Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in DMV-GTC
Dörr Motorsport wird in der GTC & Goodyear 60 in diesem Jahr mit 2 Fahrzeugen an den Start gehen. Neben dem bereits gegen Saisonende 2019 bekannt gegebenen Lamborghini Huracán Supertropheo für Pilot Georg Drasal wird auch Phil Dörr auf einem McLaren 570S GT4 antreten, der mit der Steer-by-Wire Technologie „Space Drive“ von Schäffler-Paravan ausgestattet ist. Das erklärt auch warum das GT4-Fahrzeug in der GTC und nicht in der DTM-Trophy antritt, die eigentlich im Rahmen des DTM-Pakets exklusiv für die GT4-Fahrzeuge reserviert ist.
Phil Dörr´s McLaren 570S GT4 ist in dieser Saison als Entwicklungsfahrzeug unterwegs, um mit der Steer-by-Wire Technologie Erfahrungen in einem GT4 unter extremen Belastungen im Rennbetrieb zu sammeln. Dabei besteht zwischen dem eigentlichen Impulsgeber für die Lenkung - dem Lenkrad - und den Rädern keinerlei mechanische Verbindung mehr. Vielmehr werden alle Lenkbefehle elektrisch über ein Steuergerät an einen Motor übermittelt, der die Lenkbewegungen schließlich ausführt und an die Räder weiterleitet. Das System war bereits in der vergangenen Saison in einem Audi R8 LMS GT3 des Phoenix-Teams zum Einsatz gekommen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Die italienische Iron Lynx Mannschaft hat sowohl die Farben als auch die Besatzungen der beiden für die Europäischen Le Mans Serie vorgesehenen Ferrari F488 GTE der Mannschaft vorgestellt. Der rosa-schwarze Ferrari wird in neuem Muster erneut durch das Damentrio Rahel Frey, Manuela Gostner und Michelle Gatting pilotiert. Auf dem gelb-schwarzen Wagen kehrt erneut das männliche Trio Sergio Pianezzola, Andrea Piccini und Claudio Schiavoni in die Meisterschaft zurück. Die beiden letztes Jahr von Kessel Racing eingesetzten Ferrari bringt die italienische Mannschaft der beiden Co-Besitzer Pianezzola und Picchini wie bereits berichtet ab dieser Saison unter eigenem Namen an den Start.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Auch der Europäischen Le Mans Serie bleibt zur Zeit nichts anderes übrig, als ihre Kalenderdaten der augenblicklichen weltweiten Situation anzupassen. Die europäische ACO-Serie will mit ihren Events nun Mitte Juli starten und dann in diesem Jahr lediglich 5 statt 6 Events ausrichten. Der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen ist dabei die Runde im britischen Silverstone, die wie ebenso auch die britische FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Runde gestrichen worden ist. Die 5 restlichen Termine in Frankreich, Italien, Spanien Belgien und Portugal sollen hingegen stattfinden, wurden jedoch allesamt auf andere Termine – die nun bis in den November herein reichen - verlegt.
Die augenblickliche Version des Kalenders der ELMS lautet nun wie folgt:
13-14.7 – Circuit Paul Ricard in Le Castellet - Tests
19.7 – 4h von Le Castellet
9.8 – 4h von Spa-Francorchamps
29.8 – 4h von Barcelona
11.10 – 4h von Monza
1.11 – 4h von Portimao
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Das in Bremen ansässige Rennteam FK Performance hat die Teilnahme mit 2 BMW M4-GT4 in der für dieses Jahr neu geplanten DTM Trophy bestätigt. FK Performance ist das zweite Team, dass den Einsatz von BMW-Rennautos in der Serie fixiert, nachdem Walkenhorst Motorsport ebenfalls ein 2 Wagen-Programm bestätigt hatte. Einer der Wagen soll bereits fix besetzt sein. Für den zweiten befindet sich die Mannschaft von Teamchef Martin Kaemena noch in letzten Auswahlgesprächen.
Die 2013 gegründete Mannschaft hatte dieses Jahr eigentlich vor, mit bis zu 7 Fahrzeugen in der Nürburgring Langstrecken Serie zu starten. Zwar hat die DTM mittlerweile auch einen modifizierten Kalender veröffentlich – dessen 10 Termine (wovon 6 gemeinsam mit der DTM-Trophy stattfinden) stehen aber selbstredend unter Corona-bedingtem Vorbehalt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft beendet 2021 das Experiment mit dem Winterkalender und Le Mans als Saisonfinale und kehrt 2021 zu einem Sommerkalender mit dem Saisonstart im Frühling und einem Saisonende im Spätherbst zurück. Das hat WEC-Serienchef Gerard Neveu in einer Videopressekonferenz anlässlich der gestrigen Bekanntgabe der Resttermine der laufenden WEC-Saison (wir berichteten) verkündet. Damit werden auch unsere gestrigen Spekulationen hinfällig, ob auch die kommende Saison aus Kostengründen auf 1 ½ Jahre gestreckt werden könnte.
