit 2010 der schwedische Autohersteller Volvo gehört. Mitime lies sich die Strecke 20 Millionen US-Dollar kosten und will neben einem 6-8 Millionen teuren Streckenupdate eine Motocross-Strecke sowie ein 3/8-Meilen Oval auf dem Anwesen erstellen.

ADAC GT Masters am Sachsenring

Die sechste von acht Saisonstationen führt das GT3-Feld der ADAC GT Masters an den Sachsenring. 19 Fahrzeuge sind für die beiden einstündigen Rennläufe auf der Starterliste zu finden.

Die Veränderung im Starterfeld für dieses Rennwochenende sind überschaubar: Den HTP-Bentley #7 teilt sich Luca Stolz an diesem Wochenende mit dem dreifachen GT Masters-Rennsieger Maximilian Buhk. Auf dem Senkyr-BMW Z4 GT3 teilt sich Gentleman-Fahrer Lennart Marioneck das Cockpit mit dem Finnen Markus Palttala. Reiter Engineering ist zurück mit dem Lamborghini Gallardo R-EX. Die Lenkarbeit teilen sich Tomas Enge und Albert von Thurn und Taxis.

Im Vorjahr konnte Audi an gleicher Stelle beide Rennen für sich entscheiden und einen wichtigen Schritt Richtung Titel machen. Dieses Jahr geht es für die Tabellenspitze Sebastian Asch und Luca Ludwig darum, die Schmach von Platz 9 und 10 am Nürburgring – nach 8 Rennen innerhalb der Top4 – auszumerzen und weiter Punkte zu sammeln. Schütz Motorsport-Pilot Klaus Bachler will dies verhindern und startet aufgrund intakter Titelchancen lieber am Sachsenring als am selben Wochenende in der WEC.

 

Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 13 Uhr live auf Sport1 zu verfolgen, Rennberichte und Statistiken werden zeitnah auf unseren Seiten veröffentlicht.

 

ADAC GT Masters am Sachsenring

Die sechste von acht Saisonstationen führt das GT3-Feld der ADAC GT Masters an den Sachsenring. 19 Fahrzeuge sind für die beiden einstündigen Rennläufe auf der Starterliste zu finden.

Start SpaDie Veränderung im Starterfeld für dieses Rennwochenende sind überschaubar: Den HTP-Bentley #7 teilt sich Luca Stolz an diesem Wochenende mit dem dreifachen GT Masters-Rennsieger Maximilian Buhk. Auf dem Senkyr-BMW Z4 GT3 teilt sich Gentleman-Fahrer Lennart Marioneck das Cockpit mit dem Finnen Markus Palttala. Reiter Engineering ist zurück mit dem Lamborghini Gallardo R-EX. Die Lenkarbeit teilen sich Tomas Enge und Albert von Thurn und Taxis.

Im Vorjahr konnte Audi an gleicher Stelle beide Rennen für sich entscheiden und einen wichtigen Schritt Richtung Titel machen. Dieses Jahr geht es für die Tabellenspitze Sebastian Asch und Luca Ludwig darum, die Schmach von Platz 9 und 10 am Nürburgring – nach 8 Rennen innerhalb der Top4 – auszumerzen und weiter Punkte zu sammeln. Schütz Motorsport-Pilot Klaus Bachler will dies verhindern und startet aufgrund intakter Titelchancen lieber am Sachsenring als am selben Wochenende in der WEC.

Die beiden Rennen werden am Samstag und Sonntag ab 13 Uhr live auf Sport1 zu verfolgen, Rennberichte und Statistiken werden zeitnah auf unseren Seiten veröffentlicht.

VLN-CUP4: Dörr-Duo trozt der erstarkenden Konkurrenz

Die beiden Dörr Motorsport Piloten Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz behielten bei der Mission Titelverteidigung im Toyota GT 86-Cup auch beim 6.Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft , dem 38. DMV-Grenzlandrennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) eine reine Weste. Obwohl die Konkurrenten dieses Mal dem Duo näher denn je auf den Fersen waren fuhren die beiden Dörr-Toyota Piloten erneut einen Quasi Start-Ziel-Sieg in der Klasse ein. Während beide nun zur Saisonhalbzeit an Gesamtrang 2 der VLN-Punktetabelle liegen, entsponn sich dahinter ein enger Kampf um die Verfolgerpositionen.

