Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Callaway Competition
will
in der kommenden ADAC GT-Masters-Saison die beiden amerikanischen Piloten Eric Curran und Boris Said auf einer der neuen Callaway Competition Corvette C7 GT3-R an den Start bringen. Corvette-Veteran Said - bereits 1994 mit einer Callaway-Corvette Supernatural in Le Mans unterwegs - und sein Co-Pilot Curran, der normalerweise auf einem der DP des amerikanischen Action Express Teams in der TUSCC-Serie unterwegs ist, werden dabei von ihrem langjaehrigen Sponsor Whelen Engineering - einem Hersteller von Signalsystemen und Positionslichtern für Autos und Flugzeuge -unterstützt, der bei der Präsentation des Autos in Hockenheim vor 3 Wochen bereits auf dem Auto zu sehen war.
Eventuell soll das Duo 2016 auch bei Läufen in weiteren Serien mit der Corvette zum Einsatz kommen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Aufgrund der zahlreichen Langstreckenevents der letzten 3 Wochen hatten wir heuer noch keine Gelegenheit einen ausführlichen Rückblick auf das ADAC GT-Masters-Finale in Hockenheim (der Link führt zum wie immer ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten ) zu werfen. Höchste Zeit dies nachzuholen...
Das auch am Hockenheimring nicht ganz Schwindsucht-freie Feld - MRS GT-Racing liess den zweiten Nissan GT-R Nismo GT3 von Scholze Jöst wegen widerholter technischer Schwierigkeiten entnervt stehen und vergab damit am Ende die Chance auf den Titel in der Gentleman-Wertung – war mit 19 Autos beim Finale präsent. Um den Zuschauern noch einmal richtig was zu bieten, liess es die Masters-Meute gleich schon im ersten Lauf richtig krachen, was das Safety-Car und einen Neustart auf den Plan rief und zumindest ein Z4-GT3 Chassis der Schubert Motorsport-Mannschaft als Totalschaden in den Container beförderte. Die Meisterschaftsführenden Asch/Ludwig waren ebenfalls einer der Kollateralschäden
des Auftaktgetümmels und mussten den Sekt für die Meisterschaftsfeier demzufolge noch einmal kaltstellen.
Mit 15 Autos machte man sich auf den Weg zum Neustart der am Ende zum Premierensieg des YACO-Racing Audi R8 LMS GT3 von Rahel Frey und Philip Geipel führte. Die ostdeutsche Audi-Mannschaft konnte sich im ersten Lauf mit 3s Vorsprung vor dem HTP-Motorsport Bentley Continental GT3 von Schmid/Hamprecht und weiteren 4s vor dem Audi-Duo Wackerbauer/van der Linde durchsetzen.
Auch der zweite, dieses Mal bei feuchten Bedingungen abgehaltene Lauf ging nicht ganz ohne Unterbrechungen von statten: 2 Safetycars wurden hier zu Rennbeginn fällig. Am Ende eines umkämpften und kurzweiligen Rennwochenendes ging der letzte Sieg der Saison erneut an eine Audi-Crew: Nicki Thiim und Jordan Lee Pepper gewannen für die C.Abt Racing Mannschaft mit 1,6s Vorsprung vor dem Ford GT der Lambda Performance Mannschaft, deren Piloten Frank Kechele und Nico Verdock mit dem 2. Platz beim Comebackrennen nach 2 Jahren Pause ein Achtungserfolg gelang.
Auf dem dritten Rang sicherte sich Schubert Motorsport mit dem BMW Z4 GT3 von Dominik Baumann und DTM-Pilot Bruno Sprengler – Baumanns Stamm-Co Jens Klingmann war am selben Wochenende höchst erfolgreich beim Petit Le Mans in Road Atlanta unterwegs - wichtige Punkte.
Der 5 Rang des Mercedes SLS AMG GT3-Duos Sebastian Asch und Luca Ludwig brachte dem Duo endlich genug Punkte ein um die Fahrerwertung des GT-Masters 2015 unter Dach und Fach zu bringen. Für Ludwig ist es der erste grosse Titel. Für Asch Jr. bereits der zweite GT-Masters Titel nach 2012, womit er zum ersten Piloten avancierte der 2 Masters-Meistertitel sein Eigen nennen darf. Den Titel der Amateurfahrer holte sich aufgrund des MRS GT-Racing-Startverzichts Audi-Pilot Andreas Weishaupt mit nur 10,5 Zählern Vorsprung vor RWT-Racing-Pilot Remo Lips. Die Teamwertung konnte sich die Schubert Motorsport-Mannschaft sichern. Mehr zu den Champions gibt es bei uns in den kommenden Tagen.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
An einem nassen und trüben Sonntag fielen am TT Circuit in Assen die letzten Titelentscheidungen in der diesjährigen Supercar Challenge Saison.