ACO und FIA erwarten, das der im Nachgang der augenblicklichen Corona-Krise zu erwartende globale Wirtschaftseinbruch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Hersteller und Teams derart gravierend ändert, das der erst 2018 im Rahmen der Superseason erstmals eingeführte Winterkalender – mit einer analog einer Fussballsaison 2 Monate nach Le Mans im Herbst startenden und beim Klassiker an der Sarthe endenden Saison – nun mehr Nach- als Vorteile brächte. Die Privatteams hatten bereits von Anfang an mehr Schwierigkeiten vermeldet bei potentiellen Sponsoren von einem Geschäftsjahr abweichende Saisonbeträge einzusammeln.
Auch würde die parallele Einführung neuer Fahrzeugklassen in mehreren Meisterschaften des ACO (FIA Langstrecken Weltmeisterschaft, IMSA-WeatherTech SportsCar Championship und Europäischen Le Mans Serie) durch die Rückumstellung vereinfacht. So sollen die LMH-Hypercars potentiell auch in der IMSA zugelassen werden (eine Entscheidung darüber steht auf Seiten des amerikanischen Verbandes noch aus) und die LMDh im Gegenzug auch in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft starten können. 2022 könnten nunmehr die LMDh parallel in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft und der IMSA an den Start gehen und die Einführung der neuen LMP2 2023 könnte man ebenfalls synchronisieren. Schliesslich nimmt die Entscheidung auch den potentiellen Hypercar-Konstrukteuren etwas Druck aus der Pipeline, die angesichts der Krise und des weltweiten Lockdowns nun mit ihren Projekten in arge Zeitnöte gekommen waren.
Neveu bestätigte ferner das auch Überlegungen im Gange wären den Kalender der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft ab 2021 um mindestens ein Rennen auf dann nur noch 7 Läufe zu straffen. Auf Einschätzungen der Veranstaltungsorte (Sebring als Saisonstart?) wollte sich der Serienchef angesicht der dynamischen Situation der Corona-Krise und ihrer derzeit unvorhersagbaren potentiellen Auswirkungen auf den Rennbetrieb nicht festlegen lassen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Die FIA hat heute eine überarbeitete Terminliste der laufenden FIA Langstrecken Weltmeisterschaft vorgestellt. Diese umfasst 3 Termine mit denen die 8 Rennen umfassende Saison 2019-20 weitestgehend komplettiert. werden soll. Die 6h von Spa-Francorchamps werden demnach auf August verschoben ehe am 19-20 September das 24 Stunden Rennen von Le Mans eine Woche vor dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring stattfinden soll. Le Mans markiert jedoch in diesem Jahr nicht das eigentlich geplante Ende der Saison, da das Finale im November in Bahrain mit einer 2. Ausgabe der 8h von Bahrain als Ersatz für die abgesagten 1000 Meilen von Sebring stattfinden werden. Der 2. Besuch auf dem arabischen Circuit innerhalb dieser Saison bekam dabei den Zuschlag weil sich in Europa im fraglichen Zeitraum derzeit keine freien Terminslots auf geeigneten Strecken mehr fixieren liessen.
Der Start der Saison 2020/21, der ursprünglich in Monza oder zwischenzeitlich alternativ in Silverstone stattfinden sollte, wird gleichzeitig auf den März 2021 verschoben. Damit deutet sich an das die FIA und der ACO, so auf die noch unsichere Lage und Südeuropa und Grossbritannien reagieren, die beide erst am Beginn der Corona-Pandemie stehen. Somit könnte eine pragmatische Lösung sein, das man statt 3 Saisons in 3 Jahren nun nur 2 Saisons im selben Zeitraum komplettiert, um auch die Kosten für diese angesichts des in Aussicht stehenden Wirtschaftseinbruchs zu reduzieren. Zudem verschafft man den aktuellen Hypercar- und LMDh-Projekten für die anstehenden Reglementsumwälzungen so zusätzliche Atemzeit zur Realisierung.
