Verfasst von Johannes Gauglica. Veröffentlicht in Blancpain Sprint Serie ( BSS )
... leider nicht, aber dennoch ist die Freude des RaceAlliance-Teams über die wiedergefundene Konkurrenzfähigkeit des Aston Martin DBR9 spürbar. Schon nach dem Qualifying äußerte sich Karl Wendlinger zufrieden, „dass wir, obwohl heute wirklich nicht viel Zeit war, einen Riesenschritt nach vorne gemacht haben - plötzlich sind wir zeitmäßig an der Spitze mit dabei. Das sollte sich auch morgen im Rennen auswirken.“
Ähnlich das Statement von Philipp Peter: „Das Auto liegt einfach super. Ich bin mit alten Rädern die drittschnellste Zeit gefahren. Das ist wie Tag und Nacht. Gratulation an unseren neuen Renn-Ingenieur Massimo del Brete – er hat eine hervorragende Abstimmung gefunden. Und die Freude darüber spornt mich sehr an. Deshalb habe ich für morgen auch ein sehr gutes Gefühl.“ Dieses Gefühl sollte sich bestätigen: der bestqualifizierte Aston Martin war auch der schnellste der britischen Fraktion im Rennen, vor ihm nur die Corvettes von GLPK und PSI sowie ein Vitaphone-Maserati MC12.
Karl Wendlinger übernahm den Start- und Schlußturn, und am Start wurde das Rennen um einen Podiumsplatz praktisch entschieden: Wendlinger fiel hinter den zweiten MC12 mit Fabio Babini am Steuer zurück. Babini hielt den Tiroler genau 22 Runden auf; danach konnte der Aston Nr. 33 gleich um zwei Sekunden schnellere Rennrunden drehen. Philipp Peter übernahm das Auto an dritter Stelle.
Aber auch da gab es ein Problem: „Der Motor sprang einfach nicht an – das hat uns sicher rund 12 Sekunden gekostet“, erzählt Peter, „danach ging es aber sehr gut, das Auto und die Reifen waren okay und ich mit meinem Stint sehr zufrieden.“ Für die letzte Stunde übernahm wieder Karl Wendlinger das Steuer, auf Platz 4: „Ich habe dann nochmals alles versucht, an Biagi heran zu kommen – ist leider nicht ganz gelungen. Bei meinem ersten Stint hat mich Babini lange Zeit blockiert – ich war klar schneller, kam aber nicht vorbei. Wir können mit dem Wochenende dennoch zufrieden sein, waren sowohl im Training als auch im Rennen erstmals richtig konkurrenzfähig. Daran müssen wir in Zukunft anknüpfen.“
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Japanische Super GT
Das Qualifying für die 1000km von Suzuka ist vorüber. Die vordersten beiden Startreihen teilen sich die drei großen Hersteller.
Nach der SuperLap, einem Einzelzeitfahren der zehn Trainingsschnellsten einer jeden Klasse, hat der Franzose Benoit Treluyer im Calzonic Nissan Fairlady Z die Pole in der GT500 Klasse erzielt. 0,12s dahinter hat sich Takeshi Tsuchia in einem der älteren Toyota Supra die zweite Position sichern können. Die 2. Startreihe zu dem morgen um 6 Uhr MEZ beginnenden Rennen wird von zwei Honda NSX belegt, dem Arta-NSX von Ralph Firman und dem Takata-Dome NSX von Ryo Michigami. Dahinter verpasste der Lexus von Bjorn Wirdheims Teamkollegen Tatsuya Kataoka knapp die Reihe 2.
Einziger deutscher Starter in der Super-Lap war Michael Krumm der aber mit 80 kg Handicap-Gewicht den meisten Ballast mit sich herumtrug und dementsprechend nur Rang 10 belegte. Andre Lotterer und Adrian Sutil starten das Rennen morgen früh mit ihrem Lexus von der Startposition 13 aus.
In der GT300-Klasse bilden die beiden Toyota Celica von Promy/Tayo (Bild) und Wedsports die vorderste Startreihe. Ein Nissan und ein Vemac folgen in der Reihe dahinter. Insgesamt 39 Wagen haben die Qualifikation zur 35.ten Ausgabe des 1000km-Klassikers nun absolviert.
Für interessierte Fans soll ein Live-Timing auf der japanischen Web-Seite der Super-GT existieren.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Etwa eine Woche vor dem Start der 1000km in Donington Park stehen 42 Teams auf der Nennliste. Dies ist auf jeden Fall weniger als die 46 maximal auf der britischen Strecke zugelassenen Wagen. Damit entfallen für die Organisatoren unangenehme Vorqualifikations- oder -selektionsaufgaben.
Von den sonst üblichen Nennungen fehlen bis jetzt Racing for Holland, der zweite Belmondo-Courage (wir berichteten), sowie die Porsche von Seikel Motorsport, T2M, Ice Pol und der RJN-Nissan, der nun doch nicht wie zuvor berichtet an der 4. und in einigen Klassen sicher schon meisterschaftsentscheidenden Runde teilnehmen wird. Noch nicht besetzt sind die 2. PSI-Corvette und der 2. GPC-Ferrari, der nun offiziell unter der GPC-Nennung antreten wird. Auch ist die Nennung des Lavaggi-LS1-Prototypen noch nicht offiziell bestätigt, was aber Hoffnungen weckt, dass sich hier noch positive Änderungen ergeben.
10 LMP1, 10 LMP2, 7 GT1 und 15 GT2 bilden derzeit das in Aussicht stehende Feld. Abgesehen von dem noch offenen Lavaggi-Debüt wird der zweite Creation-DBA in Donington sein offizielles Renndebüt erleben. Dabei handelt es sich um den Ex-Team Jota-Zytek aus dem vergangenen Jahr. Nicolas Minassian und der Däne Thomas Servin sind auf dem Boliden genannt. Von den 10 LMP1 dürften die meisterschaftsführende Pescarolo-Mannschaft, das Team Zytek, der Creation und der Swiss Spirit-Courage die größten Siegeschancen auf dem Kurs bei Nottingham, unmittelbar neben dem East-Midland-Airport gelegen, haben.
In der LMP2 gibt es wie bei den GT1 keine großen Änderungen zu vermelden. In der GT2-Klasse hat Spyker, seit dem ersten Podiumsplatz am Nürburgring im Aufwind, die Fahrerbesatzungen umgestrickt. Jeroen Bleekemolen und Johnny Kane sitzen nun auf der #85, die #86 teilen sich Tom Coronel und der Brite Peter Dumbreck.
Weitere Details zur Nennliste können der Berichteseite zu den 1000km von Donington entnommen werden, die ihr wieder auf unseren Seiten findet.