Beim 60 minütigen GT Rennen übernahm zunächst Jeffrey van Hooydonk mit der SRT Corvette die Führung und baute seinen Vorsprung bis zum Boxenstopp auf über 30 Sekunden aus. Dieser reichte aber nicht aus für seinen Teamkollegen Nicolas Vandierendonck um das Rennen zu gewinnen. Einen wie entfesselt fahrenden Peter Kox, der den McLaren von seinem Teampartner Nico Pronk auf dem zehnten Platz liegend übernommen hatte, konnte er nicht halten. Im Gegenteil, Kox siegte mit 22 Sekunden Vorsprung vor der Corvette. Dahinter entwickelte sich ein spannender Dreikampf um den letzten Podestplatz. Im Schlusssprint überquerte Cor Euser mit seinem Marcos die Ziellinie knapp vor dem Volvo von Henry Zumbrink und der Viper von Grouwels/Snoeks.
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Der fünfte Platz im letzten Rennen reichte den Piloten der Raceart Viper um sich den Titel in der Super GT Klasse zu sichern. Berry van Elk wurde im Mosler sechster. Henk Thuis musste den Vicora V8 kurz vor Rennende abstellen. In der GTB Klasse gab es einen Corvette Doppelsieg. Milan Dontje/Ferdinand Kool siegten vor dem Teamkollegen Max Koebolt. Diese Reihenfolge wäre andersherum ausgegangen wenn Koebolt nicht eine Stop & Go Strafe wegen eines zu kurzem Boxenstopps erhalten hätte. Dritter wurde Ward Sluys im BMW. Die Meisterschaft in der GTB Klasse sicherten sich Patrick Lamster/Kris Cools und Donald Molenaar im EMG Motorsport Porsche.
Bei den Tourenwagen gab es in beiden Klassen einen Lotus Sieg für van der Kooi Racing. In der Supersport Wertung siegten van Loon/van der Kooi vor dem Sakar von Rik van Beek und dem BMW von Ruud Olij. Es war im letzten Rennen endlich der erste Saisonsieg für das Lotus Team. In der Sportdivision waren Bergsma/de Jong erfolgreich. Die Gesamtwertungen waren hier bereits im Vorfeld entschieden.
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Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Creventic 24h Serie
Die deutsche Car-Collection -Mannschaft kennt man in der VLN Langstreckenmeisterschaft, der Blancpain Endurance Serie und der 24 Stunden-Serie als langjährige Kunden von Mercedes und Porsche. Teamchef Peter Schmidt hatte uns gegenüber bei einem der letzten Läufe bestätigt das man sich, was die GT3 angeht, mit der Anschaffung eines neuen Arbeitsgerätes trägt. Allerdings konnte er zum damaligen Zeitpunkt noch nicht sagen welche GT3-Konstruktion man in der kommenden Saison einsetzen würde. „Das hängt von mehreren Faktoren ab. Klar würden wir gerne auf den neuen AMG GT wechseln. Aber neben den Kosten wollen wir auch von Beginn der Saison an mit dem neuen Auto starten. Und da sieht es mit der Kundenliste beim Mercedes eher so aus als müssten wir die ersten Rennen noch mit dem SLS bestreiten.“
Mittlerweile hat
man sich bei Car-Collection entschieden: Peter Schmidts Mannschaft wechselt laut einer zuverlässigen Quelle auf den neuen Audi R8 LMS. Schon bei den 24h von Dubai sollen die neuen Boliden zum Einsatz kommen. Damit reiht die Mannschaft aus Walluf bei Wiesbaden sich in die Reihe der Audi Kunden ein, die einen der bereits 50 Wagen aus der ersten Fertigungsserie des aktuellen 24 Stunden Rennen am Nürburgring-Siegers erstanden haben. Zumindest in der VLN Langstreckenmeisterschaft und der 24 Stunden-Serie werden daneben die bislang eingesetzten Porsche wohl noch erwartet werden können.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Black Falcon
hat mit dem Quartett Hubert Haupt, Manuel Metzger, Yelmer Buurman und Adam Christodoulou am vergangenen Samstag das zweite Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft gewonnen. Nach einem über 4 Stunden geführten effektiven Zweikampf beim Rowe-DMV 250 Meilen Rennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) mit den Markenkollegen von ROWE Racing, der durch einen Radlagerdefekt am Wagen von Christian Hohenadel und Klaus Graf 3 Runden vor dem Finish beendet wurde, fuhr das Black Falcon Mercedes SLS AMG GT3-Team den zweiten Saisonsieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft nach dem Sieg beim Saisonhöhepunkt, dem 6h ADAC Ruhrpokal-Rennen, ein. Der erneute Triumph war ein krönender Abschluss für den vermutlich letzten Auftritt eines Black-Falcon SLS auf der Nordschleife: beim Finale wird die Mannschaft die Mercedes nicht einsetzen können, da diese dann schon auf dem Weg zu den Gulf 12 hours sind und ab dem kommenden Jahr gehört man zu den ersten Kunden eines der neuen AMG GT3.