Anfänglich kämpfte das belgisch-italienische Pit Lane Racing Quartett Brody/Barbaro/Dujardin/Derennes – der 2. Toyota des Teams war mit einer defekten Zylinderkopfdichtung nicht ins Rennen gestartet - im engen Infight gegen das Toyota Swiss Racing Duo Amweg/Lampert. Dahinter nahm es die WH-Motorsport-Mannschaft mit dem verbliebenen Dörr-Toyota von Bolz/Jung auf. Der dritte Dörr-Toyota von Pretsch/Hauer war hingegen nach einem Dreher im Klostertal und einer folgenden Kollision mit dem dahinter befindlichen Falken-Porsche schon in der ersten Runde ausgefallen.

Als der belgische Toyota nach den ersten Fahrerwechseln zurück fiel setzte sich Kevin Hönscheid auf dem WH-GT86 als Verfolger zuerst gegen die zweitplazierten Schweizer durch und visierte dann sogar den führenden Dörr-Wagen im Kampf um die Spitze an. Wrabetz/Hoffmeister retteten den Vorsprung dieses Mal nur dank der besseren Boxenstopstrategie über die Ziellinie. 43 s vor dem WH-Motorsport Auto gelnag der 6.Sieg. Den drittplazierten Schweizern Amweg/Lampert fehlten am Ende nur 21s auf P2. Im Kampf um P4 setzte sich der 2.Dörr-Toyota nur knapp mit 6s Vorsprung vor dem belgischen Quartett am Ende durch.

Ring Racings Lexus RCF SP8

lexusrcfsp8.jpgBeim vergangenen Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft startete erstmals ein in der SP8 gemeldetes Modell des Lexus RCF. Das aktuelle Sportwagenmodel der japanischen Premiummarke aus dem Toyota-Konzern hatte bislang mit der immer noch in den Wehen steckenden GT3-Version Schlagzeilen gemacht. Nun arbeitet das langjährige Toyota-Entwicklungsteam Ring-Racing, das auch für den Einsatz des Lexus Racing/Emil Frey Racing RC-F GT3 verantwortlich zeichnet auch an einer Breitensportversion des in der Serie ca.75.000€ teuren Sportcoupés.

Uwe Kleen von Ring-Racing war so freundlich uns erste Details zum Projekt zu verraten. „Wir planen den Wagen quasi als Nachfolger des bald auslaufenden Lexus IS-F der ja in der SP8 unser erstes erfolgreich entwickeltes Modell von Lexus war. Vom IS-F haben wir bereits einige Kundensportmodelle verkaufen können, allerdings steckt im RCF deutlich mehr Potential. Der Wagen hier ist einer von 2 existierenden Prototypen die nun für den Renneinsatz entwickelt werden. Für die Entwicklung gibt es keinen abgesteckten Zeitrahmen. Daher rechnen wir damit das frühestens 2016, wahrscheinlich eher 2017, der Wagen auch Kunden angeboten werden kann.“

Darüber in welcher Spezifikation - Stichwort GT4 – oder zu welchem Preis der RCF angeboten werden wird konnte und wollte Kleen sich uns gegenüber noch nicht äussern. „Das hängt von den Planungen von Lexus ab da die Entwicklung in enger Kooperation mit den Japanern abläuft. Zudem sind wir erst ganz am Anfang der Entwicklung. Der Sport auf der Nordschleife hat halt für Lexus eine solche Bedeutung das man dort entschieden hat die Entwicklung des preiswerteren Rennmodells uns zu übertragen.“

