Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in DMV-GTC
Ein
weiterer Audi R8 LMS GT3 wird 2020 in der GTC-Serie starten. Berthold Gruhn wird in der Saison 2020 wieder an den Start gehen. Der 68 jährige Gentleman-Pilot und Unternehmer war 2019 aus der Spezial Tourenwagen Trophy in die DMV-GTC gewechselt und hatte 5 der 8 Meisterschaftsrunden bestritten. Am Ende wurde der Audi-Pilot, der in der vergangenen Saison von Mamerow Racing betreut wurde, als 16. Im Meisterschaftsendstand der Serie 2019 notiert.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Die
britische 360 Racing Mannschaft hat ihre Mannschaft für die Europäische Le Mans Serie-Saison 2020 benannt. Den Ligier JS P3 LMP3 des in Silverstone stationierten Teams werden in der kommenden Saison Terrence Woodward, Ross Kaiser und James Swift pilotieren .
Woodward und Kaiser hatten mit der britischen LMP3-Truppe 2019 beim Finale der Serie in Portimao mit ihrem letztjährigen Copiloten James Dayson den ersten Klassensieg der Mannschaft einfahren können. Ihr neuer Partner James Swift war bereits 2018 mit dem Team in der europäischen ACO Serie unterwegs.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Australische GT
Aston Martin hat
sich heute als 8.Hersteller für die Teilnahme an der IGTC 2020 eingeschrieben. Der britisch-deutsche Hersteller absolviert zum ersten Mal die offizielle Teilnahme an der inoffiziellen Hersteller-WM der GT3 Klasse und wird bei der Auftaktrunde in Australien mit den beiden Kundenteams R-Motorsport und Garage 59 vertreten sein.
R-Motorsport hatte bereits seine beiden Profi-Besatzungen - Rick Kelly, Scott Dixon und Jane Dennis sowie Marvin Kirchhöfer, Oliver Cadwell und Luca Giotto - in den vergangenen Tagen bekannt gegeben. Die britische Garage 59 Mannschaft ist ebenfalls mit 2 Aston Martin Vantage AMR GT3 down under präsent, die vom Pro-Am Quartett Côme Ledogar, Alexander West, Chris Goodwin und Maxime Martin sowie dem im Silvercup startenden Trio Andrew Watson, Olivier Hart und Roman De Angelis volantiert werden.
Über die Saison hinweg werden sowohl die beiden Pro-Fahrzeuge von R-Motorsport als auch der Pro-Am Wagen von Garage 59 bei allen Rennen antreten. Ob daneben auch weitere Kundenteams von Aston Martin in die Kampagne der Sportwagenschmiede eingebunden werden, ist derzeit noch nicht bekannt.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Die
58.ten 24h von Daytona (der Link führt zum in Arbeit befindlichen Rennbericht auf unseren Seiten) sind mit dem 4.Cadillac-Sieg in Folge beim Klassiker zu Ende gegangen. Das Wayne Taylor Racing Quartett Ryan Briscoe, Scott Dixon, Kamui Kobayashi und Renger van der Zande wiederholte für das Traditionsteam den Vorjahressieg, wobei man mit 833 Runden einen neuen Distanzrekord beim Klassiker aufstellte. Toyota Werksfahrer Kobayashi und Renger van der Zande holten sich dabei nach dem Vorjahressieg ihre zweite Rolex in Folge ab, die die Klassensieger traditionell vom Hauptsponsor auf dem Podium überreicht bekommen. Für Wayne Taylors Truppe war es nach 2019, 2017 und 2005 der vierte Sieg beim Klassiker.
Am Ende setzte das Siegerteam sich mit 65s Vorsprung vor dem Mazda Team Joest DPi von Oliver Jarvis, Tristan Nunez und Oliver Pla sowie weiteren 20s vor dem Action Express Mustang Sampling Cadillac DPi von Joao Barbosa, Sebastian Bourdais und Loic Duval durch. Lediglich diese 3 Autos blieben am Ende in einer Runde.