Die Termine der FIA-WEC-Restsaison 2019/20:
Lauf 6 - 15.8: 6H von Spa-Francorchamps
Lauf 7 - 19-20.9: 88. 24 Stunden Rennen von Le Mans
Lauf 8 - 21.11: 8H von Bahrain
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)

Die Digitale Nürburgring Langstrecken Serie macht ihr Versprechen wahr und wertet das Teilnehmerfeld für die 2. Runde der als Ersatz für die Nürburgring Langstrecken Serie ausgestragene iRacing-Sim-Serie deutlich auf. Für den zweiten Lauf am morgigen Samstag (4.4) werden weitere Realpiloten, darunter auch einige ausgemachte Sim-Racing Spezialisten, das Teilnehmerfeld der 60 teilnehmenden Teams ergänzen. Besonders die neue Grundvoraussetzung für eine Teilnahme in der gesamtsiegfähigen GT3-Klasse mindestens einen Realpiloten mit an Bord zu holen, hat nun das entsprechende Feld noch einmal mit weiteren bekannten Piloten gespickt: neben vielen am Nürburgring bekannten Namen sind auch vier DTM-Champions mit von der Partie: Mike Rockenfeller im Team Phoenix Racing eSport, Timo Scheider im Team Nürburgring, Bruno Spengler an Bord des im bekannten DTM-Design des Team BMW Bank antretenden BMW Z4 GT3
und Martin Tomczyk an Bord des BMW Team Green Hell-Z4 werden beim Lauf am Samstag starten. Ihnen gegenüber steht unter anderem der 26-fache VLN-Rennsieger Marc Basseng im VRS Coanda Simsport und weitere Nordschleifen-Spezialisten. 24 Fahrzeuge sind für die GT3-Klasse genannt.
Zu den Debütanten bei Lauf 2 zählen das Black Falcon-Team AM Solutions mit Dirk Müller im Mercedes AMG GT3 sowie das eTeam WRT mit 2 Audi R8 LMS GT3 und den beiden Profirennfahrern Dries Vanthoor und Mirko Bortolotti. Aus den Reigen der Simracing-Topteams gibt sich Williams Esports, das digitale Team des britischen Traditionsrennstalls, erstmals die Ehre. Der Audi R8 LMS wird pilotiert von dem aufstrebenden Rallye-Talent Sami-Matti Trogen aus Finnland. Natürlich sind auch weitere aus der Nürburgring Langstrecken-Serie bekannte Teams am Start: GetSpeed Performance, Car-Collection, Walkenhorst Motorsport, HTP-WINWARD-Motorsport, Raceunion und Adrenalin Motorsport schicken unter anderem am Samstag ihre Renn- und Simprofis ins Rennen. Und auch das reale BMW-Junior-Team wird mit einem eigens designten Z4 komplett in das Geschehen eingreifen.
Das besonders BMW nun seine Präsenz bei der DNLS so verstärkt kommt nicht von ungefähr: die Münchner hatten schon im letzten Jahr ihre Verbindungen in die Sim-Racing Szene mit einem entsprechenden Sim-Cup für den M240i deutlich ausgebaut. Zudem hatte man die Realpiloten auch schon voriges Jahr ermutigt sich stärker in der Sim-Racing Szene zu engagieren. Eine kluge Investition des süddeutschen Herstellers die sich nun in der Corona-Krise gegenüber der Konkurrenz von Audi, AMG und Porsche doppelt und dreifach bezahlt macht. Mit den beiden Sim-Spezialisten Bruno Spengler – der das als Ersatz für Sebring veranstaltete IMSA-Sim-Event für BMW gewinnen konnte - und Philipp Eng bringt man 2 Piloten an den Start die auch in der Sim-Szene als starke Protagonisten bekannt sind. Was jetzt noch für einen perfekten BMW-Auftritt fehlen würde wäre ein aktuelles iRacing-Modell des BMW M6-GT3, in dessen Ermangelung nun auch die Werkspiloten auf den mittlerweile im Realsport ausrangieren Vorgänger des virtuellen BMW Z4 GT3 ausweichen müssen.
In der Klasse Cup 2 feiert Manthey Racing sein eSport-Debüt. Der Traditionsrennstall aus Meuspath setzt einen Porsche 911 GT3 Cup ein und muss sich unter anderem gegen die Teams von Raceunion und das Black Falcon Team Identica behaupten. De 3 Profi-Mannschaften müssen dort gegen ein starken Sim-Racing-Kontingent antreten, das unter anderem die Auftakt-Sieger von VRS Conda-Simsport und das Project GT-Eins.de Team umfasst, wobei letztere sich neben anderen in der nun obligatorischen, hart umkämpften Qualifikation in dieser Klasse durchsetzen konnten.
Black Falcon sind auch in der Cup 3 (Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing) vertreten und treffen dort auf W&S e-Motorsport, Nürburgring eSports, Sorg Rennsport e-Sports und die Auftaktgewinner CoRe SimRacing. Letzteres Team will auch den Sieg in der TCR-Klasse verteidigen. Die Gegner in der TCR-Klasse sind unter anderem GIRLS ONLY by Nuerburgring eSports mit Carrie Schreiner und das schon beim Auftakt vertretene Team Ultimate Nett Racing. Der Nürburgring schickt ebenfalls ein Team ins Rennen: Chef-Instruktor Andreas Gülden teilt sich den Audi RS3 LMS in der TCR-Klasse mit dem zweifachen DTM-Champion und World Rallycross-Piloten Timo Scheider.