Rang 2
erzielte nach 4h und 28 Runden mit 115s Rückstand der Sieger der vorangegangenen 8.VLN-Runde, der Twin Busch Racing Audi R8 LMS ultra, auf dem die wieder einmal bärenstarken Busch-Brüder Marc und Dennis erneut von Marc Basseng unterstützt wurden. Das Podium komplettierte die Manthey Racing Mannschaft, die die Premiere des neuen Porsche 991 GT3 R mit Le Mans Sieger Nick Tandy und Fred Makowiecki erfolgreich absolvierte. Zwar fehlte dem Porsche bei seiner Rennpremiere das letzte Quentchen Dampf, aber man muss berücksichtigen das die Manthey-Mannschaft mit dem alten Motor des Vorgängers unter der Haube hantierte, während der neue Motor mit Direkteinspritzung auf den Prüfständen noch letzten Ausdauertests harrt.
Auf Gesamtrang 4 konnte die Wochenspiegel-Porsche-Mannschaft eines der besten Ergebnisse des abgelaufenen Jahres verbuchen und somit den Klassensieg in der SP-Pro erzielen. Auf Gesamtplatz 5 lief die Frikadelli Racing-Truppe ein. ROWE Racing rettete mit dem 6.Rang des Zweitwagens, der von Heyer/Arnold/Dusseldorp bewegten #9, die Ehre des Titelsponsors.
Der volle Rennbericht, inklusiver ausführlicher Ergebnisse kann unter diesem Link eingesehen werden.
Verfasst von Patrick Holzer. Veröffentlicht in Spezial Tourenwagen Trophy ( STT )
Am kommenden Wochenende findet auf dem Nürburgring das Finale der Spezial Tourenwagen Trophy statt. In der Eifel fallen die letzten Titelentscheidungen. Schon vor den beiden letzten Rennen steht fest, dass Christian Franck seinen Titel im STT H&R Cup verteidigen wird.
Vor dem Finale kann Franck im Porsche 997 GT3 auf eine lupenreine Bilanz mit bisher zwölf Klassensiegen zurückblicken. Der 11.te Sieg auf dem Hockenheimring bedeutete für den Porsche-Piloten den vorzeitigen Titelgewinn. Beim Finale könnte es das erste Mal richtig eng werden, denn mit Christopher Gerhard (Porsche 991 GT3 Cup) kommt ein pfeilschneller Gaststarter. Der ehemalige STT Meister teilt sich das Cockpit an diesem Wochenende mit Vincent Schwarz. Um den zweiten Platz in der Klassenwertung kämpfen noch Christian Neubecker und Torsten Klimmer (Porsche 997 GT3 Cup). Neubecker darf sich sogar noch Hoffnungen auf den dritten Platz in der nationalen STT Wertung machen.
In der Klasse 1 hat Mercedes SLS AMG GT3-Pilot Mario Hirsch (Mercedes SLS AMG GT3) den Titel bereits in der Tasche. Für Hirsch geht es noch um die nationale STT Meisterschaft, sowie Rang zwei in der Division 1. Die Aufgabe dürfte angesichts der starken Konkurrenz nicht gerade einfach werden. Jürgen Bender in der Corvette schielt auf den nächsten Sieg, dazu kommt mit Bernd Haid ein weiterer Mercedes SLS AMG GT3. Engster Konkurrent um die nationale STT Meisterschaft ist Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 RSR), der genau wie Hirsch den Klassentitel schon perfekt gemacht hat. Derzeit liegt der Marler in Front, doch auch der Porsche-Pilot hat beim Finale sehr schnelle Konkurrenz bekommen. Jürgen Alzen wird einen Ford GT an den Start bringen, während Klaus Abbelen mit einem Porsche 997 GT3 R antreten wird.