Bei
den LMP2 wiederholte die Dragonspeed-Mannschaft nominell ihren Vorjahressieg, wobei dieses Mal die im Vorjahr drittplazierte Besatzung Ben Hanley und Hendrik Hedmann, sowie Colin Brown und Harrison Newey die zweitplazierte PR1-Mathiasen Motorsports-Mannschaft mit dem Quartett Bulle/Aubry/Keating/Trummer am Ende um 2 Runden distanzieren konnte. Selbst das auf dem Gesamt-9.ten Rang einlaufende Dragonspeed-Quartett stellte mit 811 absolvierten Runden den 2018 aufgestellten bisherigen Distanzrekord von 88 Runden ein. Platz 3 holten sich die Neueinsteiger von Era Motorsports auf deren Oreca das Quartett Minassian/Merriman/Tilley/Lewis 11 Runden Rückstand auf die Klassensieger notieren liess.
In
der GTLM-Klasse setzte sich BMW mit dem schwarzen #24 M8 GTLM von Jesse Krohn, John Edwards, Chaz Mostert und Augusto Farfus durch. In einem wie immer engen Positionskampf der lediglich 7 GTE-Fahrzeuge betrug der Vorsprung der BMW-Mannschaft am Ende 14s auf den #912 Porsche des Trios Bamber/Vanthoor/Jaminet die ihre Teamkollegen Tandy/Makowieki/Campbell nach 24h Renndistanz um 4s distanzieren konnten.
In der GTD-Klasse gelang Lamborghini der dritte Sieg in Folge. Doch anstelle des Grasser Racing Teams, das mit dem GRT-Magnus-Lamborghini immerhin Platz 2 erringen konnte, war dieses Mal die amerikanische Paul Miller Racing Mannschaft mit den Piloten Bryan Sellers, Madison Snow, Corey Lewis und Andrea Caldarelli erfolgreich. Nach 765 absolvierten Runden trennten lediglich 21s die beiden Lamborghini-Crews das Podium komplettierte der Team WRT Audi der beiden GTD-Vorjahressiegers Mirko Bortolotti und Rolf Ineichen, die von Daniel Morand und Dries Vanthoor unterstützt wurden.
Lediglich 38 Teams hatten den Klassiker in Angriff genommen. 32 Teams konnten am Ende die Zielflagge in Empfang nehmen. Die nächste Runde der Meisterschaft steigt am 21.März mit den 12h von Sebring.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Australische GT
BMW
hat heute die Teilnahme an der 5. Saison der Intercontinental GT Challenge offiziell bestätigt. Somit tritt der Münchner Hersteller zum 2.mal in Folge in der inoffiziellen GT3-Hersteller-WM an. Einziges permanentes Einsatzteam in diesem Jahr wird die Walkenhorst Motorsport-Mannschaft sein, die bereits vor einigen Tagen die Besatzung für den einzigen beim Saisonauftakt in Bathurst engagierten BMW M6-GT3 mit Werksfahrer Augusto Farfus, Nick Catsburg, sowie Lokalmatador Chaz Mostert bekannt gegeben hatte. Alle weiteren Saisonrennen wird das Team mit 2 BMW M6-GT3 bestreiten. Das zweite Fahrzeug wird mit Martin Tomczyk, Nick Yelloly und David Pittard besetzt werden. Dieses konnte aufgrund logistischer Probleme beim Saisonauftakt nicht nach Australien verschifft werden, weswegen Walkenhorst dort nur mit einem Fahrzeug antritt.
Ob BMW darüber hinaus auch andere M6-GT3-Kundenteams zum Punktesammeln in der Intercontinental GT Challenge rekrutiert geht aus der PR-Mitteilung von heute nicht hervor. Audi, Porsche und AMG hatten im vergangenen Jahr das Konzept der Meisterschaft - die absichtlich keine Teamwertung ausschreibt - genutzt und teilweise lokale Einsatzteams mit ihren Werks-Fahrern und -Ingenieuren unterstützt. BMW vertraute schon im Vorjahr dagegen mit Walkenhorst und Schnitzer Motorsport auf 2 feste Einsatzmannschaften, was allerdings zusätzliche logistische Aufwände und Kosten beim Verbringen der Autos auf die 5 besuchten Kontinente verursacht.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans ( WEC )
Der
ACO und die IMSA haben sich auf eine gegenseitige kompatible Angleichung der beiden kommenden Topprototypenkonzepte ihrer Serien – der Hypercars und der DPi 2.0 – geeinigt. Dies wurde heute anlässlich des letzten Trainingsstages beim Saisonauftakt der IMSA-WeatherTech SportsCar Championship in Daytona bekannt gegeben. Die sogenannte Konvergenz soll sicher stellen das sowohl die Hypercars in der IMSA-Serie als auch die für 2022 geplante Nachfolgerklasse der DPi – die nun als LMDh bezeichnet wird – in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft antreten können. Damit würde sich erstmals seit der Einführung der Daytona Prototypes im Jahre 2003 die Tür nach Le Mans für die Hersteller und Top-Teams der amerikanischen Serie öffnen.
