Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Mit einem
Feld von 48 Wagen startet der Blancpain GT Serien Endurance Cup zu seiner 2.Runde in Silverstone. Das Feld schrumpft dabei gegenüber der Auftaktrundein Monza um ein Auto, nachdem der italienische Antonelli Motorsport Mercedes AMG GT3 in der Am-Klasse nicht mehr am Start steht. Abgesehen von wenigen Umbesetzungen geht das Feld weitestgehend unverändert in die zweite Runde. Das Rennen startet dabei am Sonntag um 15 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) und wird auf der Website der SRO sowie auf dem Youtube-Kanal der Serie übertragen.
Verfasst von Annette Laqua. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Auch
im zweiten Saisonrennen des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cups ging kein Weg vorbei an Rahel Frey. Hinter der Schweizerin, die von der Pole Position ins Rennen ging, sahen die beiden Rookies Robin Rogalski und Fabio Citignola die Zielflagge. In der Gesamtwertung führt Frey, die auch als Mentorin für die Teilnehmer des Audi R8 Cup agiert, vor den punktgleichen Citignola und Rogalski.
Am Vormittag rückten die Piloten des Cups zunächst zum zweiten Qualifying aus. Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich Rahel Frey durch und eroberte die Pole Position. Robin Rogalski war als Zweiter 0,288s langsamer als Frey; Rudolf Rhyn und Mike Hesse reihten sich auf den Positionen 3 & 4 ein.
Rogalski bog nach dem Start als Erster in die erste Kurve ein, während Frey mit Hesse um P2 stritt. Wenig später drehte Hesse sich nach einer Berührung mit Rhyn und rutschte aus den Top Ten. Vorne machte Frey unterdessen Jagd auf Leader Rogalski, bis Christian Wicht seinen Audi R8 LMS GT4 neben der Strecke abstellte und damit eine Safety-Car-Phase auslöste. Einen Umlauf nach dem Restart musste Rogalski seine Verfolgerin schließlich vorbeilassen. Die konnte sich in den folgenden Runden Stück für Stück absetzen und schließlich einen sicheren Sieg vor Rogalski und Citignola feiern. Im spannenden Kampf dahinter erbte Hesse kurz vor Schluss noch den vierten Platz vor Szczesniak und Tim Reiter. Von der Laden, Schneider und Tom Spitzenberger belegten die Ränge 7-9 vor Rhyn, der mit einer Runde Rückstand noch als Zehnter gewertet wurde.
Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Porsche diverse (PSC etc.)
Der
Porsche Mobil1 Supercup 2019 beginnt am kommenden Wochenende in Barcelona. Dieses Jahr trägt der internationale Markenpokal erneut 10 Wertungsläufe an 9 Schauplätzen aus. Alle Rennen finden wie schon in den Vorjahren im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft statt. Dazu erfährt der seit 1993 ausgetragene Markenpokal eine umfangreiche Erweiterung der Medienpräsenz. Alle Läufe der 27.ten Saison der Serie werden live im Internet und darüber hinaus in voller Länge im TV zu sehen sein.
Der Supercup setzt auf einen bewährten Rennkalender. Die Saison beginnt mit dem Start der Formel-1-Europasaison in Barcelona (Spanien) und geht am letzten Oktober-Wochenende mit 2 Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs von Mexiko-Stadt zu Ende. Dazwischen werden die 357 kW starken Porsche 911 GT3 Cup in Monaco, Spielberg, Silverstone, Deutschland, Ungarn, Belgien und Italien in den Wettbewerb gehen.
Neben dem amtierenden Supercup-Meister Michael Ammermüller gehören 5 aktuelle Champions aus den nationalen Porsche-Markenpokalen diese Saison zum Starterfeld der Rennserie: Tio Ellinas als Champion des Porsche Carrera Cup Great Britain, Porsche-Junior Jaxon Evans (Champion Carrera Cup Australia), Ayhancan Güven (Champion Carrera Cup France und Porsche GT3 Cup Challenge Benelux), Gianmarco Quaresmini (Champion Porsche Carrera Cup Italia) und Al Faisal Al Zubair (Champion Porsche GT3 Cup Challenge Middle East) wollen ihr Talent im exklusiven Umfeld der Formel-1-Weltmeisterschaft unter Beweis stellen.