Ring-Racing will am Ende jedenfalls mehr Wagen verkaufen als vom IS-F, von dem eine eher einstellige Anzahl an Kundenfahrzeugen abgesetzt wurde, die vornehmlich in der VLN Langstreckenmeisterschaft zum Einsatz kommen. Die Mannschaft von Uwe und Meino Kleen hat sich mit der Kooperation als ortserfahrener Entwicklungspartner von Lexus und Toyota eine lukrative Einsatznische am Ring erarbeitet. Neben der Unterstützung von Lexus entwickelte man vor 4 Jahren auch die Breitensportversion des Toyota GT 86 die seit 2013 als Cup im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft startet. Zudem ist man als Einsatzteam auch in die Entwicklung des Lexus RC-F GT3 eingebunden. Der seit ebenfalls 4 Jahren entwickelte IS-F hat den Ruf trotz des Speeddefizits gegenüber den schnelleren Ferrari, Audi und Aston Martin in der Klasse diese regelmässig über seine Zuverlässigkeit besiegen zu können, was man beim 38. Grenzlandrennen mit einem erneuten Klassensieg eindrucksvoll unter Beweis stellte. Eine potentielle Cup-Version des RC-F könnte daher nur eine der Optionen für das neue Rennsportprojekt des in Boxberg stationierten Entwicklungsteams sein.

VdeV Meeting #5 in Le Castellet

vdev6hpaulricard.jpgNeben der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft am Nürburgring und den 24h von Zolder steht am kommenden Wochenende auch das 5.Rennwochenende der VdeV-Serie an, die mit einem vollen Programm auf dem HTTT in Le Castellet startet.

Für die Endurance Proto Serie steht mit einem 12h-Rennen der Saisonhöhepunkt an. 28 Prototypenteams haben sich angekündigt. Unter anderem starten auf dem Norma #41 der Equipe Palmyr die Schweizer Sportwagenpilotin Natasha Gachnang und der Düsseldorfer Prototypenroutinier Jens Petersen ins Rennen.

Ein 4h-Rennen absolviert die Endurance GT/Tourisme Serie, die mit 21 Wagen das bislang grösste Feld der Saison am Start sieht. Gleich 3 Ginetta-Juno LMP3 stehen hier am Start, denn neben der Luxemburger Prime Racing Mannschaft starten auch die beiden Europäische Le Mans Serie-Mannschaften vom Team LNT und Speed Factory quasi zur Vorbereitung auf die nächste ELMS-Runde an selber Stelle.

Das Programm wird komplettiert von Rennen der Endurance VHC, des mit 36 Startern wieder exzellent besetzten Funyo-Markenpokals und der Challenge Monoplace, in der hauptsächlich ältere Formel Renault-Renner starten

DMV-GTC-Rückblick auf die Lausitzring-Runde

kuismanen_lausitz.jpgVom 14. bis 16. August 2015 wurde das sechste Rennwochenende des DMV-GTC auf dem Eurospeedway Lausitzring ausgetragen. Nach der zweifachen Pole Position von Antonin Herbeck gab es mit Pertti Kuismanen und Bernd Haid zwei verschiedene Sieger bei den Rennen 11 und 12. Im Qualifying lief es für den Tschechen Herbeck mit seinem Pagani Zonda noch sehr gut. Beide Male fuhr er auf dem 4,255 Kilometer langen Kurs die beste Zeit. Später sollte er dann aber leider im Rennen großes Pech haben. Jürgen Bender fuhr zweimal auf Platz zwei. In Q1 kam Klaus Dieter Frers mit seinem Ferrari auf Platz drei, während in Q3 Pertti Kuismanen in Reihe zwei stand.

Rennen 1 wurde bei besten Bedingungen gestartet, doch schon nach der ersten Kurve war das Rennen für Herbeck beendet. Er wurde von einem anderen Fahrzeug berührt und stand quer. Thomas Langer konnte nicht mehr ausweichen und touchierte Herbeck. Beide Autos blieben waidwund liegen und das Safety Car musste raus.