Der Livestream auf der Website der Nürburgring Langstrecken Serie startet wie bei der Premiere um 11 Uhr mit den beiden Kultkommentatoren Olli Martini und Patrick Simon. Im Anschluss geht es ab 12:30 Uhr mit dem Qualifying in der SP9 direkt auf die Strecke. Das gegenüber dem Auftakt um eine Stunde verkürzte Rennen über die Distanz von 3 Stunden startet um 13 Uhr, wobei in der Startphase alle Realpiloten für den ersten Stint am Lenkrad sitzen werden. Der Livestream wird ab Rennen zwei von Telekommunikationsspezialist Vodafone als neuem Sponsor präsentiert. Darüber hinaus bindet Vodafone den „Gigabit Livestream“ in seine eigenen Kommunikationskanäle ein.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Die Porsche Carrera Cup Deutschland-Mannschaft Huber Racing aus dem bayrischen Neuburg am Inn plant einen Einstieg in die ADAC GT4 Germany. Unter der Nennung von Overdrive Racing by Huber will man mit zwei Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport in der deutschen Top-GT4-Serie an den Start gehen. Der Rennstall befindet sich aktuell in Verhandlungen mit verschiedenen Fahrern um die noch freien Fahrerplätze auf den beiden Cayman rechtzeitig vor dem Start der Saison besetzen zu können. Über den Winter hat man bereits intensive Testfahren mit den Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport durchgeführt, die aufgrund der Wetterlage hauptsächlich in Spanien und Portugal stattfanden.
Overdrive Racing by Huber ist ein Zusammenschluss von zwei Rennställen. Zum einen handelt es sich hierbei um Overdrive Racing rund um den bulgarischen Rennfahrer Georgi Donchev, der schon seine Einsätze im Porsche Carrera Cup Deutschland im letzten Jahr durch Huber Racing aus Neuburg am Inn als Einsatzteam durchführen liess.
"Wir haben festgestellt, dass es ein großes Interesse von Fahrern für die GT4 Germany gibt. Aus unserer Sicht ist es perfekt, dass sich jeweils zwei Piloten das Cockpit und somit das Budget teilen können. Darum haben wir uns für die GT4 entschieden", erklärt Team-Manager Aleksandar Tsvetkov. „Wir hatten im vergangenen Jahr aus nächster Nähe unseres Porsche Carrera Cup-Fahrerlagers die Chance, die ADAC GT4 Germany zu verfolgen und wussten da schon, dass es eine sehr gute Erweiterung unseres Programms sein würde."
Die neue Mannschaft verstärkt somit das Porsche-Cayman-Kontingent in der ADAC GT4 Germany , in dessen Rahmen die Teams von Allied Racing, das KÜS Team 75 Bernhard und HP-Racing International in der letzten Saison antraten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Auch der Deutsche Motorsport Bund reagiert nun auf die Corona-bedingte Zwangspause aller Rennaktivitäten und zieht den Start seiner geplanten Sim-Racing Meisterschaft vor. Bereits 2020 soll in der DMSB SimRacing Championship (DSRC) der erste offizielle Deutsche Meister im SimRacing ermittelt werden. Vor dem Start in die eigentliche Saison werden 3 Pilotrennen mit virtuellen GTE-Fahrzeugen im April und Mai stattfinden, mit denen sich die DSRC der Öffentlichkeit vorstellen möchte. Deren 3 Siegern winkt die Direktqualifikation für die Hauptsaison der Serie.
Ab voraussichtlich Juni sollen dann 6 Läufe mit der auf iRacing basierenden Sim-Serie ausgetragen werden. Die Struktur der neuen deutschen Meisterschaft wird dabei so aufgebaut, dass möglichst viele talentierte Teilnehmer eine Chance haben, sich zu qualifizieren. Für interessierte Sim-Racer, die die entsprechenden Zugangsvoraussetzungen erfüllen, gibt es voraussichtlich ab Juni eine Qualifikationsrunde nach dem Hotlap-Modus, deren beste Teilnehmer sich für eine Shootout-Runde weiterqualifizieren. Aus dieser werden schließlich die schnellsten Piloten für die offiziellen Rennen zugelassen. Ausgetragen werden die sechs geplanten Läufe im Zuge öffentlicher Live-Stream-Übertragungen. Für die Teilnehmer werden neben Punkten und Platzierungen auch Preisgelder vergeben.