Der Sender Eurosport zeigt in 60 Ländern alle Rennen live oder zeitversetzt über die komplette Distanz. Der deutsche Free-TV-Sender Sport1 zeigt in der Saison 2019 alle Rennen. Die Wertungsläufe in Spielberg,
Silverstone und Hockenheim werden live im Fernsehen übertragen. Auch Sky berichtet vom Porsche Mobil1 Supercup.
Rennkalender Porsche Mobil 1 Supercup 2019
10.05.-12.05.2019, Barcelona (Spanien), Rennen 1
23.05.-26.05.2019, Monte Carlo (Monaco), Rennen 2
28.06.-30.06.2019, Spielberg (Österreich), Rennen 3
12.07.-14.07.2019, Silverstone (Großbritannien), Rennen 4
26.07.-28.07.2019, Hockenheim (Deutschland), Rennen 5
02.08.-04.08.2019, Budapest (Ungarn), Rennen 6
30.08.-01.09.2019, Spa-Francorchamps (Belgien), Rennen 7
06.09.-08.09.2019, Monza (Italien), Rennen 8
25.10.-27.10.2019, Mexiko-Stadt (Mexiko), Rennen 9+10
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Mit
einem um 1 Auto auf 42 Wagen gewachsenen Feld (19 LMP2, 14 LMP3, 9 GTE-Am) tritt die Europäische Le Mans Serie am kommenden Wochenende in Monza auf. Während das Feld um einen zweiten Dallara des italienischen Cetilar Villorba Corse Teams anwächst werden bei 5 Teams Umbesetzungen im Vergleich zur Auftaktrunde der Serie in Le Castellet verzeichnet.
Im auf dem Circuit Paul Ricard siegreichen Dragonspeed-Oreca ersetzt Renger van der Zande Ben Hanley, der den Niederländer wegen der Terminüberschneidung mit der IMSA-Runde in Long Beach in Frankreich vertreten hatte. Aus dem selben Grund startet
nun Felipe Alburquerque anstelle von Paul Di Resta im #22 United Autosports Ligier JS P217 LMP2. Will Owen kommt als dritter Pilot an Bord des #32 dazu. Auf dem Carlin Dallara ersetzt Harry Ticknell Oliver Pla.
Im #14 Inter-Europol Competition Ligier JS P3 LMP3 Ist der Belgier Sam Dejonghe wie vermeldet als neuer Pilot an der Seite von Paul Scheuschner benannt worden, der bei der ersten Runde noch auf Dino Lunardi als Copilot vertraut hatte. Auf dem #88 Dempsey-Proton-Porsche ist hingegen bislang nur Thomas Preining als Pilot benannt worden, der bei der Auftaktrunde von Marco Seefried und Horst Felbermayr Jr. unterstützt wurde.
Das Rennen startet am Sonntag um 12Uhr Mittags und wird auf der Website der Europäischen Le Mans Serie sowie auf dem Youtube-Kanal der Serie live übertragen. Im Rahmenprogramm starten erneut der Michelin Le Mans Cup und die Aston Martin Endurance Legends-Serie.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Inter-Europol Competition
hat im Vorfeld der zweiten Europäischen Le Mans Serie-Runde in Monza die Besatzung für das Le Mans-Debüt der Hamelner Prototypen-Mannschaft bekannt gegeben. Neben den beiden ELMS-Stammpiloten des Ligier JS P217 LMP2 Kuba Smiechowski und Léo Roussel wird der Brite Nigel Moore als dritter Pilot beim Le Mans-Debüt der Mannschaft im Juni agieren.
Moore
ersetzt damit an der Sarthe den spanischen Stammpiloten Dani Clos, der in der Europäischen Le Mans Serie dritter Pilot auf dem LMP2 der unter polnischer Nennung startenden deutsch-polnischenen Truppe ist. Der Brite, der in der 4h-Serie zusammen mit Martin Hippe auf dem LMP3 #13 der Mannschaft startet, erhielt wohl den Vorzug aufgrund seiner höheren Le Mans Erfahrung.