Die
nun LMDh genannten Konstruktionen sollen weiterhin auf den LMP2-Chassis der 4 vom ACO approbierten Hersteller - Oreca, Dallara , Ligier und Riley-Multimatic – basieren, die 2022 ebenfalls eine neue techische Basis bekommen sollen und gleichzeitig einige Elemente der Hypercars – so z.B ein standardisiertes Hybridsystem – beinhalten. Mittels eine BoP werden die LMDh als sechstes Konzept der ACO-Top-Klasse auf das gewünschte Performancelevel (3:30´er Rundenzeiten in Le Mans) gebracht, was die gegenseitige Einsetzbarkeit in den beiden Serien sicher stellen soll. Damit wird es erstmals seit der exklusiven Reservierung der LMP1 für die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft wieder möglich sein die Wagen der Top-Prototypenklasse wieder in einer zweiten Serie einzusetzen.
Angeblich haben mehrere Hersteller, so unter anderem McLaren, Ford, Lamborghini und Lexus sowohl dem ACO als auch der IMSA eine Konvergenz der Top-Prototypenklassen als Vorbedingung für einen Einstieg zur Vorbedingung gemacht. Die Hypercar-Klasse hatte bislang mit Toyota , Aston Martin, Peugeot und Glickenhaus ein überschaubares Portfolio an Herstellern angezogen. In der IMSA sind Cadillac, Acura/Honda, Mazda und Nissan bislang als Hersteller involviert gewesen. Sollten sich nun die oben genannten Hersteller angesichts der nun endlich vollzogenen Konvergenz ebenfalls zu einem Einstieg entschliessen, dann könnten die Topprototypen endlich eine Herstellervielfalt anziehen die der der GT3-Serien ebenbürtig wäre.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Australische GT
Walkenhorst Motorsport hat
das Engagement bei der Auftaktrunde der Intercontinental GT Challenge 2020 , den für das nächste Wochenende geplanten 12 Stunden von Bathurst, von geplanten 2 auf nur noch einen Wagen herunter gefahren. Den BMW M6-GT3 der Mannschaft werden dabei Nicky Catsburg, Augusto Farfus und Chaz Mostert pilotieren. Der einzige verbleibende BMW GT3 im Feld wird somit in der gesamtsiegfähigen Pro-Klasse des Rennens starten und dort 19 weitere Konkurrenten der Marken Porsche, Audi, Mercedes, Aston Martin, Lamborghini, McLaren, Nissan, Honda, Ferrari und Bentley vorfinden. Noch ist zudem unklar ob sich BMW ernut offiziell in der Hersteller-Wertung der Intercontinental GT Challenge engagieren wird, nachdem in der letzten Wochen das Team Schnitzer Motorsport zur Entwicklung des M4-GT3 aus der Meisterschaft abgezogen worden ist.
Damit stehen nun noch insgesamt 39 Wagen auf der Nennliste des Rennens. Ein zweiter BMW ist zumindest in der mit lediglich 2 Wagen besetzten GT4-Klasse gemeldet – dort soll der US-amerikanische RHC Joergensen Strom die Farben der Münchner Marke gegen einen Mercedes AMG GT4 hoch halten.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Das
Qualifying für die 24 Stunden von Daytona ist am Donnerstag abend abgehalten worden. Dabei wurden die Polesetter der 4 teilnehmenden Klassen ermittelt.
In der GTD-Klasse errang die Pfaff Motorsport -Porsche Mannschaft die Pole. Dort liess Pilot Zacharie Robichon eine 1:45,237 als schnellste Zeit notieren. Damit war er 0,476s schneller als Whether Tech Ferrari Pilot Jeff Westfahl sowie MSR-Acura Pilot Trent Hindman der weitere 0,6s zurück P3 erobern konnte.