„Die Serie ist nach 2 Jahren intensiver Vorarbeit die erste rein digitale Rennserie, die das Qualitätssiegel des Deutschen Motorsport Bundes erhält”, erklärt Jan Seyffarth der als langjähriger Rennprofi und Vorsitzender der DMSB-AG SimRacing beide Seiten des Motorsports kennt und an der Ausarbeitung und Formulierung der Rahmenbedingungen der Serie beteiligt war. „Wir wollen dabei eine gut durchdachte Kooperation zwischen der Simszene und dem real existierenden Motorsport schaffen. Der Fokus liegt dabei darauf, den Simsport professionell und sportlich dauerhaft als Disziplin des DMSB einzubinden und zu professionalisieren. So werden die Rennleiter der virtuellen Rennläufe auch in die Abläufe einer realen Rennleitung geschult und bei der Administration der Sim-racing Läufe kommen auch ausgebildete Sportkommissare des DMSB aus den realen Rennserien zum Einsatz.“ so Seyffarth gegenüber GT-Eins.
Während Seyffarth die Befürchtungen des Autors dieser Zeilen, das auch die Sportkommissare des ADAC GT-Masters die digitalen Rennläufe beaufsichtigen könnten, spontan unkommentiert lassen wollte, zerstreute er Befürchtungen der Deutsche Motorsport Bund könnte die Hürden für einsteigewillige Sim-Racer zu hoch legen. So gehört zum Qualifikationsprozess auch der Erwerb einer SimRacing-Lizenz über ein obligatorisches, mit Kosten verbundenes E-Learning, das auf der gleichen Online-Lernumgebung beruht, die auch Profirennfahrer und andere Lizenznehmer des DMSB nutzen.
„Wir wollen damit einfach sicherstellen das im Sinne einer hohen Qualität der Serie ernstzunehmender Sport mit fairem Verhalten auf der virtuellen Strecke geboten wird. Das haben wir dem DMSB gegenüber auch klargemacht, das dies kein zusätzliches Profitcenter in Bezug auf die Simracing-Szene werden darf. Das e-Learning soll einfach nur sicher stellen, das alle beteiligten Sim-Racer zum Beispiel die Flaggensignale zweifelsfrei kennen und das Wissen um das Vorgehen bei virtuellen Gelb-Phasen und Safetycars einheitlich bei allen Teilnehmern vorhanden ist. Von daher wird lediglich ein Stufe 1-e-Learning obligatorisch sein das während der Hauptsaison für 28€/p.P. absolviert werden muss. Wir sind in Diskussionen mit dem DMSB diesen e-Learning-Lehrgang für die Teilnehmer an den 3 Vorläufen sogar ganz kostenlos anzubieten. Er wird für reale Rennfahrer (Inhaber einer DMSB-Automobil- oder -Motorradsport-Jahreslizenz ab Lizenzstufe Nat. C) auf jeden Fall kostenlos sein, da diese im Vorfeld der Saison bereits Geld für ihre nun zeitweise wertlosen Rennlizenzen ausgegeben haben.
Ob das weitergehende Stufe 2-e-Learning für 21€ darüber hinaus notwendig wird, ist noch in der Diskussion. Also kommen so im ungünstigsten Fall maximal Kosten von 49€ pro Person auf die interessierten Sim-Racing Piloten zu.“
Informationen zu den Nenngeldern die die Veranstalter sich vorstellen liegen laut Seyffarth noch nicht vor. Ebenso muss das Rennformat mit Renndauer und Anzahl der Piloten pro Wagen noch festgelegt werden.
Das die Meisterschaft auf den in Deutschland und beim DMSB in keiner einzigen realen Meisterschaft zugelassenen GTE-Klasse statt auf der bei Sim-Racern beliebteren GT3-Klasse beruht bietet Raum zu Hintergrundspekulationen. iRacing bietet derzeit nur 4 GTE-Modelle – den aktuellen Porsche 911 RSR Racing , den Ferrari F488 GTE, sowie die beiden seit diesem Jahr nicht mehr im aktuellen Renngeschehen vertretenen Ford GT GTE und BMW M6 GTE – als lizenzierte Modelle in der Simulation an. Die beiden deutschen Hersteller Audi und Mercedes sind damit einleuchtenderweise aussen vor.
Die in der SimRacing-Szene beliebtere GT3-Klasse ist in iRacing derzeit ebenfalls nur mit 5 Modellen – dem aktuellen Audi R8 LMS-GT3 evo, dem Vorjahres Mercedes AMG GT3, dem Ferrari F488 GT3 und den beiden älteren Modellen des McLaren MP4-12C GT3 und des BMW Z4 GT3 - vertreten. Porsche und BMW haben iRacing hier noch keine Lizenzen für ihre aktuellen Modelle ausgestellt. Seyffarth deutete GT-Eins gegenüber an, das für die 6 Rennen der eigentlichen Meisterschaft ein Switch auf die GT3-Klasse erwogen werden könnte.