Moore startete bereits 2017 an der Sarthe und erreichte dort mit dem Tockwith-Motorsport Ligier LMP2 einen Gesamt-11.Rang und den 9.Platz in der LMP2 – ebenfalls mit einem Ligier mit der #34! Vor 10 Jahren 2009 gab er sogar als einer der seinerzeit jüngsten Piloten mit 17 Jahren sein Debüt an der Sarthe als Pilot eines LMP1-Zytek des Team LNT. Dort fiel sein Wagen allerdings nach einem Brand in der Nacht aus.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Am
15./16. Juni
bildet das 24 Stunden Rennen von Le Mans den Abschluss der „Super Season“ 2018/19 in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft. BMW hat nun jene 6 Fahrer benannt, die in den beiden BMW M8 GTE vom BMW Team MTEK an der Sarthe antreten werden. Neben den Stammpiloten des Teams, Martin Tomczyk, Nick Catsburg, António Félix da Costa und Augusto Farfus, werden die beiden BMW Werksfahrer Philipp Eng und Jesse Krohn in Le Mans dabei sein.
Eng wird wie schon bei den 24 Stunden von Le Mans 2018 gemeinsam mit Tomczyk und Catsburg im #81 BMW M8 GTE antreten. Der Österreicher gehört zum BMW DTM-Fahreraufgebot und bestreitet außerdem regelmäßig GT-Einsätze für BMW Motorsport. Im Januar errang er beim 24-Stunden-Rennen in Daytona, bei dem er unter anderem gemeinsam mit Farfus fuhr, den Sieg in der GTLM-Klasse.
Krohn
gibt in diesem Jahr sein Le-Mans-Debüt. Der Finne, „BMW Motorsport Junior of the Year“ 2014, ist Stammfahrer des BMW Team RLL in der US-amerikanischen IMSA-Serie und ebenfalls ein ausgewiesener GT-Experte. Er wird sich in Le Mans das Cockpit des #82 BMW M8 GTE mit Félix da Costa und Farfus teilen.
„Die 24 Stunden von Le Mans sind das größte Langstreckenrennen der Welt, und ein absolutes Highlight in unserem Kalender“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Das gilt für dieses Jahr vielleicht noch etwas mehr als ohnehin schon. Schließlich feiern wir einige besondere Jubiläen. Vor 20 Jahren haben wir mit dem BMW V12 LMR den Gesamtsieg gefeiert. Und vor 80 Jahren waren wir mit dem BMW 328 am Start. Wir wollen den Fans etwas ganz Besonderes bieten, und bringen die beiden historischen Fahrzeuge mit nach Le Mans. Aus sportlicher Sicht sind wir mit unseren Piloten in den Cockpits der beiden BMW M8 GTE bestens aufgestellt.“
Verfasst von Porsche Pressetext. Veröffentlicht in Porsche Carrera Cup
Larry ten Voorde
hat im Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Hockenheimring auch das zweite Rennen am Sonntag für sich entscheiden können. Dort gewann der Niederländer auf seinem Overdrive Racing by Huber-Porsche wie schon am Samstag vor Jaap van Lagen (NL/Förch Racing) und Porsche-Junior Jaxon Evans (NZ/ Team Team Project 1-JBR).
Bei Sonnenschein und Temperaturen von 12°C gingen 31 Porsche 911 GT3 Cup im Rahmenprogramm der DTM an den Start. Ten Voorde münzte seine Pole-Position in eine Führung um, konnte sich durch eine frühe Safety-Car-Phase aber nicht direkt absetzen. Beim Re-Start zeigte sich der 22-Jährige routiniert und verteidigte P1. Danach baute ten Voorde seinen Vorsprung auf dem 4,574km langen Kurs Runde für Runde aus. Somit konnte van Lagen keinen entscheidenden Druck auf seinen Landsmann ausüben. Der Förch-Pilot überquerte die Ziellinie nach 16 Runden 0,6s hinter ten Voorde.
Ein umkämpftes Rennen erlebte Porsche-Junior Evans. Der 22-Jährige begann das Rennen von der zweiten Position, konnte sich nach dem Start aber nicht gegen van Lagen verteidigen. Im weiteren Verlauf entstand ein Kampf um Rang drei zwischen Evans, Skoog und Luca Rettenbacher im MSG/HRT Motorsport-Porsche. Der neuseeländische Youngster sicherte sich den dritten Podiumsplatz, nachdem er die Angriffe seiner Konkurrenten erfolgreich abwehren konnte.