Die STT-Spezialklasse besteht aus dem zweimaligen Saisonsieger Sven Fisch (Koppehel) und Petra Wiese (V8 STAR). Wie schon in Hockenheim möchte Fisch auch in der Eifel wieder den Gesamtsieg mit dem schnellen Eigenbau holen.
Stark besetzt ist diesmal die Division 2, wo 18 Fahrzeuge am Start stehen werden. Hier ist zudem noch alles offen. Derzeit hat Gerhard Ludwig (Toyota MR2 Turbo) beste Chancen den Titel und die Wertung der Klasse 4 zu gewinnen. Zumindest der Titel in der STT Klassik ist dem Toyota-Piloten aber schon sicher. Einen Ausrutscher könnten jedoch Jürgen Gerspacher (Seat Leon Mk2) und das Team Daniel Haager/Dirk Ehlebracht nutzen. Hier wird sich aber erst kurzfristig entscheiden mit welchem Auto die beiden antreten. Womöglich geht das Team mit einem Honda Civic Type R in der Klasse 6 an den Start.
Los geht es mit dem freien Training am Freitag um 10.15 Uhr, während es ab 14.30 Uhr in die beiden 15minütigen Qualifyingsessions geht. Am Samstag wird um 9.25 Uhr das erste Rennen gestartet. Das letzte Rennen der Saison geht um 15.15 Uhr über die Bühne.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Porsche hat
bestätigt beim von der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft angesetzten LMP1-Rookie-Test im Rahmen des Saisonfinales in Bahrein am 22.11 den ex-F1- und derzeitigen Indycar-Piloten Juan Pablo Montoya ans Steuer des Porsche 919 Hybrid zu lassen. Lauf einer Meldung unserer Kollegen von Sportscar 365 hatte Montoya Interesse an einem – möglicherweise nur partiellen – Werks-LMP1-Einsatz bekundet, und sich just einen Sitz für den Werks-Hybrid-Wagen anfertigen lassen. Als weiterer Pilot soll der Neuseeländer Mitch Evans beim Rookie-Test auf dem Porsche zum Einsatz kommen.
Der Kolumbianer könnte damit Nico Hülkenberg beerben, der wegen der Überschneidung des Klassikers mit der von der F1 angesetzten Runde in Baku seinen Le Mans Sieg mit Porsche aus diesem Jahr aller Wahrscheinlichkeit nach nicht verteidigen kann.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in US-Sport ( US-Sport )
Laut
einer aktuellen Meldung unserer Kollegen von Sportscar 365 macht die Planung des ersten gemeinsamen Langstreckenevents der SRO und der Pirelli World Challenge in den USA konkrete Fortschritte. Demnach soll der Lauf, der zeitgleich zum Saisonauftakt der amerikanischen Pirelli World Challenge in Austin (Texas) stattfinden soll, im März steigen. Für das Rennen, das als Bestandteil der noch zu fixierenden Interkontinental-Challenge Punkte für eine Art Hersteller-WM liefern soll, werden demnach von den Veranstaltern etwa 30 Teams erwartet. Der Event soll ein 6-stündiges Rennen für GT3-Fahrzeuge umfassen, und damit erstmals eine reine GT3-Langstreckenveranstaltung in den USA bieten.
Derzeit sind SRO-Boss Ratel und die WC-Vision Gruppe, die als Veránstalter der Pirelli World Challenge auftritt, dabei die Details wie Zeitpläne und sportliche Regularien aufzustellen. Ein Problem könnte lediglich das Klima zum angedachten Renntermin sein, das sich zumindest in diesem Jahr als ausserordentlich frisch präsentierte. Der Event in Austin soll zusammen mit dem 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps, den 12h von Sepang und den 12h von Bathurst die Interkontinental Challenge bilden, die mit 4 Rennen auf 4 Kontinenten Keimzelle einer Hersteller-WM werden soll, wobei die Manufakturen, wie Bentley , Audi oder Mercedes jeweils die Punkte durch ihre lokalen Hersteller-Teams einfahren lassen.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in Prototypen diverse
Das
Sprintrennen der Superlight Prototypen Klasse in der Supercar Challenge am TT Circuit in Assen ging am Samstag über 30 Rennminuten. Luc de Cock/Dejonghe siegten im Norma souverän und bauten ihre Führung in der Meisterschaft weiter aus. Joosen/Haverhals kamen im Tatuus (Bild) als zweite ins Ziel gefolgt von Rob Kamphues im Radical.