Auch ist das Streckenangebot an real existierenden DMSB-Strecken in iRacing äusserst übersichtlich: neben dem GP-Kurs und der Nordschleifenversion des Nürburgrings als einziger deutschen Strecke finden sich allenfalls noch die Kurse von Zandvoort , Zolder , Spa-Francorchamps und vielleicht Monza im Portfolio der Simulation.
Als Promoter für das neue offizielle Motorsportprädikat wurde die Nürburgring eSports GmbH & Co KG ausgewählt. Sie wird zunächst in den kommenden 3 Jahren für die Ausrichtung der DSRC zuständig sein. Termine und Timing der neuen DMSB-Meisterschaft sind derzeit in der finalen Abstimmung und werden in Kürze veröffentlicht. Aktuelle Informationen gibt es jeweils auf den Websites des Promoters und des DMSB. Dort sollen auch rechtzeitig alle Regularien sowie der genaue Ablauf der Meisterschaft verfügbar sein.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT
Ein Szenario wie die derzeitige Lage im Motorsport und die derzeitige weltweite Situation hätte sich noch vor einem Monat niemand vorstellen können - zu unwirklich ist die Lage angesichts der Jahrhundert-Herausforderung durch das ausser Kontrolle geratene Corona-Virus COVID-19. Auch wenn Deutschland derzeit bei der Bekämpfung der Gefahrenlage eines vor dem Kollaps stehenden Gesundheitssystems noch relativ gute Fortschritte im internationalen Vergleich macht, so scheint es als wenn auch hier für lange Zeit Sportveranstaltungen im Allgemeinen und Motorsport im Speziellen für lange Zeit ausgesetzt werden müssen.
Was bedeutet das speziell für die auf unseren Seiten thematisierte Sportwagenszene? Worauf müssen wir uns einstellen? Wann drehen sich die Räder wieder? Das sind – zugegebenermassen im Augenblick mit äusserst untergeordneter Systemrelevanz versehene – Fragen, die sich aktive Motorsportschaffende und ihre Fans derzeit stellen mögen. Sich an einer seriösen Beantwortung zu versuchen, muss angesichts des Neulands das Wissenschaft, Politik und Weltwirtschaft ( vielleicht sogar die Ganze erstmals in diesem Umfang vernetzte Menschheit) derzeit durchschreiten, zwangsläufig scheitern. Dennoch lohnt es sich derzeit einmal einen Blick auf die aktuelle Situation zu werfen und die dürftige Faktenlage mal dahingehend weiter zu analysieren wie die Wiederaufnahme des Sportbetriebs im besten – und im schlimmsten – Falle aussehen könnten.
Der Iststand ist, das die - in einzelnen Ländern aufgrund der Sorglosigkeit ihrer politischen Führung und einer gleichzeitigen latenten gesundheitlichen Unterversorgung – nun ausser Kontrolle geratene Pandemie derzeit nur noch mit radikalsten Massnahmen, Kontaktsperren, Ausgangsbeschränkungen und sogar mehrmonatigen wirtschaftlichen Lockdowns, eingehegt werden kann. Inbesonders die letzte Massnahme ist zwar nicht unumstritten, wird aber mittlerweile selbst von kompetenten Wirtschaftsexperten nun befürwortet. Was dies mindestens bedeutet, verdeutlicht ein Blick nach China, wo die Pandemie zuerst auftrat: Dort sind erst diese Woche erste Lockerungen eben dieser vor 2 Monaten verhängten radikalen Massnahmen nach einem dann letztendlich positiven Verlauf der Ansteckungs- und Mortalitätsraten erlaubt worden. Den selben steinigen Weg werden auch die restlichen weltweiten Wirtschaftsräume beschreiten müssen, was für Deutschland und dem Rest von Europa und Nordamerika bedeutet, das sich die Räder (nur bildlich gesprochen: die Wirtschaftsräder – keine stark motorisierten!) hier erst wieder Mitte bis Ende Mai drehen könnten.