Platz vier schnappte sich der Pole Igor Walilko (Overdrive Racing by Huber). Für reichlich Action sorgte Porsche-Junior Julien Andlauer der von der elften Position ins Rennen ging und am Ende bis auf den fünften Rang vorfuhr. Die Positionen dahinter belegten Rettenbacher, Besler und Dylan Pereira.
In der Amateur-Wertung jubelte Stefan Rehkopf vom Team Huber Racing über einen Doppelsieg. Nach Platz eins am Samstag gewann der Deutsche auch den Sonntagslauf. Den zweiten Rang erreichte Black Falcon-Pilot Carlos Rivas vor seinem deutschen Teamkollegen Sören Spreng.
Für die nächsten beiden Rennen reist der Porsche Carrera Cup Deutschland vom 17. bis 19. Mai nach Tschechien. Auf dem Autodrom Most trägt der Markenpokal die Läufe drei und vier im Rahmen des ADAC GT-Masters aus.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
Im
Rahmen des SRO-Meetings in Brands Hatch startete auch die Blancpain World Challenge Europe in die Saison 2019.
Den ersten Lauf der Sprintserie gewann das AKKA-ASP-Duo Nico Bastian und Thomas Neubauer, die dabei den von der Pole gestarteten Black Falcon Mercedes AMG GT3 von Luca Stolz und Maro Engel schlugen, und nebenbei auch die Silver-Cup-wertung gewannen. Rang 3 belegte der Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3 von Mirko Bortolotti und Christian Engelhart.
Rennen 2 konnten die Black Falcon-Piloten Stolz & Engel für sich entscheiden. Nach einem turbulenten Rennen das eine lange Gelbphase wegen eine Karambolage zwischen dem Rinaldi Racing Ferrari und dem Phoenix Audi erlebte, belegten hinter dem Mercedes-Duo der FFF Racing Lambo von Marco Mapelli und Andrea Caldarelli und der Attempto Racing Audi von Steijn Schothorst und Nick Foster die Ränge auf dem Podium.
25 Teams nahmen beim Saisonauftakt an den beiden Rennen der SRO-Sprintserie teil.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Beim
Saisonstart des Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup in Hockenheim setzte sich im ersten Lauf am Samstag Rahel Frey durch. Fabio Citignola (I) und Robin Rogalski (D) kletterten auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs neben der Schweizerin auf das Treppchen. Der von der Pole Position gestartete Rudolf Rhyn musste sich letztendlich mit Rang 8 hinter Gaststarter Felix von der Laden zufrieden geben.
Rudolf Rhyn sicherte sich auf regennasser Strecke am Vormittag die Pole. Der Schweizer verwies dabei Rahel Frey mit einem Rückstand von0,516s auf den zweiten Platz.
Beim fliegenden Start zum ersten Saisonlauf übernahm Rhyn die Führung, während sich die von P2 ins Rennen gegangene Frey zunächst gegen den polnischen Piloten Jedrzej Szczesniak durchsetzen musste. Im Motodrom zog sie dann auch an Rhyn vorbei und übernahm die Spitze. 4 Runden später verlor Rhyn P2 nach einem Dreher und einer Durchfahrtsstrafe. Dadurch erbte Fabio Citignola P2, nachdem der Deutsch- Italiener sich zuvor an Hesse und Szczesniak vorbei gekämpft hatte. An der Spitze fuhr Frey unterdessen einem sicheren Sieg entgegen. Citignola freute sich über den zweiten Platz vor Rogalski, Schneider, Szczesniak und Tim Reiter.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die
6h von Spa 2019 (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) boten am vergangenen Wochenende reichlich Unterhaltung und ein denkwürdiges Rennen, das diejenigen die dabei gewesen sind sicher so schnell nicht vergessen werden. Man hatte am Ende den Eindruck, der Circuit - auf dem die FIA Langstrecken Weltmeisterschafts- Rennen der letzten 7 Jahre ganz Ardennenuntypisch bei Schönwetter abgehalten worden waren – hätte was nachzuholen. Jedenfalls waren die Wetterkapriolen, die der Autor dieser Zeilen so noch nie bei einem Rennen in der 20-Jährigen Berichterstattungsarbeit auf diesen Seiten erlebt hatte wohl einzigartig:
Gestartet bei Sonnenschein und trockener Piste zogen innerhalb der (fast) 6 Rennstunden 4 Schauerfronten mit Regen, Schnee, Hagel und Graupel über die Ardennenachterbahn hinweg,
die die Reifenstrategen der Teams angesichts der damit verbundenen niedrigen Temperaturen und Safetycars dem Wahnsinn nahe brachten. Unterbrochen wurden die Schauer von klarem Himmel und teilweise strahlendem Sonnenschein der den Kurs zwischenzeitlich fast komplett abtrocknen liess. Es spricht für das hohe professionelle fahrerische und ingenieurtechnische Level dieser Weltmeisterschaft und nicht zuletzt auch für die professionelle Rennleitung das trotz der widrigen Bedingungen – fast könnte man von einem „4-Jahreszeiten-Rennen“ sprechen - alle 34 Teilnehmer das Rennen in Wertung beendeten. Insgesamt 4 Safetycars, 2 Full Course Yellows und – 11 Minuten vor dem Ende - schliesslich die rote Flagge sind ein Indiz wie schwierig der Lauf in Spa-Francorchamps als vorletztes Rennen der WEC-Superseason am Ende war.