In der GTLM-Klasse gelang Porsche sogar eine Doppelpole mit einer 1:42,207 durch Nick Tandy im #911 Porsche, der Laurens Vanthoor in der #912 um nur 0,049s schlagen konnte. Dahinter belegten die beiden neuen Corvette C8.R die Plätze 3 und 4 (Antonio Garcia in der gelben #3 vor Tommy Milner), gefolgt von den beiden BMW und dem Risi-Ferrari.
In der LMP2-Klasse ging die Pole an Ben Keating im #52 PR1-Mathiasen Motorsports Oreca. Mit einer 1:37,446 war er knapp 0,28s schneller als Hendrik Hedmann im Dragonspeed-Oreca, der den Startworks Oreca von John Farano auf P3 verweisen konnte.
Die Pole holte sich nach einer roten Flagge wegen eines Einschlags von Acura-Pilot Ricky Taylor in der Busstop-Schikane Mazda-Pilot Oliver Jarvis in der neu weiss lackierten #77 , der allerdings mit einer 1:33,711 seinen Vorjahres Qualifyingsrekord knapp verpasste. Neben sich in der Startreihe wird Jarvis den Acura #6 von Juan-Pablo Montoya und seinen Teamkollegen wiederfinden, der sich knapp um 0,443s geschlagen geben musste. Startplatz 3 ging an den zweiten Mazda #55 von Jonathan Bormarito vor dem #31 Action Express Whelen-Cadillac von Felipe Nasr.
Das Rennen startet am Samstag um 19.30 Uhr und wird live auf Motorvision-TV auf Sky, bzw auf der IMSA-Website per Stream übertragen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Sonstige GT (D/A)
Mit
Leipert Motorsport hat sich heute just ein zweites auch im ADAC GT4 Germany engagiertes Team zur parallelen Teilnahme an der neuen DTM-Trophy Serie bekannt. Das Team aus Wegberg bei Mönchengladbach will in der Premierensaison der neuen im Rahmenprogramm der DTM geplanten Serie mit zwei Mercedes AMG GT4 an den Start gehen.
„Das Engagement in der DTM Trophy ist für uns die ideale Ergänzung unseres Kundensport-Programms“, wird Teamchef Marcel Leipert auf den Seiten der Serie zitiert. „Wir sind seit Jahren in verschiedenen Rennserien weltweit vertreten und haben zahlreiche Erfolge gefeiert. Nun freuen wir uns, auf der DTM-Plattform vertreten zu sein. Das Interesse auf dem Fahrermarkt ist groß. Wir werden bald eine Entscheidung über die Besetzung unserer beiden Fahrzeuge bekanntgeben.“
Leipert Motorsport hatte just den Saisonauftakt in der 24 Stunden-Serie in Dubai mit einem Lamborghini Huracán Supertropheo absolviert. Neben dem Langstreckenengagement ist man 2020 mit den GT4-Fahrzeugen wieder in der ADAC GT4 Germany und der GT4-European Series vertreten. Zudem ist Leipert auch im Supertropheo Markenpokal engagiert.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Allied Racing
hat den GT4-European Series Silver-Cup Champion von 2018, Nicolaj Moller-Madsen, für die Saison 2020 verpflichtet. Der 26-jährige Däne der vor 2 Jahren gemeinsam mit dem Niederländer
Milan Dontje auf einem Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4 in einer denkbar engen Entscheidung den Titel gegenüber den punktgleichen Ginetta-Piloten Stuart Middleton und Wilian Tregurtha holte, steigt nach einem weiteren Jahr mit Phoenix in der europäischen Serie auf den Porsche Cayman um.
Laut einer Mitteilung des Teams hat Moller-Madsen einen mehrjährigen Vertrag mit der Mannschaft aus dem oberbayrischen Huglfing unterzeichnet. Neben dem Haupteinsatz als Pro-Am-Partner von Jörg Viebahn – seines Zeichens Meister 2016 in der Pro-Am-Klasse der europäischen Serie - soll der Däne in Zukunft auch Teamchef Jan Kasperlik als Instruktor und Fahrercoach für Kundenpiloten und Junioren der Porsche Cayman-Mannschaft in verschiedenen Serien sowie bei Trackdays und am teameigenen Simulator unterstützen.