Nach dem Restart zog Pertti Kuismanen dem Feld mit seiner Chrysler Viper auf und davon. Und so gewann er Rennen 1 nach 14 Runden auch unangefochten vor Jürgen Bender. Dritter wurde Alois Rieder nach einem perfekten Lauf mit seinem Porsche. Damit kam der Zillertaler das erste Mal auf das Gesamtpodest des DMV GTC. Platz vier gab es für Dietmar Haggenmüller vor Suzanne Weidt (beide Audi R8 LMS ultra).

Auf Platz sechs folgte Peter Schepperheyn, der die Klasse 7b für die Porsche 997 GT3 Cup gewann. Hier war Mike Hesse zwar ebenfalls schnell unterwegs und schon auf dem Weg nach vorne, doch ein Problem mit der Wassertemperatur im Seyffarth-Porsche ließ den Youngster lieber an die Box fahren. Die Klasse 7a gewann mit Platz sieben Christian Mathiak, der mit seinem Porsche 991 GT3 Cup zum ersten Mal in der Serie startete und sich auf Anhieb wohlfühlte. Direkt hinter ihm sein Klassenkonkurrent Christof Langer auf Platz acht. Ein tolles Rennen für Ronja Assmann, die ebenfalls zum ersten Mal im DMV GTC dabei war und sich immer weiter steigern konnte. Die Top 10 komplettierte schließlich Klaus Dieter Frers, der ein Problem mit dem Getriebe hatte.

Rennen 2 war an Unterhaltungswert nicht mehr zu überbieten. Obwohl das Feld schon arg dezimiert war, kamen hier die Fans nochmals auf ihre Kosten. Grund waren die extremen Wetterverhältnisse, die die Teams zum Nachdenken zwangen. So wurde es noch einmal mehr als spannend - es wurde spektakulär. Nachdem es auf dem Weg zum Vorstart noch sonnig war, zog es sich immer mehr zu. Als die Fahrzeuge sich im Vorstartbereich vorbereiteten, fing es an zu regnen. Bei der Fahrt über die Strecke in die Startaufstellung blieb der Regen konstant, um pünktlich zu Beginn des Starts aufzuhören und wieder trocken zu werden. Dann wurde es wieder heller, um wiederum pünktlich zum Ende des Rennens wieder anfangen zu regnen.

haid_bernd_lausitz.jpgDie schlechteste Entscheidung war die Wahl von Regenreifen. Jürgen Bender und Pertti Kuismanen,, die die erste Startreihe bildeten, zogen kurz vor Beginn Regenreifen auf und sollten somit für den Rest des Rennens keine Rolle mehr spielen. Zwar gewann Kuismanen den fliegenden Start aber in der ersten Runde fiel er schon bis auf Platz drei zurück und wurde weiter nach hinten gereicht.

Die späteren Sieger machten dagegen alles richtig. Bernd Haid war mit Slicks ausgerüstet und stürmte nach der ersten Runde schon an die Spitze und war fortan nicht mehr einzuholen. Auch der Zweitplatzierte Alois Rieder und sein Team machten alles richtig. Schon lange vor dem zweiten Rennen entschied man sich dort für Intermediates. Und auch das klappte: Dritter wurde Christian Mathiak. Mit seinem Porsche 991 GT3 Cup konnte er absolut überzeugen. Zum ersten Mal gab es in dieser Saison auch das Novum, das die drei Sieger des Gesamtklassement auch ihre jeweilige Klasse gewannen. Knapp vorbei am Podest schrammte Klaus Dieter Frers. Eigentlich im Regen sehr schnell unterwegs und in Oschersleben noch Sieger, konnte er nicht mehr ganz rankommen. Doch mit Platz zwei der Klasse 8 sammelte er erneut wichtige Punkte. Stark unterwegs war auch wieder Peter Schepperheyn. Mit Platz fünf im Gesamtklassement gewann er seine Klasse 7b. Damit stand der Porsche 997 GT3 Cup, der von Schütz Motorsport vorbereitet wird, zum sechsten Mal in Folge ganz vorne.

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