Das sich auch in China nun nicht spontan wieder die Stadien für den Sportbetrieb öffnen, setzt den Fokus auf eine kommende grundlegende Änderung unseres Alltags: die Lockerungen werden nur schrittweise und dann erst in kleinen wohlüberlegten, systemrelevanten Schritten wieder erlaubt werden, um erneute Ansteckungswellen und zwangsläufig folgende Lockdowns auszuschliessen. Zuerst wird man die Schulen wieder öffnen, dann die Fabriken, wobei die sozialen Abstandsregeln, persönliche Schutzmassnahmen und Vermeidung überflüssiger menschlicher Kontakte hier bis zur Entwicklung brauchbarer Impfstoffe im Vordergrund stehen werden. Erst deren Entwicklung und Anwendung wird den entscheidenden Schritt zurück zu einer Normalisierung bringen. Die Dauer dafür ist schwer zu prognostizieren: fragt man die potentiellen Hersteller alleine nach der Entwicklungsdauer dann antworten diese mit 3-6 Monaten; fragt man die Virologen dann werden dort eher 12-15 Monate genannt... Die gesamte Weltbevölkerung damit zu versorgen dürfte dann noch einmal zusätzliche 12-36 Monate in Anspruch nehmen. Jedenfalls ist aus kompetenten Äusserungen zu vernehmen, dass Spass- und Sport-Veranstaltungen, bei denen dann wieder grosse Menschenmengen zusammen kommen dürfen, in jedem Fall erst als letzte Stufe der Lockerungen zu verstehen sind.
Hinzu kommt ein weiterer Fakt. Die Lockdowns ziehen unweigerlich einen Wirtschaftseinbruch nach sich, der im besten Falle auf die Dimension dessen der Finanzkrise von 2008 beschränkt bleibt. Im schlechtesten Fall wird dieser nach just am diesen Wochenende veröffentlichten Prognosen eine langfristigen Wirtschaftseinbruch für mehrere Jahre nach sich ziehen, ehe man wieder in die Nähe der Levels vor der Corona-Krise kommen wird. Nun ist Motorsport keine Disziplin die man salopp gesagt mit der Anschaffung eines Paars Turnschuhe beginnt – dieser Sport kostet Geld (Jahresbudget eines RCN-/VLN-Wagens in den kleinen Klassen: 10-100.000 Euro), manchmal sogar sehr, sehr viel Geld (ADAC-GT3: 500.000-1.000.000€), in Einzelfällen sogar pervers viel Geld (FIA Langstrecken Weltmeisterschaft/ IMSA: 5-10 Mio€/a) und auch – im Falle von Le Mans-LMP1-Werksbugets – absolut hirnrissig viel Geld (30-100Mio€/a) lässt sich in diesem Sport versenken.
Das Gros der Felder wird in der Szene jedoch nicht von den in der Regel an einer Hand abzählbaren Werksteams gestellt: es sind die Massen von gut verdienenden Privatiers die angefangen vom Werkstattleiter in der Rundstrecken Challenge Nürburgring bis hin zum Firmen- und Konzernchef in der GT World Challenge und der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft die Felder füllen und ansehnliche Gridgrössen garantieren. Im Jahr 1 nach Corona wird das Gros dieser Gelder dringend gebraucht werden um andere Investitionen zu tätigen und die eigenen Wirtschaftsbetriebe vor dem Ruin zu bewahren. Feldeinbrüche wie 2009/2010 werden ein augenscheinliches Indiz für die Lage sein. Von anderen Herausforderungen (die derzeit ungebremst eskalierende Lage in den Entwicklungsländern und die immer noch latente und durchaus berechtigte Klimadiskussion seien hier stellvertretend genannt) mal ganz abgesehen.
Angesichts dieser für den hiesigen Fachleserkreis wenig tröstlichen Aussichten kann man nur spekulieren wie, wann und in welcher Form eine Rückkehr unserer Lieblingssportarten wieder zu erwarten ist. Auch wenn alle Äusserungen dahingehend pure Spekulation sind, wären aus Sicht des Autors dieser Zeilen 2 Szenarien denkbar, die wir hier mal als „Best Case-“ und „Worst Case-Szenario“ formulieren wollen. In beiden Fällen ist eine Rückkehr zu den „goldenen Zeiten des Motorsports“ von 2012-2019 für die nächsten 2 Jahre äusserst unwahrscheinlich.