Nach dem Rennen in der kleineren Prototypen Klasse SL2 konnte der Belgier Filip Declercq kräftig die Korken knallen lassen. Durch seinen Sieg sicherte sich der Norma-Pilot vorzeitig den Titel. Das Podium komplettierten Dick Freebird im Radical und David Houthoofd im Norma. Heinz Kremer erreichte im Osella den sechsten Platz. Dominik Dierkes/Hauke Höschler schieden nach einer unverschuldeten Kollision mit dem Praga von Paul Sieljes vorzeitig aus.
Verfasst von Frank Bresinski. Veröffentlicht in BeNeLux-GT
Das Finale der Supercar Challenge Saison 2015 fand am Wochenende in Assen statt. Bis auf die Supersport Klasse wo sich Koen Bogaerts, Mark van der Aa und Pieter van Soelen im JR Motorsport BMW bereits beim letzten Rennen in Spa den Titel sichern konnten wurden alle anderen Meister am TT Circuit gekrönt.
Mit etwas Verwunderung schauten die Zuschauer auf das Teilnehmerfeld in der GT Klasse. Hier hatte es gegenüber den letzten Rennen einige Veränderungen gegeben. Cor Euser feierte ein Comeback in seinem Marcos Manties welcher auf Grund von kleinen Veränderungen gegenüber dem originalen Fahrzeug unter der Bezeichnung Marcorelly am Start war. Leider könnte dieses der letzte Auftritt vom Marcorelly in der Supercar Challenge gewesen sein da dieses Fahrzeug zum Verkauf angeboten wird. Peter Kox brachte einen McLaren GT3 nach Assen. Henk Thuis fuhr anstatt seines Radical im Vicora V8 von Barry Maessen und Max Koebolt musste nach einem Trainingsunfall am Freitag auf die zweite Corvette vom Team DayVTec zurück greifen da sein Volvo vor Ort nicht repariert werden konnte. Deswegen musste er für dieses Rennen von der Super GT in die GTB Klasse wechseln. Das alles änderte aber leider nichts an der Tatsache, dass lediglich 13 GT Boliden zum Finale antraten. Insbesondere die GTB Klasse war an diesem Wochenende arg gebeutelt. Hoffentlich ändert sich das über den Winter wieder.
Vandierendonck startete von der Pole Position aus in das Samstagsrennen welches über die verkürzte Distanz von 50 Minuten ausgetragen wurde. Er verlor die Führung an den McLaren von Peter Kox der allerdings zu früh beschleunigt hatte und deswegen zu einer Durchfahrtstrafe an die Box kommen musste. Ein Fehler der möglicherweise den Sieg kostete. Diesen sicherte sich nach 29 Runden Henry Zumbrink mit seinem Volvo. Einen überraschenden zweiten Platz gab es für Köhler/Kuijer die mit dem Solution F das beste Saisonergebnis erzielten. Vandierendonck/van Hooydonk komplettierten mit der Corvette das Podium und hielten damit die Meisterschaft bis zum Sonntagsrennen offen. Deren Hauptkonkurrent, die RaceArt Viper von Grouwels/Snoeks, wurde vierte vor den McLaren von Kox/Pronk. Henk Thuis kam bei seinem ersten Rennen im Vicora V8 als sechster ins Ziel gefolgt von Cor Euser im Marcos. Berry van Elk musste seinen Mosler frühzeitig abstellen.
In der GTB Wertung siegte Ward Sluys im Silhouetten BMW vor den beiden Corvette von Koebolt und Dontje/Kool und den beiden Porsche von Lamster/Molenaar und Aart Bosman.
In der Supersport Klasse übernahm Rik van Beek im Sakar die Führung. Leider musste er sein Fahrzeug nach wenigen Runden mit gebrochener Antriebswelle parken. Nach einer längeren Safty Car Phase wegen einer Ölspur entwickelte sich ein sehr spannender Kampf um den Sieg. Diesen sicherten sich Bas Schouten/Huub Delnoij im BMW vor dem Markenkollegen Ruud Olij und dem Lotus von van Loon/van der Kooi. Der Seat Leon von de Borst/de Kleijn kam als vierter ins Ziel vor dem BMW von Bogaerts/ van der Aa/Van Soelen die bereits beim letzten Rennen in Spa die Meisterschaft gewinnen konnten. In der Sport Division siegte Stan van Oord im Renault Clio vor dem BMW von Kox/Dreszer und Wiebe Wytzes in einem weiteren Clio, der damit vorzeitig den Titel einfuhr. Bei den Tourenwagen waren also bereits am Samstag Nachmittag die Titelentscheidungen gefallen.