Letztendlich
gewannen die Sieger des Vorjahres – der Toyota TS050 Hybrid von Fernando Alonso, Kazuki Nakajima und Sebastian Buemi den Lauf, obwohl man während der 2. SC-Phase nach dem unverschuldeten Unfall des ByKolles Racing-LMP1 sich einen taktisch ungünstigen zusätzlichen 2. Tankstop unter dem SC einhandelte. Das daraufhin führende Schwesterauto von Convay/Nakajima/Lopez wurde zur Rennmitte von einem defektem Sensor im Hybridsystem zurück geworfen und kam zwar auf P6 aber ausserhalb der Podiumsränge an. Die eingefahrenen Punkte reichten dennoch für die vorzeitige Fixierung des Herstellertitels für de Japaner. Rebellion Racing und SMP Racing hatten an ihren Boliden anders als im Vorjahr die High Downforce Aero installiert und kamen damit bei den Bedingungen besser zurecht. Der anfänglich sogar streckenweise führende SMP-BR01 #11 auf dem
Lokalmatador Stoffel Vandoorne in der Anfangsphase ein Feuerwerk abbrannte verlor allerdings gegen Rennende seinen 5.Gang und musste daher den Rebellion Racing R13 mit der #3 kurz vor Schluss noch auf P2 vorbei ziehen lassen.
In der LMP2 setzte sich das Dragonspeed-Trio Roberto Gonzalez, Pastor Maldonado und Anthony Davidson trotz einer Rangelei mit dem By Kolles-LMP1 in der ersten Rennhälfte die zu einer Offroad-Einlage führte zum ersten Klassensieg der Saison gegen die Gaststarter von G-Drive und die weiterhin in der Tabelle führende Signatech-Alpine-Mannschaft durch.
In der GTE-Pro erwiesen sich die kalten und nassen Bedingungen wieder Mal als Segen für die im Trockenen mit ihren Reifen hadernden Aston Martin . Nach einem wie immer hart umkämpften 6h-Sprint in dem jeder der teilnehmenden Hersteller zumindest einmal die Führung übernehmen konnte, querte der #97 Vantage von Alex Lynn und Maxime Martin die Ziellinie unmittelbar vor dem AF Corse Ferrari von Rigon/Bird und dem Porsche von Lietz/Bruni die aber wegen eines Rammstosses
gegen einen GTE-Am-Ferrari eine Stunde zuvor am Ende eine Zeitstrafe erhielten. Auf den dritten Platz rückte der zweite Porsche von Christensen/Estre nach, der damit den zweiten Herstellertitel in der GTE für Porsche nach 2015 fixierte.
In der GTE-AM holte der Dempsey-Proton-Porsche #77 den dritten Sieg in Folge, nachdem man beim Rennen in Fuji alle bisherigen Punkte wegen einer umstrittenen technischen Manipulation verloren hatte. Rang 2 ging an den TF Sport Aston Martin Vantage GTE vor dem Clearwater Racing Ferrari, der in Spa-Francorchamps den in der Tabelle führenden Project 1 Porsche in das Kiesbett beförderte, weswegen die deutsche Truppe nun auf ein gutes Ergebnis in Le Mans hoffen muss um gleich in ihrer ersten WEC-Saison den Titel in der GTE-Am möglicherweise unter Dach und Fach bringen zu können.