Das Best case Szenario: nach einer bis Ende Juli anhaltenden generellen Sperre von Sportveranstaltungen und dem bis dahin schrittweisen Wiederaufnahme des öffentlichen Lebens und des Wirtschaftsbetriebes werden Sportevents und auch erste Rennen unter strengen Auflagen wieder erlaubt. Dabei werden Zuschauer zur Vermeidung eines Wiederaufflammes der Epidemie angesichts noch fehlender Grundimpfungen vorläufig ausgeschlossen. Diejenigen Motorsportteams die nicht aus wirtschaftlichen Gründen den Rennbetrieb eingestellt haben, dürfen bei einer Reduzierung ihres Personalstabs bei den Veranstaltungen und bei Einhaltung strenger Hygienemassnahmen wieder an Wettbewerben teilnehmen, wobei die Saisons unter Streichung weiterer Termine stark verkürzt werden. Noch auf der Kippe sieht der Autor dieser Zeilen die teilweise schon verschobenen Termine der 3 grossen 24h-Langstreckenklassiker in Spa-Francorchamps, Le Mans und am Nürburgring, die schon aufgrund des Personalstabs (hier kommen immerhin 1-3000 Menschen alleine auf Seiten der Teams zusammen) besondere logistische Probleme beim Infektionsschutz verursachen dürften. Ob sich alle Nachholtermine, die derzeit in Planung sind, schon aufgrund der notwendigen Kosteneinsparmassnahmen umsetzen lassen, wird sich ebenfalls zeigen müssen. Während 2020 noch vorreservierte Restbudgets bei den Teams den Rennbetrieb halbwegs garantieren, wird es 2021 schon aus finanziellen Gründen schwer werden diese Feldzahlen zu erreichen, ehe es ab 2022 wieder aufwärts mit den Teilnehmerzahlen gehen wird.
So weit zum optimistischen Szenario!
Im Worst Case bleibt Sim-Racing bis in das nächste Jahr hinein die einzige Motorsportdisziplin die stattfinden wird. Sportveranstaltungen bleiben generell so lange verboten bis ein ausreichend garantierter Impfgrad in der Bevölkerung vorliegt, da das Aufholen der wirtschaftlichen Kollateralschäden der Krise von der Politik einen absoluten Vorrang vor Luxusveranstaltungen bekommt. Auch hier sind erste Events, die frühestens ab Beginn des kommenden Jahres stattfinden, nur zulässig, solange sie ohne Zuschauer und am Besten mit maximalen Einschränkungen bei der Teilnehmerzahl stattfinden. Die (im Best case Szenario noch nicht berücksichtigte) unterschiedliche Ausprägung der Krise in den einzelnen Nationalstaaten - in Gedanken sind wir bei unseren Kollegen in den USA, für die wir das Beste hoffen - macht internationale Events auch 2021 nur sehr eingeschränkt möglich; eine Crux für Meisterschaften wie der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft oder der GT-World Challenge die auf ein vermögendes internationales Teilnehmerfeld angewiesen sind.
Das ausgebrochene Wirtschaftschaos zusammen mit den immer noch latenten Einschränkungen bei der Reise- und Versammlungsfreiheit aufgrund immer wieder mal aufflammender nationaler Infektionswellen, lässt die Teilnehmerfelder bei den grossen Klassikern auf fast rein nationale Felder mit reduzierter Zahl zusammen schrumpfen. Und auch die nationalen Meisterschaften werden in den Jahren danach Schwierigkeiten bekommen ausreichend grosse Felder mit den teuren GT3 oder GT4-Wagen zusammenzustellen (immerhin lassen sich gemischte Felder dann besser vermarkten). Von GTE- oder LMP2-Teams mal ganz zu schwiegen: 3-5 Mio € auszugeben um dann 55l/100km herauszublasen werden sich als wenig nachhaltigen Luxus-Zeitvertreib in der Folge nicht mehr all zu viele vermögende Privatiers leisten können und wollen. Was kommt dann in Le Mans, wenn die Felder in diesen Klassen massiv einbrechen? Öffnet sich der ACO den GT3? Oder gar den GT4? Starten gar TCR-Teams an der Sarthe? Auszuschliessen ist nichts...
Wie ein Zuckerwürfel im Benzintank hat das kleine mikroskopische Virus der Weltwirtschaft und auch der weltweiten Motorsportszene einen kapitalen Motorschaden mit Vollbremsung verpasst deren Bremsstaub und Ölschwaden gerade die Sicht auf die Zukunft komplett vernebelt. Einiges deutet darauf hin, das damit das goldene Zeitalter der GT- und Sportwagen vorerst, wenn auch nicht ganz vorbei, dann doch zumindest ausgesetzt sein könnte. Dem Autor dieser Zeilen wäre nichts lieber, als das er rückblickend mit seinen geäusserten Prognosen komplett daneben liegt und wir ab Juni wieder reelle Sportwagenevents und epische Langstreckenschlachten so wie in den vergangenen Jahre bestaunen könnten und bei den 24h-Klassikern in Spa-Francorchamps, am Nürburgring und an der Sarthe wieder unbeschwerte Motorsport-Volksfeste gefeiert werden.
Aber es gibt nun mal – wenn auch sehr selten; etwa alle 100 Jahre – Zeiten in denen dies alles nebensächlich wird. Wie wir in unserer jahresvorschau am Ende des vergangenen Jahres fast prophetisch schrieben: möget ihr in interessanten Zeiten leben - Bleibt gesund! ....